15. April 2020

Forscherteam entwickelte Lack, der Corona-Viren abtötet

Es gibt auch gute Nachrichten in Zeiten der Coronakrise - und Hoffnung! Die Firma Better Place aus Miami (USA) hat mit einem deutschen Forscherteam unter Leitung von Prof. Dr. Gregor Luthe (49) das Produkt itcoating entwickelt. Der porendichte, glasklare Lack kann bis zu 99 Prozent vor Schmierinfektionen durch umhüllte Viren wie Influenza, SARS und Corona auf Oberflächen wie Metall, Glas, Holz und Kunststoff schützen. Ein echter Quantensprung!

Diplom-Chemiker Joachim Müller im Labor – © Better Place / Ralf Silberkuhl

 

Der Chemiker & Toxikologe Prof. Dr. Gregor Luthe erklärt: „Corona-Viren können auf Oberflächen bis zu neun Tage überleben. Ein Mensch fasst sich im Schnitt bis zu 23 mal in der Stunde ins Gesicht und davon achtmal an Nase, Mund und Augen. Wenn wir nun die Infektionsgefahr auf zwei Stunden senken können, haben wir die Wahrscheinlichkeit einer Übertragung durch Türklinken oder Theken um 99 Prozent reduziert. Durch Wirkstoffe im Lack sterben die Viren innerhalb von zwei Stunden ab.“

Damit wird die Infektionskette dauerhaft durchbrochen. itcoating kann überall dort eingesetzt werden, wo Menschen Oberflächen häufig mit den Händen berühren.

Die Griffe von Einkaufswagen im Super- oder Baumarkt, Nachttische und Bettgestelle in Krankenhäusern, Türklinken und Fenstergriffe in Arztpraxen, Altenheimen, Kindergärten, Schulen und Universitäten, Fußgängerampeln, Haltestangen in Busse und Bahnen, Fitnessgeräte und Hanteln in „Muckibuden“, Relings auf Kreuzfahrtschiffen, Treppengeländer in Kneipen. Und auch im privaten Bereich kann sich jeder mit itcoating schützen.

Chemiker & Toxikologe Prof Dr. Gregor Luthe – © Better Place / Ralf Silberkuhl

 

Wissenschaftliche Rückendeckung erhalten Prof. Gregor Luthe & Co. von Prof. Dr. Günter Kampf vom Institut für Hygiene und Umweltmedizin der Universitätsmedizin Greifswald und von Prof. Dr. Eike Steinmann, Inhaber des Lehrstuhls für Molekulare und Medizinische Virologie der Ruhr-Universität Bochum (RUB).

In einem vor kurzem von ihnen veröffentlichten Fachartikel heisst es: Da es keine spezifische Therapie gegen Coronaviren gibt, ist besonders die Vorbeugung gegen Ansteckungen bedeutend, um die Krankheitswelle einzudämmen. Wie alle Tröpfcheninfektionen verbreitet sich das Virus auch über Hände und Oberflächen, die häufig angefasst werden.

Und weiter: Die 22 ausgewerteten Studien, die sich unter anderem mit den Erregern Sars-Coronavirus und Mers-Coronavirus befassen, ergaben, dass sich die Viren bei Raumtemperatur bis zu neun Tage lang auf Oberflächen halten und infektiös bleiben können. Im Schnitt überleben sie zwischen vier und fünf Tagen. Kälte und hohe Luftfeuchtigkeit steigern ihre Lebensdauer noch.

Diplom-Chemiker Dr. Hans-Joachim Weintz – © Better Place / Ralf Silberkuhl

 

Die Anwendung der Lack-Beschichtung ist kinderleicht. Um beispielsweise eine Türklinke zu behandeln, reicht ein handelsübliches Mikrofasertuch. Dieses wird mit itCoating befeuchtet und damit dann anschließend ohne Druck über die Türklinke gewischt.

Für größere Flächen wie Türen eignet sich ein Fensterwischer mit Mikrofaserbezug. Je nach mechanischer und chemischer Beanspruchung hält die Wirkung bis zu drei Jahre.

itcoating, das Mittel, das Hoffnung macht, wird bereits am Mathias Spital in Rheine und in der Universitätsklinik Barcelona in der Praxis eingesetzt. Das Produkt schützt übrigens auch vor multiresistenten Krankenhauskeimen.

Mehr über Prof. Dr. Gregor Luthe und sein Team lesen Sie in Kürze an gleicher Stelle.

Weitere Informationen unter BetterPlace.com

Info@BetterPlace.com

Presse@BetterPlace.com 

Text: Paul Coon

Das Produkt „itcoating“ – © Better Place

 

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