{"id":94443,"date":"2026-10-03T14:41:02","date_gmt":"2026-10-03T12:41:02","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94443"},"modified":"2026-10-03T14:41:02","modified_gmt":"2026-10-03T12:41:02","slug":"wirtschaftspreis-mehr-als-eine-show-veranstaltung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/10\/03\/wirtschaftspreis-mehr-als-eine-show-veranstaltung\/","title":{"rendered":"Wirtschaftspreis mehr als eine \u201eShow-Veranstaltung&#8220;"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94448\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1240px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94448 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-6.jpg\" alt=\"\" width=\"1230\" height=\"827\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thomas Riedel (r.), der mit seinem Unternehmen den &#8222;Wuppertaler Wirtschaftspreis 2026&#8220; erhielt, mit Laudator Axel J\u00fctz, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Wuppertal &#8211; \u00a9 Wuppertal Marketing GmbH \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>Sparkassen-Vorstand\u00a0 Axel J\u00fctz konnte jetzt zur Verleihung rund 500 G\u00e4ste in der Sparkassen-Glashalle begr\u00fc\u00dfen, denen einmal mehr ein spannender und unterhaltsamer Abend geboten wurde. \u201eDie Wirtschaft ist Herzschlag und Zukunft unserer Stadt&#8220;, sagte Schirmherrin und Oberb\u00fcrgermeisterin Miriam Scherff. In ihrem Gru\u00dfwort unterstrich sie die Geschichte der Stadt, in der gewachsene Unternehmen auf junge Gr\u00fcndungen, handwerkliches K\u00f6nnen, auf Forschung und neue Ideen treffen w\u00fcrden.<\/p>\n<p>F\u00fcr Sparkassen-Chef Axel J\u00fctz ist es nach eigenen Aussagen immer die Veranstaltung des Jahres. \u201eNeue Wege gehen, Verantwortung \u00fcbernehmen, nicht warten, machen\u201c, so das Credo von Moderatorin Christiane R\u00fcffer von Radio Wuppertal in ihrer Standort-Bestimmung. Dabei hatte die unabh\u00e4ngige Jury &#8211; im Auftrag der Veranstalter &#8211; prim\u00e4r Kriterien mit Gewichtung auf Nachhaltigkeit, Innovation, Gemeinwohl sowie \u00fcberregionale Strahlkraft im Auge.<\/p>\n<h4>\u00a0Skulptur &#8222;Schwung&#8220; von Beate Schroedl-Baurmeister f\u00fcr Preistr\u00e4ger<\/h4>\n<p>Beteiligt waren in der Jury auch Preistr\u00e4ger aus den vorherigen Jahren. Der Preis wird gemeinsam von der Stadtsparkasse Wuppertal, &#8222;wuppertalaktiv!&#8220;, der Wuppertal Marketing GmbH und der Wirtschaftsf\u00f6rderung ausgelobt. Die Preistr\u00e4ger erhalten die Bronzeskulptur \u201eSchwung\u201c, entworfen von der Wuppertaler K\u00fcnstlerin Beate Schroedl-Baurmeister, die symbolisch f\u00fcr Dynamik, Innovationskraft und Agilit\u00e4t steht.<\/p>\n<p>Einer, der diesem Leitbild wie kaum ein anderer entspricht, ist in der Tat Preistr\u00e4ger Thomas Riedel, der sein 1987 gegr\u00fcndetes Wuppertaler Unternehmen als Hersteller von innovativer Kommunikationstechnik zur Weltgeltung brachte.<\/p>\n<div id=\"attachment_94457\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94457 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/R51_7229-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"931\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gruppenbild mit allen Ausgezeichneten, Oberb\u00fcrgermeisterin Miriam Scherff, Moderatorin Christiane R\u00fcffer, WSV-Chef Markus Hilkenbach und Wuppertal Marketing-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Martin Bang &#8211; \u00a9 Wuppertal Marketing GmbH \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>Riedel stellte beispielsweise gro\u00dfe Teile des Kommunikation-Equipment bei Felix Baumgartners legend\u00e4ren Sprung aus der Stratosph\u00e4re (39.000 Meter H\u00f6he) im Jahre 2012. Der Gr\u00fcnder und Inhaber der Riedel Group erwarb zudem im April 2026 &#8222;Arri&#8220;, den M\u00fcnchner Premium-Hersteller f\u00fcr Kamera- und Lichttechnik, eine auch bei den Oscars pr\u00e4mierten 100 Jahre alte Ikone der Filmwirtschaft. Thomas Riedel und sein Team schrieben damit das gr\u00f6\u00dfte Kapitel seiner Unternehmerkarriere.<\/p>\n<h4>Thomas Riedel: \u201eWuppertal ist f\u00fcr Macher der Ort schlechthin!\u201c<\/h4>\n<p>Die weltweit agierende Firma ist im Riedel-Technologie Park auf dem ehemaligen Quante-Gel\u00e4nde an der Uellendahler Strasse angesiedelt, hat zudem noch 30 weitere Standorte in Europa, Australien, Asien und Nordamerika. Der Kommunikations-Experten entwickeln und produzieren mit rund 1.200 Menschen, davon allein rund 500 in Wuppertal, Kommunikations-, Audio-, Video- und Netzwerkl\u00f6sungen f\u00fcr Sport, Entertainment, Broadcast sowie Live-Produktionen.<\/p>\n<p>Die technische Infrastruktur von Riedel Communications verbindet Menschen, Signale und Daten schnell, sicher und zuverl\u00e4ssig. Mit technischen Innovationen schafft Riedel neue Zuschauererlebnisse. J\u00fcngstes Beispiel ist die RefCam, die bei Sport\u00fcbertragungen die individuelle Schiedsrichter-Perspektive direkt aus dem Spielgeschehen zeigt. F\u00fcr seine Technologien wurde Riedel Communications bereits viermal mit den international renommierten Emmy Awards ausgezeichnet. Bei olympischen Spielen, der Fu\u00dfball-WM, Formel-1-Rennen,\u00a0 Red Bull Air Race, Skirennen oder auch dem Eurovision Song Contest ist \u201eRiedel\u201c inzwischen l\u00e4ngst ein unverzichtbarer Partner.<\/p>\n<div id=\"attachment_94452\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2110px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94452 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-3.jpg\" alt=\"\" width=\"2100\" height=\"1233\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Thomas Riedel, Chef der Riedel Group, die inzwischen die renommierte M\u00fcnchener Firma &#8222;Arri&#8220;, Spezialist f\u00fcr Kamera-Licht- und Film-Beleuchtungs-Technik, \u00fcbernommen hat &#8211; \u00a9 Riedel Group<\/span><\/div>\n<p>Wenn Menschen weltweit gro\u00dfe Live-Events verfolgen, steckt dahinter oft Technologie aus Wuppertal. Es gab f\u00fcr Riedel in der Zeit durchaus reizvolle Versuchungen, seinen Firmensitz in eine der gro\u00dfen Metropolen Europas zu verlegen, denen der bekennende Wuppertaler, immerhin auch Mitglied der &#8222;Wuppertal-Botschafter&#8220;, aus voller \u00dcberzeugung nicht erlag. Thomas Riedel liefert daf\u00fcr auch gleich eine plausible Begr\u00fcndung: \u201eWuppertal ist f\u00fcr Macher der Ort schlechthin!\u201c<\/p>\n<p>Axel J\u00fctz begr\u00fcndete die Auswahl des Unternehmens ins seiner Laudatio so: \u201eRiedel Communications steht seit \u00fcber vier Jahrzehnten f\u00fcr unternehmerische Stabilit\u00e4t, Innovationskraft und internationale Sichtbarkeit. Dank der starken lokalen Verankerung des Technologief\u00fchrers reist der Name Wuppertal stets mit zu den gr\u00f6\u00dften Events der Welt. Das macht Riedel Communications zu einem starken Botschafter des Wirtschaftsstandorts Wuppertal.\u201c<\/p>\n<h4>&#8222;W\u00fcrde traurig neben einem Sack voller Geld sitzen&#8220;<\/h4>\n<p>Bei der Veranstaltung in der Sparkassen Glashalle h\u00f6rte man vom Firmen-Chef eine bemerkenswerte Einstellung, als es um einen m\u00f6glichen Verkauf seines Unternehmens ging: \u201eJa, ich k\u00f6nnte viele Millionen erzielen, w\u00fcrde dann aber traurig neben einem Sack voller Geld sitzen!\u201c An anderer Stelle erkl\u00e4rte er einmal: \u201cIch will bei den gro\u00dfen Geschichten dabei sein und etwas dazu beitragen, das Relevanz hat.\u201d Viel Beifall bekam er auf die Frage nach seinen eigenen Grenzen. Thomas Riedel: \u201eIch kann nichts daf\u00fcr, dass ich in Wuppertal geboren wurde, deshalb l\u00e4\u00dft mich das auch nicht in Grenzen denken. Wenn schon Grenzen, dann nur Grenzen um den Erdball.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_94451\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94451 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-4.jpg\" alt=\"\" width=\"1400\" height=\"934\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSW-Chef Markus Hilkenbach (l.) mit den Preistr\u00e4gern \u201eJungunternehmer des Jahres\u201c, \u00a0BMU Energy Consulting: Dr-Ing. Michael Becker, Dr.-Ing. Tobias M\u00fcller und Dr. Bj\u00f6rn Uhlenmeyer &#8211; \u00a9 Wuppertal Marketing GmbH \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>Thomas Riedels pers\u00f6nliches Markenzeichen sind indessen Schuhe in roter Farbe, die er immer tr\u00e4gt, weil er damit seine Erfolge verbindet. Wenn es um aktuelle Wuppertaler Projekte, wie etwa die BUGA 2031 und die daf\u00fcr geplante Seilbahn geht, ist er sehr bestimmt: \u201eMan kann verschiedener Meinung sein, aber es geht um Chancen f\u00fcr diese Stadt, wer dagegen ist, sollte sich einfach zur\u00fcckhalten.\u201c<\/p>\n<p>Beim \u201eStadtmarketing-Preis\u201c hat sich die f\u00fcr dieses Feld zust\u00e4ndige Jury abermals f\u00fcr die \u201eRiedels\u201c entschieden, diesmal aber f\u00fcr Markus und Christine Riedel. Anke D\u00fcsterloh von der Wirtschaftstreuhand Dr. Gr\u00fcber PartG mbB (WTG) erkl\u00e4rte in ihrer Laudatio: \u201eMit dem diesj\u00e4hrigen Preistr\u00e4ger in der Kategorie Stadtmarketing, dem &#8218;Open Ground&#8216;, hat Wuppertal ein weiteres gro\u00dfartiges Leuchtturm-Projekt, das unsere Stadt international bekannt macht und Besucherinnen und Besucher aus aller Welt anzieht.\u201c<\/p>\n<h4>Ritterschlag f\u00fcr Musik-Club &#8222;Open Ground&#8220;<\/h4>\n<p>Seit der Er\u00f6ffnung ihres \u201eOpen Ground\u201c im Jahr 2023 ist der ehemalige Tiefbunker am D\u00f6ppersberg ein Anziehungspunkt f\u00fcr Clubg\u00e4ngerinnen und Clubg\u00e4nger aus Wuppertal und weit dar\u00fcber hinaus. \u201eOpen Ground\u201c gilt in Fachkreisen inzwischen als Einrichtung mit dem besten Clubsound der Welt. Das Betreiber-Ehepaar Markus und Christine Riedel hat aus dem brachliegenden Ort einen Club und zugleich einen neuen Begegnungsort f\u00fcr die Stadt geschaffen. Bruder Thomas wurde bei der Preisverleihung als \u201egro\u00dfartiger F\u00f6rderer\u201c bezeichnet.<\/p>\n<div id=\"attachment_94450\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94450 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-5.jpg\" alt=\"\" width=\"1400\" height=\"877\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Strahlen \u00fcber den &#8222;Marketing-Preis&#8220;, den Laudatorin Anke D\u00fcsterloh (M.) ihnen \u00fcberreichte: (v.l.) Markus und Christine Riedel, Lisa Longo und Marlene Bretzke &#8211; \u00a9 Wuppertal Marketing \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>Schwerpunkt des &#8222;Open Ground&#8220; liegt auf elektronischer Musik. Zwei Tanzfl\u00e4chen bieten Platz f\u00fcr insgesamt 800 G\u00e4ste. Herzst\u00fcck des Clubs ist ein ma\u00dfgeschneidertes Soundsystem, das f\u00fcr ein m\u00f6glichst unverf\u00e4lschtes H\u00f6rerlebnis sorgt. Das Konzept hat international Aufmerksamkeit erregt. \u201eDIE ZEIT\u201c verglich den Club mit dem Berghain \u2013 \u201eaber in freundlich\u201c. \u201eDER SPIEGEL\u201c fragte, ob es sich um den besten Club Europas handeln k\u00f6nnte. \u201eThe Guardian\u201c warf gar die Frage nach dem Nachtclub mit dem besten Sound der Welt auf. 2026 wurde das &#8222;Open Ground&#8220; zudem in die \u201eTop 100 Clubs\u201c-Liste des Magazins \u201eDJ Mag\u201c aufgenommen. F\u00fcr das Erlebnis eines Clubbesuchs, bei dem die Musik im Mittelpunkt steht.<\/p>\n<h4>Nachtclub mit dem besten Sound der Welt?<\/h4>\n<p>Dabei soll es tats\u00e4chlich Wuppertaler geben, f\u00fcr die \u201eOpen Ground\u201c noch gar kein Begriff ist, was an der bisherigen, eher zur\u00fcckhaltenden Firmen-Kommunikation liegen k\u00f6nnte oder auch daran, dass sich die Haupt-Aktivt\u00e4ten der Einrichtung mit Clubcharakter in den Nachtstunden bis in die fr\u00fchen Morgen erstrecken. Sicher interessant f\u00fcr alle, die mal in die imposante Club-Atmosph\u00e4re hineinschnuppern: Von\u00a0 20 bis 24 Uhr ist der Eintritt frei.<\/p>\n<p>Mit dem im oberen Bereich angesiedelten \u201eCafe23\u201c, das mit dem Bunker verbunden ist und einen Aussenbereich sowie eine Dachterrasse besitzt, gibt es seit geraumer Zeit so etwas wie ein neues Einfallstor. \u201eIch stehe hier stellvertretend f\u00fcr 80 Leute, die es schaffen, dass andere zu uns nach Wuppertal kommen\u201c, sagte Markus Riedel. Dazu geh\u00f6ren auch die Betreiberinnen des Caf\u00e9 23, Lisa Longo und Marlene Bretzke. Das Caf\u00e9 sei quasi der Eingang zum &#8222;Open Ground&#8220; geworden, so Markus Riedel.<\/p>\n<div id=\"attachment_94453\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1522px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94453 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/IMG_5296.jpeg\" alt=\"\" width=\"1512\" height=\"1048\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mitglieder des TIC-Theaters in Cronenberg pr\u00e4sentierten eindrucksvoll mit Ausschnitte aus dem Musical \u201eWie zum Himmel\u201c &#8211; \u00a9 Siegfried J\u00e4hne<\/span><\/div>\n<p>Die Laudatio f\u00fcr die \u201eJungunternehmer des Jahres\u201c, \u00a0BMU Energy Consulting, hielt WSW-Chef Marcus Hilkenbach. \u201eSie helfen dabei, die Energieinfrastrukturen m\u00f6glichst effizient und kosteng\u00fcnstig auf eine klimaneutrale Versorgung auszurichten, so Hilkenbach. Gr\u00fcnder Dr.-Ing. Michael Becker, Dr.-Ing. Tobias M\u00fcller und Dr.-Ing. Bj\u00f6rn Uhlemeyer setzen bei ihrer Beratung auf die Verbindung von pers\u00f6nlicher Fachexpertise und digitalen Anwendungen.<\/p>\n<h4>BMU: Energie-Infrastrukturen immer wichtiger<\/h4>\n<p>Dabei kommen neueste wissenschaftliche Methoden und selbst entwickelte Algorithmen zum Einsatz. So lassen sich unter anderem Szenarien f\u00fcr die Transformation von Gasnetzen, die klimaneutrale W\u00e4rmeversorgung von Quartieren oder den Neubau und die Transformation von W\u00e4rmenetzen abbilden. Ziel ist es, Energieinfrastrukturen m\u00f6glichst effizient und kosteng\u00fcnstig auf eine klimaneutrale Versorgung auszurichten.<\/p>\n<p>Die Erfolgsgeschichte von BMU Energy Consulting ist ein Beispiel f\u00fcr den Wissenstransfer aus der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal in die Wirtschaft. Der Gr\u00fcndung gingen Forschungst\u00e4tigkeiten der drei Gr\u00fcnder am Lehrstuhl f\u00fcr Elektrische Energieversorgungstechnik voraus. Dabei entstand die Idee f\u00fcr ein eigenes Unternehmen, das wissenschaftliche Erkenntnisse f\u00fcr konkrete Fragestellungen der Energiewirtschaft nutzbar macht. Das Start-up mit Sitz im Wuppertaler Technologiezentrum W-tec ist bereits auf neun Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gewachsen.<\/p>\n<div id=\"attachment_94454\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1410px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94454 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/10\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"1400\" height=\"849\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Preisverleihung fand in einer attraktiven, professionellen Atmosph\u00e4re in der Sparkassen-Glashalle statt &#8211; \u00a9 Wuppertal marketing GmbH \/ Malte Reiter<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Strom-, Gas- und W\u00e4rmenetze unter unseren Stra\u00dfen sind die Lebensadern unserer St\u00e4dte, und ihre Zukunft muss f\u00fcr die kommenden Generationen geplant werden\u201c, betont Markus Hilkenbach (Vorstandsvorsitzender der WSW Wuppertaler Stadtwerke) in seiner Laudatio. \u201eDie BMU Energy Consulting GmbH verbindet wissenschaftliche Exzellenz mit praktischer Umsetzbarkeit und gibt Kommunen, Energieversorgern und Netzbetreibern damit Orientierung in einer Zeit, in der Orientierung kostbar geworden ist. Darauf d\u00fcrfen wir hier in Wuppertal stolz sein\u201c, so WSV-Chef Markus Hilkenbach.<\/p>\n<h4>Leuchtturm-Projekte sind \u00a0hochkar\u00e4tige Vorzeige-Projekte<\/h4>\n<p>Die Verleihung des Wirtschaftspreis als Veranstaltungsreihe in der Sparkassen-Glashalle am Johannisberg ist seit ihrer Gr\u00fcndung im Jahre 2003, als die Firma Riedel \u00fcbrigens ebenfalls den Hauptpreis erhielt, inzwischen zu einem gesellschaftlichen Highlight geworden. Zur kulturellen Bereicherung trugen diesmal Vortr\u00e4ge der Bergischen Musikschule mit dem jungen Popchor L\u00c4YAS ebenso bei wie das Cronenberger TIC-Theater mit Ausschnitten aus \u201eWie zum Himmel\u201c, einer Musical-Fassung von Klay Pollak&#8217;a Erfolgsfilm \u00fcber die Kraft der Musik, ein toller Chorgesang mit ganz viel Gef\u00fchl.<\/p>\n<p>Leuchtturmprojekte in der Wirtschaft sind in aller Regel hochkar\u00e4tige Vorzeigeprojekte, die durch Sichtbarkeit, Innovation und Signalwirkung Nachahmer anziehen und Verhaltens\u00e4nderungen im gesamten Markt ausl\u00f6sen sollen. Zielsetzung ist dabei Skalierbarkeit und Transfer in die Breite. Der Wuppertaler Wirtschaftspreis erf\u00fcllt alle Voraussetzungen, mehr als eine einmalige \u201eWirtschafts-Show-Veranstaltung\u201c in Erinnerung zu bleiben.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne\u00a0<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leuchtt\u00fcrme sollen Orientierung und Navigation geben. Gerade im wirtschaftlich herausfordernden Zeiten braucht es \u201eRichtfeuer\u201c, die sichere Wege aufzeigen. So darf man auch den \u201e23. Wuppertaler Wirtschaftspreis\u201c werten, der in der Hauptkategorie an \u201eRiedel Communications GmbH &#038; Co. KG\u201c ging. Ein international agierendes Wuppertaler Unternehmen mit enormer Strahlkraft.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[22],"tags":[],"class_list":["post-94443","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wirtschaft"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-10-10 15:56:14","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94443","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94443"}],"version-history":[{"count":13,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94443\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94466,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94443\/revisions\/94466"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94443"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94443"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94443"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}