16. Juli 2026Peter Pionke
Jan Koemmet: Mit ‚Sinneswandel‘ auf einer perfomativen Reise
Jan Koemmet, Künstler, Musiker und Designer aus Wuppertal, Initiator des Kunst-Projektes „Sinneswandel“ – © Gunnar BäldleDie zwölf Künstlerinnen und Künstler entwickeln dafür insgesamt 48 neue Arbeiten, die gemeinsam mit Theater, Musik, Gesprächen und einem regionalen, saisonalen Menü. Im Mittelpunkt steht die Frage, wie man die Beziehung zu Natur, Klima und Ernährung neu entdecken können.
Jan Koemmet, Initiator und künstlerischer Leiter des Projekts: „Ich glaube daran, dass Kunst Menschen nicht verändern muss – aber sie kann Räume öffnen, in denen Veränderung möglich ist.“
In den vergangenen Jahren hatte sich der vielseitige Künstler in seinen Ausstellungen und Projekten immer wieder mit den Themen Nachhaltigkeit, Ernährung und gesellschaftlicher Wandel beschäftigt. Mit „Sinneswandel“ führt er diese Erfahrungen erstmals in einer mehrteiligen Veranstaltungsreihe zusammen.
Die performative Reise durch die vier Elemente beginnt am 28. August mit „eins:feuer“ in der Eventschmiede Solingen unterhalb der Müngstener Brücke. Das historische Gebäude mit seiner langen Tradition des Schmiedehandwerks bietet den atmosphärischen Rahmen für einen Abend über Energie, Wandel und Gemeinschaft.
Das Plakat zum Projekt „Sinneswandel“ – © Jan KoemmetEs folgen „zwei:erde“, „drei:wasser“ und „vier:luft“, bevor die Veranstaltungsreihe in der Ausstellung „fünf:ernte“ ihren Abschluss findet. Dort werden alle 48 entstandenen Kunstwerke gemeinsam mit einer fotografischen und filmischen Dokumentation der Reise präsentiert.
Das Projekt wird im Rahmen des Regionalen Kulturprogramms NRW gefördert und entsteht in Zusammenarbeit mit zwölf Künstlerinnen und Künstlern, dem Jungen Theater Leverkusen, der Köchin und Kulinarikerin Ulla Vöpel sowie der Demeter-Bäuerin und Bauernhofpädagogin Bettina Wamsler.
Weitere Infos finden Sie auf der Webseite „Sinneswandel Bergisches Land“:
www.sinneswandel-bergisches.land.de
Tickets unter http://www.eventfrog.de
Das Plakat zur Eröffnungsveranstaltung „eins:feuer“ – © Jan KoemmetWeiter mit:
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