25. Dezember 2015

Alexander Eichner Interview WSV

Alexander Eichner: „Wir träumen doch alle vom Aufstieg!“


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Der Vorstandssprecher des Tabellenführers WSV hält aber auch Rückschläge für möglich. Ein Interview.

Fans und Offizielle des bergischen Traditions-Vereins Wuppertaler SV sind derzeit in Hochstimmung. Die Tabellenführung in der Oberliga-Nordrhein ist für sie so etwas wie ein vorgezogenes Weihnachtsgeschenk. Der große Umbau der Mannschaft – umgesetzt von Trainer Stefan Vollmerhausen – scheint gleich im ersten Jahr Früchte zu tragen. Platz eins in der Liga – noch handelt es sich nur um eine Momentaufnahme, aber die Mannschaft macht einen stabilen Eindruck – mental wie sportlich. Und vom Aufstieg in die Regionalliga zu träumen, ist ja nicht verboten. Die STADTZEITUNG unterhielt sich mit Alexander Eichner, Vorstandssprecher des Wuppertaler SV.

DS: Mit Vorsprung Platz 1 in der Tabelle. Haben Sie diesen Zwischenstand erwartet oder kommt es für Sie überraschend?
Alexander Eichner: „Wirklich erwartet haben wir das nicht. Da wir im Neuaufbau der Mannschaft sind, haben wir uns eine geduldige Einstellung zu eigen gemacht. Aber wir freuen uns natürlich, dass unsere Maßnahmen zur weiteren Entwicklung des WSV so gut greifen. Wir sind uns aber durchaus bewusst, dass es auch Rückschläge geben kann.“

DS: Die WSV-Sieges-Serie ist atemberaubend. Haben Sie nicht die Befürchtung, dass Ihrer Mannschaft in der Rückrunde die Luft ausgehen könnte?
Alexander Eichner: „Wir haben aktuell einen guten Lauf. Natürlich versuchen wir alles, um Stefan Vollmerhausen möglichst optimale Trainingsmöglichkeiten zu schaffen. Ein Trainingslager wäre äußerst wünschenswert. Wir basteln an einer Finanzierung. Solche Aktionen müssen vom Verein immer wieder einzeln aufgestellt werden. Das normale Budget gibt dies eigentlich nicht her.“

DS: Wie groß ist der Anteil von Trainer Stefan Vollmerhausen an der tollen Zwischenbilanz?
Alexander Eichner: „Stefan Vollmerhausen ist der Vater des sportlichen Erfolges, da gibt es keine zwei Meinungen. Im Tandem mit Manuel Bölster funktioniert das Konzept mit dem Jugendanteil offensichtlich gut. Die Kurskorrektur zur neuen Saison verlief bisher wunschgemäß.“

DS: Welche Spieler haben Sie am meisten positiv überrascht?
Alexander Eichner: „Persönlich haben mich die jungen Spieler überrascht, die sich alle so hervorragend in das System Vollmerhausen einbringen und unbeschwert aufspielen. Gut anzusehen sind natürlich auch die erfahrenen Spieler, bei ihnen war es aber auch zu erwarten. Das sind bekannte Spielerpersönlichkeiten, die ihre Fähigkeiten einfach einbringen.“

DS: Wird es in der Winterpause noch Veränderungen im Kader geben?
Alexander Eichner: „Aufgrund unserer sehr streng gelebten Jobteilung muss diese Frage an die sportliche Führung gehen.“

DS: Viele Fans träumen bereits vom Aufstieg. Muss man da als Funktionär sachlicher sein?
Alexander Eichner: „Vom Aufstieg träumen wir doch alle, aber wir sind in einer Entwicklung und bauen Stein auf Stein.“

DS: Wie sehr sind Sie mit der Zuschauer-Entwicklung zufrieden?
Alexander Eichner: „Mit unserem Zuschauerschnitt rocken wir die Liga. Gegen Uerdingen fast 5.000 Zuschauer, das ist gewaltig. Klar wäre es noch schöner, wenn das unser Schnitt sein könnte.“

DS: Wie gut wäre denn der WSV im Falle eines Aufstieges in die Regionalliga aufgestellt?
Alexander Eichner: „Mit der Regionalliga beschäftigen wir uns, wenn es nötig wird. Wenn der Zeitpunkt kommen sollte, dann werden wir auch diese Herausforderung stemmen. Jetzt erfreuen wir uns an unseren Jungs, ihrem guten Fußball und ihren Erfolgen.“

DS: Wann spielt der WSV wieder in der 3. Liga?
Alexander Eichner: „So schnell wie möglich.“

DS: Welche aufmunternden Worte fallen Ihnen denn für den BHC ein, der tief im Abstiegs-Kampf steckt?
Alexander Eichner: „Auch das geht vorüber. Der BHC verliert ja immer sehr knapp, also nicht unbedingt, weil die Mannschaft schlecht ist. Allerdings haben auch wir mit widrigen Umständen (englische Wochen, Verletzungen) zu kämpfen. Da muss man immer nachladen und weitergehen.“

DS: Vielen Dank für das Gespräch.

Das Interview führte Peter Pionke


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