{"id":94664,"date":"2026-10-11T10:16:12","date_gmt":"2026-10-11T08:16:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94664"},"modified":"2026-10-11T10:16:12","modified_gmt":"2026-10-11T08:16:12","slug":"trauernder-heinz-becker-bringt-das-publikum-zum-lachen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/10\/11\/trauernder-heinz-becker-bringt-das-publikum-zum-lachen\/","title":{"rendered":"Trauernder Heinz Becker bringt das Publikum zum Lachen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94384\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2490px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94384 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/DOD_Pressefoto_A4.jpg\" alt=\"\" width=\"2480\" height=\"1812\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gerd Dudenh\u00f6ffer begeisterte als trauernder Witwer Heinz Becker das Publikum im Wuppertaler Opernhaus &#8211; \u00a9 Gerd Dudenh\u00f6ffer<\/span><\/div>\n<p>Der Tod, ein ernstes, ein trauriges Thema, das viele am liebsten ausklammern und ganz weit von sich wegschieben. Gerd Dudenh\u00f6ffer verarbeitet es brillant und eindrucksvoll \u00fcber seine Kunstfigur Heinz Becker.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Rund 500 Zuschauerinnen und Zuschauer waren von seinem Auftritt im Opernhaus begeistert und verabschiedeten seinen Sch\u00f6pfer Gerd Dudenh\u00f6ffer am Ende ohne Kappe mit langanhaltendem Applaus, auch wenn ihnen so manches Mal w\u00e4hrend des knapp zweist\u00fcndigen Programms das Lachen im Halse steckenblieb.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Witwer Heinz Becker ist eine Meister des \u201eschwarzen Humors\u201c &#8211; ohne es selbst zu merken. Er n\u00e4hert sich dem Thema Tod, Trauer und Verlust auf seine ganz eigene Art, fragt sich beispielsweise, warum die Bestattungskosten nicht von der Hausratsversicherung \u00fcbernommen w\u00fcrden, schlie\u00dflich fiele seine Hilde jetzt als wichtige Haushaltskraft aus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Oder er freut sich \u00fcber den Mengenrabatt, den ihm der Steinmetz einger\u00e4umt habe: \u201eAuf unserem gemeinsamen Grabstein hat er bei meinem Sterbedatum schon einmal zwei Zahlen eingesetzt: Die Zwei und die Null. Die restlichen beide Zahlen bezahle ich dann sp\u00e4ter\u2026\u201c<\/p>\n<h4>Gerd Dudenh\u00f6ffers brillanter &#8222;schwarzer Humor&#8220;<\/h4>\n<p>Last but not least: \u201eIch habe schon \u00fcberlegt, ob ich statt einer Bepflanzung einfach eine Platte aufs Grab legen lasse. Die kann man einfach feucht abwischen, aber daf\u00fcr fehlt meine Hilde dann auch wieder\u2026\u201c<\/p>\n<p>Dem Heinz verzeihen sein Fans solche teilweise despektierliche Bemerkungen, er hat eben seine ganz eigenen Herangehensweise, um seine Alltags-Probleme zu benennen und zu l\u00f6sen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Kabarettist Gerd Dudenh\u00f6ffer, der seinem Heinz die Worte in den Mund legt, ist ein Meister der kleinen und gro\u00dfen Pointen, von denen so manche erst mit etwas Versp\u00e4tung beim Publikum ankommt. Jeder, der im Opernhaus war, hat den von der Event-Agentur \u201eSalon Knallenfalls\u201c pr\u00e4sentierten kurzweiligen Abend mit Kappen-Tr\u00e4ger Heinz Becker genossen.<\/p>\n<p>Gottseidank ist &#8211; wie Gerd Dudenh\u00f6ffer verspricht &#8211; Hildes Tod nicht auch das Ende der knorrigen Kunstfigur Heinz Becker. Auf ein baldiges Wiedersehen!<\/p>\n<p><strong>Text: Peter Pionke<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Heinz Becker trauert und das Publikum lacht herzhaft! Er kommt gerade von der Beerdigung seiner mehr oder weniger geliebten Ehefrau Hilde und steht verloren und allein zuhause in der K\u00fcche. In der Hand noch die Blumen, die er vergessen hat, ins Grab zu werfen. So beginnt \u201eDOD &#8211; Das Leben ist das Ende\u201c, das aktuelle Programm des Kabarettisten Gerd Dudenh\u00f6ffer (76.).<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-94664","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-10-18 12:04:40","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94664","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94664"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94664\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94669,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94664\/revisions\/94669"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94664"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94664"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94664"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}