8. Januar 2026

„Die Walküre“: Wagner-Oper mit Star-Besetzung

Weiter auf den Spuren von Richard Wagner! Generalmusikdirektor Patrick Hahn und das Sinfonieorchester Wuppertal setzen ihren konzertanten „Ring des Nibelungen“ am Sonntag (18.01.) mit Wagners  Oper „Die Walküre“ in der Historischen Stadthalle Wuppertal fort. 

Guido Jerntjens (vorne) als Fasolt in Richard Wagners „Rheingold“ in der Historischen Stadthalle. Hier mit „Wotan“ und Gattin „Fricka“ – © Wuppertaler Bühnen / Yannick Dietrich

Nach dem großen Erfolg zum Auftakt mit „Das Rheingold‹“, der vom Publikum begeistert aufgenommen wurde, verspricht der erste Tag des Bühnenfestspiels erneut ein musikalisch und atmosphärisch herausragendes Konzerterlebnis zu werden. 

Dafür sorgen eindrucksvolle Lichtstimmungen sowie international renommierte Sängerinnen und Sänger, darunter Michael Kupfer-Radecky, Stéphanie Müther, Maximilian Schmitt und Kurt Rydl. Restkarten für die konzertante Aufführung sind bei der KulturKarte oder unter sinfonieorchester-wuppertal.de/ring erhältlich.

Der erste Tag des Bühnenfestspiels ist gezeichnet von Lebensgefühlen in Ausnahmesituationen: Wotans stark ausgeprägte väterliche Liebe zu seiner Lieblingstochter Brünnhilde sowie die inzestuöse Beziehung zwischen Siegmund und Sieglinde, ebenfalls Kinder Wotans, bilden den Kernkonflikt der „Walküre“. 

Göttermutter Fricka, Wotans Frau und Hüterin der Ehe, zwingt ihren Mann, dem Geschwisterpaar seinen Schutz zu entziehen. Sollten sie die Regeln der Götter weiterhin missachten, würden diese ihre Glaubwürdigkeit gegenüber den Menschen verlieren. Schweren Herzens überträgt Wotan Brünnhilde die Aufgabe, das Schlachtlos gegen Siegmund zu wenden. 

Wuppertals Generalmusikdirektor Patrick Hahn am Dirigenten-Pult – © Wuppertaler Bühnen / Yannick Dietrich

Sie spürt jedoch die innere Zerrissenheit ihres Vaters und missachtet den Befehl. Da Brünnhilde ihre Halbschwester Sieglinde – mittlerweile schwanger von Siegmund – schützt, ist Wotan gezwungen, auch Brünnhilde zu bestrafen. Auf einem von Flammen umloderten Felsen liegt Brünnhilde nun im ewigen Schlaf, bis sie vom „Furchtlos freiesten Helden“ geweckt wird.

Mit seinem „Ring des Nibelungen“ bereitet Richard Wagner den Weg für ein monumentales Musikdrama, das die Grenzen von Oper als Gesamtkunstwerk neu definiert. Jetzt, 150 Jahre später und etwa 40 Jahre nach der letzten Inszenierung in Wuppertal, führen die Musikerinnen und Musiker des Sinfonieorchester Wuppertal mit Patrick Hahn an vier Konzertabenden ausnahmsweise „Regie“.

Denn Richard Wagner vollbringt in seinem „Ring“ eine musikalische Pionierleistung: Noch nie wurden Gefühle, Persönlichkeiten, Objekte und Orte so eng mit den Melodien der Partitur verwoben und kehren in Form von Leitmotiven in einer solchen dramaturgischen Dichte zurück.

Der Züricher Fabio Rickenmann, Dramaturg und Produktionsleiter, baute bei der Oper „Rheinbold“ mit einem prachtvollen Lichtdesign szenische Elemente ein – © Wuppertaler Bühnen / Yannick Dietrich

Zu den vier Konzertabenden gibt es ein Begleitprogramm, welches das „Ring“-Erlebnis abrundet. So stehen jeweils eine Woche vorher Audio-Einführungen mit Patrick Hahn und Dramaturg Fabio Rickenmann auf der Website des Sinfonieorchester Wuppertal zur Verfügung. Studierende der Bergischen Universität Wuppertal stellen an den Abenden außerdem Grafiken aus, die von Richard Wagners Musik inspiriert sind. 

Für die kulinarische Begleitung sorgt die Culinaria in der Historischen Stadthalle Wuppertal mit einem erweiterten Angebot vielfältiger Speisen und Getränke. Der konzertante ›Ring des Nibelungen‹ des Sinfonieorchester Wuppertal wird gefördert durch die

Theaterfreunde Wuppertal, die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung, die Robke-van-Gerfsheim-Kulturstiftung, die Stadtsparkasse Wuppertal, Dr. Jörg Mittelsten Scheid und die Brennscheidt-Stiftung.

Termin: 

DIE WALKÜRE

Oper von Richard Wagner

5. Sinfoniekonzert

Sonntag – 18. Januar 2026 – 16:00 Uhr

Historische Stadthalle Wuppertal – Großer Saal – Johannisberg 40 – 42103 Wuppertal

RICHARD WAGNER – „Die Walküre“

Die Besetzung:

Michael Kupfer-Radecky – Wotan

Stéphanie Müther – Brünnhilde

Maximilian Schmitt – Siegmund

Sarah Wegener – Sieglinde

Kurt Rydl – Hunding

Jennifer Johnston, – Fricka

Ann-Kathrin Niemczyk – Helmwige

Catharine Woodward – Gerhilde

Justyna Bluj – Ortlinde

Gundula Hintz – Waltraute

Ekaterina Chayka-Rubinstein – Siegrune

Hanna Larissa Naujoks – Roßweiße

Marta Herman – Schwertleite

Bettina Ranch – Grimgerde

Sinfonieorchester Wuppertal

Fabio Rickenmann – Dramaturgie und Produktionsleitung

Patrick Hahn – Dirigent

TICKETS

KulturKarte, Kirchplatz 1, 42103 Wuppertal – Ticket- und Abo-Hotline: +49 202 563 7666

http://sinfonieorchester-wuppertal.de/ring

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