{"id":94253,"date":"2026-09-21T15:25:04","date_gmt":"2026-09-21T13:25:04","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94253"},"modified":"2026-09-21T15:25:04","modified_gmt":"2026-09-21T13:25:04","slug":"ein-buecherparadies-und-traumarbeitsplatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/09\/21\/ein-buecherparadies-und-traumarbeitsplatz\/","title":{"rendered":"Ein B\u00fccherparadies und Traumarbeitsplatz"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94255\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94255 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Rom_Vatikanische_Museen_Grosser_Saal_der_Bibliothek_Salone_Sistino_2.jpeg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"1440\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der gro\u00dfe Saal der Vatikanischen, Apostolischen Bibliothek &#8222;Salone Sistino&#8220; in Rom &#8211; \u00a9 Dnalor_01, Wikimedia Commons, CC-BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p>Die Vatikanische Apostolische Bibliothek ist eine der \u00e4ltesten und wertvollsten Bibliotheken der Welt, doch auch sie fing einmal klein an. Zwar wurden bereits in der vorchristlichen Antike Texte in Bibliotheken gesammelt, doch der Vatikan als Sammelstelle bestehe erst seit der Renaissancezeit im 15. Jahrhundert, erkl\u00e4rt der Fachmann. \u201eVorher haben die P\u00e4pste in Rom an verschiedenen Orten residiert, lange Zeit im Lateranpalast, teilweise auch au\u00dferhalb Roms. 1309 beginnt das gro\u00dfe avignonesische Exil, da gehen die P\u00e4pste mehr als ein halbes Jahrhundert nach Avignon, in S\u00fcdfrankreich. Dann folgt das gro\u00dfe abendl\u00e4ndische Schisma (als das &#8218;gro\u00dfe abendl\u00e4ndische Schisma&#8216; bezeichnet man die Spaltung der Kirche von 1378 bis 1417, bei der zeitgleich zwei konkurrierende P\u00e4pste<b> <\/b>in Rom und Avignon existierten, Anm. d. Red.) und erst danach, also 1417, kehrt Papst Martin V. nach Rom dauerhaft zur\u00fcck. Und dann beginnt die gro\u00dfe Zeit des Vatikans als Hauptresidenz der P\u00e4pste.\u201c<\/p>\n<h4>Buchbestand im Mittelalter war \u00fcberschaubar<\/h4>\n<p>In Berichten kann man lesen, dass eine erste Sammlung von B\u00fcchern im 8. Jahrhundert aus bis heute ungekl\u00e4rten Gr\u00fcnden verlorenging. Dazu m\u00fcsse man aber auch wissen, erkl\u00e4rt der Historiker, dass die Sammlungen im Mittelalter eher bescheiden und dezentral waren. \u201eEs gab ohnehin nur unglaublich wenige B\u00fccher, das muss man sich heute erst einmal bewusstmachen. Das Buch ist heute ein Massengut, wir werden \u00fcbersch\u00fcttet mit Informationen.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Demgegen\u00fcber ist die Vormoderne, insbesondere das Mittelalter, eine Zeit extremer Informationsknappheit, eine Zeit der quantitativ bescheidenen Buchkultur, denn es wird von Hand auf Pergament geschrieben, also auf gegerbter Tierhaut, und das war ein unglaublich wertvolles, haltbares, aber auch teures, rares Material. Eine Buchsammlung im Mittelalter mit einigen Dutzend B\u00fcchern ist gro\u00df, mit einigen hundert B\u00fcchern, h\u00f6chst stattlich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Von daher m\u00fcssen wir unsere Vorstellung von Bibliothek redimensionieren.\u201c Heutzutage h\u00e4tten viele Menschen eine B\u00fcchersammlung, wie sie kaum ein gro\u00dfes Kloster im Mittelalter sein Eigen nennen konnte.<\/p>\n<h4>Papst Nikolaus der V. legte den Grundstock<\/h4>\n<p>Den Grundstock der heutigen Bibliothek legte Papst Nikolaus V. (1447 \u2013 1455) Am Ende seiner Herrschaft belief sich die Sammlung bereits auf ca. 1500 Werke. \u201eEr geh\u00f6rte zu den Humanisten auf dem Papstthron, war vor seiner Wahl ein ber\u00fchmter Gelehrter und dementsprechend auch interessiert an der Kultivierung der Buchkultur und der Pflege des Buchbestandes. Diese 1500 B\u00fccher, f\u00fcr uns heute ein Achselzucken, waren hochqualitative B\u00fccher, und Nikolaus V. war ein Papst, der auch um den Wert des Wortes in der politischen Auseinandersetzung wusste\u201c, sagt Karsten. Er habe sich darin im Einklang mit seinem Nachfolger Pius II. befunden, der als ebenso ber\u00fchmter Humanist den Buchbestand bis 1464 kontinuierlich erweiterte. Unter Sixtus IV. wurde dann am 15. Juni 1475 die Vatikanische Apostolische Bibliothek schlie\u00dflich mit der Bulle <i>Ad decorem militantis Ecclesiae<\/i> gegr\u00fcndet, \u201eund er vertraute die Leitung einem weiteren Humanisten an, Bartolomeo Platina. Der Maler Melozzo da Forl\u00ec hat die Ernennung Platinas zum Bibliothekar in einem ber\u00fchmten Fresco festgehalten. Hier wird also bewusst ein Bildungszentrum geschaffen, das das kulturelle Selbstverst\u00e4ndnis der P\u00e4pste als Oberhaupt der katholischen Christenheit zum Ausdruck bringt.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_94256\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 460px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94256 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arne-Karsten-Foto-Sebastian-Jarych-1-2.jpg\" alt=\"\" width=\"450\" height=\"300\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Historiker PD Dr. Arne Karsten &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>1587 entsteht der ber\u00fchmte Salone Sistino<\/h4>\n<p>1587 wird dann unter Sixtus V. der Hauptlesesaal der Bibliothek gebaut, in dem Wissenschaftler noch heute forschen k\u00f6nnen. Immer mehr und immer schneller w\u00e4chst die Bibliothek. Dazu Karsten: \u201eDie B\u00fccher, die dann in rascher Folge eintrafen und zur Vergr\u00f6\u00dferung der Sammlung f\u00fchrten, waren zun\u00e4chst darauf zur\u00fcckzuf\u00fchren, dass Mitte des 15. Jahrhunderts der Buchdruck erfunden wurde und mit Papier ein Stoff zur Verf\u00fcgung stand, der gegen\u00fcber dem Pergament viel leichter, billiger und in gr\u00f6\u00dferen Mengen herzustellen war. Der Buchdruck sorgte also f\u00fcr ein Anwachsen der Buchproduktion. Dazu kam im 16. Jahrhundert die Reformation, die ein Kampf um den wahren Glauben war, und dieser Kampf wurde nat\u00fcrlich auch in Form von Gelehrtendiskursen, Diskussionen und Gelehrtenb\u00fcchern gef\u00fchrt\u201c, erl\u00e4utert der Historiker.<\/p>\n<h4>Mysteri\u00f6se Geheimarchive neben der Vatikanischen Bibliothek<\/h4>\n<p>Um das Geheimarchiv des Vatikans ranken sich unz\u00e4hlige Geschichten, eine spannender als die andere. Aber \u00b4secretum` bedeutet im Lateinischen nicht nur \u00b4geheim`, sondern vor allem \u00b4abgetrennt, privat` \u2013 nicht mysteri\u00f6s. Das \u00b4Archivium Secretum` war einfach das Privatarchiv des Papstes. Weil aber das Wort \u00b4geheim` so viel Phantasie angeregt hat, hat Papst Franziskus die Dokumentensammlung 2019 umbenannt in Apostolisches Archiv.\u00a0\u201eAber auch das hat nichts gebracht\u201c, lacht Karsten und kann sich dar\u00fcber durchaus am\u00fcsieren. \u201eIch habe sowohl in der Bibliotheca Vaticana als auch im Geheimarchiv, die zwar getrennt sind, aber aneinandergrenzen, geforscht.\u201c Es geht da vollkommen anders zu als etwa in Romanen wie Dan Browns \u00b4Illuminati`. Da ist dann die Rede von Panzert\u00fcren und Gasschleusen und allem, was zur Geheimhaltung von Dokumenten gebraucht werde.<\/p>\n<p>\u201eAlles totaler Quatsch. Wenn man ins p\u00e4pstliche Geheimarchiv will, geht man hin, erkl\u00e4rt, warum man rein will, denn es gibt begrenzte Arbeitspl\u00e4tze, und sagt dann, wor\u00fcber man forscht oder mit was man sich besch\u00e4ftigt. Dann \u00fcberlegen die dortigen Kustoden, wie sie einem, in den riesigen Best\u00e4nden, helfen k\u00f6nnen das zu finden, was bei der Arbeit, die man gerade macht, helfen k\u00f6nnte.\u201c Hinein komme jeder, der ein fachwissenschaftliches Interesse mitbringt, aber dann fange die harte Arbeit an, denn man m\u00fcsse intensiv suchen. An dieser Stelle erweisen sich die gro\u00dfen Best\u00e4nde als Fluch und Segen zugleich. \u201eEs schult die Frustrationstoleranz\u201c, sagt Karsten. \u201eMan muss Geduld haben und sich darauf einstellen, dass man lange Zeit liest, liest und liest auf der Suche nach irgendetwas, ohne f\u00fcndig zu werden.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_94257\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1930px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94257 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Sixtus-IV.-ernennt-Platina-zum-Praefekten-der-Vatikanisch-en-Bibliothek-gemeinfrei.jpeg\" alt=\"\" width=\"1920\" height=\"2283\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sixtus IV. ernennt Platina zum Pr\u00e4fekten der Vatikanischen Bibliothek Fresco von Melozzo da Forl\u00ec &#8211; entstanden zwischen 1471 und 1481 &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<h4>85 Regalkilometer Archivmaterial<b><\/b><\/h4>\n<p>Das Archiv umfasst insgesamt 85 Regalkilometer an Material. Dabei sei vieles von dem, was das Papsttum in seiner langen Geschichte als weltliche Macht gesammelt habe, sagt Karsten, denn die P\u00e4pste seien ja bis 1870 Oberh\u00e4upter des Kirchenstaates und als solche F\u00fcrsten unter anderen F\u00fcrsten Europas gewesen. \u201eSie regierten den Kirchenstaat, sie unterhielten Nuntiaturen, Gesandtschaften, an den gro\u00dfen europ\u00e4ischen katholischen H\u00f6fen, und die Berichte von dort gingen ins Geheimarchiv. Dar\u00fcber hinaus gab es die T\u00e4tigkeit der P\u00e4pste als Oberhaupte der katholischen Christenheit mit einer tats\u00e4chlich dann weltweiten Korrespondenz. Das waren dann z. B. Berichte der Missionare aus China und S\u00fcdamerika, die an die Zentrale nach Rom gingen. Das ist eine ungeheure Fundgrube mit unersch\u00f6pflichem Reichtum f\u00fcr die Geschichte nicht nur f\u00fcr Rom und Europa, sondern auch tats\u00e4chlich f\u00fcr die gesamte Weltgeschichte.\u201c<\/p>\n<h4>Napoleon greift zu<\/h4>\n<p>Der Bestand der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek wuchs unaufhaltsam, Teile davon wurden aber auch geraubt. \u201eDer wichtigste Raub an B\u00fcchern aus der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek fand im Zuge der franz\u00f6sischen Revolution statt\u201c, wei\u00df Karsten und erz\u00e4hlt: \u201eDa wurden massenweise B\u00fccher, auch riesige Archivbest\u00e4nde, nach Paris verschleppt. Napoleon wollte in Paris im Zuge seiner Planung, Europa von Paris aus zu regieren, auch einen europ\u00e4ischen Ged\u00e4chtnisort dort gestalten. Er raubte aus allen m\u00f6glichen Archiven in ganz Europa, aber besonders in den sehr reichen Best\u00e4nden der Vaticana und des p\u00e4pstlichen Geheimarchivs. Ein Gro\u00dfteil, aber nicht alles, kehrte nach dem Ende der Napoleonzeit 1815 zur\u00fcck nach Rom.\u201c<\/p>\n<h4>Verhaltensregeln und Sperrfristen<\/h4>\n<p>Handyverbot und angemessene Kleidung seien Verhaltensregeln in der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek, wie sie auch in anderen Bibliotheken gelten. \u201eDie Sperrfristen sind die gleichen Sperrfristen, die jedes Staatsarchiv der Welt hat\u201c, sagt Karsten, \u201edas sind ca. 70 Jahre, also so lange, wie noch lebende Personen von den Recherchen betroffen sein k\u00f6nnten. Allerdings besteht auch immer die M\u00f6glichkeit, sich Ausnahmegenehmigungen zu besorgen.\u201c So waren Wissenschaftler der ganzen Welt gespannt auf neue Informationen bez\u00fcglich der Rolle von Papst Pius XII. w\u00e4hrend des Zweiten Weltkrieges, die man in etlichen in letzter Zeit freigegebenen Dokumenten einsehen kann. \u201eSoweit ich sehe, gibt es da heute gar keine Diskussionen mehr\u201c betont Karsten. \u201eIch war im vergangenen Herbst auf einer Tagung in Rom. Da gab es ein Referat \u00fcber die Rolle Pius XII., in dem klar wurde, dass er immer wieder Aktionen zur Rettung verfolgter Juden unterst\u00fctzt hat. Der Vatikan hat unter der Hand seine Netzwerke angespannt, um Leuten in h\u00f6chster Not zu helfen. Im Jahr 2000 ist das Inquisitionsarchiv \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich gemacht worden und auch da gab es gro\u00dfe Erwartungen. Ich erinnere mich an einen Spielgelartikel in dem \u00fcber die vielen m\u00f6glichen finsteren Geheimnisse spekuliert wurde. Aber die Sensationen blieben aus.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_94258\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94258 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bibliothek-Colourbox-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Vatikanische Apostolische Bibliothek verf\u00fcgt \u00fcber einen Buchbestand von rund 85 Regalkilometern &#8211; \u00a9 Beispielbild Colourbox<\/span><\/div>\n<h4>Digitalisierung schreitet voran<\/h4>\n<p>Die Digitalisierung der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek umfasst rund 82.000 historische Handschriften und Inkunabeln mit insgesamt etwa 41 Millionen Seiten. Ziel ist es, diesen wertvollen Bestand f\u00fcr die weltweite \u00d6ffentlichkeit und Forschung frei zug\u00e4nglich zu machen. \u201eDa wird einiges gemacht. Viele Archivinventare sind schon digitalisiert und online zug\u00e4nglich,\u201c sagt Karsten abschlie\u00dfend. \u201eAlle bedeutenden Originale, die ich anschauen wollte, habe ich tats\u00e4chlich eingesehen. Man darf pro Tag allerdings nur drei B\u00e4nde bestellen. Das hat praktische Gr\u00fcnde, denn man ist ja nicht allein, und die Kustoden m\u00fcssen noch viele andere Forscher bedienen. Wenn man einmal drin ist, kommt man an alles ran.\u201c<\/p>\n<p>Ganz aktuell: Durch den stetigen Zuwachs an B\u00fcchern, Dokumenten und historischen Unterlagen hat Papst Leo XIV. gerade die bauliche Erweiterung des Vatikanischen Apostolischen Archivs sowie der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek angeordnet.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_94260\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94260 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Arne-Karsten-Foto-Sebastian-Jarych-1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"289\" \/><span class=\"wp-caption-text\">PD Dr. Arne Karsten &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber PD Dr. Arne Karsten<\/h4>\n<p>PD Dr. Arne Karsten (*1969) studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Philosophie in G\u00f6ttingen, Rom und Berlin. Von 2001 bis 2009 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter am Institut f\u00fcr Kunst- und Bildgeschichte der Humboldt-Universit\u00e4t Berlin. Seit dem Wintersemester 2009 lehrt er als Junior-Professor, seit der Habilitation 2016 als Privatdozent f\u00fcr Geschichte der Neuzeit an der Bergischen Universit\u00e4t.<i><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Man nennt ihn &#8222;Sal` Sistina&#8220;, den rund 70 Meter langen, pr\u00e4chtigen S\u00e4ulen Hauptsaal der Vatikanischen Apostolischen Bibliothek im Vatikan. Erbaut 1587 unter Papst Sixtus V. sind die W\u00e4nde im Renaissancepalast eindrucksvoll verziert. Ein imposanter Arbeitsraum, in dem der Historiker Arne Karsten f\u00fcr seine Forschungen jahrelang gearbeitet hat und schw\u00e4rmt: \u201eIch kann aus eigener Anschauung sagen, es ist ein B\u00fccherparadies und ein Traumarbeitsplatz, die sch\u00f6nste Bibliothek, die ich kenne.\u201c Autor Uwe Blass wirft im Gespr\u00e4ch mit Arne Karsten im Rahmen der beliebten, lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; einen Blick in dieses geschichtstr\u00e4chtige Kleinod. <\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-94253","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-09-28 17:25:25","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94253","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94253"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94253\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94263,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94253\/revisions\/94263"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94253"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94253"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94253"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}