22. Juni 2026

Ingeborg Bachmann: Wahrheit ist Menschen zumutbar

Die Jugend der berühmten österreichischen Schriftstellerin Ingeborg Bachmann wurde vom Schrecken des Nationalsozialismus überzogen. Diese Erfahrung prägte ihre Sprache, ihre Gedanken, ihr ganzes Werk. Am 25. Juni würde sie, die eine der bedeutendsten deutschsprachigen Autorinnen war, 100 Jahre alt. Autor Uwe Blass hat sich mit der Germanistin Sabrina Huber unterhalten und das Leben und und Wirken der außergewöhnlichen Frau in der beliebten Uni-Reihe "Jahr100Wissen" gewürdigt.

Die österreichische Schriftstellerin Ingeborg Bachmann (*25.06.1926 in Klagenfurt (Österreich) – † 17.10.1973 in Rom (Italien) – © Fritz Peyer CC BY- SA 4.0

Ingeborg Bachmann beschäftigte sich auch intensiv mit der Rolle der Frau und der Schwierigkeit, in einer zerstörten Welt Wahrheit zu finden. Ein zentrales Thema war die „Geschichte im Ich“. Was bedeutet das?

Sabrina Huber: „Mit der Formel von der ‚Geschichte im Ich‘ beschreibt Ingeborg Bachmann die Erfahrung, dass Geschichte nicht einfach vergangen ist. In ihrer Frankfurter Poetikvorlesung sagt sie: „Die erste Veränderung, die das Ich erfahren hat, ist, dass es sich nicht mehr in der Geschichte aufhält, sondern dass sich neuerdings die Geschichte im Ich aufhält.“ Die Gewalt des Nationalsozialismus endet nicht mit 1945, sondern wirkt in den Menschen, in uns und auch in ihr selbst, weiter: In unserer und ihrer Sprache, in Beziehungen, Ängsten und im Schweigen. Gerade darin liegt für mich eine der großen Stärken ihres Werks und das ist es, was uns beim Lesen nah geht. Bachmann interessiert sich nicht nur für politische Systeme oder historische Ereignisse, sondern dafür, wie sich Gewalt in Wahrnehmung, Sprache und Alltag einschreibt. 

© Bergische Universität

Deshalb kann man das Private auch nie vom Politischen trennen. In ihren Texten zeigt sich immer wieder, dass gesellschaftliche Gewalt bis in intime Räume hineinreicht: in Liebesbeziehungen, in Gesprächssituationen, in die Sprache und die Sprachbilder selbst. Besonders eindrücklich ist dabei, dass diese Gewalt oft nicht offen sichtbar wird, sondern unterschwellig bleibt, beinahe alltäglich erscheint. Genau diese schwer greifbaren Formen macht Bachmann literarisch sichtbar. Ihre Literatur, seien es die Gedichte oder Erzählungen, ist deshalb nicht einfach nur Erinnerungsliteratur, sondern eine sehr präzise Analyse davon, wie Geschichte und auch Gewalt im Menschen fortlebt.“

Ihre ersten größeren Erfolge hatte sie mit der Veröffentlichung ihrer Erzählungen in der Wiener Tageszeitung. Das Verhältnis zu Wien beschrieb sie später als ständige Hassliebe. Warum?

Sabrina Huber: „Wien war für Bachmann ein intellektueller und literarischer Möglichkeitsraum. Dort hat sie studiert, dort bewegte sie sich in philosophischen und literarischen Kreisen, dort macht sie einschneidende, auch persönlich prägende Beziehungen und begann ihre Laufbahn als Schriftstellerin. Wien, das bedeutete zunächst Möglichkeit: geistige Öffnung, Begegnungen, ästhetische Erfahrung, Denken. Hier hat sie begonnen, zu schreiben und zu denken.

Aber gleichzeitig blieb Wien untrennbar mit den verdrängten Kontinuitäten der Nachkriegszeit verbunden. Gerade in Österreich sah sie früh, wie schnell nach 1945 zur Normalität übergegangen wurde, ohne die eigene Geschichte aufzuarbeiten. Diese Gleichzeitigkeit und Spannung prägt ihr Verhältnis zur Stadt. Wien bedeutet immer zugleich kulturelle Intensität und Verdrängung, geistige Offenheit und historische wie gesellschaftliche Gewalt, die sich in Sprache, Umgangsformen und gesellschaftlichen Strukturen fortsetzt. Sie spricht an keiner Stelle nostalgisch über Wien, sondern stets mit dieser Mischung aus Nähe und Distanz, die aber auch produktiv ist. Ihr Verhältnis zu Wien lässt sich daher kaum in Kategorien wie Nähe oder Ablehnung auflösen. Zumindest literarisch kehrt Bachmann später nach Wien zurück: vielleicht, weil sich dort für sie als Exempel die Frage verdichtet, wie Geschichte in Menschen und Sprachen weiterlebt. Die Stadt bleibt ein Ort der Bindung und der Zumutung zugleich.“

Dr. Sabrina Huber, Germanistin an der Bergischen Universität – © Ralf Schultheiß

Das Titelgedicht des ersten 1953 erschienenen Lyrikbandes „Die gestundete Zeit“ enthalte „die Vielfalt der möglichen Assoziationen, die Eindringlichkeit der Aufrufe, die an uns ergehen, mitzuschauen, mitzudenken, mitzuempfinden, verwandte Erlebnisse heraufzubeschwören, so lange, bis dieses Wortgeflecht ein Teil von uns geworden ist“, sagte die Schriftstellerin Hilde Spiel. Dieser ungewöhnliche Lyrikband schlug in der Literaturszene der Nachkriegszeit wie eine Bombe ein. Warum war das so?

Sabrina Huber: „Die Wirkung von ‚ Die gestundete Zeit‘ hat, glaube ich, viel damit zu tun, dass Bachmann in einer literarischen Situation auftrat, in der Sprache nach 1945 selbst fragwürdig geworden war. Ihre Gedichte klingen völlig anders als vieles, was damals in der deutschsprachigen (Nachkriegs-)Literatur erschien: Sie reagieren auf diese Erfahrung nicht mit sprachlicher Verarmung, sondern mit einer eigentümlichen Verdichtung. Sie verbinden historische Erschütterung, existentielle Erfahrung und höchste gedanklichen Präzision mit einer enormen Sprachgewalt. Diese Sprache ist gewaltig.

Ingeborg Bachmann verweigert jede beruhigende Sprache. Schon der Titel ‚Die gestundete Zeit‘ enthält ja dieses Gefühl einer nur aufgeschobenen Katastrophe, eines prekären Dazwischen. Die Gedichte sprechen von Angst, Bedrohung, Krieg, Verlust und geschichtlicher Erschütterung, ohne dabei je in politische, moralische oder auch nur individuell gedachte Eindeutigkeiten zu kippen. Gerade diese Verbindung aus existenzieller Intensität und sprachlicher Strenge war, glaube ich, neu und fesselt uns Leserinnen und Leser an ihre Verse bis heute.

Hinzu kommt, dass Bachmann die Sprache selbst zum Problem macht. Ihre Gedichte denken nicht nur über Erfahrungen nach, sondern zeigen immer auch die Unsicherheit und Fragilität des Sprechens selbst und das gerade, indem sie gewaltige Bilder einer andernorts artikulierten Sprachlosigkeit entgegenstellen. Ich glaube, dass ihre Lyrik deshalb so stark wirkte und wirkt, weil sie nach 1945 eine neue Form poetischen Denkens eröffnete: intellektuell, existentiell und sprachlich radikal zugleich. Sie lässt uns nicht entkommen.“

Sie galt als Dichterin in der Öffentlichkeit. Können Sie das mal erklären?

Sabrina Huber: „Bachmann wurde in den 1950er Jahren zunächst vor allem als Lyrikerin öffentlich wahrgenommen. Ihre frühen Gedichtbände, die Lesungen bei der Gruppe 47 und ihre enorme Präsenz machten sie sehr schnell zu einer zentralen Figur der deutschsprachigen Nachkriegsliteratur. Dabei entstand auch eine öffentliche Figur als ‚Dichterin‘, die Bachmann teilweise bis heute überlagert. Aber dieser Begriff ist bei ihr nicht ganz unproblematisch, finde ich. Er hat dazu geführt, dass man Bachmann oft lediglich als lyrische, gar empfindsame Stimme gelesen hat und leicht übersehen wurde, wie analytisch, philosophisch und sprachkritisch ihr Schreiben eigentlich ist. Gerade die spätere Prosa zeigt ja mit großer Präzision, wie sich Gewalt, Macht und Geschichte in Sprache und Beziehungen einschreiben. Mich interessiert deshalb an Bachmann weniger die Vorstellung der Dichterin als die enorme gedankliche Schärfe ihres Werks. Ihre Texte sind nicht nur sprachlich eindrucksvoll, sondern literarische Formen intensiven Nachdenkens.“

Ingeborg Bachmann – Sämtliche Gedichte – Piper Taschenbuch – 240 Seiten – ISBN-10: 3492239854 – ISBN-13: 978-3492239851

Bachmann lebte auch einige Jahre in Berlin. Im Mai 1973 sagte sie in einem Interview, Deutschland sei für Österreicher sehr schwer zu verstehen: „Unser Denken ist anders, weil unsere Sprache anders ist.“ Was meinte sie damit?

Sabrina Huber: „Der Satz entsteht ja aus einer konkreten Erfahrung heraus: Bachmann lebt in Berlin und denkt offenbar darüber nach, dass dieselbe Sprache nicht dieselbe kulturelle Erfahrung bedeutet. Das interessiert mich deshalb, weil sie Sprache hier nicht als etwas Einheitliches begreift. Obwohl Österreich und Deutschland augenscheinlich dieselbe Sprache teilen, geht sie offenbar davon aus, dass sich historische Erfahrungen, kulturelle Prägungen und gesellschaftliche Selbstverständlichkeiten unterschiedlich in diese Sprache einschreiben. Gerade das scheint mir für sie und auch ihr Werk zentral zu sein: Sprache ist nie nur Mittel zur Verständigung, sondern immer auch ein kultureller Erfahrungsraum. Deshalb achtet ihr Werk so stark auf Tonlagen, Zwischentöne, auf das, was im Sprechen mitläuft, ohne ausdrücklich gesagt zu werden.
Man darf dabei vielleicht auch nicht vergessen, dass Bachmann aus Kärnten kam, also aus einer Grenzregion mit sprachlichen und kulturellen Übergängen. Vielleicht ist gerade deshalb ihr Werk so aufmerksam für Nuancen, Brüche und Verschiebungen innerhalb der Sprache selbst. Das scheint mir in diesem Satz mitzuschwingen.“

‚Malina‘, ihren einzigen zu Lebzeiten veröffentlichtem Roman (1971) bezeichnete Bachmann selber als „eine Autobiographie, aber nicht im herkömmlichen Sinn. Eine geistige, imaginäre Autobiographie.“ Und der Literaturkritiker Marcel Reich-Ranicki liest ihn als „poetischen Krankheitsbericht, als das Psychogramm eines schweren Leidens“. Interessant ist die feministische Rezeption dieses Romans, die sich von anfänglicher Ablehnung zu einer zentralen Würdigung als Analyse patriarchaler Zerstörung wandelte. Ab den 1980ern wurde der Roman als Darstellung weiblicher Selbstauslöschung in einer männlich dominierten Welt gelesen. Ist ‚Malina‘ ein wegweisender Roman für das weibliche Schreiben geworden?

Sabrina Huber: „Es liegt mir ziemlich fern, diesen Roman auf ein weibliches Schreiben oder gar ein Psychogram des Leidens zu verkürzen. Man unterschätzt ‚Malina‘ sehr, und das scheint mir doch auch eine männliche Perspektive, gerade, erlauben Sie mir das, mit dem Verweis auf Reich-Ranicki. Natürlich war die feministische Rezeption wichtig, weil sie früh erkannt hat, wie präzise Bachmann asymmetrische Beziehungen und männliche Ordnungssysteme analysiert. Aber die eigentliche Radikalität des Romans liegt für mich woanders. ‚Malina‘ ist doch ein Roman über das Zerbrechen von Wirklichkeit und Identität im Erzählen selbst. Das Ich bleibt nie stabil, Gespräche kippen, Erinnerungen verschieben sich, Traum und Gegenwart greifen ineinander. Gerade dadurch entsteht dieses eigentümliche Gefühl permanenter Verunsicherung. Der Text entzieht sich jeder einfachen psychologischen oder autobiographischen Lesart.

Deshalb halte ich auch Bachmanns eigene Formulierung einer ‚geistigen, imaginären Autobiographie‘ für sehr wichtig. Malina erzählt nicht einfach Leben nach, sondern untersucht die Bedingungen, unter denen ein Ich überhaupt sprechen, erinnern und bestehen kann. Sehr eindrücklich ist deshalb auch der berühmte Schlusssatz: „Es war Mord.“ Das ist doch stark. Er verweigert jede beruhigende Erklärung. Der Schlusssatz bleibt stehen wie ein Urteil, das sich nicht mehr zurücknehmen lässt. Hier geht es nicht um eine private Beziehungskatastrophe, sondern um etwas Grundsätzlicheres: die Zerstörung eines Ichs durch Ordnungen, in denen es keinen wirklichen Ort des Sprechens mehr findet. Für mich liegt die anhaltende Bedeutung von ‚Malina‘ deshalb weniger darin, dass der Roman ‚weibliche Erfahrung‘ repräsentiert, sondern darin, dass Bachmann eine Form gefunden hat, innere Zerrüttung, Erinnerung und Identitätsverlust literarisch zu gestalten.“

„Malina“ – Ingeborg Bachmann – Suhrkamp Verlag“ – 389 Seiten – ISBN-10: 3518188569 – ISBN-13: 978-3518188569

Bachmann vertrat die Ansicht, dass „die Wahrheit dem Menschen zumutbar“ sei. Diese Haltung teilten nicht alle Literaten, oder?

Sabrina Huber: „Bachmanns Satz ist für mich deshalb so wichtig, weil er Literatur weder moralisch noch dekorativ versteht. ‚Die Wahrheit ist dem Menschen zumutbar‘ heißt bei ihr eben nicht, dass Literatur eindeutige Wahrheiten besitzt oder einfach „wahre“ Botschaften transportiert. Ihre Texte verweigern sich ja bewusst jeder Eindeutigkeit. Es heißt vielmehr, dass Literatur den Menschen mit Wirklichkeit konfrontieren muss, auch dort, wo sie verstörend, widersprüchlich oder schmerzhaft wird.
Das hängt stark mit Bachmanns Denken zusammen. Wahrheit erscheint so (und in ihren Texten) nie als stabile Erkenntnis, sondern gerade dort, wo Gewissheiten brüchig werden. Ihre Texte verweigern sich einfachen politischen Lesarten.

‚Malina‘ ist dafür ein gutes Beispiel: Der Roman erklärt nichts, vielmehr entzieht er seinen Leserinnen und Lesern permanent sicheren Boden. Erinnerung, Identität und Wirklichkeit verschieben sich fortwährend. Der Roman zerlegt Wahrnehmung, Erinnerung und Sprache so radikal, dass Leserinnen und Leser selbst in eine Form von Unsicherheit geraten. Erkenntnis, und vielleicht auch diese gemeinte Wahrheit, entsteht hier nicht durch Botschaften, sondern durch literarische Form. Literatur wird zu einem Raum radikaler Verunsicherung. Gerade darin liegt für mich auch die politische Dimension ihres Schreibens. Vielleicht ist genau das die Zumutung, von der Bachmann spricht: dass Literatur nicht Botschaften und Positionen transportiert, sondern die Fähigkeit hat, vertraute Wirklichkeit infrage zu stellen.“

Wenn man sich mit ihrer Biographie beschäftigt, hat man den Eindruck, Ingeborg Bachmann war zeitlebens rast- und ruhelos. Wodurch kam das?

Sabrina Huber: Ich wäre vorsichtig damit, Bachmanns Leben vorschnell als persönliche Rastlosigkeit zu psychologisieren. Gerade bei ihr entsteht dieser Eindruck auch deshalb, weil sie sich konsequent gegen jede Form der Einordnung gewehrt hat: gegen nationale Zuschreibungen, gegen literarische Rollenbilder, gegen die Vorstellung einer festen Identität. Und auch nicht selten, weil man die Frau immer noch und immer wieder, vor allem mit ihren Beziehungen zu männlichen Schriftstellern charakterisiert. Das tut ihr und ihrem Werk doch unrecht und verkürzt es schamlos.
Auffällig ist ja, dass Bachmann immer wieder Räume sucht, die intellektuelle Bewegung ermöglichen: Wien, Berlin, Neapel, Rom. Das sind keine bloßen Ortswechsel, sondern verschiedene kulturelle und sprachliche Konstellationen. Mich interessiert daran besonders, dass ihr Schreiben stark von Bewegungen und Übergängen lebt: zwischen Orten, Stationen, aber auch zwischen Philosophie und Literatur, Musik und Sprache, Denken und Imagination.
Vielleicht liegt darin auch die eigentliche Unruhe ihres Werks. Nicht in biografischer Ruhelosigkeit, was soll diese Lesart denn bringen, sondern in einem sehr hohen Anspruch an Denken und Sprache, das gerade die Bewegungen und Übergänge zentriert, dort wo etwas nicht fest ist. Bachmann gibt sich mit fertigen Antworten nie zufrieden

Durch Brandverletzungen, die sie sich tablettensüchtig und alkoholkrank durch eine brennende Zigarette in ihrer Wohnung in Rom zuzog, starb Ingeborg Bachmann 1973. Sie gilt heute als eine der bedeutendsten deutschsprachigen Lyrikerinnen und Prosaschriftstellerinnen des 20. Jahrhunderts. Was fasziniert Sie denn heute an dieser Schriftstellerin, die vor 100 Jahren, am 25. Juni 1926, geboren wurde?

Sabrina Huber: „Kennengelernt habe ich Bachmann über die Erzählungen im Band ‚Das dreißigste Jahr‘. Diese Texte haben mich damals tief beeindruckt, weil sie mit einer enormen sprachlichen Präzision Momente existentieller Verunsicherung erfassen: Das sind echte Krisen und wir finden darin das Gefühl, dass ein Leben, eine Beziehung oder eine Vorstellung von sich selbst plötzlich brüchig wird. Es ging mir unter die Haut, wie man solch existenzielle Erfahrungen in und durch Sprache ausdrückt, ohne sie zu erklären. Bis heute fasziniert mich ihre sprachliche Radikalität, in Prosa und der Lyrik. Vor allem in ihren kleinen Formen, weniger im großen Roman. Bachmann schreibt mit einer unglaublichen Genauigkeit, aber ihre Texte bleiben offen, mehrdeutig und oft verstörend. Man liest sie immer wieder und entdeckt immer wieder Neues. Sie traut Literatur zu, Wahrnehmung zu verändern. Vielleicht ist das der Punkt, der mich am meisten beeindruckt: dass Literatur bei ihr nicht Illustration von Erfahrung und Wirklichkeit ist, sondern qua Lektüre eine eigene Form der Erkenntnis.“

Uwe Blass

Dr. Sabrina Huber – © Ralf Schultheiß

Über Dr. Sabrina Huber

Dr. Sabrina Huber ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl Neuere deutsche Literaturgeschichte an der Bergischen Universität.

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