{"id":91113,"date":"2026-04-06T20:19:17","date_gmt":"2026-04-06T18:19:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=91113"},"modified":"2026-04-07T20:19:49","modified_gmt":"2026-04-07T18:19:49","slug":"michael-wessel-startphase-ware-eine-wilde-zeit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/04\/06\/michael-wessel-startphase-ware-eine-wilde-zeit\/","title":{"rendered":"Michael Wessel: Startphase ware eine wilde Zeit"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_91117\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-91117 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/04\/Pressefoto-Michael-Wessel_Credit-Pflege-Wessel-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1890\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Unternehmer Michael Wessel, fest mit Wuppertal verwurzelt &#8211; wie die ber\u00fchmte Schwebebahn, das Wahrzeichen der Bergischen Metropole &#8211; \u00a9 Pflege Wessel<\/span><\/div>\n<p>Michael Wessel musste auch erkennen, wieviel Zeit auch zum Geldverdienen n\u00f6tig war: Mit Diensten als Nachtwache im Petrus Krankenhaus und in der Fabricius-Klinik in Remscheid. Oft arbeitete er das gesamte Wochenende, um dann f\u00fcr die Uni montagsfr\u00fch zur\u00fcck nach Gie\u00dfen zu fahren. \u201eDas hat auf Dauer nicht funktioniert\u201c, gesteht Michael Wessel. Und so kam alles ganz anders.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>1996 gr\u00fcndete er sein Unternehmen Pflege Wessel, begann mit einem ambulanten Pflegedienst. \u201eBei der Zulassung sagte man mir \u201aherzlich willkommen in der Pflegemafia\u2018 \u2013 das hat mich schon ein wenig erschreckt.\u201c Wessel intensivierte die Kontakte zu Kliniken und da es noch keine Sozialdienste gab, fanden die Erstgespr\u00e4che mit Patienten und Angeh\u00f6rigen direkt am Krankenhausbett statt. Noch bevor die Patienten entlassen wurden und auf die Suche nach einem Pflegedienst gehen mussten. Das B\u00fcro im Elternhaus, Mutter Inge als Unterst\u00fctzung, eine gebrauchte elektrische Schreibmaschine, der Taschenrechner aus der Schulzeit, ein Nadeldrucker mit Endlospapier, Tourenplanung am Esstisch \u2013 so ging es los. \u201eDas war \u2018ne total wilde Zeit!\u201c<\/p>\n<h4>Viele Ideen ausprobiert<\/h4>\n<p>Viele Ideen wurden umgesetzt und ausprobiert \u2013 manches etablierte sich, anderes trieb die Firma fast in den Ruin. \u201eMan lernt jeden Tag dazu, das hat sich bis heute nicht ge\u00e4ndert\u201c, sagt Wessel. Was sich ebenfalls bis heute nicht ge\u00e4ndert hat: Akquise, innovative Projekte und neue Dienstleistungen sind Chefsache. Von der damals ersten Wundversorgung mit Maden \u00fcber Portversorgung mit Nahrung bis zur Er\u00f6ffnung eines eigenen Wundzentrums im Jahr 2023, von den ersten ambulanten Touren bis zu den heute f\u00fcnf Wohngemeinschaften f\u00fcr Demenzkranke, von den mittlerweile selbstverantworteten sieben WGs f\u00fcr schwerbehinderte junge Menschen bis zur 24-Stunden-Assistenz im gesamten bergischen Land und in M\u00fcnster \u2013 k\u00fcrzer zu treten, kommt f\u00fcr Wessel nicht infrage.<\/p>\n<p>Vor allem nicht im Jubil\u00e4umsjahr: \u201e30 Jahre Pflege Wessel bedeuten, dass wir als Unternehmen wirtschaftlich stabil, ein sicherer Arbeitgeber und zuverl\u00e4ssiger Dienstleister sind und bisher alle H\u00fcrden gemeistert haben. Besonders die finanziellen, beispielsweise nach Einf\u00fchrung der Tarifpflicht im Herbst 2022, die eine enorme Insolvenzwelle in der Branche ausgel\u00f6st hat.\u201c Wessel plant, weitere Pflege-Wohngemeinschaften zu er\u00f6ffnen und blickt wieder einmal \u00fcber die Grenzen Wuppertals hinaus. \u201eIn Essen entsteht ein neues Projekt.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignnone size-full wp-image-86094\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/08\/Credit_Pflege-Wessel.jpg\" alt=\"\" width=\"1520\" height=\"1114\" \/><\/p>\n<p>Will er es mit 60 noch mal wissen? Seine klare Antwort: \u201eEs hat sich nichts ge\u00e4ndert. Stillstand ist R\u00fcckschritt\u201c, sagt Michael Wessel, dessen Ehefrau Evelin h\u00e4lt ihm als Leiterin der Verwaltung seit 2016 den R\u00fccken frei. Dieses Jahr steht aber erstmal ganz im Zeichen des Feierns. \u201eWir veranstalten am Samstag, 20. Juni, ein gro\u00dfes \u00f6ffentliches Jubil\u00e4ums-Event f\u00fcr alle Mitarbeiter, Freunde, Familien und Besucher. Mit Festakt f\u00fcr langj\u00e4hrige Wegbegleiter und einem Tag der offenen T\u00fcr f\u00fcr Interessierte. Damit sagen wir: \u201aherzlichen Dank\u2018.\u201c<\/p>\n<h4>\u00dcber Pflege Wessel<\/h4>\n<p>Seit 29 Jahren haben Versorgung, Pflege und Betreuung von Menschen oberste Priorit\u00e4t f\u00fcr das 280 Mitarbeiter starke Unternehmen. Das Pflegeunternehmen Wessel mit Standort in Wuppertal bietet f\u00fcnf Pflege-Wohngemeinschaften f\u00fcr Menschen mit Demenz-Erkrankungen in Wuppertal und sieben selbstverantwortete Wohngemeinschaften f\u00fcr junge Menschen mit schwerer mehrfacher Behinderung in Wuppertal, Haan, Wermelskirchen, Remscheid und D\u00fclmen. Ein Ambulanter Dienst, Service-Wohnungen, 24-Stunden-Assistenzen sowie Verhinderungspflege geh\u00f6ren ebenfalls zum Angebot.<\/p>\n<h4>\u00dcber das Jubil\u00e4ums-Event<\/h4>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">Das \u00f6ffentliche Jubil\u00e4ums-Event von Pflege Wessel findet am Samstag (20. Juni) von 14 &#8211; 21 Uhr am Hauptsitz des Unternehmens &#8211; Oberd\u00f6rnen 90 in Wuppertal-Barmen &#8211; statt. Es gibt Essen, Eis, Getr\u00e4nke, Musik und ein buntes Unterhaltungsprogramm f\u00fcr Familien mit Kindern. <\/span><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pflege-wessel.de\">www.pflege-wessel.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>30 Jahre Pflege Wessel: R\u00fcckblick, Einblick, Ausblick und Michael Wessel ganz pers\u00f6nlich. \u201eEigentlich wollte ich Chirurg oder Gerichtsmediziner werden\u201c, verr\u00e4t Michael Wessel. Nach dem Abitur 1986 also die Immatrikulation in Gie\u00dfen. \u201eAllerdings hatte ich v\u00f6llig untersch\u00e4tzt, wie lernintensiv das Medizinstudium war. Vor allem, weil ich viel Zeit in Studentenkneipen verbracht habe\u201c, gibt er lachend zu.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[24],"tags":[],"class_list":["post-91113","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wuppertal"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-14 23:48:27","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91113","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=91113"}],"version-history":[{"count":6,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91113\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":91121,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/91113\/revisions\/91121"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=91113"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=91113"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=91113"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}