17. März 2026Peter Pionke
„Ein Stück mit Tanz“ – ein gelungenes Kunst-Experiment
Eine Szene aus dem beeindruckenden Projekt „Ein Stück mit Tanz“ von Rainer Behr – © Ralf SilberkuhlDer Choreograph Rainer Behr ist langjähriges Mitglied des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch. Wer wurde in Neustadt an der Waldnaab geboren. Er absolvierte in Berlin eine Ausbildung als Gymnastiklehrer und studierte anschließend an der Folkwang-Hochschule in Essen Tanz. 1995 wurde er Mitglied des Tanztheaters Pina Bausch in Wuppertal.
Als Choreograph schuf Rainer Behr eigene, viel beachtete Stücke wie „Die Wendung der Dinge“, „Rote Rosen“, „Einsames Königreich“, „Schlafende Frau “ und eben das partizipative Tanzprojekt „Ein Stück mit Tanz“. Der 64jährige Künstler gilt als „Meister der Reduktion“.
Impressionen aus „Ein Stück mit Tanz“. In der Mitte Tänzer und Choreograph Rainer Behr – © Ralf SilberkuhlDer Tänzer und Choreograph Rainer Behr (62) beschreibt sein Projekt: „Ein leerer Raum, und Menschen darin. Suchen nach einer Sprache, für das, was uns bewegt. Suchen Fragen und Aufgaben, sehen nach innen und sammeln. Was wir finden, soll sichtbar werden. Werden zu Suchenden, die tanzen. Manchmal ist Tanz die Antwort auf unsere Sprachlosigkeit, in einer Zeit, die uns auseinandertreibt, in der wir uns nicht mehr verstehen und uns im Turm zu Babel wiederfinden lässt. Es geht um das Sich-Mischen, Sich-Verbinden und das, was sich in uns so klar anfühlt, aber keine Worte findet.“
Wer dabei war, musste erkennen, „Ein Stück mit Tanz“ ist ein gelungenes Kunst-Experiment.
16 Tänzerinnen und Tänzer im Alter von 26 bis 79 Jahren nahmen an dem außergewöhnlichen Tanzprojekt teil – © Ralf SilberkuhlWeiter mit:
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