{"id":94189,"date":"2026-09-14T16:18:38","date_gmt":"2026-09-14T14:18:38","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94189"},"modified":"2026-09-17T16:19:06","modified_gmt":"2026-09-17T14:19:06","slug":"wissenschaft-wirtschaft-wie-wird-industrie-krisenfest","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/09\/14\/wissenschaft-wirtschaft-wie-wird-industrie-krisenfest\/","title":{"rendered":"Wissenschaft &#038; Wirtschaft: Wie wird Industrie krisenfest?"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94191\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1541px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94191 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1531\" height=\"1060\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Clemens Rohde, Leiter der Abteilung Zuk\u00fcnftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut &#8211; \u00a9 NRW.Energy4Climate \/ Philip Lehmann<\/span><\/div>\n<p>Unter dem Titel &#8222;Wissenschaft trifft Wirtschaft V: Industrietransformation gestalten \u2013 Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Resilienz und Klimaneutralit\u00e4t sichern&#8220; brachte die vom Wuppertal Institut mit seinem Projekt \u201eSCI4climate.NRW\u201c organisierte Veranstaltung aktuelle wissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der industriellen Praxis zusammen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Mittelpunkt standen die politischen Weichenstellungen auf europ\u00e4ischer Ebene, die aktuellen Herausforderungen f\u00fcr die industrielle Wettbewerbsf\u00e4higkeit Nordrhein-Westfalens und Deutschlands \u2013 und die Frage, wie die Transformation unter zunehmend schwierigen Rahmenbedingungen mit dem notwendigen Tempo vorangetrieben werden kann.<\/p>\n<p>Der Wissenschaftspark Gelsenkirchen stand ganz im Zeichen der industriellen Transformation: Expertinnen und Experten aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft setzten sich mit aktuellen Herausforderungen und konkreten Wegen auseinander, um die industrielle Transformation erfolgreich umzusetzen.<\/p>\n<div id=\"attachment_94192\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2058px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94192 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild-1-3.jpg\" alt=\"\" width=\"2048\" height=\"1052\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Silke Krebs, Staatssekret\u00e4rin im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes NRW &#8211; \u00a9 NRW.Energy4Climate \/ Philip Lehmann<\/span><\/div>\n<p>In fachspezifischen Foren und Panels diskutierten die Experten diese und weitere Fragestellungen. Unter den Teilnehmenden waren Vertreter von Bundes- und Landesministerien, Unternehmen der energieintensiven Industrie, wie BASF und Speira, aber auch von Organisationen wie der Deutschen Energie-Agentur (dena), PWC, dem Jacques Delors Centre, den Gewerkschaften IG Metall und IGBCE oder des Kompetenzzentrums Klimaschutz in energieintensiven Industrien (KEI).<\/p>\n<p>Inhaltlich reichte das Konferenzprogramm von technischen und infrastrukturellen Herausforderungen \u00fcber gesellschaftliche Fragestellungen bis hin zu Fragen der politischen Umsetzung. Zwei hochkar\u00e4tig besetzte Paneldiskussionen beleuchteten zentrale Herausforderungen der industriellen Transformation aus unterschiedlichen Perspektiven: Im ersten Panel diskutierten die Teilnehmenden, wie sich Wettbewerbsf\u00e4higkeit, Resilienz und Klimaneutralit\u00e4t zusammenbringen lassen und welche industriepolitische Flankierung daf\u00fcr n\u00f6tig w\u00e4ren.<\/p>\n<p>Das zweite Panel nahm die Finanzierung der Transformation in den Blick \u2013 mit Fokus auf die Frage, wie sich die notwendigen Investitionen mobilisieren lassen. Zehn themenspezifische Fachforen boten Raum f\u00fcr vertiefte Diskussionen zu zentralen Fragen der Industrietransformation: Von technischen L\u00f6sungen \u00fcber branchenspezifische Analysen bis hin zu (geo-)politischen und \u00f6konomischen Rahmenbedingungen wurde alles thematisiert.<\/p>\n<div id=\"attachment_94193\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1587px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94193 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild-5.jpg\" alt=\"\" width=\"1577\" height=\"1035\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Katharina Schubert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrung &#8222;NRW.Energy4Climate&#8220; &#8211; \u00a9 NRW.Energy4Climate \/ Philip Lehmann<\/span><\/div>\n<p>Silke Krebs, Staatssekret\u00e4rin im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Industrie, Klimaschutz und Energie des Landes Nordrhein-Westfalen, betonte: &#8222;Unsere Industrie steht vor einer grundlegenden Ver\u00e4nderung: Wir m\u00fcssen unabh\u00e4ngiger werden und zugleich den Zugang zu bezahlbaren, verl\u00e4sslichen und m\u00f6glichst europ\u00e4ischen Energie- und Rohstoffquellen sichern. Daf\u00fcr m\u00fcssen wir schneller ins Machen kommen. Formate wie \u201aWissenschaft trifft Wirtschaft\u2018 bringen die richtigen Menschen an einen Tisch: Sie verbinden neue Erkenntnisse mit unternehmerischer Praxis und politischen Entscheidungen. Genau dieser Austausch ist entscheidend, wenn wir industrielle St\u00e4rke in Nordrhein-Westfalen erhalten und gleichzeitig neue Technologien, M\u00e4rkte und Wertsch\u00f6pfung hier im Land entwickeln wollen.&#8220;<\/p>\n<p>&#8222;Die industrielle Transformation muss erheblich an Schwung gewinnen, damit das Zukunftsprojekt gelingt \u2013 und zwar jetzt: Angesichts des wachsenden internationalen Wettbewerbs und geopolitischer Unsicherheiten m\u00fcssen wir Klimaneutralit\u00e4t und industrielle Wettbewerbsf\u00e4higkeit zusammenbringen. Daf\u00fcr braucht es verl\u00e4ssliche politische, bezahlbare Energie, leistungsf\u00e4hige Infrastrukturen und vor allem eines: Tempo! Unternehmen m\u00fcssen investieren wollen \u2013 aber auch k\u00f6nnen. Die Politik muss daf\u00fcr die richtigen Weichen stellen und Planungssicherheit schaffen. Wenn uns das gelingt, wird die Transformation zum Treiber von Innovation, Wertsch\u00f6pfung und zukunftsf\u00e4higen Arbeitspl\u00e4tzen,&#8220; erg\u00e4nzt Prof. Dr.-Ing. Clemens Rohde, Leiter der Abteilung Zuk\u00fcnftige Energie- und Industriesysteme am Wuppertal Institut.<\/p>\n<div id=\"attachment_94194\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1947px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94194 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Bild-3-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1937\" height=\"1051\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Rund 200 hochrangige Vertreterinnen und Vertreter aus Industrie, Bundesministerien, Wissenschaft und Zivilgesellschaft kamen auf der Konferenz &#8222;Wissenschaft trifft Wirtschaft V&#8220; in Gelsenkirchen zusammen &#8211; \u00a9 \u00a0NRW.Energy4Climate \u00a0\/ Philip Lehmann<\/span><\/div>\n<p>&#8222;Nachhaltige Technologien und Gesch\u00e4ftsmodelle bieten die heute entscheidenden L\u00f6sungen. Ob Erneuerbare Energien und W\u00e4rme, Wasserstoff oder Circular Economy: Sie alle sind nicht nur Schl\u00fcsselelemente f\u00fcr die Begrenzung des Klimawandels, dessen Folgen schon jetzt Jahr f\u00fcr Jahr sp\u00fcrbarer werden, sondern machen uns auch unabh\u00e4ngiger von fossilen Lieferketten und damit verbundenen Unsicherheiten und Preisschocks. Die Frage ist also nicht ob, sondern wie schnell wir es schaffen, zu transformieren. Nordrhein-Westfalen zeigt als starkes Industrie- und Forschungsland, wo Wissenschaft und Wirtschaft Hand in Hand arbeiten, heute einmal mehr, dass und wie die Chancen der Transformation genutzt werden,&#8220; erl\u00e4utert Dr. Katharina Schubert, Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin von \u201eNRW.Energy4Climate\u201c.<\/p>\n<p>Mit der Konferenz m\u00f6chten \u201eSCI4climate.NRW\u201c und die bei der Landesgesellschaft f\u00fcr Energie und Klimaschutz, \u201eNRW.Energy4Climate\u201c, angesiedelte Landesinitiative \u201eIN4climate.NRW\u201c die Industrietransformation in NRW vorantreiben. Daf\u00fcr bringen sie Akteure aus Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Gesellschaft zusammen, um Herausforderungen zu diskutieren und konkrete L\u00f6sungen zu schaffen.<\/p>\n<p>In \u201eSCI4climate.NRW\u201c forschen das Wuppertal Institut, Fraunhofer UMSICHT, das Institut der deutschen Wirtschaft, das VDEh-Betriebsforschungsinstitut und die VDZ Technology gGmbH an L\u00f6sungen f\u00fcr die Industrietransformation. Die zweit\u00e4gige Konferenz ist die Fortf\u00fchrung der erfolgreichen Veranstaltungsreihe &#8222;Wissenschaft trifft Wirtschaft&#8220;.<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite des Wuppertal Instituts:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wupperinst.org\">http:\/\/www.wupperinst.org<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Diese Frage beweget Wissenschaft und Wirtschaft gleichermassen! 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