5. März 2026

Circular Valley Convention führt Kreislaufwirtschaft zusammen

Das Böhler Arena in Düsseldorf wird am 11. und 12. März 2026 erneut zum zentralen Treffpunkt für Entscheiderinnen und Entscheider der Circular Economy. Die Circular Valley Convention vereint Konferenz, Expo und Networking und bringt internationale Akteure aus Politik, Industrie, Wissenschaft und Startups zusammen, um konkrete Lösungen für eine resiliente und wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft zu diskutieren und zu präsentieren.

NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur beim Circular Valley Forum in der Historischen Stadthalle Wuppertal – © Jan Turek / Circular Valley

Unter dem Leitmotiv „Uniting Industries for a Circular Tomorrow“ spannt das Programm den Bogen entlang des gesamten Produktlebenszyklus – von frühen R-Strategien wie Refuse, Rethink, Redesign und Reduce über lebensverlängernde Ansätze wie Reuse, Repair, Refurbish, Remanufacture und Repurpose bis hin zu Recycle und Recover als Schlüssel zur Rohstoffsicherung.

Kreislaufwirtschaft als Industrie- und Standortstrategie

Auf der Main Stage diskutieren hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Bundes- und Landespolitik sowie internationale Top-Manager führender Unternehmen, wie Circular Economy zur Industrie- und Standortstrategie werden kann.

Politische Impulse setzen unter anderem Bundesumweltminister Carsten Schneider sowie NRW-Wirtschaftsministerin Mona Neubaur und NRW-Umweltminister Oliver Krischer. Sie ordnen die Rolle der Kreislaufwirtschaft im Kontext der Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie, der Rohstoffsicherung und der industriellen Transformation ein.

Die Perspektive der Industrie wird durch die Co-Gastgeber BASF, Bayer, Evonik und Henkel sowie weitere Unternehmen aus NRW, Deutschland und der ganzen Welt eingebracht, die auf der Main Stage und in der Expo ihre Ansätze zur Umsetzung zirkulärer Geschäftsmodelle präsentieren.

Gemeinsam mit den politischen Impulsen und den Einblicken aus Wissenschaft und Forschung verdeutlichen diese Beiträge, dass Circular Economy längst mehr ist als ein Umwelt- oder Recyclingthema – sie ist ein strategischer Faktor für Innovation, Wertschöpfung und die Wettbewerbsfähigkeit des Industriestandorts Deutschland und Europas.

Neben der Bühne: Expo-Bereich mit mehr als 100 Ausstellern

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf Digitalisierung, Energie und Künstlicher Intelligenz als Möglichmacher zirkulärer Wertschöpfung. Vertreter aus Industrie, Forschung und Technologie zeigen, wie digitale Produktpässe, Datenräume und KI-gestützte Recyclingprozesse Transparenz entlang komplexer Wertschöpfungsketten schaffen und neue Geschäftsmodelle ermöglichen.

Parallel präsentieren mehr als 100 Aussteller – von global agierenden Industrieunternehmen bis zu internationalen Startups – konkrete Lösungen im Expo-Bereich. Der Demo Day gibt Einblicke in aktuelle Innovationen aus dem Startup-Ökosystem und in die aktuelle Förderrunde des Circular Economy Accelerator-Programms von Circular Valley.

Internationale Kooperation und Circular Night

Die Convention setzt zudem einen starken internationalen Akzent. Die grenzüberschreitende Kooperation zwischen Nordrhein-Westfalen, Flandern und den Niederlanden sowie die Länderbeteiligung Österreichs zeigen, wie aus politischer Abstimmung konkrete industrielle Projekte entstehen und wie Circular Economy europäisch gedacht wird.

Die Circular Valley Convention bringt Menschen branchen- und grenzübergreifend zusammen: In der Mitte Circular Valley-Initiator Dr. Carsten Gerhardt – ©Jan Turek/Circular Valley

Ein besonderer Höhepunkt des ersten Veranstaltungstags ist die Circular Night mit dem Programm „Europe mon amour“. Der Bühnentalk zwischen dem international bekannten Trash-Artist HA Schult und dem US-Wissenschaftler Channing Robertson von der Standford University. Der Dialog verbindet europäische Kulturgeschichte, technologische Innovationsdynamik aus dem Silicon Valley und Fragen von Nachhaltigkeit und Konsum – und setzt damit einen interdisziplinären Akzent zum Abschluss des ersten Convention-Tages.

Über Circular Valley

Circular Valley ist der internationale Hotspot für die Circular Economy mit Sitz in der erweiterten Rhein-Ruhr-Region. Die gemeinnützige Circular Valley Stiftung bringt die relevanten Stakeholder an einen Tisch. Branchen- und technologieübergreifend entwickeln Unternehmen, Startups, Wissenschaft und Politik gemeinsam Lösungen für die Transformation zu einer echten Kreislaufwirtschaft. Öffentlichkeitsarbeit, der weltweit erste Circular Economy Accelerator und Politikempfehlungen sind die Schwerpunkte der Stiftung

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