2. Januar 2026

Petra Konradi: Brauchen Hilfe für defektes Tiermobil

Die TV-Journalistin Petra Konradi (RTL) hat ein großes Herz für herrenlose Tiere. Schon vor Jahren gründete sie auf der Kanaren-Insel Fuerteventura mit Freundinnen und Freunden den Tierschutzverein „Sando e.V. - Rescue A Soul“. Doch jetzt wird ihre wertvolle Arbeit für die notleidenden Tiere buchstäblich ausgebremst. Das "Sandomobil", mit dem u.a. Tiere transportiert werden, fährt nicht mehr und muss schnellstens repariert werden. Doch dafür fehlt das Geld!

Petra Konradi mit ihrem Hund Sando, Namensgeber ihres Tierschutzvereins „Sando e.V.“ – © „Sando e.V. – Resche A Soul“

Das „Sandomobil“ wird dringend gebraucht, um u.a. herrenlose Hunde aus den Perreras, den staatlichen Auffangstationen, zu retten und sie anschließend in und gute Hände zu vermitteln.

„Sando e.V.“ kümmert sich auch um streunende Katzen, finanziert Kastrationen und andere Tierarztkosten, betreibt Futterstationen und sucht für Härtefälle wie weiße Katzen, für die die intensive Sonne auf der Kanaren-Insel lebensgefährlich ist, ein liebevolles, sicheres Für-immer-Zuhause – auch in Deutschland. Auch dafür wird der blaue Lieferwagen dringend benötigt.

Petra Konradi und ihr Team arbeiten ehrenamtlich, doch Tierarztleistungen, Futter, Wasser, Strom und Benzin müssen bezahlt werden. Deshalb ist der gemeinnützige Verein auf die großzügige Unterstützung von Tierfreunden angewiesen.

Petra Konradi: „Wir haben inzwischen ein neues, ideales Grundstück für unser Tierheim gefunden, aber sammeln noch Geld für einen wunderschönen Zwinger, wo wir dann Hunde direkt aufnehmen können. Und jetzt ist auch noch unser Sandomobil kaputt. Ohne Auto können wir kein Tier mehr retten, denn wir brauchen den Lieferwagen für quasi alles. Deshalb haben wir jetzt einen Spendenaufruf auf ‚GoFundMe‘ gestartet.“ 

Petra Konradis Hund Sando vor dem „Sandomobil“, das im Moment defekt und deswegen nicht einsatzfähig ist – © Sando e.V.

Petra Konradi und ihren Mitstreiterinnen und Mitstreiter nutzen das Sandomobil, um Tiere aus der Perrera zu holen, Tierfutter zu Familien in Not zu bringen, Fahrten zum Tierarzt und Flughafen umzusetzen. Mit den Hunden zu trainieren, in ein Auto einzusteigen, Rampe laufen und und und. Doch momentan geht nichts davon, weil der Wagen nicht mehr fährt. 

Petra Konradi ist der Verzweiflung nahe: „Der Zahnriemen ist gerissen und zwar genau an dem Tag als er vorsorglich getauscht werden sollte. Die Lichtmaschine ist kaputt, die Karosserie total verrostet vom Meerwasser. Die Reperaturkosten liegen bei ca. 5.000 € und übersteigen damit unser Budget komplett. Ohne das Auto sind wir aber nicht mobil – das bedeutet, dass wir unsere Vereinsarbeit kaum weiter führen können. Das ist eine absolute Katastrophe, denn viele Tiere sind auf unserer Hilfe angewiesen. So viele Hunde und Katzen sind im Sandomobil schon mitgereist: Damit dies weiterhin möglich ist, bitten wir Sie deshalb dringend um Unterstützung. Jede Spende – egal in welcher Höhe , hilft uns, dass Auto zu reparieren und unsere wichtige Arbeit für die Tiere fortzusetzen.“ (pp)

Wer dem Team von „Sando e.V. – Resche A Soul“ und somit armen, herrenlosen Tieren helfen möchte, kann das tun unter:

https://gofund.me/575f265ec

Petra Konradi (l.) mit Hund Alf beim Auto-Einsteige-Training. Isabel (r.), die Alf adoptiert hat, schaut gespannt zu – © Michael Bolivia

Die Mission von „Sando e.V. Rescue A Soul“

Petra Konradi beschreibt die Missions ihres Tierschutzvereines so: „Wir geben denen eine Stimme, die sonst kein Gesicht haben! Katzen, die auf der Straße leben und oft einen verzweifelten Kampf ums Überleben führen. Hunde, die in den Perreras von Fuerteventura warten – eingepfercht auf wenigen Quadratmetern, manchmal 24 Stunden am Tag, bei schlechtem Futter und irrsinnigem Lärm. Hinter jedem dieser Tiere steckt ein trauriges Schicksal – jedes dieser Tiere ist wunderbar, einzigartig und hat nur einen Wunsch: Leben zu dürfen.

Wenn wir Interessenten für einen Hund finden, holen wir das Tier direkt aus der Perrera. Wir bringen den Hund dann artgerecht unter. Mit sozialen Kontakten, Auslauf, Zuspruch und gutem Futter. Die Tiere werden von uns entwurmt, geimpft, gechippt und mit einem Reisepass ausgestattet. Nun beginnt die Suche nach einem passenden Flugpaten. Wir begleiten unsere Schützlinge bis zur letzten Minute am Sperrgepäcksschalter. Und auch in Deutschland sind wir für unsere Adoptanten und das neue Familienmitglied Ansprechpartner. Wir legen Wert auf äußerste Sorgfalt. Denn wir möchten, dass die Hunde ihr ganzes Leben in der neuen Familie verbringen. Sollte es doch einmal aus schwerwiegenden privaten Gründen nicht möglich sein, ein adoptiertes Tier zu behalten, stellen wir Pflegestellen und suchen ein neues Zuhause. 

Wir fühlen uns für unsere Hunde verantwortlich und möchten nicht, dass sie in einem Tierheim landen. Vor der Ausreise mit dem Flugzeug trainieren wir mit den Hunden, so dass sie ohne Angst in die Transportboxen gehen. Alle Tiere werden nur gegen Schutzvertrag vermittelt. Denn: das Wohl unserer Schützlinge steht für uns an oberster Stelle.

Kater Tiago ist selbst ein kleiner „Teddybär, auch er wurde von Sando e.V. gerettet und in gute Hände vermittelt © – Sando e.V.

Die verwilderten Straßenkatzen fangen wir ein und lassen sie kastrieren, um die weitere Vermehrung und das Elend für die Tiere zu verringern. Denn das Leben für die Katzen ist hart hier auf Fuerteventura. Es gibt kein Frischwasser, kaum Nahrung und die wenigen Mäuse, die in dieser Wüstenlandschaft leben, machen die hungrigen Schätze nicht satt. Oft sieht man hier halb verhungerte Katzen an Mülltonnen sitzen – auf der Suche nach Nahrung. 

Für die unkastrierten Katzen ist das Überleben besonders hart, denn zweimal im Jahr bekommen sie Junge, die auch noch satt werden wollen. Deshalb arbeiten wir mit einer Klinik vor Ort, die sowohl die Kastrationen übernimmt als auch die medizinische Versorgung! Denn oftmals sind die Straßenkatzen krank. Egal ob der Kiefer entzündet ist, ein Auge verklebt oder ein Pfötchen gebrochen. Diese Kosten begleichen wir mit Spenden. Jeder Euro kommt an. 

Härtefälle, wie z.B. weißen Katzen, die unter der starken Sonneneinstrahlung oftmals Krebs bekommen, können wir leider nicht mehr in ihren angestammten Platz zurückbringen. Denn das traurige Schicksal der weißen Katzen geht meist mit der Amputation der verbrannten Haut an den Ohren einher, später ist oftmals auch das Näschen betroffen. Für diese speziellen Fälle suchen wir dann nach einem Zuhause – hier auf der Insel oder auch in Deutschland.

Egal, welches Tier wir vermitteln: Wir halten Kontakt mit den Besitzern, um sicherzugehen, dass es den Tieren an nichts fehlt – und bleiben Ansprechpartner bei Fragen oder Problemen

Spendenkonto

Sando e. V. – Rescue A Soul

Volksbank Bielefeld – Gütersloh eG

IBAN: DE654786001251018575800

PayPal: info@sandohelp.de

Link zur Webseite von Sando e.V.:

http://www.sandohelp.de

Spendenaufruf über „GoFundMe“

https://gofund.me/575f265ec

 

 

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