2. Februar 2020

Stefan Mageney: Mit Jango durch dick & dünn

Auch wenn es viele Einwohner*innen einfach nicht glauben wollen: In Wuppertal kann man sich pudelwohl fühlen. Das wissen prominente Tal-Bürger längst zu schätzen. Viele von Ihnen teilen ihr Leben nicht nur mit zweibeinigen, sondern auch mit vierbeinigen Partnern. Prominente Wuppertaler und ihre Haustiere. Der zweite Teil unserer neuen Serie "Mein tierischer Liebling" - diesmal Stefan Mageney, Dozent, Rock-Sänger (Bourbon Street - Crystal Ball) und 1. Vorsitzender des Vereins WUPPERTAL HILFT!


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Zwei dicke Kumpel: Stefan Mageney und Jango © privat

Ein Leben ohne Hund kann sich Stefan Mageney überhaupt nicht mehr vorstellen. Seit fast 30 Jahren hält er weiße Schäferhunde. Jango, ein Berger Blanc Suisse, ist sechs Jahre alt. Ihn habe Stefan und seine Frau Jutta von einer Familie adoptiert – Jango war Opfer einer Trennung geworden.

Er ist bereits der vier weiße Schäferhund im Hause Mageney. Der tierliebe Rocksänger erinnert sich noch genau, wie er zum ersten Mal sein Herz an einen weißen Schäferhund verlor: „Damals gab es ein Foto in der WZ, das einen weißen Schäferhundwelpen zeigte. Ein weißer Rüde hatte eine Hündin in Vohwinkel gedeckt. Nachdem ich das kleine, weiße Knäuel gesehen habe, war es um mich geschehen.“

Als Jango bei Stefan und Jutta einzog, lebte Paula noch, die vor einem Jahr über die Regenbogenbrücke gegangen ist. Stefan Mageney: „Das ist schlimmste Zeit im Leben eines Hundebesitzers!!! Damit wird man mehr schlecht als recht fertig. Aber mit den Gedanken an die schöne Zeit, die man gemeinsam verbracht hat und einer Menge Dankbarkeit, geht es dann irgendwie weiter.“ 

Und „Kumpel“ Jango spendete natürlich auch auf seine unbekümmerte Art Trost. Er weicht nicht von Stefans Seite, schläft nachts vor seinem Bett und fährt auch regelmässig mit in die Ferienwohnung nach Zeeland (Holland). Stefan Mageney: „Es macht mir jedesmal Riesenspaß, dort mit ihm am Strand spazieren zu gehen. Das ist für mich Entspannung pur.“

Der gute Jango hat es übrigens faustdick hinter den Ohren. Sein Herrchen plaudert aus dem Nähkörbchen: „Er ist ein echter Rabauke, der am Anfang alles geklaut hat, was ansatzweise essbar war. Er öffnete Schränke, Schubladen und auch Türen. Obwohl wir alles weggeschlossen hatten, fand er doch noch etwas, was er sich zu Gemüte führen konnte – den Rumtopf! Er machte die ganze Karaffe inklusive der Früchte leer. Das brachte ihm eine Übernachtung mit Frühstück in einer Tierklinik und einen dicken Schädel ein – und mir eine schlaflose Nacht!“

Im Nachhinein kann Stefan über dieses skurrile Alkohol-Abenteuer seines Vierbeiners schmunzeln. Damals aber machte er sich aber große Sorgen.

Stefan Mageney mit Paula (r.) und Jango – © Foto: privat

Tiere spielten übrigens schon immer eine große Rolle in seinem Leben. Als Kind hatte er zwei Meerschweinchen und später zwei Vögel. 

Was den Tierschutz in Deutschland angeht, hat Stefan Mageney eine klare Meinung:  „Alles in Allem sind wir da ganz gut aufgestellt, obwohl man immer noch etwas verbessern kann. Massentierhaltung, Tiertransporte und das industrielle Töten finde ich abstoßend, aber daran sind wir Verbraucher selber schuld. Dass Tiere vor dem Gesetz Sachen sind finde ich nicht okay.“

Überhaupt nicht nachvollziehen kann der Vorsitzende des gemeinnützigen Vereins WUPPERTAL HILFT!, dass es in Wuppertal kein Tierheim mehr gibt: „Das ist 

beschämend für eine Stadt dieser Größe! Hier sollte schnell Abhilfe geschaffen werden!“ 

Denn leider haben es viele Hunde und Katzen nicht so gut wie der weiße Schäferhund Jango, der vierbeinige Liebling und treue Begleiter von Stefan Mageney.

Text: Peter Pionke

 

Zwei ziemlich beste Freunde: Stefan Mageney & Jango © Foto: privat

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