{"id":91370,"date":"2026-04-20T09:47:12","date_gmt":"2026-04-20T07:47:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=91370"},"modified":"2026-04-21T09:47:28","modified_gmt":"2026-04-21T07:47:28","slug":"nachhaltigkeit-im-sport-stabilisierte-strukturen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/04\/20\/nachhaltigkeit-im-sport-stabilisierte-strukturen\/","title":{"rendered":"Nachhaltigkeit im Sport: Stabilisierte Strukturen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_91373\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91373 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pressefoto-Hilger-2-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1710\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Franziska Hilger, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f\u00fcr Unternehmertum, Innovation und Transformation an der Bergischen Universit\u00e4t und au\u00dferdem ehrenamtliche Schiedsrichterin im Fu\u00dfballverband Rheinland &#8211; \u00a9 Samuel Stracke<\/span><\/div>\n<p>Franziska Hilger, ehrenamtliche Schiedsrichterin im Fu\u00dfballverband Rheinland und wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f\u00fcr Unternehmertum, Innovation und Transformation an der Bergischen Universit\u00e4t, versucht, durch wissenschaftliche Kompetenz, sportliches Engagement und gesellschaftliche Verantwortung das Thema Nachhaltigkeit verst\u00e4rkt im Fu\u00dfball zu implementieren. Eine Steilvorlage f\u00fcr Autor Uwe Blass, der das spannende Thema im Rahmen der lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; im Gespr\u00e4ch mit Franziska Hilger aufgriff.<\/p>\n<h4>Schiedsrichtererfahrung wissenschaftlich nutzen<\/h4>\n<p>\u201eIch bin seit 2010 ehrenamtlich als Schiedsrichterin im Fu\u00dfballverband Rheinland t\u00e4tig und habe in dieser Funktion \u00fcber viele Jahre Spiele bis zur h\u00f6chsten Verbandsklasse der Herren, der Rheinlandliga, geleitet\u201c, sagt die Doktorandin der Wirtschaftswissenschafte. \u201eAb 2020 war ich dar\u00fcber hinaus als DFB-Schiedsrichterin deutschlandweit aktiv \u2013 sowohl als Assistentin in der 2. Frauen-Bundesliga als auch als Schiedsrichterin in der B-Juniorinnen-Bundesliga. In besonders intensiven Phasen habe ich bis zu 80 Spiele pro Saison geleitet. Ich habe praktisch schon auf jedem Sportplatz in Deutschland gepfiffen,\u201c erz\u00e4hlt sie lachend.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>\u201eDurch meine langj\u00e4hrige T\u00e4tigkeit als Schiedsrichterin habe ich den Fu\u00dfball in all seinen Facetten kennengelernt und gesp\u00fcrt, welche gesellschaftliche Kraft dieser Sport entfalten kann.\u201c Mit Beginn ihrer Promotion tritt die engagierte Sportlerin auf dem Spielfeld zwar etwas k\u00fcrzer, ihre Begeisterung f\u00fcr den Ballsport ist aber ungebrochen. Die neugewonnene Zeit nutzt sie nun, um ihre Expertise als wissenschaftliche Mitarbeiterin der Bergischen Universit\u00e4t Wuppertal st\u00e4rker in den Sport einzubringen. Sie ist Mitglied der Kommission Gesellschaftliche Verantwortung im Fu\u00dfballverband Rheinland und widmet sich dort schwerpunktm\u00e4\u00dfig dem Thema Nachhaltigkeit. Zudem ist sie sachkundige B\u00fcrgerin im Umwelt- und Sportausschuss der Stadt Wuppertal.<\/p>\n<h4>Intrinsifizierung, oder wie handele ich nachhaltig aus eigener \u00dcberzeugung<\/h4>\n<p>Franziska Hilger versucht mit Ihrem Engagement, Erkenntnisse Ihrer wissenschaftlichen T\u00e4tigkeit auf die Strukturen ehrenamtlicher Arbeit im gemeinn\u00fctzigen Sport zu \u00fcbertragen. \u201eIn meiner Arbeit am Lehrstuhl und im Rahmen meiner Promotion besch\u00e4ftige ich mich intensiv mit der Frage, wie nachhaltiges Verhalten so gef\u00f6rdert werden kann, dass Menschen es aus eigener \u00dcberzeugung zeigen und nicht nur aufgrund \u00e4u\u00dferer Vorgaben. Es geht also darum, wie aus zun\u00e4chst extern angesto\u00dfenem Verhalten eine innere Motivation entstehen kann. Wissenschaftlich sprechen wir hier von einer \u201eIntrinsifizierung.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_91377\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91377 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Fussball-im-Verein-macht-Spass-CC-BY-SA-3.0.jpg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"1018\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fu\u00dfball im Verein macht richtig viel Spa\u00df und f\u00f6rdert den Zusammenhalt &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p>Gerade bei Nachhaltigkeitsthemen sei diese Fragestellung besonders dringlich und zugleich sehr komplex. Viele Ma\u00dfnahmen griffen tief in sehr individuelle Lebensbereiche ein und ber\u00fchrten Gewohnheiten, Routinen und die pers\u00f6nliche Entscheidungsfreiheit. Beispiele f\u00e4nden sich etwa im Bereich Konsum, Wohnen oder Mobilit\u00e4t. Das mache ihre Umsetzung anspruchsvoll, aber auch anf\u00e4llig f\u00fcr Widerst\u00e4nde. Gesellschaftliche Ver\u00e4nderungen spiegeln sich sehr deutlich im Sport. Als zentrales Beispiel nennt Hilger den R\u00fcckgang ehrenamtlichen Engagements. \u201eImmer weniger Menschen sind bereit, langfristige Verantwortung zu \u00fcbernehmen, obwohl der Spielbetrieb im gemeinn\u00fctzigen Sport genau davon lebt.\u201c<\/p>\n<p>Dabei biete gerade der Sport einen besonders geeigneten Ort, an dem Transformationsprozesse aktiv gestaltet werden k\u00f6nnten. Dazu Hilger: \u201eSportvereine und -verb\u00e4nde erreichen nahezu alle gesellschaftlichen Gruppen \u2013 unabh\u00e4ngig von Alter, sozialem Hintergrund oder Bildungsgrad. Sie sind Orte der Begegnung, genie\u00dfen Vertrauen und haben eine enorme Reichweite. Genau diese Eigenschaften machen den Sport auch f\u00fcr meine Forschung so relevant\u201c. Sie sind nicht abstrakt, sondern praktisch erfahrbar. Nachhaltiges Verhalten gelinge, wenn es als selbstverst\u00e4ndlicher Teil der Vereins- und Verbandskultur etabliert werden k\u00f6nne. Davon profitierten dann beide Seiten. \u201eDer Sport st\u00e4rkt seine Ehrenamtsstrukturen und seine Zukunftsf\u00e4higkeit und zugleich k\u00f6nnen gesellschaftliche Themen wie Klimaschutz, soziale Gerechtigkeit oder Bildung wirkungsvoll in die Breite getragen werden. Im Sport habe ich wirklich alle Menschen zusammen: unterschiedliches Alter, Herkunft, Bildungsstand.\u201c Daher m\u00fcsse man den Sport nutzen, um den gesellschaftlichen Wandel zu gestalten.<\/p>\n<p>Im Rahmen ihrer Arbeit am Lehrstuhl bezieht sie daher auch die Perspektiven unterschiedlichster Akteure der Nachhaltigkeitstransformation mit ein. Hilger organisiert mit Lehrstuhlangeh\u00f6rigen dazu regelm\u00e4\u00dfig Exkursionen zu Firmen, bei denen die Studierenden Einblicke in konkrete Transformationsprozesse erhalten. Ganz aktuell sagt sie: \u201eIn diesem Zusammenhang werden wir auch eine Exkursion zum DFB nach Frankfurt durchf\u00fchren. Dort haben die Studierenden die M\u00f6glichkeit zu erleben, wie sich eine der gr\u00f6\u00dften Sportorganisationen Europas mit ihrer gesellschaftlichen und \u00f6kologischen Verantwortung auseinandersetzt. Auf diese Weise versuche ich, meine ehrenamtliche T\u00e4tigkeit im Sport gezielt mit meiner Arbeit am Lehrstuhl zu verkn\u00fcpfen.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Ehrenamt basiert auf Freiwilligkeit, Motivation und Identifikation<\/h4>\n<p>Ver\u00e4nderungen sind immer schwierig, aber m\u00f6glich, wei\u00df Hilger, wenn man an Bestehendem andockt. \u201eDie Erkenntnisse aus der transformativen Wirtschaftspolitik zeigen sehr deutlich, dass Ver\u00e4nderungsprozesse nur dann funktionieren, wenn sie anschlussf\u00e4hig an bestehende Strukturen sind und von den beteiligten Akteurinnen und Akteuren mitgetragen werden. \u00dcbertr\u00e4gt man diese Perspektive auf den gemeinn\u00fctzigen Sport, wird schnell klar: Ehrenamtliche Strukturen lassen sich nicht einfach \u00b4von oben` ver\u00e4ndern oder durch Vorgaben steuern. Ehrenamt basiert auf Freiwilligkeit, Motivation und Identifikation \u2013 genau das macht es wertvoll, aber zugleich auch verletzlich.\u201c Daher sei es wichtig, dass Ma\u00dfnahmen nicht als zus\u00e4tzliche Belastung wahrgenommen werden d\u00fcrften, denn Ehrenamtliche arbeiteten schon jetzt oft an ihrer Belastungsgrenze, weil der Spielbetrieb nat\u00fcrlich immer im Vordergrund stehe und aufrechterhalten werden m\u00fcsse.<\/p>\n<div id=\"attachment_91226\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91226 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Classen-13-04-2026-0051-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die U19-Frauen-Nationalmannschaft, die sich gerade erst f\u00fcr Teilnahme an der Fu\u00dfball-Europameisterschaft in Bosnien und Herzegowina qualifiziert hat &#8211; \u00a9 Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Daher sagt Franziska Hilger ganz deutlich: \u201eTransformation gelingt hier nur, wenn Nachhaltigkeit und gesellschaftliche Verantwortung als Unterst\u00fctzung dieser Kernaufgabe verstanden werden, etwa indem Strukturen stabilisiert, Prozesse vereinfacht oder neue Formen der Anerkennung geschaffen werden.\u201c Zwar sei der gemeinn\u00fctzige Sport stark von historisch gewachsenen Strukturen gepr\u00e4gt, so dass Ver\u00e4nderungsprozesse nur sehr langsam verliefen und Ressourcen auch immer begrenzt seien, doch darin sieht die Doktorandin ein enormes Potential. \u201eSportorganisationen haben eine hohe Reichweite, genie\u00dfen Vertrauen und verf\u00fcgen \u00fcber funktionierende Netzwerke. Werden Ehrenamtliche fr\u00fchzeitig eingebunden und Ma\u00dfnahmen so gestaltet, dass sie an bestehende Werte und Praktiken ankn\u00fcpfen, k\u00f6nnen transformative Ans\u00e4tze durchaus Wirkung entfalten. Aus meiner Sicht liegt die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung weniger im \u00b4Ob`, sondern im \u00b4Wie`.\u201c<\/p>\n<h4>Der Begriff Nachhaltigkeit st\u00f6\u00dft oft auf Ablehnung<\/h4>\n<p>Nachhaltigkeit werde h\u00e4ufig vor allem mit Verzicht oder zus\u00e4tzlichen Anforderungen verbunden, wei\u00df Franziska Hilger, sei daher oft negativ besetzt und sto\u00dfe auf Ablehnung.<span class=\"Apple-converted-space\"> \u00a0<\/span>Doch bei genauerem Hinsehen stelle man dann fest, dass der Sport bereits heute einen erheblichen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leiste. Gesundheit und Wohlbefinden, Geschlechtergerechtigkeit, hochwertige Bildung sowie soziale Teilhabe, aber auch Integration und der Aufbau resilienter Teilhabe geh\u00f6rten bereits dazu. \u201eWenn Sportorganisationen erkennen, welchen gesellschaftlichen Mehrwert sie bereits schaffen, k\u00f6nnen sie selbstbewusster mit neuen Anforderungen umgehen, gezielt F\u00f6rderm\u00f6glichkeiten nutzen und langfristig attraktiv f\u00fcr Engagierte bleiben.\u201c<\/p>\n<h4>Nachhaltigkeit kann Leitprinzip sportlicher Organisationsentwicklung sein<b><\/b><\/h4>\n<p>Nachhaltigkeit kann ein Leitprinzip sportlicher Organisationsentwicklung sein, w\u00fcnscht sich Hilger, aber nur, wenn es aus den Vereinen oder Verb\u00e4nden selbst herauswachse. Eine umfassende Nachhaltigkeitsstrategie sei daher nicht direkt zielf\u00fchrend, kleine, aber regelm\u00e4\u00dfige Ma\u00dfnahmen schon eher. \u201eEin konkretes Beispiel daf\u00fcr war eine digitale CO\u2082-Bilanzierung in Sportvereinen, die wir gemeinsam mit dem DFB durchgef\u00fchrt haben. Entgegen den Erwartungen nahmen daran eine ganze Reihe von Vereinen teil, die sich bereits selbstorganisiert und aus eigener Motivation mit dem Thema auseinandersetzen wollten. Genau solche Signale sind enorm wichtig. Sie zeigen, dass es bereits intrinsisch motivierte Akteurinnen und Akteure gibt und dass es Aufgabe des Verbandes ist, diese Entwicklung zu erkennen und gezielt zu unterst\u00fctzen.\u201c Weitere Planungen von Nachhaltigkeitsprojekten, wie z. B. Gespr\u00e4chsrunden zwischen Ehrenamtlichen und externen Expertinnen und Experten, geschulte Clubberatungen oder niederschwellige Informations- und Austauschformate sind in Arbeit.<\/p>\n<h4>Nachhaltigkeitsaspekte im Hochschulsport<\/h4>\n<p>\u201eDer Hochschulsport hat ein gro\u00dfes Potenzial, Nachhaltigkeit nicht nur organisatorisch umzusetzen, sondern vor allem \u00fcber Engagementf\u00f6rderung erlebbar zu machen\u201c, sagt Hilger. Das funktioniere schon, wenn studentische \u00dcbungsleitungen Nachhaltigkeitsaspekte in ihre Arbeit integrieren w\u00fcrden, etwa bei der Organisation von Veranstaltungen, der Materialnutzung oder der Mobilit\u00e4t. \u201eF\u00fcr die Weiterentwicklung sehe ich vor allem Potenzial in der st\u00e4rkeren Vernetzung von Forschung, Lehre und Praxis. Der Hochschulsport kann hier als Reallabor dienen, in dem neue Ans\u00e4tze der Nachhaltigkeit erprobt und weiterentwickelt werden\u201c, erkl\u00e4rt die Fachfrau. In der Umsetzung bedeutet das vor allem, Rahmenbedingungen zu schaffen, in denen Menschen Gestaltungsspielr\u00e4ume haben und Sinn in ihrem Engagement erkennen.\u201c<\/p>\n<p>Franziska Hilger ist sich sicher: \u201eOb im Hochschulsport, in Sportverb\u00e4nden oder in Lehrveranstaltungen: Wenn Nachhaltigkeit konkret erfahrbar wird und an bestehende Praxis anschlie\u00dft, kann sie Teil der eigenen Haltung werden. Engagement wird dadurch nicht zus\u00e4tzlich belastet, sondern aufgewertet. Nachhaltigkeit wird nicht als Pflicht verstanden, sondern als etwas, das Orientierung gibt und Sinn stiftet. Genau darin liegt f\u00fcr mich der Kern gelungener Umsetzung: Menschen sollten nicht das Gef\u00fchl haben, etwas umsetzen zu m\u00fcssen, sondern erleben, dass nachhaltiges Handeln ihnen selbst und der Organisation langfristig nutzt.\u201c<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_91375\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91375 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pressefoto-Hilger.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"268\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Franziska Hilger &#8211; \u00a9 Samuel Stracke<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Franziska Hilger<\/h4>\n<p>Franziska Hilger (M. Sc.) ist wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl f\u00fcr Unternehmertum, Innovation und Transformation an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Wirtschaftswissenschaft der Bergischen Universit\u00e4t, der Schumpeter School of Business and Economics.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Nachhaltigkeit im Sport! Gibt es sowas \u00fcberhaupt? Bei Sportarten, die Naturr\u00e4ume zur Sportaus\u00fcbung nutzen, kann man das noch nachvollziehen, doch es gibt Zusammenh\u00e4nge zwischen Nachhaltigkeit und Sport, die weniger offensichtlich sind. Dazu geh\u00f6ren u.a. Respekt, Toleranz, Teamgeist oder Weltoffenheit. 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