{"id":94313,"date":"2026-09-24T16:17:59","date_gmt":"2026-09-24T14:17:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94313"},"modified":"2026-09-24T16:17:59","modified_gmt":"2026-09-24T14:17:59","slug":"pokal-wsv-darf-auf-attraktiven-gegner-hoffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/09\/24\/pokal-wsv-darf-auf-attraktiven-gegner-hoffen\/","title":{"rendered":"Pokal: WSV darf\u00a0auf attraktiven Gegner hoffen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94319\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94319 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0023-scaled-1.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Cheftrainer Ismael Jaouri (r.) und Sportvorstand Lennart Strufe konnten zufrieden sein. Die Wuppertaler sind im Niederrheinpokal eine Runde weiter &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Welch ein \u201eFegefeuer\u201c und Favoriten-Sterben dieser Wettbewerb sein kann, erlebte ja nicht nur der WSV schon. An die Partie in B\u00fcderich 2025 sei erinnert, als man spektakul\u00e4r in letzter Minute mit 1:0 Toren ausschied. Der Niederrheinpokal wartet in dem jetzt laufenden Wettbewerb indessen noch auf seine gro\u00dfe Sensation. W\u00e4hrend die Blau-Roten in Runde eins gegen Schonnebeck nach 0:3-R\u00fcckstand im Elfmeterschiessen noch 7:6 obsiegten, schnupperte Oberligist SV Sonsbeck gegen Rot-Weiss Essen schon an der \u00dcberraschung, es ging in die Verl\u00e4ngerung. Erst dort machte RWE dann beim 7:2 kurzen Prozess.<\/p>\n<h4>\u201eBl\u00fctentr\u00e4ume\u201c erf\u00fcllten sich nicht<\/h4>\n<p>Kein Wunder, dass beim siebtklassigen FSV Duisburg \u201eBl\u00fctentr\u00e4ume\u201c reiften, als ihnen jetzt der Wuppertaler Traditions-Verein zugelost war. Da klang es fast schon etwas \u00fcberheblich, als Duisburgs Sportchef Halil Ibrahim Cobanoglu\u201c ausf\u00fchrte: \u201eDie Wuppertaler haben in der Oberliga nur ein Spiel gewonnen, die k\u00f6nnen wir auf jeden Fall schlagen.\u201c Dann tr\u00e4umte er bereits von einem m\u00f6glichen Achtelfinal-Los: &#8222;Ein Spiel FSV gegen MSV Duisburg w\u00e4re nat\u00fcrlich toll.\u201c<\/p>\n<p>Da war es auch sicher kein Zufall, dass der schon mit vielen ehemaligen Oberligaspielern gespickte Kader der Gastgeber gegen den WSV mit Ahmet Efe Aris verst\u00e4rkt wurde, f\u00fcr den an sich torgef\u00e4hrlichen Akteur hatte man kurzfristig noch die Spielberechtigung erwirkt. Es spricht auch f\u00fcr die WSV-Abwehr, dass dieser dann aber nicht nennenswert in Erscheinung treten konnte.<\/p>\n<p>WSV-Trainer Ismail Jaroui hatte seine Startelf im Vergleich zum vorherigen Ligaspiel gleich auf acht Positionen ver\u00e4ndert. Eine Taktik, die er als neuer Coach schon in seinen ersten beiden Spielen mit dem Oberliga-Team erfolgreich anwendete, machte er sein Team f\u00fcr den Gegner damit doch immer weniger berechenbar.<\/p>\n<p>Der Duisburger Club mit t\u00fcrkischer Pr\u00e4gung begann entsprechend selbstbewu\u00dft, doch dem WSV gelang in der 15. Minute die psychologisch wichtige F\u00fchrung. Der 1,97\u00a0 m gro\u00dfe Serhat Kacmaz war aus der Abwehr nach vorne geeilt und k\u00f6pfte nach einer Ecke von Semir Saric ein. Linus Fr\u00f6hlich setzte sich wenig sp\u00e4ter auf der linken Seite durch und legte f\u00fcr Fabrizio Giuseppe Fili auf, der aus rund acht Metern ins lange Eck traf (36.) Der ausgezeichnete FSV-Torh\u00fcter Burak G\u00fcner verhinderte den dritten Wuppertaler Treffer in Halbzeit eins, als er einen\u00a0 Distanzschuss von Semir Saric noch entsch\u00e4rfen konnte.<\/p>\n<h4>Ismail Jaroui: \u201eEs war kein Augenschmaus\u201c<\/h4>\n<p>In der zweiten Spielh\u00e4lfte lie\u00df der WSV nur wenige Chancen zu, obwohl sich die Gastgeber sehr um den Anschlusstreffer bem\u00fchten, gegen die\u00a0 Wuppertaler Defensive jedoch kein Mittel fanden. In der Schlussphase hatten Efe Tirpan und David Widlarz noch gute Gelegenheiten zur Ergebniskorrektur, scheiterten indessen einmal mehr am starken Duisburger Torw\u00e4chter.<\/p>\n<div id=\"attachment_94320\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1360px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94320 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild-1-1-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1350\" height=\"900\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Torh\u00fcter Maurice Horn (M.) hielt auch im Pokalspiel beim FSV Duisburg seinen Kasten sauber &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>WSV-Trainer Ismail Jaroui zog ein Fazit: \u201eEs war kein fu\u00dfballerischer Augenschmaus, den wir gezeigt haben. Aber es war ein Pokalspiel. Ich hatte den FSV Duisburg vorher angeschaut und meine Jungs gewarnt. Die spielen wirklich einen guten Ball. F\u00fcr uns waren mehr Torchancen da, da w\u00fcnscht man sich schon die letzte Konsequenz, dass man ein St\u00fcck weit konzentrierter ist .\u201c<\/p>\n<h4>\u201eHier ist es auch eklig\u2018 zu spielen\u201c<\/h4>\n<p>Ins gleicher Horn stie\u00df auch Verteidiger Noel Westenberger: \u201cWir h\u00e4tten nat\u00fcrlich mehr Tore machen k\u00f6nnen. Aber wir sind eine Runde weiter. Hier ist es auch ,eklig\u2018 zu spielen\u201c. Und Torsch\u00fctze\u00a0 Serhat Kacmaz relativierte: \u201eNach den englischen Wochen werden auch die Beine schwer, deswegen war es heute gut. Nach den vier Spielen am St\u00fcck haben wir uns jetzt auch die kurze Spielpause etwas verdient.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem Pokalspiel haben die Rot-Blauen jetzt eine kleine Pause, in der das Team auf die n\u00e4chsten schweren Aufgaben vorbereitet werden soll. Weiter geht es erst am 2. Oktober ab 19:30 Uhr im Stadion am Zoo gegen den Tabellendritten Sportfreunde Baumberg. Am 6.\/7. Oktober wartet dann das Pokal-Achtelfinale, last but not least, am 11. Oktober trifft das Jaroui-Team dann auf den SV Scherpenberg und damit einem direkten Konkurrenten im Kampf um den Klassenerhalt.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n<h4>FSV Duisburg \u2013 Wuppertaler SV 0:2 (0:2)<\/h4>\n<p><strong>Tore:<\/strong> 0:1 Serhat Kacmaz (15.), 0:2 Fabrizio Fili (36.)<\/p>\n<p><b>FSV Duisburg:<\/b> 1 Burak G\u00fcner (T) &#8211; 4 Emir Alic, 5 Mert Kefeli, 6 Ibrahim K\u00fcc\u00fckarslan, 7 \u00d6ktem Burak, 8 Emre Sahin (ab 74. Akay), 10 Bora Karadag (K), 11 Deniz-Steven Zarifoglu, 70 Ahmet Efe Aris, 90 Abd\u00fcl Kilic, 94 Bahlil Bulut (ab 58. Demir) &#8211; <strong>Trainer: <\/strong>Yusuf Altinisik<\/p>\n<p><b>Wuppertaler SV:<\/b> 32 Maurice Horn (T) &#8211; 6 Genc Lajqi (ab 25. Westenberger), 7 Semir Saric (ab 46. Tirpan), 9 Birtghney Ignibadolor, 17 Arian Amyn, 19 David Widlarz, 20 Fabrizio Giuseppe Fili (ab 65. Goles), 26 Linus Lillebror Fr\u00f6hlich, 27 Ariyoh Yussuf Ayinla (ab 76. Biancardi), 39 Kilian Cedric Bielitza, 44 Serhat Kacmaz &#8211; <strong>Trainer:<\/strong> Ismael Jaouri<\/p>\n<p><b>Schiedsrichter<\/b>: Maik Heinen ( Uedemer SV)<\/p>\n<p><b>Zuschauer:<\/b> 500<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Wuppertaler SV hat die zweite Runde des Niederrheinpokals mit einem 2:0 (2:0)-Sieg beim FSV Duisburg \u00fcberstanden. Rund 500 Zuschauer sahen gegen den ambitionierten Bezirksligisten eine bestens vorbereitete, diszipliniert spielende WSV-Mannschaft. Jetzt darf man im Achtelfinale auf einen lukrativen Gegner hoffen, denn sowohl Drittligist RW Essen als auch Regionalligist RW Oberhausen befinden sich noch in der heutigen Lostrommel f\u00fcr Runde drei, die ab dem 7. Oktober gespielt wird.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-94313","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-10-01 17:53:58","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94313"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94313\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94322,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94313\/revisions\/94322"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}