13. Februar 2026Peter Pionke
„Siegfried“: Fortsetzung von Wagners „Ring des Nibelungen“
Generalmusikdirektor und Dirigent Patrick Hahn (r.) und Opernsänger Michael Kupfer-Radecky in der konzertanten Aufführung von Richard Wagners „Die Walküre“ – © Sinfonieorchester Wuppertal / Yannick DietrichDie Aufführung verspricht abermals, ein musikalisch und atmosphärisch herausragendes Konzerterlebnis mit eindrucksvollen Lichtstimmungen zu werden. Auf der Bühne wird es unter anderem ein Wiedersehen mit Michael Kupfer-Radecky, Stéphanie Müther, Joachim Goltz und Kurt Rydl geben. Außerdem ist der weltweit gefragte Heldentenor Corby Welch in der Titelrolle zu Gast.
Zum Inhalt: Von der Welt verborgen wächst Siegfried, der Sohn des unglücklichen Geschwisterpaars, heran. Bevor Sieglinde den Komplikationen bei Siegfrieds Geburt erliegt, übergibt sie das Kind dem zwielichtigen Zwerg Mime, der ihn aufzieht, mit dem unbändigen Charakter des jungen Helden jedoch heillos überfordert ist.
Dennoch braucht ihn Mime für sein Vorhaben, den allmächtigen Ring, den der Riese
Fafner in Gestalt eines Drachen hortet, zu erlangen. Der zweite Tag des Bühnenfestspiels handelt von der Identitätssuche eines heranwachsenden Mannes, von jugendlichem Übermut und von Angst und Unsicherheit, die bei der ersten Begegnung mit einer Frau vielleicht sogar stärker sind, als bei manchem Drachenkampf.
Mit seinem „Ring des Nibelungen“ bereitet Richard Wagner den Weg für ein monumentales Musikdrama, das die Grenzen von Oper als Gesamtkunstwerk neu definiert. Jetzt, 150 Jahre später und etwa 40 Jahre nach der letzten Inszenierung in Wuppertal, führen die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn an vier Konzertabenden ausnahmsweise „Regie“.
Denn Richard Wagner vollbringt in seinem ›Ring‹ eine musikalische Pionierleistung: Noch nie wurden Gefühle, Persönlichkeiten, Objekte und Orte so eng mit den Melodien der Partitur verwoben und kehren in Form von Leitmotiven in einer solchen dramaturgischen Dichte zurück.
Zu den vier Konzertabenden gibt es ein Begleitprogramm, welches das ›Ring‹-Erlebnis abrundet. Studierende der Bergischen Universität Wuppertal stellen an den Abenden Grafiken aus, die von Richard Wagners Musik inspiriert sind. Für die kulinarische Begleitung sorgt die Culinaria in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit einem erweiterten Angebot vielfältiger Speisen und Getränke.
Der konzertante ›Ring des Nibelungen‹ des Sinfonieorchester Wuppertal wird gefördert durch die Theaterfreunde Wuppertal, die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, die Robke-van-Gerfsheim-Kulturstiftung, die Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. Jörg Mittelsten Scheid und die Brennscheidt-Stiftung.
Restkarten für die konzertante Aufführung sind bei der KulturKarte oder unter sinfonieorchester-wuppertal.de/ring erhältlich.
Besetzung:
Corby Welch – Siegfried
Cornel Frey – Mime
Michael Kupfer-Radecky – Wanderer / Wotan
Stéphanie Müther – Brünnhilde
Joachim Goltz – Alberich
Kurt Rydl – Fafner
Deniz Uzun – Erda
Knabensopran der Chorakademie Dortmund – Waldvogel
Patrick Hahn – Dirigent
Sinfonieorchester Wuppertal
Produktion:
Fabio Rickenmann – Dramaturgie
Amanda Haberpeuntner – Produktionsleitung
Termin:
„SIEGFRIED“
Teil 3 des Opern-Zyklus von Richard Wagner
6. Sinfoniekonzert
Sonntag – 22. Februar 2026 – 16:00 Uhr
Historische Stadthalle Wuppertal – Großer Saal – Johannisberg 40 – 42103 Wuppertal
Tickets: KulturKarte – Kirchplatz 1 – 42103 Wuppertal – Ticket- und Abo-Hotline: +49 202 563 7666 – sinfonieorchester-wuppertal.de/ring
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