{"id":988,"date":"2015-07-21T17:39:11","date_gmt":"2015-07-21T15:39:11","guid":{"rendered":"http:\/\/192.168.10.16\/newsportal\/stadtzeitung\/index.php\/2015\/07\/21\/agaplesion\/"},"modified":"2015-07-21T17:39:11","modified_gmt":"2015-07-21T15:39:11","slug":"agaplesion","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2015\/07\/21\/agaplesion\/","title":{"rendered":"Patientensicherheit im Agaplesion Bethesda Krankenhaus"},"content":{"rendered":"<p>Unser Interview zum Thema Patientensicherheit mit Yvonne Carmen Reimer, Leitung Unternehmenskommunikation der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH.<\/p>\n<p>  <!--more-->  <\/p>\n<p><em>DS: Was verstehen Sie in der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH unter Patientensicherheit?<\/em><\/p>\n<p>Reimer: In der Behandlung von Patienten spielt der zwischenmenschliche Faktor immer eine bedeutende Rolle. Er ist Risiko und Grundvoraussetzung zugleich f\u00fcr eine erfolgreiche Behandlung. Um eine erfolgreiche Behandlung kontinuierlich sicherzustellen, hat das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal verschiedene Ma\u00dfnahmen eingef\u00fchrt, um Patienten bei ihrem Aufenthalt den gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Schutz zu bieten. Der Film \u201eAgaplesion Bethesda Patientensicherheit\u201c informiert jetzt und kl\u00e4rt in f\u00fcnf Kapiteln \u00fcber die Sicherheit bei der Aufnahme, in der Hygiene, bei der Medikamentenvergabe und im OP auf: Der Film \u201eAgaplesion Bethesda Patientensicherheit\u201c ist abrufbar unter <a href=\"http:\/\/www.bethesda-wuppertal.de\">www.bethesda-wuppertal.de<\/a><\/p>\n<p><em>DS: Wo sehen sie bei sich den meisten Handlungsbedarf?<\/em><\/p>\n<p>Reimer: F\u00fcr die erh\u00f6hte Sicherheit unserer Patienten ist es wichtig, dass alle Prozesse reibungslos funktionieren und kontrolliert werden. Deshalb l\u00e4sst sich das Agaplesion Bethesda Krankenhaus seit Jahren regelm\u00e4\u00dfig extern \u00fcberpr\u00fcfen und wurde zuletzt erfolgreich nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert.<\/p>\n<p><em>DS: Mit welchen konkreten Ma\u00dfnahmen versuchen sie, die Patientensicherheit zu erh\u00f6hen?<\/em><\/p>\n<p>Reimer: Alle erarbeiteten Ma\u00dfnahmen des Agaplesion Bethesda Krankenhauses sind Teil eines gro\u00dfen Sicherheitskatalogs. Die eingef\u00fchrten Prozesse sind eng miteinander verzahnt und tragen damit zur erh\u00f6hten Sicherheit unserer Patienten bei der Aufnahme, bei der Hygiene, bei der Medikamentenvergabe und im OP bei. Ein wichtiger Baustein f\u00fcr die Sicherheit in der Behandlung und Vermeidung von Verwechslungen ist zum Beispiel das Patienten-Identifikationsarmband, welches jeder Bethesda-Patient bereits bei der Aufnahme erh\u00e4lt. Mit Hilfe des Armbandes, bedruckt mit Vor- und Zunamen, Geburtsdatum, Geschlecht und Patientennummer, kann die Identit\u00e4t bei allen Behandlungsschritten kontrolliert werden. Das Tragen der Patienten-Identifikationsarmb\u00e4nder geschieht freiwillig. Sie werden bei Bedarf in der Gr\u00f6\u00dfe angepasst und anschlie\u00dfend datenschutzkonform entsorgt. Doch auch das fl\u00e4chendeckende MRSA-Sreening, die farbliche- und Milligramm-Kennzeichnung von Medikamenten, fach\u00fcbergreifende Fallbesprechungen, das Einzeichnen des OP-Feldes, die Bearbeitung einer Risiko-Checkliste vor jeder OP, die H\u00e4ndehygiene sowie die Verwendung des Fehlermeldesystems CIRS (Critical-Incident-Reporting-System).<\/p>\n<p><em>DS: Was zeichnet die AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH in diesem Bereich besonders aus?<\/em><\/p>\n<p>Reimer: Um einen umfassenden Schutz vor multiresistenten Keimen zu bieten, hat das Agaplesion Bethesda Krankenhaus Wuppertal bereits in 2010 bei der Neuaufnahme von allen station\u00e4ren Patienten ein fl\u00e4chendeckendes MRSA-Screening eingef\u00fchrt, da \u00fcber 90 Prozent der Patienten den Keim von au\u00dfen mitbringen. Mit dem Screening setzt sich das Bethesda weit mehr f\u00fcr Patientensicherheit ein, als es vom Gesetzgeber vorgeschrieben ist. Die Kosten f\u00fcr den Test tr\u00e4gt das Krankenhaus selbst.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Unser Interview zum Thema Patientensicherheit mit Yvonne Carmen Reimer, Leitung Unternehmenskommunikation der AGAPLESION BETHESDA KRANKENHAUS WUPPERTAL gGmbH.<\/p>\n","protected":false},"author":10,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[],"tags":[627,39,625,626,250],"class_list":["post-988","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","tag-agaplesion-bethesda-krankenhaus","tag-interview","tag-krankenhaus","tag-margarete-just","tag-patientensicherheit"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-15 13:38:39","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/988","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/10"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=988"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/988\/revisions"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=988"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=988"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=988"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}