{"id":94749,"date":"2026-10-19T21:01:24","date_gmt":"2026-10-19T19:01:24","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94749"},"modified":"2026-10-19T21:01:24","modified_gmt":"2026-10-19T19:01:24","slug":"eine-welt-die-sex-macht-und-gewalt-verbindet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/10\/19\/eine-welt-die-sex-macht-und-gewalt-verbindet\/","title":{"rendered":"Eine Welt, die Sex, Macht und Gewalt verbindet"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94752\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1138px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94752 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Gardian-Pressefoto.jpg\" alt=\"\" width=\"1128\" height=\"841\" \/><span class=\"wp-caption-text\">PD Dr. Christian Gardian, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte &#8211; \u00a9 \u00a0UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<p><b>Genau genommen war dies aber Wedinds \u00a0Zusammenfassung zweier bereits gespielter Dramen, oder?<\/b><b><\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Genau: Frank Wedekinds \u201eLulu\u201c gilt als sein Hauptwerk. Aber es handelt sich nicht um ein urspr\u00fcnglich einheitlich ver\u00f6\ufb00entlichtes St\u00fcck, sondern um das Resultat einer langen Textentstehung. Aus fr\u00fchen Entw\u00fcrfen seit 1892 entstand zun\u00e4chst eine \u201eMonstretrag\u00f6die\u201c mit dem Namen \u201eDie B\u00fcchse der Pandora\u201c. Weil Wedekind und sein Verleger (Albert Langen, Buch &amp; Kunst-Verlag) wegen der freiz\u00fcgigen Szenen die Zensur f\u00fcrchteten, gestaltet er die Trag\u00f6die um und nennt das Ergebnis \u201eErdgeist\u201c. Dieses St\u00fcck wird erstmals 1895 ver\u00f6ffentlicht. Gleichzeitig arbeitet Wedekind weiter an \u201eDie B\u00fcchse der Pandora\u201c und findet 1903 mit Bruno Cassirer einen Verleger. Es folgen dann aber drei Gerichtsverfahren wegen der &#8218;Verbreitung einer unz\u00fcchtigen Schrift&#8216;. Wedekind und Cassirer werden am Ende freigesprochen, aber das St\u00fcck bleibt verboten. Also feilt Wedekind weiter an dem \u201eLulu\u201c-Stoff, verbindet die beiden Dramen \u201eErdgeist\u201c und \u201eDie B\u00fcchse der Pandora\u201c zu einer B\u00fchnenfassung mit dem Namen \u201eLulu\u201c, die noch einmal \u00fcberarbeitet 1913 im Druck erscheint. In der ma\u00dfgeblichen Ausgabe letzter Hand, in den Gesammelten Werken, erscheint \u201eLulu\u201c wieder als \u201aDoppeltrag\u00f6die\u2018 aus \u201eErdgeist\u201c und \u201eDie B\u00fcchse der Pandora\u201c.&#8220;<\/p>\n<p><b>Worum geht es in der Trag\u00f6die?<\/b><b><\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: \u201eLulu\u201c erz\u00e4hlt die Geschichte einer Frau, die durch ihre erotische Ausstrahlung die unterschiedlichsten M\u00e4nner in ihren Bann zieht. Sie steigt aus einfachen Verh\u00e4ltnissen in die h\u00f6chsten Kreise des B\u00fcrgertums auf, wird mehrfach verheiratet, begehrt \u2013 aber gleichzeitig kontrolliert, manipuliert und ausgenutzt. Ihre Beziehungen enden regelm\u00e4\u00dfig in Gewalt, mit Selbstmord oder Mord. Nach dem Tod ihres letzten Ehemanns beginnt ihr sozialer und wirtschaftlicher Absturz: Sie landet im Gef\u00e4ngnis, arbeitet als Prostituierte in London und wird dort von dem Lustm\u00f6rder Jack (es handelt sich erkennbar um Jack the Ripper) get\u00f6tet. Es geht vor allem um Macht und Manipulation und um eine Kritik an b\u00fcrgerlichen Moralvorstellungen: um Besitzanspr\u00fcche und Doppelmoral.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_53830\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-53830\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/07\/Logo-Jahr100Wissen.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p><b>Warum hat Wedekind die beiden St\u00fccke zu einem gemacht?<\/b><b><\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Daf\u00fcr, die beiden St\u00fccke zu einer geschlossenen Trag\u00f6die unter dem Titel \u201eLulu\u201c zusammenzuf\u00fchren, sprechen dramaturgische Gr\u00fcnde. Wedekind strafft die Handlung, \u00fcberarbeitet zahlreiche Szenen und schafft eine kompaktere B\u00fchnenfassung. In der Zusammenfassung tritt die symmetrische Struktur der \u201aDoppeltrag\u00f6die\u2018 viel deutlicher hervor: Auf Lulus gesellschaftlichen Aufstieg folgt spiegelbildlich im zweiten Teil ihr Absturz. Dadurch wird das Drama zu einer geschlossenen Trag\u00f6die, in der Anfang und Ende einander entsprechen. Gleichzeitig r\u00fcckt die Figur der Lulu noch st\u00e4rker ins Zentrum, w\u00e4hrend die einzelnen Episoden weniger als Skandalgeschichten erscheinen, sondern als Stationen einer konsequenten Entwicklung. Die Fassung \u201eLulu\u201c verdichtet den Stoff und macht sichtbar, dass Aufstieg und Fall der Titelfigur zwei H\u00e4lften derselben Geschichte sind.&#8220;<\/p>\n<p><b>Schon die Entstehungs- und Fassungsgeschichte wird zu einer langj\u00e4hrigen Skandalgeschichte zwischen Autor, Publikum, Zensur und Gericht. Wedekind fertigt infolgedessen immer neue Textfassungen. Was durfte denn die wilhelminische Gesellschaft nicht lesen?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Die Anklage im Jahr 1904 lautete, wie gesagt, auf &#8218;Verbreitung einer unz\u00fcchtigen Schrift&#8216;. Das St\u00fcck behandelt gleich mehrere Tabuthemen und macht sie \u00f6ffentlich: weibliche Erotik und Promiskuit\u00e4t, Prostitution, Homosexualit\u00e4t und einen Sexualmord. Insgesamt geht es aber wohl nicht um die Verletzung einzelner Tabus, sondern das gesamte b\u00fcrgerliche Moral- und Geschlechterverst\u00e4ndnis der Zeit wird infrage gestellt. Die wilhelminische Gesellschaft sollte wohl nicht lesen, dass hier Sexualit\u00e4t als eine eigenst\u00e4ndige, elementare Kraft dargestellt wird \u2013 unabh\u00e4ngig von Ehe, Moral oder Religion. Wedekind zeigt eine Frau, die ihre Sexualit\u00e4t weder bereut noch der b\u00fcrgerlichen Ordnung unterwirft. Das war um 1900 eine starke Provokation. Die eigentliche Provokation besteht in der Perspektive des St\u00fccks, die die b\u00fcrgerliche Moral als Heuchelei entlarvt. Dieselben M\u00e4nner, die Lulu begehren, verurteilen sie moralisch, sie wollen sie zugleich besitzen und kontrollieren. Die gesellschaftliche Ordnung wird von denselben Trieben bestimmt, die sie offiziell verleugnet.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94754\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94754 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Frank_Wedekind-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"291\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Autor Frank Wedekind &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<p><b>Frank Wedekind ignorierte die Regeln des zu seiner Zeit vorherrschenden naturalistischen Dramas und setzte bewusst auf grelle Panoptikum-Effekte, groteske Szenen und kolportageartige Elemente, ohne sich \u00fcber Stilbr\u00fcche zu k\u00fcmmern. Welche Tabus brach denn sein Skandalst\u00fcck?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Die Verletzung von moralischen und gesellschaftlichen Tabus ist das eine. Dazu kommt ein Bruch mit den Theaterkonventionen der Zeit. W\u00e4hrend der Naturalismus auf psychologische Glaubw\u00fcrdigkeit und eine m\u00f6glichst realistische Darstellung setzte, arbeitet Wedekind mit \u00dcberzeichnung, Groteske, Zirkus- und Variet\u00e9elementen, abrupten Szenenwechseln und einer bewusst k\u00fcnstlichen Figurenzeichnung. Er wollte nicht die Wirklichkeit m\u00f6glichst naturgetreu abbilden, sondern ihre Widerspr\u00fcche sichtbar machen. Wedekind zeigt eine Welt, in der Sexualit\u00e4t, Macht und Gewalt untrennbar miteinander verbunden sind. Er erz\u00e4hlt keine moralische Lehrgeschichte, sondern f\u00fchrt vor, wie gesellschaftliche Rollen entstehen und scheitern.&#8220;<\/p>\n<p><b>Gibt es zu der Figur der Lulu eigentlich Vorbilder in Wedekinds Biographie?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Ein einzelnes Vorbild f\u00fcr Lulu gibt es nicht. Wedekind hat zwar immer wieder Anregungen aus seinem eigenen Leben verarbeitet, aber Lulu ist keine portr\u00e4tgetreue Darstellung einer realen Frau. Sie b\u00fcndelt Erfahrungen, Beobachtungen und literarische Traditionen zu einer symbolischen Figur. Wedekind bewegte sich in den 1890er Jahren in Boh\u00e8me-Kreisen, kannte Variet\u00e9s und das Rotlichtmilieu aus eigener Anschauung. Diese Erfahrungen flie\u00dfen in die Gestaltung der Lulu-Figur ein. H\u00e4ufig wird au\u00dferdem auf die Schriftstellerin Lou Andreas-Salom\u00e9 verwiesen, die Wedekind pers\u00f6nlich kannte. Sie galt vielen als ungew\u00f6hnlich selbstbestimmte Frau und inspirierte zahlreiche K\u00fcnstler. Aber Lulu ist mehr als eine biografische Figur. Sie vereint Z\u00fcge der biblischen Eva, der Pandora aus der griechischen Mythologie, der femme fatale des Fin de Si\u00e8cle und des unschuldigen Naturwesens. Jeder im St\u00fcck sieht etwas anderes in Lulu. Sie besitzt keine festgelegte Identit\u00e4t \u2013 sie wird zur Projektionsfl\u00e4che f\u00fcr die W\u00fcnsche, \u00c4ngste und Obsessionen der anderen Figuren. Darin liegt ihre eigentliche Modernit\u00e4t.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94755\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 349px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94755 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-1-5.jpeg\" alt=\"\" width=\"339\" height=\"522\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lulu &#8211; Erdgeist &#8211; Die B\u00fcchse der Pandora &#8211; Frank Wedekind &#8211; Philipp Reclam jun. Verlag GmbH &#8211; 248 Seiten &#8211; ISBN.10: 3150144515 &#8211; ISBN-13: 978-3150144510<\/span><\/div>\n<p><b>Es gibt viele Umsetzungen der Vorlage sowohl im Theater, als auch im Film. Was macht den Stoff bis heute so spannend?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Der Stoff ist bis heute interessant, weil er keine einfachen Antworten gibt. Lulu ist weder eindeutig T\u00e4terin noch Opfer, weder Heilige noch D\u00e4monin. Sie entzieht sich jeder eindeutigen Zuschreibung. Deshalb ist man immer wieder gezwungen, die Figur neu zu interpretieren \u2013 als femme fatale, als Opfer patriarchaler Machtverh\u00e4ltnisse oder als Symbol weiblicher Selbstbestimmung. Dazu kommt, dass Wedekind Fragen verhandelt, die bis heute aktuell sind: Wie entstehen Geschlechterrollen? Wer verf\u00fcgt \u00fcber den K\u00f6rper eines Menschen? Wie h\u00e4ngen Sexualit\u00e4t und Macht zusammen? Auch formal ist \u201eLulu\u201c spannend, das St\u00fcck verbindet Trag\u00f6die mit Satire, Variet\u00e9, Groteske und Kriminalgeschichte. Es ist sehr bildkr\u00e4ftig und erm\u00f6glicht Regisseurinnen und Regisseuren immer wieder neue Lesarten.&#8220;<\/p>\n<p><b>Die Urauff\u00fchrung der Gesamtfassung mit dem Titel\u00a0\u201eLulu\u201c\u00a0fand erst 1988\u00a0in\u00a0Hamburg\u00a0unter der Regie von\u00a0Peter Zadek\u00a0statt. Im Programmheft schrieb Zadek damals \u00fcber die Urfassung von Wedekinds \u201eDie B\u00fcchse der Pandora\u201c (1892 \u2013 94): \u201eEckig, unperfekt, obsz\u00f6n, pubert\u00e4r &#8230; unschick\u201c. Was meinte er damit?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;Damit meint Zadek keineswegs, dass Wedekinds St\u00fcck schlecht geschrieben ist. Im Gegenteil: Er hat dieses \u201aEckige\u2018 bewundert. Die Urfassung wirkt roh, sprunghaft und voller Br\u00fcche. Sie h\u00e4lt sich nicht an die Regeln des klassischen Dramas und nicht an die psychologische Geschlossenheit des Naturalismus. Stattdessen werden grell \u00fcberzeichnete Szenen und abrupte Tonwechsel aneinandergereiht. Genau diese sperrige Form empfand Zadek als \u00fcberraschend modern. \u201aEckig\u2018 und \u201aunperfekt\u2018 bedeutet also, dass es hier keine glatte, harmonische Dramaturgie gibt. \u201aObsz\u00f6n\u2018 meint die Lust, gesellschaftliche Konventionen zu verletzen. Und \u201apubert\u00e4r\u2018 hei\u00dft: Das St\u00fcck besitzt eine jugendliche Radikalit\u00e4t, einen Trotz gegen jede Form von Anpassung. Das macht es \u201aunschick\u2018, eben nicht gegl\u00e4ttet oder moralisch entsch\u00e4rft. Die Br\u00fcche, die \u00dcbertreibungen und die Provokationen sind es, die das St\u00fcck formal so interessant machen.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94756\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 489px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94756 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-10.jpeg\" alt=\"\" width=\"479\" height=\"679\" \/><span class=\"wp-caption-text\">&#8222;Lulu&#8220; &#8211; ein Film von Regisseur Peter Zadek nach dem Drama von Frank Wedekind &#8211; Studio: More Entertainment Rights &#8211; Cast: Susanne Lothar &#8211; Matthias Fuchs . Heinz Schubert &#8211; Ulrich Tukur &#8211; Ulrich Wildgruber &#8211; DVD &#8211; Laufzeit: 3:45 Std.<\/span><\/div>\n<p><b>Lulu gilt als weltber\u00fchmte Erotiktrag\u00f6die auf der einen, als M\u00f6rderballade auf der anderen Seite und transportiert die Metapher: Die Welt ist ein Schlachthaus, letztlich regieren Sexualit\u00e4t und Gewalt. Ist sie deshalb auch noch heute hochaktuell?<\/b><\/p>\n<p>Christoph Gardian: &#8222;!Sex and Crime verkaufen sich nat\u00fcrlich immer. Aktuell ist \u201eLulu\u201c aber nicht einfach deshalb, weil von Sexualit\u00e4t und Gewalt erz\u00e4hlt wird \u2013 sondern weil Wedekind zeigt, wie eng Begehren, Macht und gesellschaftliche Rollen miteinander verkn\u00fcpft sind. Lulu wird von den M\u00e4nnern begehrt, idealisiert, moralisch verurteilt und schlie\u00dflich vernichtet. Das ist keine private Trag\u00f6die, sondern ein gesellschaftlicher Mechanismus. Die brutale \u00dcbergriffigkeit von M\u00e4nnern gegen Frauen \u2013 das ist ja etwas, das wir jeden Tag in den Nachrichten sehen. Die Welt ist ein Schlachthaus, weil Menschen einander besitzen, benutzen und objektivieren wollen. Das hat sich in den letzten 100 Jahren nicht ge\u00e4ndert.&#8220;<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_94753\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94753 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Gardian-Pressefoto-Kopie.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"312\" \/><span class=\"wp-caption-text\">PD Dr. Christian Gardian &#8211; \u00a9 \u00a0UniService Third Mission<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber PD Dr. Christoph Gardian<\/h4>\n<p>PD Dr. Christoph Gardian ist wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Geistes- und Kulturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Vor 100 Jahren, am 22. Oktober 1926, wurde Frank Wedekinds Drama &#8222;Lulu&#8220; im Berliner Schauspielhaus uraufgef\u00fchrt. Dieses Jubil\u00e4um des Skandalst\u00fccks hat Autor Uwe Blass in der beliebten und lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Jahr100Wissen&#8220; im Gespr\u00e4ch mit PD Dr. Christoph Gardian, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl f\u00fcr Allgemeine Literaturwissenschaft und Neuere deutsche Literaturgeschichte, genau beleuchtet. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-94749","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-10-26 21:43:59","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94749","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94749"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94749\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94758,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94749\/revisions\/94758"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94749"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94749"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94749"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}