7. Juli 2022

Zweiter Summit: Start-up-Gründerinnen starten durch

Mit 17,7% der Start-up Gründungen durch Frauen, sind Gründerinnen immer noch stark unterrepräsentiert. Aber immerhin waren beim zweiten Gründerinnen Summit an der Bergischen Uni, das vom "Women Entrepreneur in Science"-Team (WES) veranstaltet wurde, 150 Teilnehmerinnen am Start. Außerdem viele interessierte Besucherinnen und Besucher. 

Gruppenfoto mit den Veranstalterinnen und den ausgezeichneten Teams – © Josephine Behr

Mit diesem Event konnte zusätzliche Aufmerksamkeit für das Thema geschaffen werden. Gründerinnen und ihre Start-ups & Produkte wurden ins Rampenlicht gerückt. 

Das Projekt „Women Entrepreneurs in Science“ ist ein Netzwerk für Studierende, Mitarbeiterinnen und Absolventinnen der NRW-Hochschulen. Ziel des Vorhabens ist es, Gründerinnen und gründungsinteressierte Frauen bei ihrem Gründungsvorhaben zu begleiten und mit gründungsrelevanten Akteurinnen zu vernetzen sowie ein positives und begeisterndes Umfeld zu schaffen. 

Die Mission: Mehr Frauen für die Start-up Szene begeistern! 

Initiatorin und Leiterin des Projekts „Women Entrepreneurs in Science“ ist Prof. Dr. Christine Volkmann. Sie leitet den Lehrstuhl für Unternehmensgründung und Wirtschaftsentwicklung und ist Inhaberin des UNESCO-Lehrstuhls für Entrepreneurship und Interkulturelles Management.

Unter ihrer Leitung gelang es dem Team die Besucherinnen und Besucher des Gründerinnen Summits 2022 durch ein rundes Programm im Zeichen der Gründung zu leiten.

Im Foyer vor den größten Hörsälen der Bergischen Universität Wuppertal präsentierten Gründerinnen ihre Start-ups in einem ansprechenden Messebereich. Studierende, Mitarbeiter und Gründungsinteressierte konnten so mit Gründerinnen und ihren Ideen in den direkten Austausch treten.

Zusätzlich gab es die Möglichkeit an zwei spannenden Workshops zu den Themen “UX Design” und “Lampenfieber” teilzunehmen und so ihre Kompetenzen zu erweitern. An dem Messestand und dem ergänzend stattfindendem Event „Meet your Co-Founder“ konnten die Teilnehmerinnen und Besucher direkt ihr Gründungsteam vervollständigen und somit die ersten Schritte in Richtung ‘Gründung’ gehen.

Impressionen vom zweiten Start-up-Gründerinnen-Summit – © Josephine Behr

Dazu präsentierten zukünftige Gründerinnen ihre Idee, um passende Mitgründerinnen zu finden. Darüber hinaus stellten auch potenzielle Mitgründerinnen, die gern gründen möchten, aber keine Gründungsidee haben, sich und ihre eigene Expertise vor. 

Darüber hinaus konnten sich im Rahmen des Hochschul-Netzwerktreffens Vertreter:nnen der NRW-Hochschulen austauschen und in einem spannenden Austausch mit Investorinnen und Investoren (Dr. Katharina Peters, Gernot Berger, Klaus-Dieter Langner und Hans Bernhard Meyer Ph.D.) voneinander lernen. 

Auch der zweite Batch des WES-Mentorinnenprogramms hat seinen Abschluss gefeiert. Im Rahmen des Projekts wurde gemeinsam mit dem Ministerium für Wirtschaft, 

Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen das WES-Mentorinnenprogramm initiiert. Das Programm für (angehende) Gründerinnen bietet die Möglichkeit, sich durch erfahrene Gründerinnen begleiten zu lassen, sodass diese ihr volles Potenzial entfalten können. 

Neben dem Mentoring erhalten die (angehenden) Gründerinnen die Möglichkeit, an begleitenden Workshops, Erfahrungsaustauschen und Netzwerk-Veranstaltungen teilzunehmen. Hierbei konnten sich Mentees und Mentorinnen der ersten beiden Batches miteinander vernetzen und austauschen. 

Ab Oktober startet der dritte Batch des WES-Mentorinnenprogramms. Interessierte können sich als Mentee oder Mentorin über die Website von Women Entrepreneurs in Science für den dritten Batch bewerben. 

Den Abschluss fand der 2. Gründerinnen SUMMIT mit dem abendlichen Highlight, dem Start-up Battle. Bei diesem präsentierten sechs weibliche und gemischte Start-up Teams unterschiedlicher NRW-Hochschulen ihre Ideen vor einer hochkarätigen Jury. 

Der hier zu vergebende „Women Entrepreneurs in Science Award“ zeichnete das beste Gründerinnen- bzw. gemischte Gründungsteam der NRW-Hochschulen aus. Victoria Blechman-Pomogajko leitete das Publikum als Moderatorin durch den Abend. 

Das Siegerinnen-Duo Alicia Klemm und Kathrin Fesenmeyer vom Start-up „Herbsom“ – © Josephine Behr

Nach einer offiziellen Begrüßung durch Initiatorin und Projektleiterin, Prof. Dr. Christine Volkmann, sowie einem Grußwort von Herrn Minister Prof. Pinkwart, berichtete die No Cosmetics-Gründerin, Caroline Kroll, über ihren Gründungsweg.

Anschließend hatten die Teams die Möglichkeit die Jury und das Publikum von ihrer Idee zu überzeugen und in einen mitreißenden Pitch-Wettbewerb um den WES-Award zu kämpfen.

Über die diesjährigen Gewinnerinnen entschied die hochkarätige Jury, besetzt durch Prof. Dr. Christine Volkmann (Initiatorin und Leiterin des Projekts ‘Women Entrepreneurs in Science’), Dr. Meike Rabanus (Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen), Antje Lieser (Wirtschaftsförderung Wuppertal), Caroline Kroll (Gründerin von No Cosmetics) und Sebastian Hanny-Busch (NRW.BANK). 

Den ersten Platz konnten sich Alicia Klemm und Kathrin Fesenmeyer von „Herbsom“ aus Münster sichern. Neben dem WES-Award erhielt das Team ein Preisgeld in Höhe von 1.500 Euro – gesponsert durch die Wirtschaftsförderung Wuppertal. 

Auf den zweiten Platz hat es das Kölner Start-up „Paged“ geschafft. Die Gründerinnen, Dana Pietralla und Denis Tuzsus konnten sich über ein Preisgeld in Höhe von 1.000 Euro freuen, das durch die NRW.Bank gesponsert wurde. 

Den dritten Platz belegte das Bielefelder Team von „WeAreFiber“. 

Der begehrte Publikumspreis ging auch an „Herbsom“. 

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