19. Mai 2026Peter Pionke
Vermittlungstag für Ausbildungsplätze: Großes Interesse
Beim Vermittlungstag in Solingen kamen interessierte Jobsuchende mit Unternehmen aus der Region ins Gespräch – © Oskar SiebersDie Interessenten konnten ihre Bewerbungsunterlagen direkt bei den Unternehmen einreichen und erste persönliche Gespräche führen. Viele Jugendliche waren gut vorbereitet und nutzten die Chance, die Unternehmen vor Ort von ihrer Motivation und ihren Fähigkeiten zu überzeugen. Die teilnehmenden Unternehmen zeigten sich sehr zufrieden mit den Gesprächen.
Bereits während der Veranstaltung wurden erste konkrete Schritte vereinbart – darunter Vorstellungsgespräche und Probearbeiten in den kommenden Tagen. In mehreren Fällen konnten bereits passende Matches zwischen Bewerberinnen und Bewerbern sowie Unternehmen erzielt werden. Einige Jugendliche nutzten den Vermittlungstag auch zur beruflichen Orientierung und informierten sich über verschiedene Ausbildungsberufe und Einstiegsmöglichkeiten.
Rund 150 junge Frauen und Männer ließen sich von Unternehmensvertretern beraten – © Oskar SiebersDer Vermittlungstag ist vor dem Hintergrund der aktuellen Situation auf dem Solinger Ausbildungsmarkt ein wichtiges Angebot. Die Lage bleibt angespannt: Aktuell kommen auf eine freie Ausbildungsstelle noch rund 1,6 Bewerberinnen und Bewerber. Umso wichtiger ist es, jungen Menschen direkte Kontakte zu Unternehmen und konkrete Einstiegsmöglichkeiten zu bieten.
„Wir sind mit dem Verlauf des Vermittlungstags sehr zufrieden. Die Veranstaltung hat gezeigt, wie wichtig der direkte persönliche Kontakt zwischen Jugendlichen und Unternehmen ist. Viele junge Menschen konnten wertvolle Kontakte knüpfen und konkrete Perspektiven für ihren Ausbildungsstart entwickeln“, erklärt Carmen Bartl-Zorn, Geschäftsführerin Aus- und Weiterbildung der Bergischen IHK.
Die Bergische IHK unterstützt Jugendliche weiterhin bei der Suche nach passenden Ausbildungsplätzen und informiert über offene Stellen in der Region.
Impression vom Vermittlungstag der IHK in Solingen – © Oskar Siebers
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