31. August 2026Peter Pionke
Sinfonieorchester glänzte bei den „Murten Classics”
Zwei herausragende Konzerte vor der eindrucksvollen Kulisse des historischen Schlosses Murten – © Milea HenningIm historischen Schlosshof von Murten, mit Blick über den Murtensee, präsentierte sich das Orchester an zwei Abenden einem internationalen Publikum. Am Pult stand Christoph-Mathias Mueller, als Solistin war die Pianistin Sofja Gülbadamova zu erleben.
Für das Sinfonieorchester Wuppertal ist ein Gastspiel eine besondere Gelegenheit, die musikalische Arbeit des Orchesters über die Grenzen der Stadt und Deutschlands hinaus sichtbar und hörbar zu machen. Die Einladung nach Murten unterstreicht die überregionale und internationale Ausstrahlung des Wuppertaler Klangkörpers und eröffnet zugleich den Musikerinnen und Musikern die Möglichkeit, an einem außergewöhnlichen Konzertort vor einem neuen Publikum aufzutreten.
Das 1989 gegründete Festival steht in diesem Jahr unter dem Motto „Freiheit | Liberté“. Vom 9. bis zum 30. August verband „Murten Classics” Konzerte unterschiedlicher Besetzungen und Stilrichtungen mit besonderen Spielorten in Murten und der Umgebung. Im Mittelpunkt stehen dabei insbesondere die Konzerte im historischen Schlosshof, wo renommierte Orchester, Dirigenten und Solisten unter freiem Himmel auftreten.
Das Gastspiel des Sinfonieorchesters Wuppertal fügte sich damit unmittelbar in die internationale Ausrichtung des Festivals ein. Auf dem Programm der Konzerte unter dem Titel „Freiheitsruf“ standen Werke von Sibelius, Rossini, Barvinsky, ebenso wie Auszüge aus Chatschaturjans „Spartacus” und Rozsas „Ben Hur”. Gemeinsam mit Sofja Gülbadamova präsentierte das Orchester „Africa op. 89, Fantasie” von Saint- Saëns sowie Blochs „Scherzo fanstasque”.
Mit dem Gastspiel setzte das Sinfonieorchester Wuppertal ein Zeichen für die Bedeutung des musikalischen Austauschs über Grenzen hinweg und nahm ein Stück Wuppertaler Musikleben mit auf die Reise in die Schweiz.
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