3. November 2021

Geißböcke hatten gegen WSV-Löwen keine Chance

Der Wuppertaler SV sicherte sich im Kölner Franz-Kremer-Stadion drei wichtige Punkte beim souveränen 3:0 (0:2)-Erfolg gegen die U21 des 1. FC Köln. Und das, obwohl die Geißbock-Elf mit bislang 34 erzielten Toren neben Rot-Weiß Essen die beste Offensive der Regionalliga West besitzt. 

Kevin Rodrigues-Pires erzielte das 3:0 für seine Elf in Köln – © Archivfoto Jochen Classen

Florian Dietz ist mit bisher erzielten 13 Treffern der beste Schütze der Regionalliga West. Das letzte Aufeinandertreffen am Geißbockheim vor fast genau einem Jahr hatte der WSV noch mit 0:1 verloren.

Von Beginn an entwickelte sich auf dem schnellen Hybridrasen ein abwechslungsreiches Spiel. Nach 13 Minuten die erste Tormöglichkeit für die Gäste: Philipp Hanke schickte Kingsley Sarpei steil, der weiter auf Niklas Heidemann und dessen Schuss konnte Kölns Schlussmann Julian Roloff gerade noch abwehren.

In der 15 . Minute köpfte Marco Königs nach Flanke von Philipp Hanke knapp am Kölner Tor vorbei. Dann die verdiente Führung für den sehr engagierten WSV: Semir Saric passte scharf in die Mitte und Kölns Sava-Arangel Cestic lenkte den Ball unglücklich zum 0:1 ins eigene Tor (17.). 

Wenig später traf Philipp Hanke mit seinem Schuß nur das Außennetzt. Bis dahin war von Kölnern kaum etwas zu sehen. 

Erst in der 29. Minute konnten die Sport-Journalisten die erste Chance für die U21 des 1. FC Köln notieren. Doch Justin Petermanns Freistoß aus 25 Metern strich knapp am linken Pfosten vorbei. 

Der WSV blieb am Drücker. In der 39. Minute dann das 0:2 für Rot-Blau: Semir Saric passte auf Kingsley Sarpei, der zog von der  Strafraumgrenze ab und der Ball landete zum 2:0 für die Gäste im Kölner Netz. Der Pausenstand!

Die Kölner wechselten in der Halbzeit gleich zwei Mal. Doch die Mannschaft von Björn Mehnert kontrollierte weiterhin das Spielgeschehen. Angefeuert von den etwa 150 Wuppertaler.

In der 85. Minute musste WSV-Torhüter Sebastian Patzler erstmals in der zweiten Halbzeit eingreifen,. Er wehrte einen scharfen Schuss von Tim Lemperle ab.

Den Schlusspunkt setzte wiederum der WSV in der dritten Minute der Nachspielzeit: Der eingewechselten Phillip Aboagye spielte mustergültig in den Lauf von Kevin Rodrigues Pires und der zirkelte den Ball aus zwölf Metern per Außenrist unhaltbar für Torwart Julian Roloff ins Kölner Tor. 0:3 – der Endstand.

Mit 30 Punkten liegt der WSV hinter Rot-Weiß Essen (34) und Preußen Münster (31) auf dem 3. Tabellenplatz der Fußball-Regionalliga West, gefolgt von Fortuna Köln (29).

Das nächste Meisterschaftsspiel in der Regionalliga West bestreitet der WSV am Samstag (13.11.) um 14 Uhr im Stadion am Zoo gegen Alemannia Aachen.

1. FC Köln U21 – Wuppertaler SV 0:3 (0:2)

Aufstellung des 1. FC Köln U21:

1 Julian Roloff – 20 Ricardo-Oliver Henning, 4 Sava-Arangel Cestic, 19 Jannes-Kilian Horn (46. 11 Marius Laux), 2 Noah Katterbach (46. 12 Mert Kuyucu) – 10 Justin Petermann (74. 18 Hendrik Mittelstädt), 6 Mathias Flaga Olesen, 13 Lukas Nottbeck (62. 7 Thomas Kraus) – 8 Tim Lemperle, 9 Florian Dietz, 21 Marvin Obuz

Trainer: Mark Zimmermann

Aufstellung des Wuppertaler SV:

1 Sebastian Patzler – 14 Philipp Hanke, 27 Kevin Pytlik, 25 Lion Schweers, 22 Durim Berisha, 33 Niklas Heidemann – 5 Felix Backszat (90.+2 26 Dominik Bilogrevic), 10 Kevin Rodrigues-Pires, 7 Semir Saric (83. 6 Jannis Kübler) – 29 Kingsley Sarpei (79. 23 Phillip Aboagye), 48 Marco Königs (74. 18 Roman Prokoph)

Trainer: Björn Mehnert

Stadion: Franz-Kremer-Stadion

Zuschauer: 250 (150 WSV-Fans)

Tore: 0:1 Cestic (17., Eigentor), 0:2 Sarpei (39.), 0:3 Rodrigues Pires (90.+3)

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