5. September 2026

Vierte Pleite! WSV braucht dringend ein Erfolgserlebnis

Den WSV-Fans wird allmählich Angst und Bange! Vier Spiele in der Oberliga West, vier Niederlagen. Auch beim Heimspiel gegen SV Blau-Weiß Dingden gingen Herzenbruch & Co. als Verlierer vom Platz. 0:2 (0:1) hieß es nach 90 Minuten plus Nachspielzeit vor 1.400 Zuschauern im Stadion am Zoo. Die Mannschaft braucht dringend ein Erfolgserlebnis!

Ein Foto, das Bände spricht. Der völlig enttäuschte WSV-Kapitän Felix Herzenbruch (M.) im Kreise seiner Kameraden – © Jochen Classen

Es war in der ersten Halbzeit ein verhaltenes Spiel. Beide Mannschaften schaffte es nicht, sich nennenswerte Chancen zu erspielen. Das änderte sich in der 36. Minute. 

Da wurde Dingdens Luka Grlic von einem Wuppertaler Abwehrspieler angeschossen und der Ball landete im Tor von Fotios Adamidis zum 0:1 für die Gäste. Ein glücklicher Treffer für Dingden und Riesenpech für den WSV. Die Schützlinge von Cheftrainer Tim Schneider waren sichtlich geschockt. Bis zum Pausenpfiff konnten die Journalisten im Stadion nicht eine einzige Tormöglichkeit für den Regionalliga-Absteiger notieren. 

Auch zu Beginn der 2. Halbzeit blieben die Gäste am Drücker. Ein Schuss von  Mohamed Salman aus 18 Metern verfehlte den Kasten von Adamidis (48.) nur knapp. In der 54. Minute setzten die Hausherren endlich ein Ausrufezeichen. Linus Fröhlich bediente Dario Biancardi. Doch dessen Direktschuss flog über das Dingdener Tor. Nur eine Minute später hatte wieder Biancardi die nächste Torchance für den WSV. Nach Zuspiel von Noel Westenberger schloss er direkt ab, scheiterte aber an Gäste-Torwart Johannes Buers.

WSV-Stürmer Eren Albayrak konnte diesmal keine Akzente setzen und wurde in der 74. Minute ausgewechselt – © Jochen Classen

Danach aber war wieder Dingden am Zug. Dribbelkünstler Salman konnte aber in der 62. Minute die große Chance zum 0:2 nicht nutzen. In der 75. Minute traf Grlic mit einem satten Schuss aus über 20 Metern nur die Latte des Wuppertaler Tores. Dingden war dem 0:2 inzwischen näher, als die Wuppertaler dem Ausgleich. 

So ließ der gerade eingewechselte Robin Volmering in der 86. Minute eine Riesenchance liegen, als er aus kurzer Entfernung knapp am Wuppertaler Tor vorbeiköpfte. In der letzten Minute der Nachspielzeit machte der eingewechselte Max Mahn dann doch den Sack zu. Er erlief einen zu kurzen Rückpass von Arlind Bajrami auf Torhüter Adamidis und vollstreckte zum 0:2. Am Ende war es ein verdienter Sieg für die Gäste 

Am Sonntag, den 13. September 2026 um 15:30 Uhr, spielt der WSV am 5. Spieltag der Oberliga Niederrhein beim SC St. Tönis.

Pure Verzweiflung nach der vierten Niederlage im vierten Spiel auf der Ersatzspielerbank des Wuppertaler SV – © Jochen Classen

Wuppertaler SV – SV Blau-Weiß Dingden 0:2 (0:1)

Aufstellung Wuppertaler SV: 1 Fotios Adamidis – 2 Subaru Nishimura, 3 Felix Herzenbruch, 4 Noel Westenberger, 5 Jaden Korzynietz – 19 David Widlarz (65. 17 Arian Amyn), 44 Serhat Kacmaz (65. 20 Fabrizio Fili), 26 Linus Fröhlich  (80. 23 Arlind Bajrami), 11 Sam Sausmikat – 8 Duje Goles (46. 21 Dario Biancardi), 10 Eren Albayrak (74. 9 Brightney Igbinadolor) – Trainer: Tim Schneider

Aufstellung SV Blau-Weiß Dingden: 1 Johannes Buers – 3 Julian Riedel, 4 Hannes Göring, 6 Noah Schulz (90.+2 14 Luca Werbonat), 8 Jonas Beckmann, 9 Mohamed Salman (71. 23 Luis Jakob Blaswich), 18 Matties Volmering, 20 Luka Grlic, 27 Alejo Agustin Cerda (86. 5 Robin Volmering), 37 Fabrice Kempe (60. 7 Max Mahn), 47 Joshua Müller (88. 25 Jannis Lamhardt) – Trainer: Sebastian Amendt

Tore: 0:1 Grlic (36.), 0:2 Mahn (90.+4)

Gelbe Karten: Fröhlich (32.), Westenberger (85.) / Schulz (90.+1)

Ecken: 4:4

Schiedsrichter: Fynn Gottschalk / Assistenten: Mathäus Kobylanski, Ossi Bebber

Zuschauer: 1.400

Stadion: Stadion am Zoo

 

Kommentare

Neuen Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert