29. Oktober 2026

1.000 Stimmen: Wuppertal ist nicht zu überhören

Wuppertal ist nicht zu überhören! Was denken Menschen, wenn sie durch die Bergische Metropole gehen? Welche Gefühle tragen sie in sich, welche Wünsche, Erinnerungen oder Sorgen? Das neue Klangkunstprojekt „1.000 Stimmen“ macht hörbar, was sonst verborgen bleibt: Die inneren Monologe der Menschen dieser Stadt.

Bei den Aufnahmen von „1.000 Stimmen – Wuppertal wird hörbar“ – © Pina Bausch Zentrum under construction

Der Medienkünstler Horst Konietzny realisiert gemeinsam mit viele Beteiligten in Wuppertal die Audioproduktion 1.000 Stimmen, eine urbane Soundlandschaft aus persönlichen Stimmen, Gedanken und Geräuschen von Menschen in Wuppertal. In einem mehrmonatigen Prozess wurden, zusammen mit Wuppertalerinnen und Wuppertalern und mit Hilfe von Einrichtungen wie dem Von der Heydt-Museum, der Junior Uni und dem Ort der Begegnung, Bildung und Beteiligung Die Krawatte zahlreiche Interviews mit Menschen aller Gesellschaftsbereiche durchgeführt. 

Zuletzt hatte Horst Konietzny 2022 die Hörtheaterproduktion „Unser Leben ist voller Schall und Raserei“ mit dem Tanztheater Wuppertal Pina Bausch im Skulpturenpark realisiert. Bei „1.000 Stimmen“ ging es jetzt darum, eigene Gedanken, Gefühle und innere Monologe zu teilen – anonym, poetisch, roh, spontan oder reflektiert. Aus den vielen einzelnen Beiträgen entstand ein vielgestaltiger Stimmenraum, der die Vielfalt, Emotionalität und den inneren Reichtum der Wuppertaler Stadtgesellschaft in einer kollektiven, fluiden Klangcollage erfahrbar macht.

Aufgeführt wird dieser Stimmenraum in einer bewegten vielkanaligen Installation durch Vertreterinnen und Vertretern eben dieser Stadtgesellschaft. Die Uraufführung des Projekts ist am Sonntag (01.11.) um 18:00 Uhr im Pina Bausch Zentrum under construction. Dort wird der entstandene Soundtrack im Rahmen einer Performance erstmals präsentiert. 

Die bekannte Wuppertaler Gunda Gottschalk sorgt mit der Akkordeonistin Ute Völker bei der Performance „1.000 Stimmen“ für musikalische Untermalung – © Marc Strunz-Michels

Musikalisch wird der Klangraum von Gunda Gottschalk (Geige) und Ute Völker (Akkordeon) mit gestaltet. Im Anschluss lädt ab 19:00 Uhr der Salon „1.000 Stimmen“ zu Begegnung, Austausch und Tanz ein. Der Salon nimmt die Erfahrungen aus dem Projekt zum Ausgangspunkt und bringt sie mit anderen Projekten und Initiativen zur kulturellen Teilhabe in Wuppertal und der Region ins Gespräch. 

Beteiligt sind u.a. Dorothee van den Borre (Die Krawatte), Anna Storm (Von der Heydt-Museum, Birgit Lengers (Leitung Stadt:Kollektiv am Düsseldorfer Schauspielhaus).

„1.000 Stimmen“ ist eine Initiative des Forums Wupperbogen für das neue Pina Bausch Zentrum und versteht sich als offenes Beteiligungsprojekt.

Konzept und Regie: Horst Konietzny

Mitarbeit: Kimberly Rautzenberg, Christian Günther und rund 400 Stimmen aus Wuppertal.

Musik: Gunda Gottschalk (Violine), Ute Völker (Akkordeon)

Termin: 

„1.000 Stimmen“ – Wuppertal wird hörbar

Neues Klangkunstprojekt sammelt die inneren Stimmen der Stadt

Samstag – 01. November 2026 – 18:00 Uhr Performance – 19:00 Uhr Salon

Pina Bausch Zentrum under construction – Bundesallee 260 – 42103 Wuppertal

https://pinabauschzentrum.de

https://under-construction-wuppertal.de

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