31. März 2026

Der „Vollmond“ von Pina Bausch geht in Budapest auf

„Vollmond“, das kraftvolle Tanztheaterstück der weltberühmte Choreographin Pina Bausch (†30.06.2009), feierte 2006 im Schauspielhaus Wuppertal seine fulminante Uraufführung. Jetzt stand es wieder in Wuppertal auf dem Spielplan und wurde erneut vom Publikum gefeiert. Vom 10. - 12. April wird „Full Moon“ als Gastspiel in Budapest (Ungarn) präsentiert. 

Eine Szene aus „Vollmond“, dem Klassiker der weltberühmten Choreographin Pina Bausch – © Ralf Silberkuhl

Das Stück besticht als bühnenbildnerisches Highlight – eine riesige Felslandschaft mit einem Wasserbecken unter andauerndem Regen – und behandelt Themen wie Liebe, Verlangen und menschliche Brüche. Die Tänzer agieren oft bis zur Erschöpfung im Wasser.

Die Handlung: Das Stück von Pina Bausch erforscht die Extreme menschlicher Emotionen, von sanfter Zuneigung bis zu brutaler Leidenschaft. Es zeigt Rituale des Werbens, die Liebe als Spiel aus Verführung und Abwehr.

Das Stück „Vollmond“ verlangt den Tänzerinnen und Tänzern alles ab – © Ralf Silberkuhl

Das Bühnenbild schuf Peter Pabst, die Kostüme stammen von Marion Cito. Das sehr bildstarke Stück, oft als wild, intensiv und melancholisch wahrgenommen, wird begleitet von einer Mischung aus Rockmusik und melancholischen Klängen.

Bekannte Szenen aus „Vollmond“ sind durch den 3D-Film „Pina“ (2011) des erfolgreichen Regisseurs Wim Wenders verewigt und weltweit bekannt geworden. Sein Werk wurde 2012 sogar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für den berühmten Filmpreis „Oscar“ nominiert.

Tänzerische Höchstleistungen in einer riesigen Felslandschaft – geschaffen von Bühnenbildner Peter Pabst – © Ralf Silberkuhl

Link zur Webseite vom Tanztheater Pina Bausch: 

http://www.pina-bausch.de

 

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