{"id":92394,"date":"2026-06-08T11:10:46","date_gmt":"2026-06-08T09:10:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=92394"},"modified":"2026-06-08T11:10:46","modified_gmt":"2026-06-08T09:10:46","slug":"netzwerk-teilchenwelt-quarks-elektronen-und-co","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/06\/08\/netzwerk-teilchenwelt-quarks-elektronen-und-co\/","title":{"rendered":"&#8222;Netzwerk Teilchenwelt&#8220;: Quarks, Elektronen und Co"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_92397\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92397 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Ueberreichung-des-Ehrenamtspreises-durch-Prof.-Gust-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1761\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Peter Gust (l.), Prorektor f\u00fcr Third Mission und Internationales, mit Lukas Kretschmann bei der \u00dcberreichung des Ehrenamtspreises &#8211; \u00a9 \u00a0Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<p>Mit seinem ehrenamtlichen Engagement wurde er k\u00fcrzlich mit dem Third-Mission-Ehrenamtspreis seiner Hochschule ausgezeichnet. Auf die Frage, womit sich denn ein Teilchenphysiker eigentlich besch\u00e4ftige, antwortet er humorvoll, dass es bei seinen Forschungen nicht um Donuts und Puddingbrezel gehe, sondern um die fundamentalen Bausteine der Materie. Mit Lukas Kretschmann hat sich Autor Uwe Blass im Rahmen der beliebten, lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; unterhalten.<\/p>\n<h4>Bausteine der Materie<\/h4>\n<p><b>\u201e<\/b>Man kennt es vielleicht aus dem Chemie- oder Physikunterricht aus der Schule\u201c, erkl\u00e4rt Lukas Kretschmann, \u201eAtome sind ja nicht gro\u00dfe Kugeln, sondern bestehen aus einem Kern und Elektronen. Und dieser Kern besteht aus Protonen und Neutronen. Was man wei\u00df, ist, dass diese Protonen und Neutronen wiederum aus kleineren Teilchen bestehen, die wir Quarks nennen. Dazu braucht man dann auch tats\u00e4chlich die gr\u00f6\u00dften Maschinen, die Menschen bauen k\u00f6nnen\u201c, sagt der Masterstudent.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Grunds\u00e4tzlich ist Teilchenphysik das Studium dieser kleinsten fundamentalen Teilchen, und die Wissenschaft will diese Bausteine der Materie und damit den Aufbau des Universums verstehen. \u201eDarum geht es in der experimentellen und theoretischen Teilchenphysik. Dann gibt es noch der Teilchenphysik nahe Gebiete wie die Kernphysik, die sich mit den Atomkernen besch\u00e4ftigt und die Astroteilchenphysik. Die wiederum forscht, wie Teilchen durch das Universum propagieren oder mit der Erdatmosph\u00e4re wechselwirken.\u201c<\/p>\n<h4>Das Netzwerk Teilchenwelt<b><i><\/i><\/b><\/h4>\n<p>\u201eDas Netzwerk Teilchenwelt ist ein bundesweites Bildungs- und Wissenschafts-Kommunikations-Projekt, dass seit vielen Jahren die aktuelle Forschung der Teilchen-, Kern- und Astroteilchenphysik Sch\u00fclern und Studierenden n\u00e4herbringt\u201c, sagt Lukas Kretschmann. Es gehe dabei nicht um einen weiteren Lehrplan, der aufgestellt w\u00fcrde, sondern um ein externes Angebot mit diversen Workshops, durch die man sich mit dem Thema bekannt machen k\u00f6nne. \u201eDa gibt es so eine Art Stufenmodell mit einem Basisprogramm. Das sind dann die sogenannten Masterclasses, wo auch Lehrer mit ihren Kursen hinkommen k\u00f6nnen. Und dann gibt es spezialisiertere Angebote f\u00fcr Leute, die sich weiter damit besch\u00e4ftigen wollen.\u201c<\/p>\n<p>Dabei vernetze das Netzwerk Teilchenwelt deutschlandweit Universit\u00e4ten und Forschungsinstitute, die auf diesem Gebiet arbeiten. \u201eZus\u00e4tzlich gibt es auch noch das CERN in der Schweiz (Das CERN, die Europ\u00e4ische Organisation f\u00fcr Kernforschung, ist eine Gro\u00dfforschungseinrichtung in der N\u00e4he von Genf, Anm. d. Red.), das b\u00fcndelt solche Angebote aus diesem Gebiet, um Leuten eine enge Verbindung zur aktuellen Forschung und eben auch zu den Menschen, die diese Forschung betreiben, zu geben.\u201c<\/p>\n<h4>3.500 Jugendliche beteiligen sich j\u00e4hrlich<\/h4>\n<p>J\u00e4hrlich nehmen ca. 3.500 Jugendliche an Projekten teil, die im Netzwerk Teilchenwelt angeboten werden. \u201eEs f\u00e4ngt eigentlich immer mit diesen Masterclasses an. Dabei geht es darum, dass wir Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler und Studierende in den ersten Semestern dazu einladen, zu uns an die Uni zu kommen und mehr \u00fcber unsere Arbeit zu lernen. Vormittags schaffen wir dann gemeinsam theoretische Grundlagen, erkl\u00e4ren, was wir so machen und welche Prozesse dahinterstehen, und nachmittags werden echte experimentelle Daten vom ATLAS Experiment von den Sch\u00fclern selber ausgewertet.\u201c Zusammen werden die Ergebnisse vor Ort diskutiert, die Erkenntnisse und Erfahrungen aber auch in Videokonferenzen mit anderen, auch internationalen Standorten, ausgetauscht.<\/p>\n<p>\u201eDas ist die unterste Stufe, daran nehmen diese 3.500 Leute j\u00e4hrlich teil\u201c, sagt der angehende Physiker und f\u00fchrt weiter aus, \u201eund dann gibt es weiterf\u00fchrende Angebote. Man kann z. B. selber kleine Detektoren an den Unis bauen oder an Workshops teilnehmen, wie dem CERN-Workshop. Da k\u00f6nnen ca. 30 Sch\u00fcler jedes Jahr f\u00fcr ein paar Tage das CERN in Genf besuchen und sich die Experimente angucken. Und die Spitze der Stufe sind dann im Grunde die CERN-Projektwochen, wo wir jedes Jahr ca. 10 Sch\u00fcler haben, die eigene Forschungsprojekte am CERN f\u00fcr zwei Wochen in Zusammenarbeit mit Universit\u00e4ts- und Institutsgruppen umsetzen k\u00f6nnen. Aufbauend darauf gibt es dann das Fellow-Programm, wo Leute, die diese Stufen durchgemacht haben, dann noch weiter, spezialisierte Angebote wahrnehmen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<h4>Kretschmanns Arbeitsgruppe motiviert Wuppertaler Schulen zur Teilnahme<\/h4>\n<p>Die Arbeitsgruppe Experimentelle Elementarteilchenphysik ist von Anfang an schon an der Netzwerk Teilchenwelt beteiligt und motiviert Wuppertaler Schulen zur Teilnahme an den sogenannten Masterclasses of Particle Physics. Kretschmann \u00fcbernimmt an dieser Stelle die Aufgabe eines Lehrenden, indem er den Sch\u00fclern hilft, die Auswertung der experimentellen Daten zu verstehen. \u201eIm Normalfall sitzen alle in einem Raum am Computer und gucken sich das an, und wir diskutieren mit den Sch\u00fclern. Nat\u00fcrlich verfolgen wir da auch den Aspekt der Nachwuchsgewinnung. Ich helfe bei der Organisation und der fachlichen Betreuung und stelle auch das Netzwerk Teilchenwelt immer nochmal explizit vor.\u201c Dabei zeigt er auch den Lehrkr\u00e4ften, was sie selber an den Schulen durchf\u00fchren k\u00f6nnen. \u201eDie Masterclasses sind auch an den Schulen m\u00f6glich und wir kommen auch gerne selber dorthin, um es zu machen. Dar\u00fcber hinaus k\u00f6nnen sich die Lehrer auch experimentelle Aufbauten von der Uni ausleihen.\u201c<\/p>\n<p><b>Betreuer im Fellow-Programm<\/b><\/p>\n<p>Lukas Kretschmann ist Standortsprecher der <i>Netzwerk Teilchenwelt<\/i> und betreut auch das Fellow-Programm.<b> \u201e<\/b>Ich bin Bundessprecher mit einer Kollegin aus Dresden zusammen. Das Fellow-Programm ist so die oberste Spitze dieser Programmidee, wo Leute, die wirklich sehr engagiert sind, praktisch als Mitglied aufgenommen werden. Das sind momentan so insgesamt 150 Sch\u00fcler und Sch\u00fclerinnen in ganz Deutschland, die sich besonders f\u00fcr die Teilchenphysik interessieren. Und die wollen wir auch weiter f\u00f6rdern und auch animieren, sp\u00e4ter Physik zu studieren.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_92398\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 560px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92398 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Lukas-Kretschmann-bei-der-Verleihung-des-Ehrenamtspreises-TM-Foto-von-Heyden.jpg\" alt=\"\" width=\"550\" height=\"579\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Physik-Student Lukas Kretschmann mit seiner Ehrenurkunde &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<p>Spannend seien auch die Fachvortr\u00e4ge, die mit namhaften Wissenschaftlern veranstaltet werden. \u201eDieser direkte Kontakt zu den Fachleuten, das kann ich aus eigener Erfahrung sagen, ist sehr motivierend. Man erf\u00e4hrt ihren Werdegang und ihre Erfahrungen\u201c sagt Kretschmann begeistert. Sein ganz pers\u00f6nliches Highlight war die Begegnung mit Prof. Reinhard Genzel, der 2022 den Physiknobelpreis zusammen mit einer amerikanischen Wissenschaftlern f\u00fcr die Entdeckung des schwarzen Lochs im Zentrum der Milchstra\u00dfe gewonnen hat.<\/p>\n<p>\u201eEr ist Direktor am Max-Planck-Institut f\u00fcr extraterrestrische Physik. Das war ein besonderes Treffen, denn Nobelpreistr\u00e4ger laufen einem jetzt hier in Wuppertal selten \u00fcber den Weg. Besonders beeindruckt hat mich, wie sehr er sich f\u00fcr dieses Thema begeistern konnte. Er hat sich sehr viel Zeit genommen und stand auch den Sch\u00fclern nachher f\u00fcr Fragen zur Verf\u00fcgung. In j\u00fcngerer Zeit war es dann auch Ranga Yogeshwar, den ich erfolgreich einladen konnte. Er hat \u00fcber seine Karriere als Wissenschaftsjournalist gesprochen.\u201c Einmal im Jahr gibt es sogar an einem der Standorte ein bundesweites Fellow-Treffen. \u201eDas wird dieses Jahr auch in Wuppertal sein, wo dann ca. 30 Mitglieder an den Standort kommen und die Zukunft dieses Programms diskutieren werden.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><b>Naturwissenschaftler werden gebraucht<\/b><\/p>\n<p>Vor allem Physik ist oft ein Schulfach, von dem wenige Sch\u00fcler*innen begeistert sind. Kretschmann zeigt jedoch, wie spannend Physik sein kann, denn der Nachwuchs wird gebraucht! \u201eDie Studierendenzahlen in den Naturwissenschaften gehen erschreckenderweise generell zur\u00fcck, obwohl eindeutig ist, dass in diesen Bereichen gutes Fachpersonal gesucht wird\u201c, sagt er und erkl\u00e4rt die Vielseitigkeit des Fachs. \u201eMan lernt hier nat\u00fcrlich Physik, aber was einem f\u00fcr das sp\u00e4tere Leben umso n\u00fctzlicher sein kann, ist dieses analytische und problemorientierte Denken. In Zeiten von KI und einer sehr datengetriebenen Gesellschaft wird das kritische Denken immer wichtiger.\u201c Man m\u00fcsse in der Schule kein physikalisches Genie gewesen sein, aber Programme wie das Netzwerk Teilchenwelt k\u00f6nnen Sch\u00fcler begeistern.<\/p>\n<p>\u201eIch selber habe keinen Physik-LK gehabt, ich habe es einfach so studiert.\u201c Und die Einsatzm\u00f6glichkeiten in dem an Teamarbeit orientierten Studienfach erweitern sich st\u00e4ndig. \u201eWir arbeiten heute immer in gro\u00dfen Teams zusammen, was nat\u00fcrlich sp\u00e4ter in der Industrie, in gro\u00dfen Unternehmen eine wichtige F\u00e4higkeit ist. Viele gehen nach dem Physikstudium in die Datenanalyse, in programmierorientierte Aufgaben, in Versicherungen, Consulting. Aber auch die Hardwareentwicklung ist ein Aufgabenbereich, wie z. B. hier in Wuppertal bei der Firma Aptiv, da kann man dann an der Entwicklung des autonomen Fahrens mitarbeiten.\u201c<\/p>\n<p>Das Netzwerk Teilchenwelt hat nat\u00fcrlich eine eigene Homepage. Dort sind alle Standorte, auch Wuppertal, vertreten, und \u00fcber die jeweiligen EMAIL-Adressen kann man direkt mit den Beteiligten Kontakt aufnehmen. \u201eWir sind immer verf\u00fcgbar\u201c, lacht Kretschmann, \u201eman kann uns anschreiben oder einfach vorbeikommen.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_92399\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-92399 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/06\/Lukas-Kretschmann-bei-der-Verleihung-des-Ehrenamtspreises-TM-Foto-von-Heyden-2.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"264\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Lukas Kretschmann &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Lukas Kretschmann<\/h4>\n<p>Lukas Kretschmann studiert Experimentelle Elementarteilchenphysik in der Fakult\u00e4t f\u00fcr Mathematik und Naturwissenschaften an der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Lukas Kretschmann ist 21 Jahre alt, studiert Physik im Master an der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal und ist als bundesweiter FellowSprecher im &#8222;Netzwerk Teilchenwelt&#8220; aktiv. Au\u00dferdem arbeitet er seit mehreren Jahren bereits in der Arbeitsgruppe Experimentelle Teilchenphysik an der Forschung zum ATLAS Experiment mit (ATLAS ist ein Teilchendetektor am Large Hadron Collider (LHC), einem Teilchenbeschleuniger am europ\u00e4ischen Kernforschungszentrum CERN, in Genf).<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-92394","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-06-15 14:01:46","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92394","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=92394"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92394\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":92401,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/92394\/revisions\/92401"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=92394"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=92394"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=92394"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}