23. Juli 2026

„Nacht der fünf Tenöre“ mit Anna Maria Kaufmann

Wuppertals Klassik-Fans können am 28. Januar 2027 in der Historischen Stadthalle die „Nacht der fünf Tenöre“ gemeinsam mit Weltstar Anna Maria Kaufmann live erleben. Die fünf exzellenten Tenöre sind Tenöre Luigi Frattola, Orfeo Zanetti, Vincenzo Sanso, Alejo Ruiz und Georgi Dinev.

Die fünf Tenöre, die derzeit sehr erfolgreich Europa weit unterwegs sind. Am 28. Januar 2027 stehen sie gemeiensam mit Anna Maria Kaufmann auf der Bühne der Historischen Stadthalle – © projektart.eu.

Diese Künstler, die normalerweise in renommierten Opernhäusern wie der Mailänder Scala oder der Wiener Staatsoper auftreten, bringen die Faszination der Oper nach Wuppertal und entführen das Publikum in die zauberhaften Welten von „Tosca“, „Aida“, „Rigoletto“, „Otello“, „Turandot“, „La Traviata“, „Carmen“ und vielen weiteren Klassikern. 

Die Tenöre werden vom Plovdiv Symphonic Orchestra, unter der Leitung der angesehenen Dirigenten Nayden Todorov und alternierend Tsanislav Petkov, begleitet . Mit über 1.000 Live-Auftritten in Europa bringt das Orchester eine besondere Klangfülle in die Konzerte, die für unvergessliche musikalische Höhepunkte sorgt. 

Die Tournee 2026/27 steht unter dem Motto „Musica sotto le stelle“ (Musik unter dem Sternenhimmel). Moderiert wird die spannende Reise durch die Welt der Oper von der gefeierten Sopranistin Andrea Hörkens, die den Abend mit Charme und Witz bereichert. 

Ein Stern am musikalischen Sternenhimmel

Unter dem musikalischen Sternenhimmel strahlt ein Stern besonders hell: Als Stargast wird die weltberühmte Sopranistin Anna Maria Kaufmann, eine der bekanntesten Stimmen Deutschlands, zu erleben sein. Die in Kanada geborene Kaufmann erhielt ihre klassische Gesangsausbildung am Robert-Schumann-Institut in Düsseldorf. Ihr Durchbruch gelang 1990 mit der Rolle der Christine Daaé im Musical „Das Phantom der Oper“ in Hamburg an der Seite von Peter Hofmann. 

Für ihre Leistung wurde sie mit der Goldenen Europa und dem Goldenen Löwen ausgezeichnet. Der Soundtrack des Musicals wurde zum meistverkauften deutschen Musicalalbum. Nach ihrem Musical-Erfolg trat sie in verschiedenen Opern- und Operettenrollen auf, darunter „Der Mikado“ und „Carmen“ und war in den berühmtesten Opernhäuser der Welt wie der Metropolitan Opera in New York oder der Volksoper in Wien auf der Bühne. 

Zudem sang sie bei großen Fußballereignissen die Nationalhymne, u.a. vor dem EM-Finale 1996 in Wembley und bei der WM 2006 in Deutschland. Anna Maria Kaufmann arbeitete auch mit dem US-amerikanischen Sänger Barry Manilow zusammen und ging mit Rocklegenden wie Thin Lizzy, Deep Purple und REO Speedwagon auf „Rock meets Classic“ Tour. 

Anna Maria Kaufmann, der Opern-Weltstar, der regelmässig auch erfolgreich bei Crossover-Projekten mitwirkt – © Manfred Esser

„Die Nacht der fünf Tenöre“ bietet eine faszinierende Mischung aus berühmten Arien und italienischen Canzone, die den Zauber der Melodien perfekt zur Geltung bringt. Ob Opern-Liebhaber oder Klassik-Neuling – die geniale Kollaboration mit Anna Maria Kaufmann wird das Publikum mit jeder Darbietung in ihren Bann ziehen.

Wer möchte nicht dabei sein,  wenn die 5 Tenöre gemeinsam mit Anna Maria Kaufmann in einem wahren Gänsehaut-Moment den Welthit „Nessum Dorma“ live intonieren. Das sind Momente, für die man lebt!

Über Luigi Fratolla 

Luigi Fratolla absolvierte im Jahr 1991 sein Gesangsstudium mit Auszeichnung an der Musikhochschule „Nicolini“ in Piacenza. Er debütierte im gleichen Jahr in der Oper „La Boheme“ in der Rolle des „Rodolfo“. In Rom gewann er den Gesangswettbewerb „Mattia Battistini“. Bei Maestro Aldo Protti absolvierte er 1992 ein Aufbaustudium im Fach Gesang. Im Jahre 1993 war Luigi Frattola in Südafrika für die Rolle des „Cavaradossi“ in der Oper Tosca engagiert. Als „Radames“ in der Oper Aida war er im Sommer 1998 auf Tournee. Seine gesanglichen Unternehmungen führten ihn in viele europäische Städte, u.a. Teatro Calderon, Madrid, Holland Park Theatre, London, Festspielhaus Salzburg, Nationaltheater Athen. Sein Repertoire als „Tenore spinto“ umfasst viele Opern von Verdi, Donizetti, Puccini, Bizet, Mascagni, Leoncavallo und Saint-Saens. Luigi Frattola wird in der Fachwelt und beim Publikum aufgrund seines sehr breitgefächerten Repertoires, das von der Musik des 17. Jahrhunderts bis zu den veristischen Opern unserer Zeit reicht, hoch geschätzt. Mittlerweile zählt er zu den gefragtesten Tenören Italiens.

Über Vincenzo Sanso

Vincenzo Sanso studierte Gesang bei Musikhochschule „L. Refice“ in Frosinone und erwarb sein Diplom mit der höchsten Benotung. Er vervollständigte sein Studium in Rom bei den Maestri Carlo di Giacomo und Luciano Bettarini. Er gewann den ersten Preis bei folgenden Gesangwettbewerben: Internationaler Gesangwettbewerb in Ercolano, Mattia Battistini in Rieti, Tito Schipa in Lecce und „Laboratorio Lirico“ in Alessandria. Sein Debüt gab er in der Oper „Rigoletto“ 1985 in der Rolle des Herzogs von Mantua. Seine steile Karriere führte ihn u.a. in die Arena di Verona, ins Stadttheater Bologna und Cagliari, ins Theater Massimo von Palermo. Zahlreich sind seine Auslandstourneen in Frankreich, England, Deutschland, Belgien, den Niederlanden, Griechenland, Österreich, Korea und Japan. Zu seinem Repertoire gehören auch barocke Opern. In Rimini hat er zum ersten Mal weltweit die Oper „Maximilian Kolbe“ von D. Probst und E. lonesco aufgeführt. Nach der CD-Aufnahme 1991 erhielt er dafür den Preis „Orfeo d’oro“, den Preis „Prix Massenet“ den „Prix international de l’Academie Nationale du Disque Lirique“. Die CD-Aufnahme wurde auch vom Fernsehsender „France 3“ ausgestrahlt. Die sakrale Musik spielte eine große Rolle in seiner Karriere.

Über Orfeo Zanetti 

Orfeo Zanetti wurde 1960 in Citadella (Pauda) geboren. Er studierte Gesang bei Maestro Marcello del Monaco und danach bei den Tenören Danilo Cestari und Pier Miranda Ferraro. 1987 gewann er seinen ersten Gesangswettbewerb bei As.Li.Co in Mailand, was in der Mailänder Scala stattfindet. 1989 gewann er den Verdi- Stimmen-Wettbewerb in Busseto (Parma). 1987 debütierte er in der Oper „Werther“ von Massenet. Anschließend wurde er von der Mailänder Scala verpflichtet, um die Opern „Don Carlos“, „Salome“, „I Troiani“ und „Lucrezia Borgia“ zu singen. Im Regio Theater von Parma sang er die Rolle des Tenor in „Un ballo in maschera“ von Verdi und „Der Bajazzo“ von Ruggero Leoncavallo. Orfeo Zanetti trat mit Cecilia Gasdia im Operntheater Seoul (Korea) in der Tenor-Hauptrolle von „La Boheme“ von Giacomo Puccini auf. 2009 und 2010 gastierte er in China, Japan und Indonesien und baute auf diesem Weg seine internationale Karriere aus. Pünktlich zur „Die Nacht der 5 Tenöre“ begleitet der Startenor die Gala, wie bereits schon mehrfach in den letzten Jahren.

Wuppertals Musik- und Veranstaltungs-Tempel: Die Die Historische Stadthalle auf dem Johannisberg – © Armin Otto

Über Alejo Ruiz 

Da deutet sich etwas an! Vielleicht die beste Beschreibung für den jungen deutsch- argentinischen Spinto-Tenor Alejo Ruiz mit der samtenen und strahlenden baritonalen Farbe. Alejo besuchte das Konservatorium in Buenos Aires, wo er sich neben Gitarre und Violine dem Gesang widmete und schließlich in Gänze verschrieb. Weitere Ausbildungsschritte führten ihn nach London zu Laura Sarti sowie nach Hamburg zu Mark Tucker und nach Berlin zu Peter Tomek und Raminta Lampsatis. Nach der gemeinsamen Arbeit hatte sich ein Stimmwechsel zum Spinto-Tenor herausgestellt. Er beherrscht die Partien von Rodolfo, Max, Radames, Cavaradossi, Alfredo, Don Carlo, Barinkay, Octavio und Danilo. Seit dem Herbst 2021 belegt er ein Aufbaustudium an der MUK Wien für klassische Operette. Alejo Ruiz debütierte in Deutschland mit Cascada in Léhars „Die lustige Witwe“. Den Tamino („Die Zauberflöte“ / Mozart) sang er an der Opernwerkstatt am Rhein, den Max („Der Freischütz“ / von Weber) folgte in einer Produktion der Sakralen Oper Berlin. Den Durchbruch markierten 2021 der Erste Preis beim Internationalen Opernwettbewerb Litauens und damit verbunden des „JonAs MeKas-Stipendiums“ Kaunas – Wien – New York.

Über Georgi Dinev

Georgi Dinev, ein vielbejubelter bulgarischer Tenor, verfügt über einen sehr interessante künstlerische Laufbahn. Zuerst absolvierte er die Nationale Akademie für Dramatische Künste und Film mit Schwerpunkt Theater. Gleich nach seinem Abschluss wurde er an der Nationalen Musik- und Regieakademie Sofia- Bulgarien aufgenommen, wo er Musik und Regie studierte und auch sein Studium abschloss. Er besitzt eine gewisse natürliche Ausstrahlung und Extravaganz, die ihn perfekt für die Opernbühne vorbestimmt – er ist ebenso Schauspieler wie Sänger, er entschied sich jedoch für eine Gesangskarriere und erlangte stetig Bekanntheit und so wurde er am Nationalen Musiktheater angestellt, wo er mit seinem Talent das Publikum eroberte. Später wurde er gleichzeitig an der Nationalen Oper Plovdiv und der Nationalen Oper Stara Zagora engagiert. Er hat ein anspruchvolles, reichvolles Repertoir, wie Macduff in „Macbeth“, Alfred in „La Traviata“, Pinkerton in „Madame Butterfly“ , Rodolfo in „La Bohème“, Don Jose in Carmen, Othello in Othello „Das Liebeselixier“, Arturo in „Lucia di Lammermoor“, Don Ottavio in „Don Giovanni“, Don Basilio und Don Curzio – „Die Hochzeit des Figaro“, Monostatos in „Die Zauberflöte“ von Mozart; Boni in Die Csárdásfürstin“,Tony in „Die Zirkusprinzessin“; Ottokar in„Der Zigeunerbaron“, Alfred in „Die Fledermaus“; Kalchas und Menelaus in „Die schöne Helena“ von Offenbach; Bebz in „Charlies Tante“ von Feltzman, u.v.a.

Über Andrea Hörkens

Die gebürtige Mönchengladbacherin Andrea Hörkens studierte an der Hochschule für Musik in Köln und startete direkt nach ihrem Abschluss eine erfolgreiche künstlerische Laufbahn. Engagements führten sie nicht nur durch Deutschland, sondern auch nach Italien, Frankreich, in die Niederlande und Weißrussland. Zu ihren markanten Rollen zählen Gilda in Rigoletto, Violetta in La Traviata, Csárdásfürstin sowie Pamina in Die Zauberflöte. Im Jahr 2000 veröffentlichte sie ihre erste CD „Ave Maria“, die ihre Fähigkeiten als Lied- und Oratoriensängerin zeigt. 2002 wurde sie beim Interpretieren und Moderieren von Opernfestspielen zum Publikumsliebling. Ihre große Leidenschaft sind Tourneen mit Galakonzerten, die sie selbst moderiert, sowie freien Musiktheaterproduktionen. 2005 nahm sie mit den Plovdiver Symphonikern ihre zweite CD „Italienische Opernarien“ auf. Ihre Konzerttätigkeit öffnete ihr die Türen zu renommierten Konzerthäusern wie der Alten Oper Frankfurt, der Berliner Philharmonie und dem Herkulessaal in München. Zuletzt war sie bei den Opernfestspielen auf der Burg Monschau als Mimi in La Bohème und Micaela in Carmen zu erleben. 2010 veröffentlichte sie die CD „Perlen der Operette“ und gründete mit ihrem Mann die Gruppe Tender Art. Seit über 10 Jahren präsentiert sie die erfolgreiche Galakonzertreihe „Die Nacht der 5 Tenöre“.

Über Nayden Todorov 

Nayden Todorov begeistert seit über drei Jahrzehnten als renommierter Dirigent sein Publikum. Seine Karriere begann im Alter von 16 Jahren, als er an der Dobrin Petkov Musikschule in Plovdiv debütierte. Er gründete das Plovdiv Youth Orchestra und studierte das Dirigieren an verschiedenen renommierten Institutionen, darunter Wien und Jerusalem. Todorov hält mehrere Abschlüsse, einschließlich eines Doktortitels von der University of London. 1998 sicherte er sich seine erste internationale Rolle als Dirigent des North Israel Symphony Orchestra. Mit erst 26 Jahren wurde er Musikdirektor der Plovdiv Opera und Philharmonic Orchestra, wo er umfangreiche Aufnahmen machte und erfolgreiche Produktionen in ganz Europa leitete. Seine Zusammenarbeit mit der renommierten Sopranistin Raina Kabaivanska begann 2001, als er ihre Meisterklassen und Aufführungen dirigierte. Im Laufe der Jahre dirigierte Todorov zahlreiche Orchester weltweit, darunter das Berliner Symphoniker und die Philharmoniker von Sofia, wo er später Direktor wurde. Er erhielt verschiedene Auszeichnungen, darunter die Crystal Lyre und den Titel Musiker des Jahres, und er förderte die bulgarische Musik international.

Termin: 

„Musica sotto le stelle“

„Die Nacht der fünf Tenöre“ mit Weltstar Anna Maria Kaufmann

Donnerstag – 28.01.2027 – 20:00 Uhr 

Historische Stadthalle – Johannisberg 40 – 42103 Wuppertal 

Tickets gibt es an allen bekannten Vorverkaufsstellen und online unter www.eventim.de oder www.reservix.de und den regionalen VVK-Systemen erhältlich. 

Tourdaten 2026/2027 in NRW:

202.01.27 (SA) — ESSEN — Philharmonie

03.01.27 (SO) — DINSLAKEN — Stadthalle

04.01.27 (MO) — DÜSSELDORF — Tonhalle

20.01.27 (MI) — BONN — Beethovenhalle

28.01.27 (DO) — WUPPERTAL — Stadthalle

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