{"id":93655,"date":"2026-08-24T11:45:09","date_gmt":"2026-08-24T09:45:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=93655"},"modified":"2026-08-24T11:45:09","modified_gmt":"2026-08-24T09:45:09","slug":"recycling-gold-eine-umweltfreundliche-alternative","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/08\/24\/recycling-gold-eine-umweltfreundliche-alternative\/","title":{"rendered":"Recycling-Gold\u00a0&#8211; eine umweltfreundliche Alternative"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_93657\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 852px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-93657 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fabian-Mohr-Presse-2.jpg\" alt=\"\" width=\"842\" height=\"597\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Fabian Mohr, Chemiker Prof. Fabian Mohr von der Bergischen Universit\u00e4t \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<p>Dabei enth\u00e4lt eine Tonne Elektronikschrott in der Regel einen h\u00f6heren Goldanteil als eine Tonne Erz. Nun hat ein australisches Forscherteam eine umweltfreundliche Methode entwickelt, um Gold aus Elektroschrott zu recyceln. Der Chemiker Prof. Fabian Mohr von der Bergischen Universit\u00e4t hat sich diese und auch andere Methoden zur nachhaltigen Nutzung von Gold einmal angesehen. Was \u00a0der Wissenschaftler dabei herausgefunden hat &#8211; ein spannendes Thema, das Autor Uwe Blass in der beliebten, lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; aufgreift.<\/p>\n<p>Prof. Fabian Mohr erkl\u00e4rt:\u00a0\u201eDas Bemerkenswerte an dieser Methode ist sicherlich, dass Substanzen verwendet werden, die es in gro\u00dfen Mengen g\u00fcnstig gibt und die komplett ungef\u00e4hrlich sind. Die Methode basiert auf einer Alltagschemikalie, die man als Desinfektionsmittel aber auch insbesondere als Substanz kennt, die in Schwimmb\u00e4dern eingesetzt wird, um das Wasser zu chlorieren, ohne dass man mit Chlorgas arbeiten muss.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Doch das interdisziplin\u00e4re Team der Wissenschaftler der Flinders University in Bedford Park habe dar\u00fcber hinaus auch ein besonderes Polymer (Polymere sind gro\u00dfe, kettenartige Makromolek\u00fcle, die aus vielen kleinen, sich wiederholenden Bausteinen, den sogenannten Monomeren, bestehen, Anm. d. Red.) entwickelt, erg\u00e4nzt der Wuppertaler Forscher, welches die Goldpartikel wie ein Schwamm aufsauge und von den anderen Metallen trenne. Das sei die eigentliche Schwierigkeit beim Recyceln von edlen und unedlen Metallen: die sortenreine Trennung.<\/p>\n<h4>Quecksilbermethode eigentlich in fast allen L\u00e4ndern verboten<\/h4>\n<p>Das australische Team umgeht mit dieser neuen Methode das Austreten hochgiftiger Quecksilberd\u00e4mpfe, die fr\u00fcher immer entstanden. Dazu Fabian Mohr: \u201eMan muss sagen, die Quecksilbermethode, um Gold zu gewinnen, ist nicht mehr im industriellen Ma\u00dfstab anwendbar und in fast allen L\u00e4ndern verboten. Problematisch ist die Goldgewinnung mit Quecksilber heute in illegalen Minen, die typischerweise in Zentral- und Mittelamerika und in einigen Gegenden in Afrika nach wie vor von Privatleuten angewandt wird.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Dort komme man g\u00fcnstig an Quecksilber heran und es g\u00e4be auch keine nennenswerten Sicherheitsvorkehrungen.<\/p>\n<div id=\"attachment_93658\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-93658 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Elektroschrott-Colourbox-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Elektroschrott, wie er wohl in jedem deutschen Haushalt anf\u00e4llt &#8211; \u00a9 Colourbox<\/span><\/div>\n<p><b> Elektroschrott: Foto Colourbox<\/b><\/p>\n<p>\u201eBesonders Quecksilber in der Gasphase ist f\u00fcr Mensch und Umwelt ein gro\u00dfes Gift\u201c, warnt der Fachmann und erkl\u00e4rt: \u201eIn dem Prozess wird die Legierung aus Gold und Quecksilber, ein Amalgam, erhitzt, um das Quecksilber wieder vom Gold zu trennen. Dabei geht Quecksilber in die Gasphase \u00fcber. Irgendwann gelangt es in die Umwelt, die Gew\u00e4sser, in die Nahrungskette und schlie\u00dflich auch in den Menschen.\u201c Das weltweit dominierende Verfahren im Goldbergbau sei bis heute die sogenannte Cyanidlaugerei. Dabei arbeite man mit der ebenfalls sehr gef\u00e4hrlichen Chemikalie Natriumcyanid, die den wirtschaftlichen Vorteil habe, spottbillig zu sein und in der Natur nicht lange best\u00e4ndig sei. \u201eWenn ein Cyanidabfall unter Sonneneinstrahlung und Luftkontakt l\u00e4nger herumsteht, wird das sehr giftige Cyanid zum nichtgiftigen Cyanat oxidiert. Und deshalb ist dieser Prozess l\u00e4ngst nicht so gef\u00e4hrlich wie das Quecksilber-Amalgam-Verfahren.\u201c<\/p>\n<h4>3,9 Milligramm Gold aus 30 Gramm Elektroschrottpulver<\/h4>\n<p>Das besonders Nachhaltige bei der Methode der Australier ist, dass sie zur Gold- und auch Kupfergewinnung Arbeitsspeichermodule aus ausrangierten Computern nutzen. Leiterplatten und andere Komponenten aus ausrangierter Elektronik k\u00f6nnen laut Studie 200 bis 900 Milligramm Gold pro Kilogramm enthalten. Sch\u00e4tzungen der Vereinten Nationen zufolge entspricht der j\u00e4hrliche Anfall an Elektroschrott einer Gr\u00f6\u00dfenordnung von etwa 125 weggeworfenen Laptops oder PCs pro Sekunde<b>. <\/b>Im Test l\u00f6sten die Forscher aus 30 Gramm Elektroschrottpulver 3,9 Milligramm Gold.<\/p>\n<p>\u201eIm Hinblick auf die aktuell sehr hohen Goldpreise, werden solche Recyclingmethoden nat\u00fcrlich immer interessanter. Sobald man da mit Substanzen Gold recyceln kann, die preisg\u00fcnstig erh\u00e4ltlich sind, kann sich das wirtschaftlich lohnen\u201c, erkl\u00e4rt Fabian Mohr. Aber in welchen Teilen des Elektroschrotts steckt eigentlich Gold? \u201eGold hat eine sehr, sehr gute elektrische Leitf\u00e4higkeit\u201c, sagt der Chemiker, \u201ed.h. \u00fcberall da, wo Komponenten miteinander verbunden sind, wo Strom durchgeleitet werden muss, findet man auch Gold. Die goldenen Steckverbindungen von Chips und die Leiterkontakte auf den Platinen sind tats\u00e4chlich aus Gold.\u201c<\/p>\n<h4>Gold liegt ungenutzt in unseren Schubladen<\/h4>\n<p>Da es keinen Unterschied zwischen recyceltem Gold und Minengold gibt, k\u00f6nnte man schon aus rein ethischen Gr\u00fcnden das recycelte Gold favorisieren. Und wenn man dann noch h\u00f6rt, dass gut eine Tonne Gold nach Sch\u00e4tzungen von Experten allein in den ca. 167 Millionen Althandys enthalten ist, die in Deutschland ungenutzt in den Schubladen liegen, sind die Ressourcen f\u00fcr eine Kreislaufwirtschaft eigentlich da. Doch die gr\u00f6\u00dfte chemische und \u00f6kologische Herausforderung ist immer noch die selektive Trennung vom Gold von den \u00fcber 50 weiteren verbauten Metallen.<\/p>\n<h4>Mehr als 50 edle und unedle Metalle in Elektroger\u00e4ten verbaut<\/h4>\n<p>\u201eKupfer und Nickel bilden den Hauptanteil der unedlen Metalle in unseren Elektroger\u00e4ten, deren Trennung von den edlen Metallen schwierig sind\u201c, sagt Mohr. \u201eIn Festplatten sind z.T. noch Platinmetalle, wie Ruthenium enthalten, aber was sicherlich auch eine wichtige Ressource sein wird, ist das Tantal. Tantal ist ein sehr hartes und korrosionsbest\u00e4ndiges Metall, was in jedem der kleinen Kondensatoren, die in elektronischen Komponenten verbaut sind, enthalten ist. Tantal ist zudem ein sehr seltenes Metall, die Vorr\u00e4te auf der Welt sind begrenzt. Die US-Geological Survey (Wissenschaftliche Beh\u00f6rde des US-Innenministeriums, Anm. d. Red.) sch\u00e4tzt, dass die weltweiten Tantalvorr\u00e4te noch f\u00fcr 50 Jahre halten. Bevor uns also Gold ausgehen wird, ist das Recyceln von Tantal tats\u00e4chlich f\u00fcr die Nachhaltigkeit ein viel interessanteres Thema.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_93659\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 357px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-93659 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Gold-Nuggets-gemeinfrei.jpg\" alt=\"\" width=\"347\" height=\"494\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gold-Nuggets: Kalifornien &#8211; USA (oben) und in Victoria &#8211; Australien (unten) &#8211; \u00a9 gemeinfrei<\/span><\/div>\n<h4>Die Schweiz experimentiert mit Molke<\/h4>\n<p>Forscher der Eidgen\u00f6ssischen Technischen Hochschule in Z\u00fcrich forschen ebenfalls an der Gewinnung von Gold aus Elektroschrott und haben in diesem Zusammenhang Anfang 2024 eine weitere interessante Methode vorgestellt. Sie nutzten ein Nebenprodukt des K\u00e4seprozesses und stellten aus Molke Schw\u00e4mme her. \u201eDie Wissenschaftler haben aus dem Nebenprodukt der K\u00e4seproduktion ein sogenanntes Aerogel hergestellt. Das muss man sich vorstellen wie ein gelatin\u00f6ses, por\u00f6ses Material, \u00e4hnlich einer festen G\u00f6tterspeise. Und in diesen Poren k\u00f6nnen die Goldpartikel aufgefangen und von den anderen Metallen getrennt werden\u201c, erkl\u00e4rt Fabian Mohr.<\/p>\n<h4>China nutzt chemische W\u00e4sche<\/h4>\n<p>Keine Entwicklungen ohne China. Ein chinesisches Forschungsteam hat eine besonders kosteneffiziente chemische Waschmethode entwickelt, durch die das Gold aus alten Mobiltelefonen, Computern und Leiterplatten in weniger als 20 Minuten extrahiert wird. Da der Goldpreis mittlerweile bei \u00fcber 4.000 US-Dollar pro Unze liegt, wird das Recycling \u00e4u\u00dferst lukrativ. \u201eUm Gold aufzul\u00f6sen, braucht man ein Oxidationsmittel und ein Ligand (ein Ligand ist ein Molek\u00fcl oder Ion, das sich an ein zentrales Zielmolek\u00fcl bindet, Anm. d. Red.), etwas, was das Gold schnappen kann. Da haben die chinesischen Forscher eine Kombination gefunden, die extrem preiswert ist und tats\u00e4chlich sehr gut funktioniert.\u201c<\/p>\n<h4>Etablierung neuer Methoden dauern Zeit<\/h4>\n<p>\u201eDie M\u00f6glichkeit, Substanzen zu finden, die selektiv das Gold aufl\u00f6sen k\u00f6nnen, hat man auch im industriellen Ma\u00dfstab versucht weiterzuentwickeln, um eine Alternative zum Cyanid zu finden\u201c, erkl\u00e4rt Mohr, \u201eaber bis dato hat man allerdings noch nichts gefunden, was so preiswert ist.\u201c Neue Konzepte im industriellen Ma\u00dfstab br\u00e4uchten einfach Zeit, sagt er. \u201eDa muss eine Firma gefunden werden, die mutig genug ist und Geld genug hat, da zu investieren, um diese Methode auszunutzen.\u201c Was sicherlich passieren k\u00f6nne, sei, dass mit diesen Technologien die Universit\u00e4ten vielleicht Start-up-Firmen gr\u00fcndeten, die sich mit diesen Technologien speziell um das Recyceln von Gold aus Elektroschrott k\u00fcmmerten.<\/p>\n<p>\u201eDas wird vielleicht nicht eine Methode sein, die im Bergbau verwendet wird, aber f\u00fcr Elektroschrott kann ich mir das sehr gut vorstellen. Sowas f\u00e4ngt immer klein an. Wenn es wirtschaftlich erfolgreich w\u00e4re, w\u00fcrde es auch sicher Nachahmer geben. Man muss einfach sehen, wie praktikabel es sich aus dem Laborma\u00dfstab in den kleinen industriellen Ma\u00dfstab \u00fcbertragen l\u00e4sst und ob es dann immer noch so effizient und kosteng\u00fcnstig funktioniert.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_93661\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-93661 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/08\/Fabian-Mohr-Presse.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"341\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Fabian Mohr &#8211; \u00a9 Sebastian Jarych<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Fabian Mohr<\/h4>\n<p>Prof. Dr. Fabian Mohr studierte Chemie in Melbourne (Australien) und promovierte ebenda. Nach Stationen in Kanada, den USA und Spanien ist er seit 2014 Professor f\u00fcr Anorganische Chemie in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik und Naturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<i><\/i><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Normalerweise werden bei der Goldgewinnung giftige Substanzen wie Cyanidsalze oder Quecksilber eingesetzt, die die Umwelt sehr belasten. Gold wird aber auch bereits seit den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts in allen m\u00f6glichen Elektroger\u00e4ten verbaut, die nach ihrer Nutzung zum Elektroschrott geh\u00f6ren. Allein im Jahr 2022 wurden rund 62 Millionen Tonnen Elektrom\u00fcll produziert, aber nur 22,3 Prozent davon recycelt, weil es bislang an effizienten und nachhaltigen Methoden fehlt.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-93655","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-08-31 13:44:04","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93655","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=93655"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93655\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":93665,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/93655\/revisions\/93665"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=93655"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=93655"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=93655"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}