{"id":990,"date":"2015-07-21T17:41:50","date_gmt":"2015-07-21T15:41:50","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/07\/21\/st-marien\/"},"modified":"2015-07-21T17:41:50","modified_gmt":"2015-07-21T15:41:50","slug":"st-marien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2015\/07\/21\/st-marien\/","title":{"rendered":"Patientensicherheit bei St. Marien"},"content":{"rendered":"<p>Unser Interview zum Thema Patientensicherheit mit Susanne Bieber, Bereichsleitung Unternehmenskommunikation Hospitalvereinigung St. Marien GmbH.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><em>DS: Was verstehen sie in ihren H\u00e4usern unter Patientensicherheit?<\/em><\/p>\n<p>Susanne Bieber: Die Durchf\u00fchrung prophylaktischer Ma\u00dfnahmen zur Abwehr von Schaden oder Gefahren . Die Einf\u00fchrung von Standards und Verfahren zur Sicherung der Behandlungsabl\u00e4ufe.<\/p>\n<p><em>DS: Wo sehen sie bei sich den meisten Handlungsbedarf?<br \/><\/em><br \/>Susanne Bieber: Wir sind bereits gut aufgestellt. Denn wir haben in den zentralen, Patientenrelevanten Bereichen eine Vielzahl von Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt, um die Patientensicherheit zu gew\u00e4hrleisten und die Qualit\u00e4t zu erh\u00f6hen.<\/p>\n<p><em>DS: Mit welchen konkreten Ma\u00dfnahmen versuchen sie, die Patientensicherheit zu erh\u00f6hen und was zeichnet sie aus?<\/em><\/p>\n<p>Die Hygiene: Zur Vermeidung von nosokomialen Infektionen und der Ausbreitung mitgebrachter multiresistenter Keime haben wir ein erweitertes generelles Aufnahmescreening MRSA bei der Aufnahme eingef\u00fchrt. Auf 4 MRGN screenen wir bei definierten Risikogruppen. Wir nehmen teil an der Aktion &#8222;Saubere H\u00e4nde&#8220;. Wir f\u00fchren regelm\u00e4\u00dfige Hygienekontrollen durch (Abklatschuntersuchungen, Hygienebegehungen).<br \/>Der Umgang mit medizintechnischen Ger\u00e4ten: Unsere Ger\u00e4te unterliegen konsequenten Wartungsintervallen, das Personal ist umfassend eingewiesen und geschult. Wir streben einen \u201eeinheitlichen\u201c Ger\u00e4tepark\u201c an, das erh\u00f6ht zus\u00e4tzlich die Routine und damit die Sicherheit im Umgang.<br \/>Datenschutz: Das betrifft vor allem den sorgf\u00e4ltigen Umgang mit Patientendaten im Krankenhausinformationssystem und der Patientenakte, der bei uns selbstverst\u00e4ndlich gew\u00e4hrleistet ist.<br \/>Chirurgie: Wir stellen regelhaft die Patientenidentit\u00e4t sicher und \u201cchecken\u201c die OP-relevanten Parameter anhand sogenannter OP-Checklisten und Team Time-Out. Dar\u00fcber hinaus geh\u00f6ren aber auch andere Detailma\u00dfma\u00dfnahmen gerade im OP dazu wie die vollst\u00e4ndige Z\u00e4hlung von eingebrachten Tupfern oder Instrumenten oder die R\u00fcckverfolgbarkeit von Implantaten.<br \/>Geriatrie: Ein ganz wichtiger Bereich ist bei uns die Altersmedizin, die noch einmal besondere Ma\u00dfnahmen erfordert:<br \/>Dazu geh\u00f6ren z.B. Sturzpr\u00e4vention, Dekubitusprophylaxe, Delirprophylaxe oder auch das Erkennen und Vermeiden von Mangelern\u00e4hrung.<br \/>Zus\u00e4tzliche, allgemeine Ma\u00dfnahmen zur Erh\u00f6hung der Patientensicherheit sind die Einf\u00fchrung von Patientenarmb\u00e4ndern, ein leitliniengerechtes Vorgehen und implementierte Expertenstandards in der Pflege (Dekubitus, Schmerz, Sturz, Ern\u00e4hrung, Entlassung) inklusive der geeigneten Hilfs,- Arbeitsmittel (z. B Wechseldrucksysteme, Posey Betten, Schmerzpumpen).<br \/>Zertifizierungen \/ Pr\u00fcfungen: Wir arbeiten mit einem \u201eBeinahefehlermeldesystem\u201c (CIRS), haben das Risikoaudit GRB in 2014 erfolgreich bestanden, sind nach KTQ, proCum Cert und DIN ISO 9001:2008 zertifiziert, tragen das G\u00fctesiegel Geriatrie, sind Mitglied im Traumanetzwerk der DGU. Wir bieten ein Endoprothetikzentrum der Maximalversorgung und ein Schmerzzentrum. Und nicht zuletzt nehmen wir regelm\u00e4\u00dfig teil ansogenannten Peer Review Kontrollgruppen und streben weitere Zertifizierungen an.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Interview zum Thema Patientensicherheit mit Susanne Bieber, Bereichsleitung Unternehmenskommunikation Hospitalvereinigung St. Marien GmbH.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[629,39,625,630],"class_list":["post-990","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-hospitalvereinigung-st-marien","tag-interview","tag-krankenhaus","tag-susanne-bieber"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-19 18:18:13","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/990","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=990"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/990\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=990"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=990"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=990"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}