19. März 2026

„Götterdämmerung“ beim „Ring des Nibelungen“

Die „Götterdämmerung“ naht! Die konzertante Aufführung von Richard. Wagners „Ring des Nibelungen“ mit dem Sinfonieorchester Wuppertal und Generalmusikdirektor Patrick Hahn findet am Sonntag (22.03.) ihren krönenden Abschluss. 

Eine Szene aus Richard Wagners Oper „Siegfried“ – © Sinfonieorchester Wuppertal / Yannick Dietrich

Der letzte Teil des Bühnenfestspiels verspricht abermals, ein musikalisch und atmosphärisch einzigartiges Konzerterlebnis in der Historischen Stadthalle Wuppertal zu werden. Es singen unter anderem Benjamin Bruns, Ain Anger, Karen Cargill und Sofia Fomina sowie der Opernchor der Wuppertaler Bühnen und die Kartäuserkantorei Köln. Außerdem ist die britische Star-Sopranistin und Wagner-Ikone Catherine Foster als Brünnhilde zu Gast. Das Konzert ist bereits ausverkauft, Restkarten sind gegebenenfalls an der Abendkasse erhältlich.

„Ich freue mich sehr, dass unser konzertanter ‚Ring‹‘zu einem überwältigenden Publikumserfolg geworden ist. Die vier ausverkauften Konzertabende in einzigartiger Atmosphäre der Historischen Stadthalle Wuppertal haben Richard Wagners Meisterwerk zu einem eindrucksvollen Erlebnis werden lassen. Für das Sinfonieorchester Wuppertal, das fantastische Ensemble und mich bleiben diese Abende unvergesslich – und sicher auch für das Publikum von nah und fern«, zieht Generalmusikdirektor Patrick Hahn eine erste Bilanz des Leuchtturmprojekts.

Das Schicksal ereilt die Protagonisten

Im letzten Teil des Bühnenfestspiels werden die Protagonisten mit ihrem unausweichlichen Schicksal konfrontiert. Unter den Menschen findet sich das Liebespaar Siegfried und Brünnhilde in einer verheerenden Intrige, die das Schicksal der beiden maßgeblich beeinflussen wird. Als Konsequenz ihrer Gier nach Macht und Einfluss muss Wotans Götterschar den Untergang ihrer ganzen Welt mit ansehen, doch wendet sich das Los auch nicht zugunsten der Nibelungen. 

Mit der Vernichtung des verheerenden Rings und der Rückführung dessen Goldes an den Rhein schließt sich der Kreis. Nun kann ein neues Zeitalter anbrechen. Mit seinem „Ring des Nibelungen“ bereitet Richard Wagner den Weg für ein monumentales Musikdrama, das die Grenzen von Oper als Gesamtkunstwerk neu definiert. 

Jetzt, 150 Jahre später und etwa 40 Jahre nach der letzten Inszenierung in Wuppertal, führen die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn an vier Konzertabenden ausnahmsweise „Regie“. Denn Richard Wagner vollbringt in seinem „Ring“ eine musikalische Pionierleistung: Noch nie wurden Gefühle, Persönlichkeiten, Objekte und Orte so eng mit den Melodien der Partitur verwoben und kehren in Form von Leitmotiven in einer solchen dramaturgischen Dichte zurück.

Der konzertante „Ring des Nibelungen“ des Sinfonieorchester Wuppertal wird gefördert durch dieTheaterfreunde Wuppertal, die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, die Robke-van-Gerfsheim-Kulturstiftung, die Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. Jörg Mittelsten Scheid und die Brennscheidt-Stiftung.

RICHARD WAGNER – „Götterdämmerung“

Besetzung: 

Catherine Foster – Brünnhilde

Benjamin Bruns – Siegfried

Joachim Goltz – Gunther / Alberich

Sofia Fomina – Gutrune

Ain Anger – Hagen

Karen Cargill – Waltraute

Deniz Uzun, Erste Norn

Edith Grossman – Zweite Norn / Wellgunde

Sofia Fomina – Dritte Norn

Juliana Zara – Woglinde

Marta Herman – Floßhilde

Opernchor der Wuppertaler Bühnen

Kartäuserkantorei Köln

Sinfonieorchester Wuppertal

Fabio Rickenmann- Dramaturgie und Produktionsleitung

Patrick Hahn – Dirigent

Termin: 

GÖTTERDÄMMERUNG

Richard Wagner 

7. Sinfoniekonzert

Sonntag – 22. März 2026 – 16:00 Uhr

Historische Stadthalle Wuppertal – Großer Saal – Johannisberg 40 – 42103 Wuppertal

Resttickets sind allenfalls an der Abendkasse erhältlich

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