31. März 2026Peter Pionke
Der „Vollmond“ von Pina Bausch geht in Budapest auf
Eine Szene aus „Vollmond“, dem Klassiker der weltberühmten Choreographin Pina Bausch – © Ralf SilberkuhlDas Stück besticht als bühnenbildnerisches Highlight – eine riesige Felslandschaft mit einem Wasserbecken unter andauerndem Regen – und behandelt Themen wie Liebe, Verlangen und menschliche Brüche. Die Tänzer agieren oft bis zur Erschöpfung im Wasser.
Die Handlung: Das Stück von Pina Bausch erforscht die Extreme menschlicher Emotionen, von sanfter Zuneigung bis zu brutaler Leidenschaft. Es zeigt Rituale des Werbens, die Liebe als Spiel aus Verführung und Abwehr.
Das Stück „Vollmond“ verlangt den Tänzerinnen und Tänzern alles ab – © Ralf SilberkuhlDas Bühnenbild schuf Peter Pabst, die Kostüme stammen von Marion Cito. Das sehr bildstarke Stück, oft als wild, intensiv und melancholisch wahrgenommen, wird begleitet von einer Mischung aus Rockmusik und melancholischen Klängen.
Bekannte Szenen aus „Vollmond“ sind durch den 3D-Film „Pina“ (2011) des erfolgreichen Regisseurs Wim Wenders verewigt und weltweit bekannt geworden. Sein Werk wurde 2012 sogar in der Kategorie „Bester Dokumentarfilm“ für den berühmten Filmpreis „Oscar“ nominiert.
Tänzerische Höchstleistungen in einer riesigen Felslandschaft – geschaffen von Bühnenbildner Peter Pabst – © Ralf SilberkuhlLink zur Webseite vom Tanztheater Pina Bausch:
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