{"id":90711,"date":"2026-03-08T19:21:56","date_gmt":"2026-03-08T18:21:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=90711"},"modified":"2026-03-19T13:54:14","modified_gmt":"2026-03-19T12:54:14","slug":"mal-sehen-carl-peter-buschkuehle-stellt-aus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/03\/08\/mal-sehen-carl-peter-buschkuehle-stellt-aus\/","title":{"rendered":"&#8222;Mal sehen&#8220;: Carl-Peter Buschk\u00fchle stellt aus"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_90713\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 507px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90713\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_9759.jpeg\" alt=\"\" width=\"497\" height=\"358\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der K\u00fcnstler Carl-Peter Buschk\u00fchle stellt im BKG-Studio aus &#8211; \u00a9 Joachim Kettel<\/span><\/div>\n<p>\u201eMal sehen\u201c ist aber auch eine Methode &#8211; mit einem Bildmotiv zu beginnen und mal zu sehen, was daraus wird. So entstehen n\u00e4mlich die Bilder von Carl-Peter Buschk\u00fchle. Am Beginn steht ein Motiv, welches das Interesse des K\u00fcnstlers weckt, sei es ein Portrait, eine Figur oder ein Gegenstand.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese fordern zur k\u00fcnstlerischen Gestaltung heraus, wobei die gebrauchten Medien ganz unterschiedlich sein k\u00f6nnen: Zeichnung, Malerei, Plastik, Fotografie, digitale Bildmontage. Wie die Dinge gestaltet werden, bestimmen sie im Wesentlichen selbst. Buschk\u00fchle h\u00e4lt nichts vom oft ge\u00e4u\u00dferten Satz \u201eKunst ist subjektiv\u201c. Im Gegenteil, er h\u00e4lt Kunst f\u00fcr \u201eobjektiv\u201c, denn wenn der K\u00fcnstler nicht auf das \u201ah\u00f6rt\u2018, was das Werk will, dann hat er gute Chancen, es zu ruinieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Um zu \u201ah\u00f6ren\u2018, was die Dinge wollen, die da gestaltet werden, welche Form sie annehmen, in welche Zusammenh\u00e4nge sie zueinander treten, verlangt eine st\u00e4ndig zu \u00fcbende Sensibilit\u00e4t. Diese \u00dcbung betrifft eine aufmerksame Wahrnehmung, ein angemessenes Spiel der Einbildungskraft, und auch Kenntnis \u00fcber die Motive sowie \u00fcber die Techniken der Gestaltung. Wenn das alles zusammenspielt im Moment der Arbeit, dann kann man von \u201aIntuition\u2018 sprechen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<div id=\"attachment_90716\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 510px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90716 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bild-2.jpg\" alt=\"\" width=\"500\" height=\"333\" \/><span class=\"wp-caption-text\">F\u00f6rdert die Kultur: Der Bundestagsabgeordnete Helge Lindh &#8211; \u00a9 Photothek<\/span><\/div>\n<p>Sie ist leitend im k\u00fcnstlerischen Tun. Sie ist kein omin\u00f6ses \u201aBauchgef\u00fchl\u2018, sondern das Zusammenwirken der geistigen F\u00e4higkeiten im Augenblick des Erkennens und Handelns. So gewinnen die K\u00f6pfe, Portraits und Figuren Ausdruck in Carl-Peter Buschk\u00fchles Werken, so finden unterschiedliche Bildmotive zueinander in den gemalten oder den digitalen Montagen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u201aMal sehen, was passiert\u2018 ist dabei die treibende Neugier im Schaffensprozess. Am Anfang ist v\u00f6llig unklar, was am Ende herauskommen wird. Aber eigent\u00fcmlicherweise finden die Dinge schlie\u00dflich zusammen, sofern das Werk einigerma\u00dfen gelingt, \u201emit sich zufrieden ist\u201c, wie Joseph Beuys es ausdr\u00fcckte. So regen sie die Betrachtenden schlie\u00dflich dazu an, in ihnen Geschichten zu entdecken, die nicht geplant waren, aber intuitiv entstanden sind.<\/p>\n<p><strong>Termin:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/strong><\/p>\n<p>Kunst-Ausstellung<\/p>\n<h4>\u201eMal sehen\u201c<\/h4>\n<p><strong>Carl-Peter Buschk\u00fchle<\/strong><\/p>\n<p>Vernissage &#8211; 22.03.2026 \u00a0\u2013 12.04.2026 &#8211; 12:00 Uhr<\/p>\n<p>Carl-Peter Buschk\u00fchle \u2013 &#8218;Mal sehen&#8216;<\/p>\n<p>BKG-Studio\u00a0im Kolkmannhaus<\/p>\n<p>BKG-Studio im Kolkmannhaus &#8211; Hofaue 55 &#8211; 42103 Wuppertal &#8211; Innenhof &#8211; 3. OG<\/p>\n<p>Begr\u00fc\u00dfung: Helge Lindh, MdB<\/p>\n<p>Einf\u00fchrung zur Ausstellung:\u00a0Anne Kathrin\u00a0Reif<\/p>\n<p>Die Ausstellung l\u00e4uft bis zum 12.04.2026<\/p>\n<p>\u00d6ffnungszeiten: samstags \/ sonntags 14 \u2013 17 Uhr<\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.bkg-wuppertal.de\/\">www.bkg-wuppertal.de<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eMal sehen\u201c, das ist der Titel einer Ausstellung des K\u00fcnstlers Carl-Peter Buschk\u00fchle im BKG-Studio, der neugierig macht. \u201aMal sehen\u2018, was soll das bedeuten hei\u00dfen? Einiges: Eine Einladung &#8211; mal sehen, was in der Ausstellung zu sehen ist. Aber auch die Aufforderung, mit Mu\u00dfe einmal wieder genau hinsehen.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-90711","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-11 02:19:53","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90711","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90711"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90711\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90718,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90711\/revisions\/90718"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90711"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90711"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90711"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}