6. Juli 2026

Gaetano Manno: Abstieg des WSV war hausgemacht!

„Ich habe fertig“ - das war der legendäre Schluss-Satz der Wutrede von Bayern-München-Trainer Giovanni Trapattoni aus dem Jahr 1998.  Ein Ausdruck von Frustration, Enttäuschung und Erschöpfung. Sie kommt einem in den Sinn, wenn man die  Geschichte von WSV-Vereins-Ikone Gaetano Manno aufarbeitet. Vom gefeierten Aufstiegshelden und jahrelangen Sympathieträger wurde er zum „Sündenbock“ abgestempelt. Jetzt hält Gaetano Manno den richtigen Zeitpunkt für gekommen, offen, ehrlich und schonungslos Bilanz zu ziehen.

Gaetano Manno – noch als Sportlicher Leiter im Amt – nachdenklich auf der Trainerbank des WSV – © Archivfoto Jochen Classen

Die treuen WSV-Fans sollen endlich erfahren, was wirklich hinter den Kulissen der vergangenen Saison gelaufen ist. Das erklärt uns Gaetano Manno in einem exklusiven Interview.

Es ist die Geschichte eines heute 43jährigen in Hagen geborenen deutsch-italienischen Fußballers, Sohn einer Gastarbeiter-Familie. Sein Profi-Debüt erlebte der gelernte Handwerker als 22jähriger Einwechsel-Spieler des Erst-Bundesligisten VfL Bochum gegen Werder Bremen 2004 vor 25.000 Zuschauern. 2005-2007 hatte er seinen ersten Kontakt zum damaligen drittklassigen Regionalligist Wuppertaler SV, für den er damals 15 Tore schoss. Nach einigen Stationen im Profifußball wechselte er zur Saison 2015/16 zurück zum WSV, mit dem er dann sofort in die Regionalliga West aufstieg.  Das war vor zehn Jahren.

Bis 2019 erzielte er für den WSV in 165 Spielen 50 Tore und hatte 38 Assists. Ab 2023 übte er bis zum 12. März 2026 das Amt des Sportlichen Leiters aus, für das ihn Hauptsponsor Friedhelm Runge auserwählt hatte. Aufgrund der sportlich wie finanziell angespannten Situation mit drohendem Abstieg und anhaltender Kritik aus bestimmten Fan-Kreisen, wurde Gaetano Manno von den WSV-Gremien im März dieses Jahres von seinem Amt freigestellt. Er stand von da an bei seinem geliebten WSV im Abseits. Das Arbeitsverhältnis endete endgültig am 30. Juni 2026.

Gaetano Manno an seinem Schreibtisch in der Geschäftsstelle des WSV im Stadion am Zoo – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Gaetano, Sie haben für den Verein Jahre ihres Lebens gegeben, waren Fan-Liebling und Idol. Heute sind Sie endgültig raus. Sportliche Abschiede im Profifußball können verdammt schmerzhaft sein, besonders in einer traditionsbewussten und emotionalen Stadt wie Wuppertal. Wie haben Sie das alles erlebt?

Gaetano Manno: „Ja ich kann nicht leugnen, es tut sehr weh, es war schon alles sehr hart, nach 12 Jahren WSV. So etwas macht etwas mit einem, der Höhen und Tiefen erlebt hat und der wie ich für den Verein mit Herzblut gelebt hat. Ich war bis zuletzt der Überzeugung, dass diese Mannschaft unter normalen Umständen nie abgestiegen wäre. Kaum einer weiß, was hinter den Kulissen abgelaufen ist. Mein Scheitern war das Scheitern des ganzen WSV, der ohne die notwendigen innere Strukturen dahin dümpelte, die Fans über die prekäre Situation weitgehend im Unklaren ließ und sich mehr hinter die Ultras als hinter der sportlichen Leitung stellte. Ich sage, dieser Abstieg war hausgemacht und vermeidbar“. Summe von Intrigen, Egoismen und Machtspielen hinter den Kulissen.

DS: Der Druck der Straße war enorm, die Fan-Proteste gegen Ihre Person wurden zum Ende hin immer lauter. Sie haben bereits zur Rückrunde der Saison 2025/26 von gesteuerten Aktionen gesprochen, als von den Ultras die „Manno-Raus“ Forderungen kamen. Was ging da in Ihnen vor?

Gaetano Manno: „ Gegenfrage: Ist es normal, das man nach mehr als zehn erfolgreichen Jahren so auf einen Mann losgeht, wenn es mal nicht so gut läuft? Der Abstieg war die Summe von Intrigen, Egoismen und Machtspielen hinter den Kulissen. Eine Gruppe von Leuten hat im Verein schon sehr früh innerhalb der Mannschaft und bei den Ultras Stimmung verbreitet, sicher auch, um selbst im Einfluss um Posten zu gewinnen. Das Ergebnis war eine große Verunsicherung im Team, das damit die Orientierung verlor und am Ende gar nicht mehr wußte, welches Wort denn Gültigkeit hatte. Den Spielern wurde gesagt, der Manno fliegt ja ohnehin.“

Waren jahrelang ein gutes Gespann zum Wohle des WSV: Ex-Sportvorstand Thomas Richter (l.) und Sportdirektor Gaetano Manno – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Können Sie das etwas näher erläutern?

Gaetano Manno: „Ein Schlüsselereignis war sicher die bekannte offene Auseinandersetzung mit dem Verwaltungsratsmitglied Eckhard Osberghaus am 15. März 2025, der mir während des Spieles gegen den SV Rödinghausen den berühmten Stinke-Finger zeigte. Bezeichnend müßte sein, dass die Aktion justament geschah, als wir mit 2:0 in Führung gegangen waren. Freude über einen sich anbahnenden so wichtigen WSV-Erfolg sieht für mich jedenfalls anders aus. Hinter den Kulissen war in kleinem Kreis eine Auseinandersetzung um meine Person vorausgegangen, in der es auch um eine personelle Neuausrichtung des Vereins ging.

Wir hatten den Abstieg schließlich nach einer enormen  Leistungssteigerung noch einmal abwenden können, wenn auch begünstigt durch den Rückzug mit Zwangsabstieg von Bayer Uerdingen und Türkspor Dortmund. Das alles hatte aber eine Fortsetzung und gipfelte erneut Anfang Dezember  2025 in unglaublichen Anfeindungen gegen mich, als wir nach turbulenten Verlauf, aber auch respektablen Leistungen erneut in Abstiegsgefahr geraten waren. Da hatten wir freilich noch vier Punkte Vorsprung vor der direkten Abstiegszone.“

DS: Sie hatten das Gefühl, dass Sie in der sportlichen Verantwortung letztendlich allein gelassen wurden?

Gaetano Manno: „Ich hatte nie wirkliche Unterstützung, eher Leute, die hinter meinem Rücken versucht haben, Politik zu machen. Eines der Hauptprobleme war, dass der Verein nie eine richtige Struktur hatte. Es mischten sich plötzlich alle ein. Marketingleute, die in ihrem Verantwortungsbereich keinerlei Erfolge vorweisen konnten, wollten plötzlich die Abteilung Fußball leiten, eine Aufgabe, von der sie bei allem Respekt keine Ahnung hatten. Der Vorstand als Führungsorgan war einfach zu schwach, um Weichen zu stellen. Ab März 2026 hat der Vorstand offenkundig gar nichts mehr selbst entschieden und sich vom Verwaltungsrat unter Führung von Dirk Polick alles diktieren lassen.“

Sportdirektor Gaetano Manno (l.) mit Ex-Cheftrainer Sebastian Tyrala – als die Ergebnisse noch stimmten und das Vertrauen noch da war – © Archivfoto Jochen Classen

SZ: Zur sportlichen Fehleranalyse. Welche Fehler in der Kaderplanung oder bei den Trainerentscheidungen haben Sie gemacht und welche bereuen Sie heute am meisten?

“Ich habe mir hierüber schon sehr viele Gedanken gemacht. Klar, natürlich habe ich auch Fehler gemacht. Es war nicht einfach, mit fortlaufend geringerem Etat immer wieder eine gute Mannschaft zu stellen. Es liegt in der Natur der Sache, dass nicht alle Zugänge das halten konnten, was sie zuvor versprachen, sei es aufgrund von Verletzungen oder unbekannten Einflussfaktoren. Es gab Spieler, die beim WSV nicht funktionierten, bei anderen Vereinen aber sehr wohl Qualität entwickelt hatten. Warum, lag es an den Trainern oder hatte es andere Ursachen? Da bin ich mir nicht völlig sicher.

Zu den Trainern: Ich denke bei Coach René Klingbeil habe ich in der Nachschau nicht richtig reagiert, aber die Mannschaft hatte nicht mehr hinter ihm gestanden und war wenig erfolgreich. Alle anderen Trainerwechsel hatten eine Geschichte, die von Budget bis fehlender Loyalität reichten. Bei Sebastian Tyrala war früh klar, dass wir nur gemeinsam Erfolg haben würden, diese Gemeinsamkeiten waren aber am Ende aufgebraucht.“

DS: Sie haben dann Mike Wunderlich aus Köln geholt, der wenig Erfahrung als Trainer mitbrachte, der holte in 16 Spielen mit dem WSV nur einen einzigen Sieg letztlich gerade einmal 9 Punkte. Am Ende stand der Abstieg in die Oberliga. Ein Fehler?

Gaetano Manno: „Mike hatte keine Chance und wurde vom ersten Tag an attackiert. Ich war Zeuge eines Gesprächs auf höchster Ebene, in dem man seinen Abschuss schon nach dessen ersten Spieltag offen signalisierte. Hier waren die Ultras bereits aktiv. Im Tandem hätten Mike und ich noch einiges bewegen können, aber Mike wurde förmlich im Regen stehen gelassen, als dann auch noch der schon lange auf meinen Posten stark ambitionierte Stephan Küsters an meine Stelle gesetzt wurde.“

Ernste Gesichter auf der Trainerbank: Gaetano Manno mit Trainer Mike Wunderlich, der mit dem WSV nur ein Spiel gewinnen konnte – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Aber warum das alles? 

Gaetano Manno: „Weil es um Macht und Einfluss ging. Sie alle gaben zwar vor, den Abstieg verhindern zur wollen, haben ihn aber mit ihrem Verhalten aus meiner Sicht erst forciert. Man denke nur an die bösen Ausschreitungen in Büderich und Siegen, die dem Verein sehr geschadet haben, aber ohne wirkliche Konsequenzen blieben. Man hatte im Verein vor den Ultras kapituliert.“

DS: Was ist es, was Ihre Gegner ihnen vorwerfen?

Gaetano Manno: „Ich kann es nicht genau sagen, ich habe versucht es zu ergründen, aber der Kapo, also der Sprecher und Anführer der Ultras, hat mir ein Treffen verweigert und mein diesbezügliches Angebot unbeantwortet gelassen. Man mag mir meine Spontanität und offene Meinungsäußerung anlasten, z.B. wenn ich jemanden sage, dass er vom Fußball nichts, aber auch rein gar nichts versteht, dann sage ich es ihm auch ganz offen. Im übrigen habe ich klare Wertvorstellungen, welche vielleicht nicht alle teilen mögen, die mir aber über alles gehen. Ich lebe als Familienmensch auf der Basis meines christlichen Glaubens.“

DS: Der Abstieg des WSV hatte nach dem Ableben von Hauptmäzen Friedhelm Runge auch etwas mit dem mageren Budget zu tun. Aber war es das allein?

Gaetano Manno: „Gewiß nicht. Klar, als noch Geld da war, ist es mir als sportlichem Leiter gelungen, eine Mannschaft hinstellen, die um die Spitze mitspielte konnte. Denken wir an nur 2023, da konnte ich aufgrund meines Netzwerkes innerhalb eines Monats eine solche Mannschaft hinstellen, die zunächst unter Trainer Hüzeyfe Doğan stark startete, dann aber in acht Spielen hintereinander nicht mehr gewann. Mit seinem Nachfolger Trainer Ersan Parlatan ging es wieder rasant nach oben und wir spielten um den Aufstieg in die 3. Bundesliga mit, scheiterten aber zuletzt knapp an Alemannia Aachen. Schon  2024 hatte Mäzen Friedhelm Runge den Etat von 1,9 Mio. auf 600.000 € gekürzt. Damit stand der Verein nicht nur vor einem finanziellem Einschnitt, sondern auch vor einem radikalen Kaderumbruch mit einer Fluktuation von weit über 30 Spielern.“

Das Smartphone war das wichtigste Werkzeug von Sportdirektor Gaetano Manno – mehrmals musste er wegen der vielen Abgänge über ein Dutzend neuer Spieler verpflichten – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Welche negativen Folgen hatte dieser Umbruch?

Gaetano Manno: „19 Spielerabgänge mussten mit 15 neuen Akteuren kompensiert werden. Herausragende Fußballer wie den Top-Stürmer und ehemaligen Bundesliga-Profi Charlison Benschop oder Lion Schweers mussten wir aus bestehenden Verträgen heraus ziehen lassen, weil wir für sie das Geld für ihr Gehalt einfach nicht mehr aufbringen konnten. Benschop wechselte zu Alemannia Aachen, mit der er den Aufstieg in die 3.Liga perfekt machte, während wir uns mit der Vizemeisterschaft begnügen mussten. Halten konnten wir dagegen wenigstens Niklas Dams und Marco Terrazzino. Es wurde also trotz erheblicher Gehaltskürzungen innerhalb kürzester Zeit geschafft, eine gute Mannschaft zu stellen. Ein großes Problem war in den beiden letzten Spielzeiten, dass der Etat immer erst sehr spät freigegeben wurde und damit Planung und Handlungsspielraum von vornherein stark begrenzt waren.“

DS: Gewiss keine leichte Aufgabe. Welche Kompromisse galt es für Sie zu akzeptieren?

Gaetano Manno: „Gute Frage. Erinnert sei beispielsweise an Niklas Dams und Marco Terrazzino. Der Kompromiss war hier die erteilte Erlaubnis, einmal wöchentlich in der „Baller League“, einer von Lukas Podolski und Mats Hummels gegründeten Hallenfußball-Runde, zu spielen, um zusätzliches Geld zu verdienen. Die Wirkung habe ich unterschätzt, zumal wir ihn der Regionalliga-West keinen guten Start hatten. Trotzdem konnten wir noch eine recht gute Truppe mit Perspektive aufstellen. Neben anderen Hoffnungsträgern nenne ich den jungen Levin Müller, den ich aus Sprockhövel holen konnte.“

Auch als Interimstrainer sprang Gaetano Mann während seiner Zeit als Funktionär des WSV ein – hier mit dem ehemaligen Spieler Dilhan Demir – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Sie haben doch gute Erfahrungen mit Leihspielern gehabt. Warum wurde dieser Weg nicht weiter verfolgt? 

Gaetan Manno: „Auch im folgendem Jahr 2025/26 gab es wieder eine Etat-Kürzung, diesmal um rund 20 Prozent, so dass für Spielergehälter nur noch ein besseres Taschengeld zur Verfügung stand. Die Folge war eine zu kompensierende Spielerbewegung von wieder über 30 Akteuren. Neuzugänge konnten nur unter erheblichen Sparzwang getätigt werden. Die Chance, wieder kostenneutral Spieler von Bayern München – wie etwa Benedikt Wimmer oder Yousef Qashi – auszuleihen, waren nicht am Geld, sondern an vorherigen unglaublichen Versäumnissen in der WSV-Administration gescheitert, eine Administration, die übrigens anders als in meinem sportlichen Bereich niemals Kürzungen erfahren hatte, sondern eher immer mehr aufgebläht wurde. An Zweijahres-Verträge war schon lange nicht mehr zu denken. Alle Zugänge waren mit dem Trainer und dem Vorstand abgestimmt. Kritik aus dieser Ecke gingen in die falsche Richtung. Die Zielsetzung konnte für alle nur der Klassenerhalt lauten.“

DS: Haben Sie angesichts dieser Entwicklungen nie daran gedacht, das Handtuch zu werfen und rechtzeitig eigene Konsequenzen zu ziehen?

Gaetano Manno: „Ja klar, das war zu Beginn der letzten Spielzeit, als sich die (auch  persönlichen) Verhältnisse erkennbar verschlechtert hatten. Mir war inzwischen klar, dass die Ultras im Verein zunehmend bestimmend wurden. Ein zweites Mal wollte ich zu Beginn dieses Jahres schmeissen, als klar wurde, dass der von mir eingesetzte neue Trainer Mike Wunderlich bereits angefeindet wurde, bevor er überhaupt richtig angefangen hatte. Zum einen bin ich davon ausgegangen, mit diesem Potential den Klassenerhalt schaffen zu können und zum anderen konnte und wollte ich MikeWunderlich nicht im Stich lassen.“

DS: Der WSV stellt sich jetzt in der Oberliga neu auf. Wie beobachten Sie diese Entwicklung und welche Gedanken und Überlegungen kommen da bei Ihnen auf?

Gaetano Manno: „Mit diesem Thema habe ich persönlich eigentlich abgeschlossen. Ich wünsche aber den vielen treuen WSV-Fans, dass es mit dem Verein endlich wieder aufwärts geht. Sie haben zuletzt genau wie ich mit Ihrem WSV schwer gelitten. Mir ist schon wichtig, dass sie etwas darüber erfahren, was ihren Verein betrifft, auch um die Chance zu haben, präventiv einzuwirken. Ein wenig fühle ich mit Sport-Vorstand  Lennart Strufe, der vor einer ähnlichen Aufgabe steht, wie ich sie zuletzt mit dem Aufbau einer völlig neuen Mannschaft hatte. Ich wünsche ihm dabei ganz viel Erfolg!

Ex-WSV-Sportdirektor Gaetano Manno (r.) im Gespräch mit Siegfried Jähne, Sportreporter der STADTZEITUNG – © Archivfoto Jochen Classen

DS: Der Ausblick. Wenn sich der Rauch in ein paar Jahren verzogen hat: Was bleibt dann für Sie vom Wuppertaler SV? Der Aufstiegsheld Manno oder der Abstiegsverwalter Manno?

Gaetano Manno: „Ich hatte in Wuppertal eine wunderschöne Zeit, aber die schlimmen Ereignisse der letzten beiden Jahre überlagern doch alles. Ich werde das Zoo-Stadion nicht wieder betreten, sofern ich dies verhindern kann.“

DS: Wie geht es für Sie persönlich weiter, brauchen Sie erst einmal Abstand vom Fussballgeschäft oder brennt in Ihnen schon das Bedürfnis, sich bei einem anderen Verein zu beweisen?

Gaetano Manno: „Ich lasse das erst einmal alles sacken, bin aber für vieles offen, ob im Fussball oder auch in ganz anderen Bereichen.“

SZ: Was hat sich im Fußball in den letzten 20 Jahren verändert?

Gaetano Manno: „Ich glaube, es reifen weniger Spielerpersönlichkeiten heran, die für eine erfolgreiche Mannschaft von entscheidender Bedeutung sind und Verantwortung übernehmen wollen.“

SZ:  Wir danken Ihnen für dieses hochinteressante Gespräch und das uns entgegen gebrachte Vertrauen.  Für ihren weiteren Weg wünschen wir persönliche Zufriedenheit sowie sportlichen Erfolge. Glück auf, Gaetano Manno!

Das Interview führte Siegfried Jähne

 

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