{"id":94136,"date":"2026-09-16T14:25:00","date_gmt":"2026-09-16T12:25:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=94136"},"modified":"2026-09-16T14:25:00","modified_gmt":"2026-09-16T12:25:00","slug":"wsv-remis-trainerwechsel-sorgt-fuer-neue-impulse","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/09\/16\/wsv-remis-trainerwechsel-sorgt-fuer-neue-impulse\/","title":{"rendered":"WSV-Remis: Trainerwechsel sorgt f\u00fcr neue Impulse"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_94140\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94140 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0292-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Erstes Spiel aus Cheftrainer &#8211; und schon hatte Ismael Jaroui Grund zum Jubeln. Seine Mannschaft erk\u00e4mpfte einen wichtigen Punkt beim haushohen Favoriten Fortuna D\u00fcsseldorf II &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Dass das zuletzt so gl\u00fccklose WSV-Team ausgerechnet beim Tabellenzweiten punkten konnte, d\u00fcrfte zusammen mit dem Trainerwechsel die schon teilweise aufgekommene Lethargie oder auch Resignation erstmals beseitigen. In der Startelf setzte der neuen Cheftrainers Ismail Jaroui mit gleich acht Ver\u00e4nderungen deutliche Zeichen. Es begannen Semir Saric, Brightney Igbinadolor, Arian Amyn, Fabrizio Fili, Arlind Bajrami, Efe Tirpan, Kilian Bielitza und Serhat Kacmaz.<\/p>\n<h4>Sehnsucht nach irgendetwas Z\u00e4hlbarem<\/h4>\n<p>Der neue Chefrtrainer Jaroui erkl\u00e4rte nach dem Schlusspfiff: : \u201eEs f\u00fchlt sich gut an. Man hat es einfach gemerkt, die Mannschaft und auch die Fans hatten Sehnsucht nach irgendetwas Z\u00e4hlbarem. Dass wir jetzt aus der Landeshauptstadt gegen ein sehr, sehr gutes Team einen Punkt mitnehmen, ist einfach toll.\u201c<\/p>\n<p>Grund zur Freude hatte beim WSV am Ende auch Sport-Vorstand Lennart Strufe, der f\u00fcr den von ihm initiierten Trainerwechsel nicht nur Beifall erhalten hatte. Er darf sich indes best\u00e4tigt f\u00fchlen, auf bisherige naive Vorstellungen vom erforderlichen Trainingsaufwand erfolgreich reagiert und neue Impulse gesetzt zu haben. Man kannte in der Tat im Tal sogar E-Jugend-Mannschaften mit mehr w\u00f6chentlichen Trainings-Einheiten als zuletzt beim WSV Oberliga-Team. Lennart Strufe: \u201eIch habe mir gew\u00fcnscht, dass die Jungs langsam kapieren, welche Qualit\u00e4t sie haben. Der neue Trainer hat alle gut eingestellt und in der K\u00fcrze der Zeit Motivation, Mut und Selbstvertrauen aufgebaut. Es w\u00e4re sogar etwas mehr drin gewesen, wenn die Jungs noch etwas mehr Mut gehabt h\u00e4tten.<\/p>\n<div id=\"attachment_94141\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94141 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0197-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler David Widlarz (vorne) setzte sich im altehrw\u00fcrdigen Paul-Janes-Stadion in D\u00fcsseldorf-Flingern immer wieder gut in Szene &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<h4>Gegen Fortunas Drittliga-Nachwuchs<\/h4>\n<p>Immerhin traf man auf einen Gegner, der mit Trainer Jens Langeneke vorrangig auf eine Mischung aus Nachwuchstalenten und Schnittstellen-Spielern zur ambitionierten Profi-Mannschaft der 3. Bundesliga setzt , welche aktuell dort den f\u00fcnften Platz belegt. Mit dem sportlichen Leiter Stefan Vollmerhausen und Jugendkoordinator Tom Welz verf\u00fcgen die Gastgeber zudem \u00fcber einflu\u00dfreiche Funktion\u00e4re , die inzwischen aus dem \u201eWuppertaler Stall\u201c zur Fortuna gewechselt sind, mit WSV-Insiderwissen inclusive.<\/p>\n<p>Wie engagiert die Rheinl\u00e4nder zur Sache gingen, konnte man nicht nur an der\u00a0 Verwarnung von Fortunas Co-Trainer Andreas Lambertz ablesen, der sich kurz vor dem Spielende wegen Meckerns noch die gelbe Karte\u00a0 einhandelte. Dass D\u00fcsseldorf die Partie unbedingt gewinnen wollte, erkannte man auch in der 64. Minute, als Trainer Langeneke mit dem 19j\u00e4hrigen Mittelst\u00fcrmer Mohammed Berrahou doch noch den bisher besten Torsch\u00fctzen der Fortuna aufbot. Berrahou hat in dieser Spielzeit bereits viermal getroffen und sollte wohl in dieser \u201eenglischen Woche\u201c mit den drei Spielen im Match gegen Schlusslicht WSV geschont werden.<\/p>\n<h4>Gl\u00e4nzender WSV-Keeper Maurice Horn<\/h4>\n<p>Der WSV ging von Beginn an engagiert und aggressiv in die Zweik\u00e4mpfe und liess den D\u00fcsseldorfern wenig Zeit bei der Ballannahme. In der 7. Minute aber fand ein langer Ball den schnellen Dadou Mossi-Sezene, der Richtung Maurice Horn st\u00fcrmte. Bedr\u00e4ngt von Serhat Kacmaz setzte er seinen Abschluss aber deutlich links am Tor vorbei. D\u00fcsseldorf war das zielstrebigere Team, vergab aber gute M\u00f6glichkeiten. Dann, nach 13 Minuten, ging auch der WSV erkennbar in die Offensive. Semir Saric setzte einen Freisto\u00df aus etwa 25 Metern knapp neben den rechten Pfosten.<\/p>\n<div id=\"attachment_94146\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94146 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0339-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eren Albayrak &#8211; gro\u00dfe Freude und Erleichterung nach seinem verwandelten Handelfmeter, der dem WSV am Ende den ersten Punkt in der Oberliga-Niederrhein sicherte &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>In der 25. Minute ein verletzungsbedingter Wechsel bei den Bergischen: F\u00fcr den angeschlagenen Arlind Bajrami kam Jaden Korzynietz. Nach 37 Minuten zog einmal wieder der schnelle Mossi-Sezene \u00fcber die rechte Seite los, scheiterte aber aus spitzem Winkel an dem wieder gl\u00e4nzend disponierten WSV-Keeper Maurice Horn. Kurz vor der Halbzeitpause \u00a0ging Kilian Bielitza mit nach vorne und versuchte sich aus mehr als 20 Metern, doch D\u00fcsseldorfs Schlussmann Linus Till Langenbruch hat keine Probleme, den Ball zu parieren.<\/p>\n<h4>WSV- Aufholjagd brachte die Erl\u00f6sung<\/h4>\n<p>Kurz nach Wiederbeginn geriet der WSV allerdings in R\u00fcckstand: D\u00fcsseldorf wechselte den Ex-Wuppertaler Tobias Peitz ein und ging\u00a0durch Darin Quiala-Tito mit 1:0 in F\u00fchrung (47.).\u00a0Danach erh\u00f6hte Wuppertal den Druck. Der WSV wechselte dreifach: F\u00fcr Fabrizio Fili, Brightney Igbinadolor und den verletzten Kilian Bielitza kamen Eren Albayrak, Dario Biancardi und Subaru Nishimura (58.\/59.). Dario Biancardi scheiterte zun\u00e4chst per Kopf an Fortunas Torwart Linus Till Langenbruch, anschlie\u00dfend traf David Widlarz nach einer Ecke nur den Pfosten, aber auch Arian Amyn konnte Langenbruch in aussichtsreicher Position noch nicht \u00fcberwinden (67.)<\/p>\n<div id=\"attachment_94143\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94143 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0023-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">WSV-Sportvorstand Lennart Strufe und er neue Cheftrainer Ismael Jaroui vereint und am Ende zufrieden auf der Trainerbank &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>In der 88. Minute aber dann die Erl\u00f6sung f\u00fcr die Wuppertaler, als eine Flanke des ehemaligen deutschen Jugendnationalspielers Jaden Korzynietz von einem D\u00fcsseldorfer Abwehrspieler mit der Hand abgewehrt wurde. Eren Albayrak verwandelte den f\u00e4lligen Handelfmeter mit einem Flachschuss sicher zum erl\u00f6senden 1:1 Endstand.<\/p>\n<h4>David Widlarz (19) vergab die Chance auf den Sieg<\/h4>\n<p>In der f\u00fcnfmin\u00fctigen Nachspielzeit hatte der ehemalige polnische U-Nationalspieler David Widlarz (19) sogar noch die Chance auf den WSV-Sieg. Er setzte einen Freisto\u00df aus 17 Metern allerdings knapp \u00fcber das D\u00fcsseldorfer Tor. Die zahlreich mitgereisten Wuppertaler Fans gerieten angesichts der packenden Finales endlich mal wieder richtig in Stimmung. Aber auch die D\u00fcsseldorfer Anh\u00e4nger waren aufgrund des am gleichen Tag erk\u00e4mpften 2:1-Erfolges ihrer ersten Garnitur (3. Bundesliga) gegen Jahn Regensburg in Feierlaune.<\/p>\n<p>Mit diesem Unentschieden gegen Fortuna D\u00fcsseldorf kn\u00fcpften beide Clubs \u00fcbrigens an eine lange sportliche Tradition an. Vor dem Abstieg aus der Regionalliga hatte man sich in den letzten vier Begegnungen dreimal Unentschieden getrennt. Bereits am kommenden Samstag (19.09.) um 18:00 Uhr gilt es f\u00fcr de WSV im Stadion am Zoo gegen Tabellen-Schlusslicht Holzheimer SG und am 2. Oktober dann gegen den aktuellen Tabellendritten Sportfreunde Baumberg in einer weiteren Heimpartie den Aufw\u00e4rtstrend zu best\u00e4tigen.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne\u00a0<\/b><\/p>\n<div id=\"attachment_94147\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-94147 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/09\/Classen-15-09-2026-0077-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dario Biancardi wurde in der 58. Minute f\u00fcr Brightney Ignibadolor eingewechselt und sorgte sofort f\u00fcr frischen Schwung. Dahinter der D\u00fcsseldorfer Neu Thong &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<h4>Fortuna D\u00fcsseldorf U23 &#8211; Wupertaler SV 1:1 (0:0)<\/h4>\n<p><b>Fortuna D\u00fcsseldorf U23<\/b>: 1 Linus Till Langenbruch (T) &#8211; 3 Darin Quiala-Tito (ab 65. Berrahou), 5 Kaspar Werner Habering, 7 Noah Gabriel Nikolaou (ab 65. Nkowa), 10 Conor David T\u00f6nnies (ab 76. Pr\u00fcsener), 11 Leo Migartz, 14 Berkant Gekikil, 18 Ben Eze (ab 89. Chikeme), 21 Maksym Len (ab 46. Peitz), 24 Simon Nhu Thong Vu (K), 27 Dadou Mossi-Sezene &#8211;\u00a0<b>Trainer<i>:<\/i><\/b> Jens Langeneke<\/p>\n<p><b>Wuppertaler SV:<\/b> 38 Maurice Horn (T) &#8211; 4 Noel Westenberger, 7 Semir Saric, 9 Brightney Ignibadolor (ab 58. Biancardi), 17 Arian Amyn (ab 75. Sausmikat), 19 David Widlarz, 20 Fabrizio Fili (ab 58. Albayrak), 23 Arlind Bajrami (ab 25. Korzynietz), 30 Efe Tirpan, 39 Kilian Bielitza (ab 58. Nishimura), 44 Serhat Kacmaz &#8211;\u00a0<b>Trainer:<\/b> Ismael Jaroui<\/p>\n<p><strong>Tore:<\/strong> 1:0 Darin Quiala-Tito (47.) &#8211; 1:1 Eren Albayrak (88. &#8211; HE)<\/p>\n<p><b>Schiedsrichter:<\/b> Emircan Kandemir (24, TS Duisburg-Rahm 06)<\/p>\n<p><b>Zuschauer:<\/b> 621<\/p>\n<p><strong>Stadion:<\/strong> Paul-Janes-Stadion<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Es geschehen noch Zeichen und Wunder. Ausgerechnet bei der hochfavorisierten U23 der D\u00fcsseldorfer Fortuna holte der Wuppertaler SV am sechsten Oberligaspieltag seinen ersten Punkt. Nach 95 Spielminuten trennten sich die Traditionsvereine im Paul-Janes-Stadion am Flinger Broich vor 621 Zuschauern mit einem 1:1 (0:0) Unentschieden. Der WSV gab dadurch die rote Laterne ab. Nach dem Trainerwechsel von Tim Schneider zu Ismail Jaroui \u00a0gibt es wieder einen Hoffnungsschimmer.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-94136","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-09-23 16:45:15","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94136","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=94136"}],"version-history":[{"count":7,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94136\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":94150,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/94136\/revisions\/94150"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=94136"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=94136"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=94136"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}