23. Januar 2026Peter Pionke
Winter-Olympiade: Für Fabian Breuer erfüllt sich ein Traum
Sind ein eingespieltes Team: Sportjournalist Fabian Breuer und sein treuer Hund Anton – © Siegfried JähneDer Olympia- Medienkanal OCS ist ein Zweig des Internationalen Olympischen Committee (IOC), das etliche Redakteure unterschiedlicher Sprachen beschäftigt. Man versteht sich seit 2016 als neuen Weg der olympischen Bewegung und will insbesondere die junge Generation über die olympische Bewegung ganzjährig informieren und ansprechen. Lesen und verfolgen kann man Fabian Breuers Berichte für deutschsprachige Inhalte unter olympics.com/de
Neue Techniken heute unentbehrlich
Eine erste Kostprobe im Olympia-Jahr 2026 hat Breuer mit einem viel beachteten Vorbericht über Felix Loch, der deutschen Rodelsport-Legende, geliefert. Gleich zu Jahresbeginn beim 103. Weltcup-Podium in Sigulda/Lettland gewann die „Ikone des Sports“ sein drittes Weltcup-Rennen dieser Saison und unterstrich als dreifacher Olympiasieger seine Ambitionen auch für die kommenden Wettkämpfe bei den „Olympic Winter Games Milano Cortina 2026“
Fabian Breuer, der seit 2023 auch zum Netzwerk unseres Magazins gehört, hatte schon bei den Olympischen Sommersielen 2024 in Paris journalistische Erfahrungen sammeln können, ohne dort persönlich anwesend sein zu müssen. Möglich ist dies durch Nutzung modernster Technik, das „VPN-System“ (Virtual Private Network). Neben einer erhöhten Datensicherung durch Verschlüsselung funktioniert das System durch „Geoblocking“. Mittels Umgehung gibt es Zugang zu Dates, die dort nicht offen verfügbar sind. „So lassen sich meine Artikel ganz einfach ins System hochladen und veröffentlichen“, erklärt Fabian Breuer.
Berichtet demnächst von den Olympischen Winterspielen in Italien: Der Wuppertaler Sportjournalist Fabian Breuer – © Siegfried JähneEin junger Mann, der auszog, um Sportjournalist zu werden
Der journalistische Weg von Fabian Breuer ist indessen höchst konventioneller Natur. Es ist die Geschichte eines jungen Mannes, der auszog, um Sportjournalist zu werden. Schon als zehnjähriger entwickelte er nach Auskunft seines Vaters ein ausgeprägtes Interesse am Sportteil in der Tageszeitung und schaute mit Vorliebe Sportsendungen im Fernsehen. Dem Abitur schloss sich ein Studium in Karlsruhe und an der Hochschule Mittweida (bei Chemnitz) an, welches er mit dem Bachelor „Sportjournalismus und Sportmanagement“ abschloss.
Fabian Breuer teilte die Passion seines Vaters Jörg zum Galopp-Rennsport und schrieb schon zu Studienzeiten Artikel für das Print-Magazin „Sport-Welt“ und das Online-Medium GaloppOnline.de. Dort berichtete er über das nationale und internationale Galopp-Renngeschehen und war als Sportjournalist damit beim Deutschen Sportverlag GmbH (DSV) in Köln tätig.
Ritterschlag von Ulli Potofski
Sein Traum, einmal über Fussball berichten zu können, erfüllte sich als Freelancer bei fussballeuropa.com. Als Fabian Breuer 2024 über die Verpflichtung von Marc Wilmots zum Sportdirektor des FC Schalke 04, dem Verein seines Herzens, berichtete, erlebte er so etwas einen einen Ritterschlag. Ein Lob kam vom legendären deutschen Sportjournalisten Ulli Potofski, der einst mit den „MIRA-Award als „Bester Sportkommentator 2012“ ausgezeichnet wurde. Potofski, der 2025 verstarb, kommentierte im Internet Breuers Text kurz und knapp mit „gelungen.“
Wenn er nicht gerade beruflich auf Reisen ist, sind Sportjournalist Fabian Breuer und sein Hund Anton unzertrennlich – © Siegfried JähneArtikel über den Königs-Tranfer von Bayern München, die Super-Star Harry Kane von den Tottenham Hotspurts verpflichteten, „liveticker“ in bundesliga.de über das Fußball EM-Finale 2024 und das Champions League Finale Dortmund gegen Real Madrid gehören seither zu Fabian Breuers beindruckenden Referenzen. Seine Vielseitigkeit stellte er auch unter Beweis, als er in lokalen Medien sachkundig über Rollhockey, dem Volkslauf oder über die in Wuppertal geplante BUGA berichtete.
Der einzige Unzufriedene in dieser Geschichte ist wohl Hund „Anton“, ein ausgewachsener Shepherd Border Collie Mix. Für ihn gibt es jetzt für die gewohnten ausgedehnten Rundgänge im Arboretum des Staatsforstes „Burgholz“ naturgemäß weniger Zeiteinheiten. Aber Tierliebhaber wie Vater Jörg und Freundin Lisa stehen gerne bereit, um diese Lücke zu füllen.
Text: Siegfried Jähne
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