{"id":92693,"date":"2026-06-23T11:57:21","date_gmt":"2026-06-23T09:57:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=92693"},"modified":"2026-06-23T15:57:36","modified_gmt":"2026-06-23T13:57:36","slug":"loukia-hadjiyianni-zeigt-ausdrucksstarke-gesichter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/06\/23\/loukia-hadjiyianni-zeigt-ausdrucksstarke-gesichter\/","title":{"rendered":"Loukia Hadjiyianni zeigt ausdrucksstarke Gesichter"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_92697\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92697 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Loukia-Hadjiyianni-Photography-Karina-3-30-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2017\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Das Foto aus der Ausstellung &#8222;Home ist where the wound is&#8220;, zeigt ein Portrait von Karina, ein Werk von Loukia Hadjiyianni &#8211; \u00a9 Loukia Hadjiyianni<\/span><\/div>\n<p>Diesen Fragen n\u00e4hert sich Loukia Hadjiyianni in ihrer fotografischen und videobasierten Arbeit auf sehr pers\u00f6nliche Weise. Die K\u00fcnstlerin, die lange Zeit fern ihrer Herkunftsorte Zypern und Georgien gelebt hat, besch\u00e4ftigt sich mit Erinnerung, Verlust, Zugeh\u00f6rigkeit und den Spuren, die Orte und Menschen in uns hinterlassen.<\/p>\n<p>Der Ausstellungstitel \u201eHome is where the wound is\u201c (Zuhause ist dort, wo die Wunde ist)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>verweist auf die Ambivalenz von Heimat. Heimat kann Geborgenheit schenken, gleichzeitig aber auch Verletzungen in sich tragen \u2013 gepr\u00e4gt durch Kindheit, Familie, gesellschaftliche Erwartungen und die Erfahrungen des Aufwachsens.<\/p>\n<p>Im Mittelpunkt der Ausstellung stehen Portr\u00e4t- und Aktfotografien sowie Videoarbeiten. Die Kamera wird dabei zu einem sehr pers\u00f6nlichen Werkzeug, um sich dem eigenen K\u00f6rper, den eigenen Erinnerungen und den Geschichten der Vergangenheit anzun\u00e4hern.<\/p>\n<p>Ausgehend von ihrer Herkunft aus einem konservativen und patriarchal gepr\u00e4gten Umfeld untersucht die K\u00fcnstlerin, wie Freiheit entstehen kann \u2013 langsam, tastend und oftmals in kleinen Gesten.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Ausstellungsprojekt \u00f6ffnet Loukia Hadjiyianni ihren Blick st\u00e4rker auf die eigene Biografie. Selbstportr\u00e4ts, Gedankenfragmente und Traumwelten treten neben Fotografien von K\u00f6rpern, Landschaften und allt\u00e4glichen R\u00e4umen. Es entstehen Bilder zwischen N\u00e4he und Distanz, Vertrautheit und Fremdheit.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt werden die Arbeiten durch Videomaterial aus Landschaftsaufnahmen und Archivbildern, das Fragen nach Erinnerung, Trauer und Zugeh\u00f6rigkeit aufwirft.<\/p>\n<div id=\"attachment_92698\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92698 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Titelbild-Ausstellung-Loukia-Hadjiyianni-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Eines des ausdrucksstarken Frauen-Portraits, das Loukia Hadjiyianni in ihrer ersten Ausstellung in Deutschland zeigt &#8211; \u00a9 Loukia Hadjiyianni<\/span><\/div>\n<p>Dabei geht es der K\u00fcnstlerin nicht darum, Antworten zu liefern. Vielmehr l\u00e4dt sie die Besucherinnen und Besucher dazu ein, sich auf das Unfertige und Unaufgel\u00f6ste einzulassen \u2013 auf eine Wunde, die nicht geschlossen, sondern bewusst offengehalten wird als Raum f\u00fcr Empfindungen, Gedanken und eigene Erfahrungen.<\/p>\n<p>Mit dieser Ausstellung setzt der Neue Kunstverein Wuppertal seine Reihe internationaler k\u00fcnstlerischer Positionen fort, die aktuelle gesellschaftliche Themen aufgreifen und einen offenen Dialog mit dem Publikum suchen.<\/p>\n<p>\u201eHome is where the wound is\u201c ist eine Einladung, \u00fcber Herkunft, Identit\u00e4t und Zugeh\u00f6rigkeit nachzudenken \u2013 und vielleicht auch die eigene Vorstellung von Heimat neu zu betrachten.<\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<p>Ausstellung<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>\u201eHome ist where the wound is\u201c<\/h4>\n<p><strong>Loukia Hadjiyianni<\/strong><\/p>\n<p>Vernissage: Freitag &#8211; 03. Juli 2026 &#8211; 19:00 Uhr<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">Musikalische Begleitung: Andria Prokopa (Gesang)<\/span><\/p>\n<p>Neuer Kunstverein Wuppertal e.V. &#8211; Hofaue 51 &#8211; 42103 Wuppertal<\/p>\n<p>Eintritt frei<\/p>\n<p>Die Ausstellung l\u00e4uft bis zum 15.08.2026<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.loukiah.com\/\">www.loukiah.com<\/a><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.neuerkunstvereinwuppertal.de\/\">www.neuerkunstvereinwuppertal.de<\/a><\/p>\n<p>&#8212;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mit \u201eHome is where the wound is\u201c pr\u00e4sentiert der Neue Kunstverein Wuppertal die erste Einzelausstellung der in Berlin lebenden K\u00fcnstlerin Loukia Hadjiyianni in Deutschland. Was bedeutet Heimat? Ist sie ein Ort, eine Erinnerung, ein Gef\u00fchl oder vielmehr etwas, das sich im Laufe eines Lebens immer wieder ver\u00e4ndert?<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-92693","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-30 19:10:29","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92693","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92693"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92693\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92701,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92693\/revisions\/92701"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92693"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92693"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92693"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}