22. Juli 2023

WSV-Spieler fiebern Schlager in Aachen entgegen

Auf den WSV wartet in Aachen eine Rekordkulisse. Über 22.000 Karten sind bereits im Vorverkauf für den Regionalliga-Schlager Alemannia Aachen gegen den Wuppertaler SV zum Saisonauftakt abgesetzt worden. Anpfiff im Stadion „Tivoli Merkur“, wie die Arena in der alten Kaiserstadt heute heisst, ist am Freitag (28.07. - 19:30 Uhr).

Bei der Pressekonferenz vor de Spiel in Aachen: (v.l.) Geschäftsstellen-Leiter Sven Steup, Sport-Chef Gaetano Manno und Cheftrainer Hüzeyfe Dogan – © Siegfried Jähne

Beide Vereine werden als heisse Titelfavoriten gehandelt und streben den Aufstieg zur Liga „drei“ an. “Die ganze Stadt ist euphorisiert“ – das sagte Aachens Trainer Helge Hohl vor dem Saison-Auftakt. „Wir wollen ganz klar oben mitmischen“, erklärt ein selbstbewusster WSV-Trainer Hüzeyfe Dogan, der sich aber nicht in die Favoritenrolle drängen lassen möchte. 

Immerhin räumte er bei der Pressekonferenz vor dem Spiel ein: „Wir wollen uns verbessern“. Zum Vergleich: Im Vorjahr erreichte der WSV bekanntlich Platz zwei! Neben Aachen und dem WSV sieht WSV-Sportchef Gaetano Manno auch SV Rödinghausen, Rot-Weiss Oberhausen, alle Bundesliga Reserveteams und eine bislang noch unbekannte Überraschungsmannschaft mit ganz vorne. 

„Kein Alleingang“

Gaetano Manno ist indessen davon überzeugt, dass es in diesem Jahr keinen Alleingang geben wird, wie den in der letzten Saison von Preussen Münster. 

Trotz der 2:0-Niederlage zuletzt bei der „Generalprobe“ gegen den ambitionierten Südwest-Regionalligisten TSV Steinbach Haiger ist der frühere WSV-Kapitän insbesondere von der Abwehrstärke des neuen Wuppertaler Teams überzeugt. „Und vorne haben wir genügend Alternativen“, ergänzt Gaetano Manno.

„Nur ein Spiel von 34“

Die Spieler des Wuppertaler SV fiebern dem Schlagerspiel beim alten Rivalen Alemannia Aachen entgegen. WSV-Trainer Hüzeyfe Dogan sprach vor dem Spiel von gegenseitigen Respekt der beiden Konkurrenten, die sich in der Vorbereitung sehr genau beobachtet hätten. „Es ist nur ein Spiel, eines von insgesamt 34 in dieser Saison, da wird noch nichts entschieden“, relativiert er.den Stellenwert dieser Partie.  

Die Umbau-Arbeiten im Stadion am Zoo kommen planmässig voran. Bis zur Fertigstellung trägt der Wuppertaler SV seine Heimspiele IMS-Arena in Velbert aus – © Siegfried Jähne

Seine Aufstellung will er erst nach dem Abschusstraining festlegen. Bis auf drei noch angeschlagene Akteuere wird er vermutlich aus dem Vollen seines 24köpfigen Kaders schöpfen können.

Der neue WSV-Geschäftsstellenleiter Sven Steup gab noch einen Tipp: Für die WSV-Fans, die mit nach Aachen reisen wollen. „Um 16:04 fährt ein Zug vom Wuppertaler Hbf nach Aachen, von dort werden Shuttle-Busse eingesetzt. Wer mit dem Auto anreisen möchte, dem sei die Abfahrt Aachen-Zentrum empfohlen“.

Text Siegfried Jähne

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