1. Oktober 2022

Umzug per Flugzeug – Wie funktioniert das?

Ein Umzug nach Übersee, wie ihn schon einige Wuppertaler gemacht haben, ist mit Sicherheit spannend und braucht eine gute Planung. Für die ganz Eiligen bietet sich das Verschicken des beliebten Hab und Guts mit Luftfracht an. Doch wie läuft das eigentlich ab?

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Schneller als Seefracht ist die Luftfracht

Wer von Deutschland nach Übersee umzieht, beispielsweise Kanada oder Neuseeland, der lässt zumeist einen Großteil des Hausstands zurück. Komplett alles mitzunehmen wäre einerseits zu mühsam und andererseits den meisten auch zu teuer. Aber das ein oder andere Lieblingsstück gibt es doch, das beim Umzug ins weit entfernte Ausland zweifelsohne mit muss. Sperrige Gegenstände, wie Omas alter Küchenschrank oder das auch ein Auto, können sehr gut verschifft werden. Allerdings dauert es auch eine gewisse Zeit, bis diese Dinge im neuen Zuhause begrüßt werden können. Stattdessen kann man alles, was dringend und schnell im neuen Heim gebraucht wird, per Luftfracht schicken.

Ein internationaler Umzug per Luftfracht ist allerdings auch kostenintensiv. Verglichen mit dem Schiffstransport, muss man mit dem drei- bis vierfachen des Preises rechnen. Dafür geht der Transport per Flugzeug auch um einiges schneller. Und ein Umzug per Luftfracht ist definitiv günstiger, als Übergepäck für den Flug in die neue Heimat anzumelden, denn sowohl für Übergepäck als auch Sperrgut werden bei den Fluggesellschaften Zusatzgebühren fällig. Je nach Airline zwischen 5 und 30 Euro pro Kilo.

Typische Luftfracht-Güter sind:
– Arbeitsmaterial sowie wichtige Dokumente
– Sport- und Freizeitgeräte
– Lieblingsspielzeuge von Kindern

Und so geht der Umzug mit dem Flugzeug: Man sucht sich ein professionelles Umzugsunternehmen und fragt nach einem Angebot, damit man Service, Referenzen sowie Kosten vergleichen kann. Im Regelfall bieten die Unternehmen einen sogenannten Tür-zu-Tür-Service und bedeutet, dass Mitarbeiter die Frachtstücke bei Ihnen zu Hause abholen und nach dem Lufttransport Ihnen die Sachen auch direkt in das neue Zuhause liefert.

Luftfracht – Selbst packen oder packen lassen?

Ob Sie Ihre Umzugsgüter selbst verpacken oder Profis das Packen überlassen, steht Ihnen vollkommen frei. Günstiger ist zweifelsohne selbst zu packen. Es müssen dann aber Dinge bedacht werden, die das Umzugsunternehmen im Normalfall übernimmt. Auch die finalen Kosten des Umzugs können vom Unternehmen erst dann real eingeschätzt werden, wenn die exakten Abmessungen der gepackten Gegenstände bekannt ist.

Dies stellt kein Problem dar? Dann gilt im Prinzip all das, was bei anderen Umzügen auch wichtig ist. Wenn Sie Möbel mit dem Flugzeug verschicken, dann verstaut man die demontierten Teile auf Einwegpaletten und schützt diese mit Luftpolster-Folie oder Kartons und zieht es gut fest. Schrauben, Schlüssel und alle weiteren Kleinteile packt man sinnvollerweise in Tüten und befestigt diese an der entsprechenden Palette.

Gefährliche Stoffe oder sicherheitsensible Gegenstände dürfen nicht ins Umzugsgepäck, beispielsweise:

– Alles was einen integrierten Akku hat, wie z.B. das Laptop oder Fernbedienungen
– Batterien
– Druckbehälter
– brennbare Flüssigkeiten

All das sollte vorher aussortiert sein, da es ansonsten zu Verzögerungen oder gar zusätzlichen Kosten bei der Sicherheitskontrolle kommen kann. Falls diese Gegenstände wichtig sind, müssen sie entsprechend als Gefahrgut deklariert werden und ggf. einen besonderen Transport bestellen, dafür entstehen zusätzliche Kosten.

Was auf jeden Fall bei einem internationalen Umzug benötigt wird, ist eine Packliste. Auf der Liste muss genauestens festgehalten werden, welche Teile in welchem Karton zu finden sind. Sollte der Zoll Abweichungen feststellen, entstehen weitere Kosten. Damit nichts verloren geht, sollte zudem jeder Karton mit der Adresse versehen werden.

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