2. Januar 2026

Polen beschließt Verbot von Pelzfarmen

Das neue Jahr beginnt mit einer guten Nachricht für Tierfreunde! Wie die Tierschutzorganisation ANINOVA mitteilt, hat das polnische Parlament ein Pelzfarm-Verbot beschlossen. Bis Ende 2033 müssen alle Anlagen geschlossen sein. Es gibt für die Betreiber sogar Anreize, früher aus dem grausamen Geschäft auszusteigen. 

Tierrechts-Aktivistin Lisa von ANINOVA (l.) mit der Influencerin und Tierschützerin Victoria Müller bei einer nächtlichen Nutria-Befreiungsaktion – © ANINOVA e.V.

Polen gehört bislang noch zu den größten Pelzproduzenten weltweit. „Ich war schon so oft in polnischen Pelzfarmen, habe mit eigenen Augen gesehen, welches Leid hinter Echtfalljacken, Pelzbommeln und Accessoires mit Echtfell steckt. Es macht mir großen Mut und Hoffnung, dass künftig unzähligen Tieren ein kurzes, leidvolles Leben in engen Gitterkäfigen erspart bleibt. Das ist ein so großer Erfolg für Tiere“, erklärt Lisa von ANINOVA.

Für Aussehen und große Freude bei Tierfreunden sorgte die Undercover-Aktion der engagierten Tierrechtsorganisation gemeinsam mit Comedienne Ines Anioli aus einer polnischen Pelzfarm. „Ende 2024 haben wir gemeinsam zwei Marderhunde, Sonny und Cher, befreit. Im Dezember diesen Jahres waren wir mit Ines zu Besuch bei Sonny und Cher und wir können sagen: Den beiden geht es richtig gut“, berichtet Lisa.

So fristen Marderhunde ihr trauriges Leben in einer Pelzfarm – © ANINOVA

Bei aller Freude über das Pelzfarm-Verbot in Polen – es gibt eine traurige Ausnahme. Die Kaninchen-Zucht bleibt auch nach 2033 erlaubt.

Link zur Webseite von ANINOVA:

http://www.aninova.org

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