{"id":90733,"date":"2026-03-10T12:47:07","date_gmt":"2026-03-10T11:47:07","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=90733"},"modified":"2026-03-21T09:41:44","modified_gmt":"2026-03-21T08:41:44","slug":"rennen-um-den-nicht-abstiegsplatz-bleibt-offen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/03\/10\/rennen-um-den-nicht-abstiegsplatz-bleibt-offen\/","title":{"rendered":"Rennen um den Nicht-Abstiegsplatz bleibt offen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_87451\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-87451 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2025\/10\/Atmaca-Kadi-JC-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kadi Atmaca hatte in R\u00f6dinghausen die beste Torchance f\u00fcr den abstiegsbedrohten WSV auf dem Fu\u00df &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Angesichts der prek\u00e4ren Ausgangslage darf man das Ergebnis f\u00fcr den WSV nach drei Niederlagen in Folge durchaus als Erfolg bewerten. R\u00f6dinghausen hatte n\u00e4mlich zuletzt in Bonn 1:0 gewonnen und damit eine 107-t\u00e4gige Durststrecke beendet. Die lange als Absteiger gehandelten Ostwestfalen waren damit in der Tabelle erstmals am WSV vorbei gezogen, was in dem Luftkurort mit seinen 10.000 Einwohnern Jubel und Erleichterung ausl\u00f6ste.<\/p>\n<h4>Die Angst zu verlieren, spielte mit<\/h4>\n<p>Es war von beiden Seiten ein ganz schwaches Spiel, die Angst zu verlieren, in jeder Phase erkennbar. Das Hauptaugenmerk lag auf der Sicherung der Abwehr, weniger im Spielaufbau, schon gar nicht in der Offensive. Bei nur 700 Zuschauer im \u201eH\u00e4cker Wiehenstadion\u201c, davon diesmal nur etwa 100 aus Wuppertal, fehlte da auch so etwas wie die richtige Atmosph\u00e4re. Ein Zwischenruf von der Trib\u00fcne beschrieb haargenau die Stimmung: \u201eSpielt einfach mal Fu\u00dfball!&#8220; Beifall gab es schon, wenn der Ball nur energisch genug ins Aus getreten wurde. Die ung\u00fcnstigen Platzverh\u00e4ltnisse taten ein \u00fcbriges.<\/p>\n<p>Beide Vereine hatten nur je eine echte Torchance. Nach einem Fehlpass von Subaru Nishimura landete das Leder letztlich bei R\u00f6dinghausens Torj\u00e4ger Eduard Probst, der aber aus elf Metern verzog (10.). Dabei ist Probst mit 14 Treffern in dieser Saison zusammen mit dem D\u00fcsseldorfer Deniz Bindemann der bislang erfolgreichste St\u00fcrmer der Regionalliga West. Ihn ganz ausgeschaltet zu haben, verdient bereits Anerkennung.<\/p>\n<h4>Dildar Atmaca mit der einzigen Chance<\/h4>\n<p>Die zweite Torchance des Spieles hatte der WSV. Dildar &#8222;Kadi&#8220; Atmaca spielte zwei Gegenspieler aus und knallte dann das Leder aus 20 Metern an die Unterkante des Alu-Rahmens (67.). WSV-Coach Mike Wunderlich fasste in seiner Spielanalyse zusammen: \u201eIn der zweiten Halbzeit haben wir zwar keinen brutal guten Fu\u00dfball gespielt, aber hatten unsere Situationen, auch mit dem Ding von Kadi, das abgef\u00e4lscht war. In der Phase, in der man steckt, w\u00fcnscht man sich nat\u00fcrlich, dass der dann auch mal reinrutscht.&#8220;<\/p>\n<div id=\"attachment_90738\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90738 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bild-12.jpeg\" alt=\"\" width=\"2500\" height=\"1667\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Josue Santo kam auch in R\u00f6dinghausen nicht so richtig zum Zuge &#8211; das lag aber auch an der mangelnden Unterst\u00fctzung &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>Auch R\u00f6dinghausens Coach Lars Fleischer (31), langj\u00e4hriger Co-Trainer bei Rot-Weiss Essen in der 3. Liga, war erst ihm Dezember mit der R\u00fcckrunde verpflichtet worden. A-Lizenz Inhaber Fleischer: \u201eDie Geschichte des Spiels ist schnell erz\u00e4hlt. Wir hatten uns nach dem Wochenende vorgenommen, dass wir diese sehr energetische Leistung noch einmal auf den Platz bekommen. Das haben wir nicht geschafft\u201c. Und weiter: \u201cWir waren etwas m\u00fcde, haben nicht frisch gewirkt. Lange Rede, \u00a0kurzer Sinn: Es war ein verdientes 0:0\u201c.<\/p>\n<h4>Offene Fragen: WSV-Spieler suspendiert?<\/h4>\n<p>Der WSV-Trainer lie\u00df hinten mit einer Viererkette spielen und hatte das Prim\u00e4r-Ziel, keine Gegentore zu kassieren. Trotzdem wollte er \u201evoll auf Sieg\u201c spielen. In der Spitze agierte Josue Santo, dem oft die Unterst\u00fctzung fehlte und der auch deshalb wenig Wirkung erzielen konnte. Kadi Atmaca und Semir Saric waren in der Startelf, daf\u00fcr musste Levin M\u00fcller zun\u00e4chst auf der Auswechselbank Platz nehmen. Vincent Schaub fehlte gelbgesperrt. Einmal mehr fanden die Spieler Amin Bouzraa (bisher 5 Tore) und Aldin Dervisevic aus nicht genannten Gr\u00fcnden keine Ber\u00fccksichtigung. Dazu nur dies: Die Spieler sind\u00a0 f\u00fcr die drei Spiele gegen Siegen, R\u00f6dinghausen und Lotte zun\u00e4chst freigestellt. Unbest\u00e4tigten Informationen zufolge sollen beim WSV inzwischen nach Chesron Oostwoud und Ronay Arabaci weitere Spieler aus dem ehemals 30k\u00f6pfigen Kader suspendiert worden sein.<\/p>\n<h4>Schiri Schr\u00f6der gab den Hinweis<\/h4>\n<p>Der erst 21j\u00e4hrige Schiedsrichter Henry Schr\u00f6der (VfL Hiddesen) leitete die Partie in R\u00f6dinghausen mit viel Fingerspitzengef\u00fchl. Vor zwei Jahren war er als \u201eNachwuchs-Schiedsrichter des Jahres\u201c\u00a0 ausgezeichnet worden. Mit 19 wurde der Unparteiische bereits in der Regionalliga West und in der Junioren-Bundesliga eingesetzt. In der Pause soll er dem Wuppertaler Trainer einen Hinweis gegeben haben, dass der bereits gelb-verwarnte Dominic Duncan Gefahr liefe, einen Platzverweis zu bekommen. F\u00fcr den wieder etwas ungl\u00fccklich agierenden WSV-Kapit\u00e4n kam dann auch in der zweiten H\u00e4lfte Salmin Rebronja ins Spiel. Die Kapit\u00e4nsw\u00fcrde wurde dann bis zu dessen Auswechselung (63.) Semir Saric \u00fcbertragen.<\/p>\n<div id=\"attachment_90739\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90739 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bild-1-6.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1706\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dem Trainerteam um Co-Trainer Kevin Rodrigues Pires (l.), Cheftrainer Mike Wunderlich (M.) und Co-Trainer Adli Lachheb bleibt nur viel Arbeit und die Hoffnung, den Abstieg doch noch verhindern zu k\u00f6nnen &#8211; \u00a9 Archivfoto Jochen Classen<\/span><\/div>\n<p>F\u00fcr den WSV geht es schon am kommenden Samstag (21.03.) um 14:00 Uhr mit dem Heimspiel gegen Sportfreunde Lotte weiter. \u201eDas m\u00fcssen wir ziehen. Die Jungs haben heute alles auf dem Platz gelassen. Das ist das, was wir wollen. Wir m\u00fcssen alles rausknallen und hoffen, dass es am Ende reichen wird\u201c, so der Wuppertaler Coach Mike Wunderlich.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n<h4>SV R\u00f6dinghauen &#8211; Wuppertaler SV 0:0<\/h4>\n<p><b>Aufstellung SV R\u00f6dinghausen<\/b>: Gorka &#8211; Miftaraj, Hippe, Chato, Schwermann (81. Yildirim), Bauer, Firmino Dantas, Rohlfing, Tia, Reutter (81. Gresler), Probst<\/p>\n<p><b>Aufstellung Wuppertaler SV:<\/b> Luyambula &#8211; Nishimura, Miyamoto, Duncan (46. Rebronja), Saric (63. M\u00fcller), Aydogan, Santo (75. Heim), Hirschberger, Atmaca (90.+2 Fehr), Stojanovic, Durgun<\/p>\n<p><b>Schiedsrichter: <\/b>Henry Schr\u00f6der (VfL Hiddesen)<\/p>\n<p><b>Gelbe Karten:<\/b> Hippe (8.) &#8211; Duncan (13.), Hirschberger (32.), Saric (57.), Heim (79.), Nishimura (88.)<\/p>\n<p><b>Zuschauer:<\/b> 700<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Eine Vorentscheidung im Abstiegskampf hat es nicht gegeben! Das mit Spannung erwartete Kellerduell der Regionalliga West blieb eine \u201eNull-Nummer\u201c. Leistungsgerecht mit 0:0 trennten sich der SV R\u00f6dinghausen vom Wuppertaler SV, womit des Rennen um den\u00a0Nicht-Abstiegsplatz (Rang 15) weiter offen blieb. Das \u201eEndspiel\u201c in der Schlussphase der Meisterschaft hatte keinen Sieger, aber auch nicht unwichtig, auch keinen Verlierer.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-90733","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 18:03:14","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90733","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90733"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90733\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90745,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90733\/revisions\/90745"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90733"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90733"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90733"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}