{"id":94339,"date":"2026-09-28T12:26:38","date_gmt":"2026-09-28T10:26:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94339"},"modified":"2026-09-28T12:26:38","modified_gmt":"2026-09-28T10:26:38","slug":"nuesse-kleine-kraftpakete-fuer-das-herz-kreislauf-system","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/09\/28\/nuesse-kleine-kraftpakete-fuer-das-herz-kreislauf-system\/","title":{"rendered":"N\u00fcsse: Kleine Kraftpakete f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94343\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94343 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bornhorst-Presse-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1933\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Julia Bornhorst, Lebensmittelchemikerin an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p><b>Wer N\u00fcsse isst, lebt ges\u00fcnder! Stimmt das?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Grunds\u00e4tzlich w\u00fcrde ich erst einmal ja sagen, denn zahlreiche gro\u00dfe Beobachtungsstudien und mehrere Metaanalysen zeigen, dass Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig eine Handvoll ungesalzene N\u00fcsse essen, im Durchschnitt ein geringeres Risiko f\u00fcr z. B. Herz-Kreislauf-Erkrankungen haben. Zudem unterst\u00fctzt der Verzehr von N\u00fcssen auch das Gewichtsmanagement sowie die Gehirngesundheit. Auch das Risiko f\u00fcr chronische Erkrankungen wie Typ-2 Diabetes kann durch den Verzehr von N\u00fcssen gesenkt werden. Das bedeutet allerdings nicht automatisch, dass N\u00fcsse allein daf\u00fcr verantwortlich sind. F\u00fcr all das gibt es starke unterschiedliche wissenschaftliche Evidenz. Die Nuss ist zwar kein Wundermittel, aber aufgrund des Nutzens und der Inhaltsstoffe ist sie ein wichtiger Bestandteil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung. N\u00fcsse sind wahre N\u00e4hrstoffpakete. Sie enthalten viele gesunde unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren, pflanzliches Eiwei\u00df, Ballaststoffe sowie zahlreiche Vitamine, Mineralstoffe und antioxidativ wirkende Pflanzenstoffe.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p><b>N\u00fcsse enthalten viele N\u00e4hrstoffe, die der Mensch braucht, gilt aber auch als Dickmacher. Wieviel Nuss ist denn gesund f\u00fcr uns im Tagesbedarf?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Die Deutsche Gesellschaft f\u00fcr Ern\u00e4hrung (DGE) empfiehlt, t\u00e4glich eine kleine Handvoll N\u00fcsse (ca. 25 Gramm) zu verzehren. Diese Menge liefert wertvolle N\u00e4hrstoffe, ohne den K\u00f6rper durch zu viele Kalorien zu belasten. Man sollte immer verschiedene ungesalzene und unger\u00f6stete N\u00fcsse miteinander kombinieren, weil jede Nuss unterschiedlich viel von verschiedenen Inhaltsstoffen hat. N\u00fcsse k\u00f6nnen damit den Fettstoffwechsel und auch die Herz-Kreislaufgesundheit positiv unterst\u00fctzen. Zwar enthalten N\u00fcsse aufgrund ihres hohen Fettgehalts viele Kalorien, dennoch zeigen zahlreiche Studien, dass Menschen, die regelm\u00e4\u00dfig N\u00fcsse essen, nicht h\u00e4ufiger \u00fcbergewichtig sind<b>.<\/b> Im Gegenteil: N\u00fcsse s\u00e4ttigen durch ihre Kombination aus gesunden Fetten, Eiwei\u00df und Ballaststoffen besonders gut.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94345\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94345 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/marijana1-nuts-3844990_1920.jpeg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1280\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Waln\u00fcsse sind eine Quelle pflanzlicher Omega-3-Fetts\u00e4uren, die u.a. f\u00fcr Herz und Gehirn wichtig sind &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>Welche N\u00fcsse sind denn die ges\u00fcndesten f\u00fcr uns?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: Es gibt nicht die eine \u201eges\u00fcndeste\u201c Nuss \u2013 jede Nusssorte hat ihre eigenen St\u00e4rken und auch Schw\u00e4chen. Wer verschiedene N\u00fcsse kombiniert, profitiert von einer besonders breiten Palette an N\u00e4hrstoffen<b>. <\/b>Mandeln sind z. B. besonders reich an Vitamin E, welches die Zellen vor oxidativem Stress sch\u00fctzt, Waln\u00fcsse sind eine hervorragende Quelle pflanzlicher Omega-3-Fetts\u00e4uren, die unter anderem f\u00fcr Herz und Gehirn wichtig sind. Pistazien wiederum liefern wichtige Ballaststoffe sowie die Carotinoide Lutein und Zeaxanthin, die zur Augengesundheit beitragen. Haseln\u00fcsse enthalten viel Vitamin E sowie einfach unges\u00e4ttigte Fetts\u00e4uren, die gut f\u00fcr Herz und Gef\u00e4\u00dfe sind und Cashewkerne sind reich an Magnesium und unterst\u00fctzen die normale Funktion von Muskeln sowie das Nervensystem. Die gesunde Mischung macht es.&#8220;<\/p>\n<p><b>Mandeln, Waln\u00fcsse oder Pistazien \u2013 alle haben Inhaltsstoffe, die Krankheiten vorbeugen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Ganz interessant in diesem Zusammenhang ist, Waln\u00fcsse sind die einzigen N\u00fcsse, die eine sogenannte offiziell zugelassene gesundheitsbezogene Angabe (sog. Health Claim) haben. Dieser sagt, dass 30 Gramm Waln\u00fcsse t\u00e4glich zur Verbesserung der Elastizit\u00e4t der Blutgef\u00e4\u00dfe beitragen . Das ist also nicht nur ein allgemeiner \u201aN\u00fcsse sind gesund\u2018-Ausruf, sondern es gibt einen konkret wissenschaftlich gepr\u00fcften Zusammenhang.&#8220;<\/p>\n<p><b>Als Vegetarier oder Veganer kann man mit N\u00fcssen auch gut seinen Eisenbedarf decken, oder?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Jain, N\u00fcsse sind zwar ein guter Baustein f\u00fcr die Eisenversorgung, aber nicht die Hauptquelle. Gerade bei veganer Ern\u00e4hrung sollte man f\u00fcr Eisen auf verschiedene pflanzliche Quellen setzen und auf eine gute Kombination mit Vitamin-C-reichen Lebensmitteln achten. Die Europ\u00e4ische Beh\u00f6rde f\u00fcr Lebensmittelsicherheit (EFSA)<b> <\/b>stuft N\u00fcsse als nat\u00fcrliche Quelle f\u00fcr Nicht-H\u00e4m-Eisen ein, weist jedoch gleichzeitig auf deren geringe Bioverf\u00fcgbarkeit hin. D.h., das Eisen kommt als H\u00e4m-Eisen im Fleisch vor und wird relativ gut vom K\u00f6rper aufgenommen, aber in pflanzlichen Lebensmitteln wie N\u00fcssen kommt es als Nicht-H\u00e4m-Eisen vor, es hat also eine andere Umgebung. Da N\u00fcsse signifikante Mengen an Phytaten und Polyphenolen enthalten, wird die Eisenaufnahme im K\u00f6rper stark gehemmt. Trotzdem ist es eine gute Eisenquelle f\u00fcr ein pflanzliches Lebensmittel. Ein wichtiger Punkt ist deshalb die Kombination der Lebensmittel<b>:<\/b> Vitamin C verbessert die Aufnahme von pflanzlichem Eisen deutlich. N\u00fcsse zusammen mit Obst oder Vitamin-C-reichem Gem\u00fcse zu essen, ist daher sinnvoll. Noch einfacher ist die Aufnahme einer Handvoll N\u00fcsse mit einem Glas O-Saft.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94347\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94347 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Nuesse-Kraftpakete-der-Natur-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">N\u00fcsse \u2013 Kraftpakete der Natur &#8211; \u00a9 Colourbox<\/span><\/div>\n<p><b>Bei vielen Inhaltsstoffen von N\u00fcssen gilt aber auch das Motto: Too much ist Quatsch. So kann man sich beispielsweise mit zu vielen Paran\u00fcssen, die Selen enthalten, auch \u00fcberdosieren, oder?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Das stimmt<b>, <\/b>in Bezug auf Paran\u00fcsse gilt ganz klar: Die Dosis macht das Gift. Paran\u00fcsse sind sehr reich an dem Spurenelement Selen, was wichtig f\u00fcr unsere Schilddr\u00fcse ist und enthalten wertvolle Fette, k\u00f6nnen aber leicht \u00fcberdosiert werden. Ein dauerhaft h\u00f6herer Verzehr kann zu einer sch\u00e4dlichen Selen\u00fcberdosierung und somit zu Vergiftungserscheinungen (Selenose) mit Haarausfall, br\u00fcchigen Fingern\u00e4geln und Magen-Darm-Problemen f\u00fchren. Paran\u00fcsse sind anf\u00e4llig f\u00fcr Schimmelpilze (Aflatoxine) und k\u00f6nnen zudem aufgrund ihres tiefen Wurzelwerkes von Natur aus nat\u00fcrliches Radium aus dem Boden aufnehmen. Sie reichern also radioaktive Stoffe rund 1000-fach st\u00e4rker an als andere Lebensmittel. Daher empfiehlt das Bundesamt f\u00fcr Strahlenschutz (BfS) Erwachsenen zu einem maximalen Verzehr von zwei N\u00fcssen pro Tag.<b> <\/b>Schwangere, Stillende und Kinder sollten wegen der Einlagerung von Radium in wachsende Knochen g\u00e4nzlich auf Paran\u00fcsse verzichten.<b> <\/b>Man sieht daran sehr sch\u00f6n: Ein Stoff kann lebensnotwendig sein und bei zu hoher Aufnahme trotzdem sch\u00e4dlich werden.&#8220;<\/p>\n<p><b>N\u00fcsse kann man sogar als Arzneimittel einsetzen. In welchen Bereichen finden sie denn Anwendung?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;N\u00fcsse sind keine Medikamente, aber sie enthalten eine ganze Reihe bioaktiver Stoffe, die gesundheitlich relevant sind. Besonders gut untersucht ist ihre Wirkung auf Herz und Gef\u00e4\u00dfe. Aber: Eine Handvoll N\u00fcsse ersetzt nat\u00fcrlich keine notwendige medizinische Behandlung.&#8220;<\/p>\n<p><b>Der Verzehr von<\/b> <strong>N\u00fcssen<\/strong><b> kann bei Migr\u00e4ne zu weniger Anf\u00e4llen f\u00fchren. Wodurch?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;N\u00fcsse k\u00f6nnen m\u00f6glicherweise dazu beitragen, Migr\u00e4neanf\u00e4llen vorzubeugen, vor allem, weil sie reich an Magnesium und \u2013 insbesondere Waln\u00fcsse \u2013 an pflanzlichen Omega-3-Fetts\u00e4uren sind. Diese N\u00e4hrstoffe k\u00f6nnen Prozesse beeinflussen, die bei der Entstehung von Migr\u00e4ne eine Rolle spielen. Wichtig ist aber: Die Studien untersuchen \u00fcberwiegend einzelne N\u00e4hrstoffe oder spezielle Ern\u00e4hrungsformen und nicht einfach den Effekt einer Handvoll N\u00fcsse. N\u00fcsse sind deshalb keine Migr\u00e4netherapie, k\u00f6nnen aber Teil einer ausgewogenen Ern\u00e4hrung sein.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_94348\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94348 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild.png\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1280\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Auch Mandeln sind sehr gesund, weil sie viele verschiedene bioaktive Inhaltsstoffe enthalten \u00a0&#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p><b>Die Mandel gilt in Fachkreisen auch als Polypille. Was ist denn damit gemeint?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst<b>: <\/b>&#8222;Wenn man die Mandel als Polypille bezeichnet, meint man damit, dass sie viele verschiedene bioaktive Inhaltsstoffe in einem Lebensmittel vereint, denen eine gesundheitsf\u00f6rdernde Wirkung zugeschrieben wird. Sie liefert gesunde Fetts\u00e4uren, Ballaststoffe, Vitamin E, Magnesium und sekund\u00e4re Pflanzenstoffe. Nat\u00fcrlich ist die Mandel deshalb kein Medikament \u2013 aber sie ist ein ziemlich beeindruckendes kleines N\u00e4hrstoffpaket.&#8220;<\/p>\n<p><b>N\u00fcsse muss man aber richtig lagern, denn sie k\u00f6nnen auch schimmeln. Wo bewahre ich sie am besten auf?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;F\u00fcr die Lagerung gilt, am besten im K\u00fchlschrank! Trocken, dunkel und gut verschlossen sollten sie lieber ungesch\u00e4lt als gesch\u00e4lt aufbewahrt werden. Wenn man dann trotzdem einen Schimmelbefall feststellt, sollte man alle N\u00fcsse aus diesem Beh\u00e4lter entsorgen, denn in N\u00fcssen kann sich ein Schimmelpilz bilden, der wiederum ein sogenanntes Mykotoxin bildet, das Aflatoxin B 1, und das ist krebserregend und erh\u00f6ht das Risiko f\u00fcr Leberkrebs. Es gibt auch immer wieder R\u00fcckrufaktionen in der EU von ausgelieferten Nusswaren, weil sie einen zu hohen Wert an Aflatoxin B1 haben. Es gibt eine zul\u00e4ssige H\u00f6chstmenge f\u00fcr Aflatoxin B1 in der EU, die im Lebensmittel nicht \u00fcberschritten werden darf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Jeder B\u00fcrger kann heute diese Meldungen im Europ\u00e4ischen Schnellwarnsystem f\u00fcr Lebensmittel und Futtermittel auch selber nachlesen. Im sogenannten RASFF (<b>Rapid Alert System for Food and Feed)<\/b> wird vor gesundheitlich bedenklichen Lebensmitteln, Lebensmittelbedarfsgegenst\u00e4nden und Futtermitteln gewarnt.&#8220;<\/p>\n<p><b>N\u00fcsse in gesalzener oder ger\u00f6steter Form sind nicht empfehlenswert. Warum nicht?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: &#8222;Gesalzene N\u00fcsse w\u00fcrde ich nicht als t\u00e4glichen Snack empfehlen, denn die Nuss braucht eigentlich kein zus\u00e4tzliches Salz. Wir nehmen ohnehin schon relativ viel Salz \u00fcber unsere Ern\u00e4hrung auf. Am einfachsten ist deshalb: naturbelassene, ungesalzene N\u00fcsse \u2013 die liefern uns das volle N\u00e4hrstoffpaket, ohne unn\u00f6tige Zus\u00e4tze.<b> <\/b>Naturbelassene N\u00fcsse sind ein Superfood f\u00fcr Herz und Gef\u00e4\u00dfe \u2013 durch das Salzen und industrielle R\u00f6sten machen wir diesen positiven Effekt jedoch zunichte. Bei hohen Temperaturen oxidieren die<b> <\/b>gesunden Omega-3-Fetts\u00e4uren, hitzeempfindliche Vitamine gehen verloren und es k\u00f6nnen sogar Schadstoffe wie Acrylamid entstehen. Zudem liefert die Salzkruste enorme Mengen Natrium, was den Blutdruck in die H\u00f6he treiben kann<b>.<\/b> Oft werden die N\u00fcsse zus\u00e4tzlich in billigem Fett frittiert. Wer seiner Gesundheit etwas Gutes tun will, greift daher immer zur rohen, ungesalzenen Variante.&#8220;<\/p>\n<p><b>Trotz aller guter Eigenschaften reagieren viele Menschen auf N\u00fcsse allergisch. Welche Alternativen kann man denn da anbieten?<\/b><\/p>\n<p>Julia Bornhorst: Bei einer echten Nussallergie sollte man nicht auf eigene Faust andere N\u00fcsse ausprobieren, sondern allergologisch abkl\u00e4ren lassen, was tats\u00e4chlich vertragen wird. Wer N\u00fcsse also nicht vertr\u00e4gt, muss nicht auf die wertvollen N\u00e4hrstoffe verzichten. Kerne und Samen wie K\u00fcrbiskerne, Sonnenblumenkerne, Leinsamen oder Chiasamen k\u00f6nnen eine sehr gute Alternative sein. Auch H\u00fclsenfr\u00fcchte sind, mit Ausnahme der Erdnuss, die auch dazu z\u00e4hlt, aber oft Allergien ausl\u00f6st, hervorragend geeignet.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_94344\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94344 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bornhorst-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"235\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Julia Bornhorst &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Julia Bornhorst<\/h4>\n<p>Julia Bornhorst studierte und promovierte an der Westf\u00e4lischen Wilhelms Universit\u00e4t M\u00fcnster. Sie arbeitete f\u00fcnf Jahre am Institut f\u00fcr Ern\u00e4hrungswissenschaft der Universit\u00e4t Potsdam. Seit Januar 2019 ist sie Professorin f\u00fcr Lebensmittelchemie an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>N\u00fcsse gelten wegen der vielfachen Inhaltsstoffe als klein Kraftpakete f\u00fcr das Herz-Kreislauf-System. \u00dcber die wissenschaftlichen Hintergr\u00fcnde hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen der beliebten, lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit der Lebensmittelchemikerin Julia Bornhorst unterhalten. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-94339","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-10-05 13:46:36","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94339","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94339"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94339\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94352,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94339\/revisions\/94352"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94339"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94339"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94339"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}