8. September 2026

Pina-Bausch-Zentrum: Mitmachaktion ‚Mehr als ein Haus‘

Kreative Köpfe und tolle Ideen sind jetzt gefragt! Die Mitmach-Aktion „#mehralseinhaus“ des Pina Bausch Zentrum Förderverein e. V. lädt alle Wuppertalerinnen und Wuppertaler ein, ihre Vorstellungen, Gedanken und Ideen zum zukünftigen Pina-Bausch-Zentrum zu teilen.

Der weit über Wuppertal hinaus bekannte Film- & TV-Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer ist ein prominentes Gesicht der Mitmach-Aktion „#mehralseinhaus“ – © Wupperwerft

Was kann das Pina Bausch Zentrum für Dich sein? Diese Frage stellt die Aktion „#mehralseinhaus“  an alle Bürger und Bürgerinnen, Tanz- und Wuppertal-Begeisterte. Mitmachen kann jeder: Mit einer eigenen Geste oder Bewegung, einem Foto oder kurzen Video, einem gemalten Bild oder einem persönlichen Satz. 

Persönlich, mit Freunden, als Schulklasse, Verein, Initiative oder Unternehmen. Die Beiträge können dann auf den eigenen Social-Media-Kanälen mit dem Hashtag „#mehralseinhaus“ veröffentlicht oder direkt für die Kampagnenwebsite unter mail@mehralseinhaus.de eingereicht werden.

Auf der Website „mehralseinhaus.de“ werden die Kampagne, die Möglichkeiten zur Beteiligung und erste Beiträge vorgestellt. Rund um den 60. Geburtstag des Schauspielhauses vom 24. bis 27. September sollen ausgewählte Beiträge zudem als Großbildprojektion am Schauspielhaus präsentiert werden.

Ann-Kathrin Kramer als prominentes Plakat-Gesicht

Die bekannte Wuppertaler Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer („Der Tanz mit dem Teufel“ – „Kleine Morde“ – „Die Nonne und der Kommissar“) ein prominentes Plakat-Gesicht zum Aufruf der Mitmach-Aktion „#mehralseinhaus“. Die Ehefrau und Kollegin von Harald Krassnitzer, der über 25 Jahre den Krimi-Kommissar Moritz Eisner i m ARD TV-Flaggschiff “Tatort Wien“ verkörperte, setzt sich seit langem engagiert für das Pina Bausch-Zentrum ein.

Der Ursprung des Projekts ist die Frage „Kann ein Haus mehr sein als ein Haus?“, die der Wuppertaler Rapper und Filmemacher Horst Jesué Wegener bereits 2020 in einem Text über das zukünftige Pina Bausch Zentrum stellte. Sein aktueller Kurzfilm greift den Gedanken heute wieder auf. „#mehralseinhaus“ trägt diese Idee weiter in die Stadt und macht aus der Frage eine Einladung zum Mitmachen. Der Film wird am 26. September im Rahmen des 60. Geburtstages im Schauspielhaus Premiere feiern.

Im alten Schauspielhaus an der Wupper entsteht das neue Pina-Bausch-Zentrum – © Pina-Bausch-Zentrum under construction

Initiator ist der Pina Bausch Zentrum Förderverein. Sein Ziel ist es, möglichst viele unterschiedliche Perspektiven auf einen Ort sichtbar zu machen, der künftig nicht nur Tanz und Kunst, sondern auch Begegnung, Austausch und Teilhabe ermöglichen soll – und das international relevant. Das wird Wuppertal neben Regenschirmen, Schwebebahn und Grün eine weitere interessante Facette zum Stadtimage bescheren, das einzigartig sein wird.

Das internationale Pina Bausch Zentrum entsteht im ehemaligen Schauspielhaus Wuppertal – einem Haus, das die Wuppertaler von Herzen lieben. Zukünftig wird das Zentrum das Tanztheater Wuppertal Pina Bausch, die Pina Bausch Foundation mit ihrem Archiv und einen Produktionsstandort für die Entwicklung von neuen Stücken internationaler Künstlerinnen und Künstler unter einem Dach zusammenführen. 

Gleichzeitig wird ein offenes Haus für die Stadt entstehen – mit Raum für neue künstlerische Formate, Begegnung und Partizipation. Aus vielen Stimmen, Bildern und Bewegungen entsteht ein vielfältiges Bild davon, was das zukünftige Pina Bausch Zentrum für unsere Stadt sein wird.

Weitere Infos unter http://www.mehralseinhaus.de

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