23. April 2026Peter Pionke
Künstlerin Ellen Neugebauer: Zwei Katzen wie gemalt…
Ellen Neugebauer mit dem von ihr gemalten Bild von Jaliha und Aramis. An der Wand u.a. Portraits von Terence Hill, Bud Spencer, David Bowie und Pink – © Paul CoonSie Jahren kämpft Ellen Neugebauer mit dem Wuppertaler Tierschutzverein „Pechpfoten e.V.“ für das geplante Tierschutzzentrum auf dem Gelände der Bergische Diakonie Aprath. Die Bauarbeiten dort liegen auf Eis, weil die neue Leitung der Diakonie alte, rechtskräftige Verträge nicht anerkennt und sie fristlos gekündigt hat. In erster Instanz haben die „Pechpfoten“ den Rechtsstreit vor dem Landgericht Wuppertal gewonnen. Die Diakonie ging allerdings in letzter Sekunde in Berufung. Jetzt hat das Oberlandesgericht das letzte Wort.
Normalerweise macht Ellen Neugebauer prominente Persönlichkeiten wie Mick Jagger, Brigitte Bardot, Amy Winehouse, David Bowie, Prince, Bud Spencer & Terence Hill, Pink, Marilyn Monroe, Freddie Mercury oder auch Wuppertals berühmte Tochter Pina Bausch mit Pinsel und Farben unsterblich.
Das „Original: Die beiden Maine Coons Jaliha & Aramis – © Paul CoonDoch jetzt wurde auch meine Katzen Jaliha (12) und Aramis (10) diese Ehre zuteil. Ellen Neugebauer hast die Bein Maine Coons gekonnt portraitiert. Das Gemälde ziert jetzt eine Wand in meinem Appartement.
Die Künstlerin Ellen Neugebauer wurde 1948 in Wuppertal geboren. Sie absolvierte in den 70er Jahren ein Kunststudium, belegte zudem Lehrgänge in Wuppertal und Wiesbaden. Werke von ihr sind in verschiedenen deutschen Galerien in Dauerausstellung vertreten.
Die Erlöse vieler ihrer Werke spendet Ellen Neugebauer sie für diverse Tierschutzorganisatoren. „Das ist für mich Ehrensache und Herzensangelegenheit zugleich“, erklärt die Künstlerin. Mit ihrem Mann Wolfgang Lindebauer und Hund Willi lebt sie in einem urgemütlichen Haus mit Wintergarten im Wuppertaler Stadtteil Cronenberg. Hier entstehen auch ihre Werke.
Die Künstlerin Elle Neugebauer mit einem von ihr gemalten Pina-Bausch-Portrait – © privat„In den Papieren heisst Willi eigentlich Schröder, den Namen fand ich einfach zu höflich. Wie klingt das denn, wenn ich rufe: ‚Schröder, sitz!‘,“ erklärt die Malerin lachend. Und so wurde Schröder kurzerhand in Willi umgetauft. Und inzwischen hört er auch auf diesen Namen – wenn er Lust hat.
Jetzt steht eigentlich nur noch die Frage im Raum, ob sich meine vierbeinige Lieblinge Jaliha und Aramis auf dem Bild, das Ellen Neugebauer von ihnen gemalt hat, gut getroffen fühlen. Ich bin mir aber ganz sicher: Dieses tolle Gemälde von Ellen Neugebauer war nicht „für die Katz“…
Text: Peter Pionke
Malerin Ellen Neugebauer signiert das sehr gelungene Katzenbild in ihrem gemütlichen Wintergarten – © Paul CoonWeiter mit:
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