{"id":92677,"date":"2026-06-23T15:29:19","date_gmt":"2026-06-23T13:29:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=92677"},"modified":"2026-06-23T15:29:19","modified_gmt":"2026-06-23T13:29:19","slug":"drei-maenner-im-schnee-sehnsucht-nach-waerme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/06\/23\/drei-maenner-im-schnee-sehnsucht-nach-waerme\/","title":{"rendered":"&#8222;Drei M\u00e4nner im Schnee\u201c &#8211; Sehnsucht nach W\u00e4rme"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_92681\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92681 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bild-1-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1653\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Gl\u00fcckspilz Dr. Fritz Hagedorn (Kevin Wilke) beim Einchecken an der Rezeption. \u00a0Portier Polter (Stefan Walz &#8211; M.) nimmt ihn in Empfang &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Anna Schwartz<\/span><\/div>\n<p>Bei der Premiere im Theater am Engelsgarten erntete das Ensemble tosenden Applaus. Gleich die ersten f\u00fcnf Wuppertaler Vorstellungen waren zudem sofort ausverkauft. \u201eDrei M\u00e4nner im Schnee\u201c gilt als eines der beliebtesten Werke K\u00e4stners, das bis heute durch seinen klugen Humor besticht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>K\u00e4stners Geschichte basiert auf der Erz\u00e4hlung \u201e<i>Inferno im Hotel\u201c<\/i>, die Erich K\u00e4stner im August 1927 im Berliner Tageblatt ver\u00f6ffentlicht hatte. In wenigen Jahren stieg er zu einer der wichtigsten intellektuellen Figuren Berlins auf und war 1932 auf dem H\u00f6hepunkt seines Erfolgs. Obwohl er den scheinbaren Vorzug hatte, als \u201eArier\u201c zu gelten,\u00a0wurden auch seine B\u00fccher 1933 von den Nazis verbrannt.<\/p>\n<h4>In Berlin eine wichtige intellektuelle Figur<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p>Erich K\u00e4stner schrieb seinen Roman inspiriert von einem pers\u00f6nlichen Urlaubserlebnis und seiner Arbeit in einer Zeitungsredaktion, in der er zeitweise f\u00fcr das Pr\u00fcfen und Aussortieren von tausenden Einsendungen f\u00fcr Preisausschreiben zust\u00e4ndig war. In dem Stoff f\u00fcr das Theaterst\u00fcck will der wohlhabende Unternehmer Geheimrat Tobler (Thomas Braus)<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>jetzt die Menschen studieren: \u201eIch habe ja fast vergessen, wie die Menschen in Wirklichkeit sind. Ich will das Glashaus demolieren, in dem ich sitze.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_92682\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92682 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bild-8-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1672\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Hauptgewinner Dr. Fritz Hagedorn alias Kevin Wilke (l.) mit Geheimrat Tobler (Thomas Braus, M.) und Diener Johann (Hendrik Vogt), der widerwillig den Million\u00e4r spielt &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Anna Schwartz<\/span><\/div>\n<p>In seiner Geschichte beteiligt er sich an einem Preisausschreiben seiner eigenen Firma und gewinnt \u201eprompt\u201c den zweiten Preis &#8211; einen zehnt\u00e4gigen Aufenthalt in einem Grandhotel in den Bergen. Dort checkt er unter falscher Identit\u00e4t ein und gibt sich als \u201eeinfacher\u201c Mann aus. Oberfl\u00e4chlich betrachtet ist es eine harmlose Verwechselungskom\u00f6die, in der ein Million\u00e4r inkognito als armer Mann reist, um die Reaktionen der Menschen zu testen. Mit sich nimmt er seinen Butler Johann (Hendrik Vogt), der jetzt widerwillig einen Million\u00e4r spielen muss.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit einem Anruf am Hotelempfang informiert Toblers Tochter Hilde aus lauter Sorge zwar den Portier \u00fcber den Schwindel, dennoch ger\u00e4t alles ins Wanken, als zeitgleich der Gewinner des ersten Preises im Grandhotel eintrifft: Dr. Fritz Hagedorn, ein arbeitsloser Akademiker, der kurzerhand f\u00fcr den betuchten Geheimrat Tobler gehalten wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So entspinnt sich ein gro\u00dfes, komisches Verwirrspiel, das durch das pl\u00f6tzliche Auftauchen von Toblers Tochter nur noch mehr ins Wanken ger\u00e4t. Hoteldirektor K\u00fchne (Alexander Peiler) reagiert nicht auf den Menschen, sondern auf das Label, das man ihm verpasst hat. Weil das Hotelpersonal glaubt, der arme Dr. Fritz Hagedorn sei der Million\u00e4r, verzeiht es ihm jeden Fauxpas und interpretiert seine einfache Kleidung als &#8222;exzentrisches Genie\u201c.<\/p>\n<h4>Roland Riebeling alias Tatort-Star J\u00fctte f\u00fchrt die Regie<\/h4>\n<p>&#8222;Drei M\u00e4nner im Schnee\u201c, eine am\u00fcsante und lehrreiche Geschichte \u00fcber Identit\u00e4t, Freundschaft und die menschliche Natur. Die Wuppertaler Inszenierung stammt von Schauspieler und Regisseur Roland Riebeling, der seit 2018<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>als verschusselter und eigenwilliger \u201eAssistent Norbert J\u00fctte\u201c neben Klaus J. Behrendt (Max Ballauf) und Dietmar B\u00e4r (Freddy Schenk) in der K\u00f6lner Tatort-Serie einen Namen hat.<\/p>\n<div id=\"attachment_92171\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2009px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92171 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/05\/cropped-Roland-Riebeling-\u00a9Martin-Valentin-Menke-H-osentraeger-1.jpg\" alt=\"\" width=\"1999\" height=\"1049\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Roland Riebeling, bekannt als schrulliger Kriminal-Assistent Norbert J\u00fctte im &#8222;K\u00f6lner Tatort&#8220; (ARD), f\u00fchrt souver\u00e4n und gekonnt Regie &#8211; \u00a9 Martin Valentin Menke<\/span><\/div>\n<p>In seiner aktuellen Wuppertaler Rolle betont er, auf das Thema Verg\u00e4nglichkeit und Z\u00e4rtlichkeit hinweisen zu wollen und die Frage, wie man eigentliche Menschen noch begegnen k\u00f6nne. Ihm gelang<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>eine temporeiche Gesellschaftssatire, die zu Tr\u00e4umen und Sehns\u00fcchten einl\u00e4dt und zugleich ein ber\u00fchrendes Pl\u00e4doyer f\u00fcr echte Menschlichkeit abseits von Status und Geld ist.<\/p>\n<h4>Pl\u00e4doyer f\u00fcr echte Menschlichkeit abseits von Status und Geld<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/h4>\n<p>Obwohl die Roman-Vorlage fast 100 Jahre alt ist, dockt sie doch erstaunlich pr\u00e4zise an unseren heutigen oft zynischen und stark polarisierenden Zeitgeist an. \u201eDrei M\u00e4nner im Schnee\u201c bedient eine Sehnsucht, die heute unter Begriffen wie \u201eWholesomeness\u201c (Herzensw\u00e4rme) boomt. Im Prolog befindet sich die gewagte philosophische These \u201eNur wer erwachsen wird und Kind bleibt, ist ein Mensch\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es schlie\u00dft sich die Frage an: \u201cWie<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>lange kann ich mir eigentlich meine Kindheitstr\u00e4ume bewahren?\u201c Gleich zum Auftakt wird deutlich, worauf die Inszenierung abzielt, wenn sie Menschen der heutigen Zeit beschreibt, welche die oberen Etage eines Hauses bewohnen, aber scheinbar ohne die Basis eines Kellers und ohne verbindende Treppe sind, Menschen die ihre Telefonnummern oft so schnell vergessen, wie die Blutwurst, die sie gerade verzehrt haben.<\/p>\n<div id=\"attachment_92683\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92683 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bild-3-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1449\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Bestens gelaunt: (v.l.) Herr Schulze als verkleideter Geheimrat (Thomas Braus), Portier (Stefan Walz), Dr. Hagedorn (Kevin Wilke), Frau Casparius (Silvia Munzon Lopez) und ein weiterer Hotelmitarbeiter &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Anna Schwartz<\/span><\/div>\n<p>Roland Riebelings Einflu\u00df auf das Schauspiel-Ensemble dr\u00fcckt sich in einer gro\u00dfartigen Teamleistung aus, welcher erkennbar Raum f\u00fcr kreative Leistung gelassen wurde. Die ausgepr\u00e4gte Vorliebe f\u00fcr ein rasantes Schauspiel mit viel Slapstick-Elementen, pr\u00e4gte eine harmonische, spielfreudige Einheit, in der nat\u00fcrlich die Hauptdarsteller mit Thomas Braus (Geheimrat Tobler), Kevin Wilke (Dr. Hagedorn ) und Hendrik Vogt (Butler Johann) ob ihrer gro\u00dfartigen Leitungen einmal mehr besondere Erw\u00e4hnung verdienen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr Thomas Braus scheint die Rolle geradezu wie ma\u00dfgeschneidert. Aber auch Alexander Peiler (Hoteldirektor) und Stefan Walz (Polter, Portier) spielen ihre schauspielerischen St\u00e4rken voll aus. Julia Meier (Frau Mallebre) und Silvia Munzon Lopez (Frau Casparius) lassen ihren ganzen Charme spielen, wenn es darum geht, sich den vermeintlichen Million\u00e4r zu angeln. Julia Meier sieht man im Rollenwechsel auch als Frau Funkel, die Hausdame bei Tobler. Paula P\u00fcschel ist es, die als Hilde, Tochter des Geheimrates, versucht, zu retten, was nicht mehr zu retten ist.<\/p>\n<h4>Der Stoff im Geist der 30ger Jahre<\/h4>\n<p>Der Stoff atmet den Geist der 1930er- Jahre. Die Musik<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>aus dieser Zeit untermalt die Szenenwechsel oder betont komische Pointen: Gassenhauer wie \u201eSteig in das Traumboot der Liebe oder &#8211;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>das hab ich in Paris gelernt\u201c bestimmen das Timing der Kom\u00f6die und setzen musikalische Akzente.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_92689\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92689 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Bild-4-1-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1496\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Hagedorn (Kevin Wilke) l\u00e4sst sich liebend gern von Frau Caspari (Silvia Munzon Lopez) umgarnen &#8211; \u00a9 Wuppertaler B\u00fchnen \/ Anna Schwartz<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr das Grandhotel-Szenario setzt das Team Lydia Merkel (B\u00fchnenbild) und<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Silke Rekort (Kost\u00fcme) auf eine \u00c4sthetik, die den Spagat zwischen dem historischen Charme der 1930er-Jahr und einer klugen modernen Raumnutzung des intimeren Theaters am Engelsgarten schafft. Die Textbearbeitung stammt von keinem Geringeren als dem Schweizer Erfolgsautor Charles Lewinsky.<\/p>\n<p>Die Kom\u00f6die ist kurzweilig und trotz ihrer Tiefsinnigkeit immer humorvoll witzig und sehr unterhaltsam. Wegen des gro\u00dfen Erfolges hat das Schauspiel Wuppertal f\u00fcr Donnerstag (16.07.) um 19:30<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Uhr eine Zusatzveranstaltung eingeschoben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Freie Pl\u00e4tze k\u00f6nnen erst wieder f\u00fcr f\u00fcr den 21. und 29. November sowie zum Jahreswechsel am 31. Dezember sowie im Februar und M\u00e4rz 2027 angeboten werden.<\/p>\n<p><b>Text<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><b>Besetzung:<\/b><\/p>\n<p>Inszenierung:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Roland Riebeling<\/p>\n<p>B\u00fchne: Lydia Merkel<\/p>\n<p>Kost\u00fcme: Silke Rekort<\/p>\n<p>Dramaturgie: Elisabeth Hummerich<\/p>\n<p>Co-Regie \/ Regieassistenz: Johanna Landsberg<\/p>\n<p>Regieassistenz: Tom Dockal<\/p>\n<p>Regie-Hospitanz: Thomas B\u00fchler<\/p>\n<p>Inspizienz: OIja Betzer<\/p>\n<p><strong>Auf der B\u00fchne standen:<\/strong><\/p>\n<p>Geheimrat Eduard Tobler: Thomas Braus<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Tochter Hilde: Paula P\u00fcschel<\/p>\n<p>Butler Johann: Hendrik Vogt<\/p>\n<p>Hausdame Kunkel: Julia Meier<\/p>\n<p>Dr. Fritz Hagedorn: Kevin Wilke<\/p>\n<p>Hoteldirektor K\u00fchne: Alexander Peiler<\/p>\n<p>Portier Polter: Stefan Walz<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frau Casparius: Silvia Munzon-Lopez<\/p>\n<p>Frau von Mallebr\u00e9: Julia Meier<\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite der Wuppertaler B\u00fchnen:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.wuppertaler-buehnen.de\">http:\/\/www.wuppertaler-buehnen.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Erich K\u00e4stner hat die Sprache einer ganzen Epoche gepr\u00e4gt. Es gelang ihm tiefgr\u00fcndige und bittere gesellschaftliche Wahrheiten in leicht verst\u00e4ndliche und humorvolle Wahrheiten zu kleiden. Dass Wuppertaler Schauspiel hat jetzt die zeitlose Parabel \u201eDrei M\u00e4nner im Schnee\u201c aus dem Jahre 1934 mit gro\u00dfem Erfolg wieder auf die B\u00fchne gebracht.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-92677","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-30 18:16:20","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92677","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92677"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92677\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92691,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92677\/revisions\/92691"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92677"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92677"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92677"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}