4. Januar 2026Peter Pionke
Erster Wunderlich-Erfolg: WSV ist Hallenfußball-Stadtmeister
Jubel mit Oberbürgermeisterin Miriam Scherff: Spieler und Stuff des frischgebackenen Hallenfußball-Stadtmeisters Wuppertaler SV. Der neue Trainer Mike Wunderlich blieb bescheiden und respektvoll im Hintergrund. In der Mitte Michael Luyambula, Torhüter und Kapitän des WSV, mit dem Pokal – © Jochen ClassenDem einseitigen Endspiel drückten Vincent Schaub und Cela Aydogan ihren Stempel auf: Schaub erzielte drei Tore, Aydogan war zweimal erfolgreich. Für den Ehrentreffer sorgte der Vohwinkeler Zahran zum zwischenzeitlichen 1:4.
Marcel Schaub (insgesamt 7 Treffer) wurde nach dem Finale von Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski als „Bester Torschütze“ ausgezeichnet. Die Ehrung zum „Besten Spieler des Turniers“ nahm Stadtdirektor Matthias Nocke vor. Er dekorierte Nico Sudano, Mannschaftskapitän des FSV Vohwinkel. Zum besten Torhüter wurde Pascal Reinecke vom FK Jugoslavija gewählt. Die Pokalübergabe an den neuen Hallenfußball-Stadtmeister Wuppertaler SV übernahm Oberbürgermeisterin Miriam Scherff höchstpersönlich.
Die Geschichte des spannenden Turniers, bei dem der Wuppertaler SV als Regionalligist seiner Favoritenrolle einmal wieder gerecht wurde, ist schnell erzählt. 16 Wuppertaler Vereine hatte für die Stadtmeisterschaften gemeldet.
Artistische Flug-Einlage beim Halbfinalspiel des TSV Ronsdorf gegen den Wuppertaler SV, das der Regionalligist am Ende knapp mit 1:0 für sich entschied – © Jochen ClassenDie Vorrunde wurde in vier Gruppen á vier Clubs gespielt. In der Gruppe A setzten sich der FSV Vohwinkel (9 Punkte) und SC Viktoria Rott (6) durch, TuS Grün-Weiß Wuppertal (3) und der SC Uellendahl (0) schieden aus.
In der Gruppe B kamen FK Jugoslavija Wuppertal (9) und Fortuna Wuppertal (4) weiter. Für den TSV Beyenburg (3) und den Cronenberger SC (1) war das Turnier vorzeitig vorbei.
In der Gruppe C hatten der TSV Ronsdorf (6) und SV Heckinghausen (6) nach drei Spielen die Nase vorn. Für TFC Wuppertal 95/10 (6) und SSV Germania (0) war Endstation.
In der Gruppe D setzte sich der Wuppertaler SV mit 9 Punkten souverän durch. Zweiter wurde der SC Sonnborn (4). Hellas Wuppertal (3) und SV Jägerhaus Linde (1) waren raus.
Ergebnisse der vier Viertelfinal-Spiele: FSV Vohwinkel – SV Heckinghausen 3:1 – FK Jugoslavija – SC Sonnborn 1:3 – TSV Ronsdorf – TSV Fortuna Wuppertal 7:1 – Wuppertaler SV – SC Viktoria Rott 5:2.
Wuppertals Oberbürgermeisterin Miriam Scherff übergab Michael Luyambula, Torhüter und Kapitän des Fußball-Regionalligisten Wuppertaler SV, den Siegerpokal der 37. Stadtmeisterschaften im Hallenfußball – © Jochen ClassenDie beiden Halbfinale gingen so aus: Der TSV Vohwinkel besiegte den SC Sonnborn haushoch mit 7:0. Der TSV Ronsdorf musste sich gegen den Turnierfavoriten Wuppertaler SV knapp mit 0:1 geschlagen geben.
Für den angeschlagenen Regionalisten Wuppertaler SV war der Turniersieg Balsam für die Seele. Und möglicherweise setzt dieser Achtungserfolg neue Kräfte frei. Mike Wunderlich, der neue Trainer, der jetzt das schwere Erbe seines glücklosen Vorgängers Sebastian Tyrala antritt, wird sicher darauf aufbauen und die gewonnene Energie mit ins türkische Trainingslager und auch mit in die Rest-Rückrunde der Fußball-Regionalliga-West nehmen.
Am 19. Spieltag (Samstag 24.01. – 14:00 Uhr) empfängt der WSV mit Mike Wunderlich an der Seitenlinie das Tabellenschlasslicht SSVg Velbert zum Derby im Stadion am Zoo. Und da ist ein Dreier absolut Pflicht! (pc)
Wuppertals Sportamtsleiterin Alexandra Szlagowski zeichnete Vincent Schaub, Stürmer des Regionalligisten Wuppertaler SV, als besten Torschützen des Turniers um die Wuppertaler Stadtmeisterschaft im Hallenfußball aus. Er hatte in den sechs Partien, in denen er auf dem Feld stand, insgesamt siebenmal getroffen. Eine tolle Ausbeute und sicher auch ein Motivationsschub für die anstehenden, wichtigen Meisterschaftsspiele in der Regionalliga West, in denen es für das Wuppertaler Fußball-Aushängeschild nicht nur um den Klassenerhalt in Deutschlands vierthöchster Fußball-Liga geht, sondern sogar um die nackte Existenz des Traditionsvereins – © Jochen Classen
Der neue WSV-Cheftrainer Mike Wunderlich (M.) mit seinem Co-Trainer Kevin Rodrigues Pires (r.) und Björn Kluft (35), Ex-Profi u.a. bei Eintracht Braunschweig, Rot-Weiß Essen und Erzgebirge Aue, der jetzt im Herbst seiner Karriere die Fäden im Mittelfeld des Wuppertaler Amateurvereins SC Sonnborn zieht, aktuell Tabellenführer in der Kreisliga A Niederberg – © Jochen ClassenWeiter mit:
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