{"id":90662,"date":"2026-03-10T14:25:30","date_gmt":"2026-03-10T13:25:30","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=90662"},"modified":"2026-03-23T14:20:53","modified_gmt":"2026-03-23T13:20:53","slug":"grundschule-der-zukunft-spannendes-lehr-lernprojekt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/03\/10\/grundschule-der-zukunft-spannendes-lehr-lernprojekt\/","title":{"rendered":"&#8218;Grundschule der Zukunft&#8216;: Spannendes Lehr-Lernprojekt"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_90666\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90666 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/orca-school-enrollment-1001489-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2036\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Mit der Einschulung beginnt f\u00fcr die Kinder ein wichtiger, neuer Lebensabschnitt &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Schulen erhalten Unterst\u00fctzung durch die Universit\u00e4t bei der Schulentwicklung. Die Frage, warum Schulen das nicht alleine hinkriegen, stellt sich f\u00fcr die Wissenschaftlerin nicht. \u201eDie Schulen bekommen sehr viel und auch sehr gut hin. Gleichzeitig wachsen aber auch die Anforderungen \u00fcber den reinen Unterricht hinaus\u201c, erkl\u00e4rt sie. \u201eSchulentwicklung, nachhaltige Gestaltung sowie die F\u00f6rderung sozialer Teilhabe, das sind alles komplexe, langfristige Prozesse, die nat\u00fcrlich in irgendeiner Form gemeinsam gestaltet werden m\u00fcssen und vor allem auch empirisch fundiert weiterentwickelt werden.\u201c<\/p>\n<p>Schulen im Alltag seien bereits sehr stark ausgelastet, sodass eine externe Unterst\u00fctzung auch entlasten und zus\u00e4tzliche Perspektiven einbringen sowie Entwicklungsprozesse systematisch und wirksam begleiten k\u00f6nne.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<h4>Besinnung auf authentische Praxiserfahrung mit dem Wissen von heute<\/h4>\n<p>Heute fehlt es der Lehrkr\u00e4ftebildung oft an authentischen Praxiserfahrungen und gelebter Kooperation mit der Gesellschaft, obwohl das alles schon einmal da war. \u201eDas ist im Prinzip ein alter Hut\u201c, sagt die Wissenschaftlerin, \u201edenn die authentische Praxiserfahrung und auch die gesellschaftliche Kooperation waren schon ein zentrales Element in der Lehrkr\u00e4ftebildung fr\u00fcher, insbesondere in der Ausbildung an P\u00e4dagogischen Hochschulen f\u00fcr Grundschullehrkr\u00e4fte. Vor allem auch in der Zeit vor den 1970er Jahren, vor den Reformen, da waren die PHs eben vor allem die Ausbildungsst\u00e4tte f\u00fcr Grundschullehrkr\u00e4fte und dort gab es einen sehr engen Praxisbezug.\u201c<\/p>\n<p>Mit den Reformen der 1970er Jahre wurde auch das Grundschullehramt st\u00e4rker an den Universit\u00e4ten verankert. Dadurch gewann eine wissenschaftliche und empirische Fundierung p\u00e4dagogischer Konzepte an Bedeutung und die Ausbildung wurde insgesamt st\u00e4rker formalisiert und wissenschaftlich ausgerichtet. \u201eHeute gibt es nun wieder eine Besinnung auf das, was es fr\u00fcher schon einmal gab, das kann ich schon beobachten, allerdings mit dem Wissen, was wir aus der starken Akademisierung der Lehrkr\u00e4ftebildung der letzten Jahrzehnte gelernt haben. Wir machen also nicht nur R\u00fcckschritte, sondern f\u00fchren neu- oder weiterentwickelte praxisnahe Konzepte wieder in das \u00fcberwiegend theoriebezogene Lehramtsstudium ein.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_90675\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 488px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90675 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Juliane-Schlesier-bei-der-Ehrenamtspreisverleihung-2025-foto-von-Heyden-Ausschnitt-2-1.jpg\" alt=\"\" width=\"478\" height=\"631\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Juliane Schlesier &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<p>In einem Lehr-Lern-Projekt mit dem Titel &#8222;Grundschule der Zukunft&#8220;, gef\u00f6rdert durch die Barthel-\/EWE-Stiftung, welches auf der demokratiebildenden Lehr-Lernmethode des Lernens durch Engagement basiert, hat Schlesier ca. 150 Lehramtsstudierende und rund 400 Grundschulkinder in Niedersachsen in kleinen, inklusiven sog. &#8222;Heldinnen- und Helden-Team&#8220; zusammengebracht, um gemeinn\u00fctzige und nachhaltige Projekte f\u00fcr Schulen zu entwickeln und umzusetzen. Voraussetzung war die individuelle F\u00f6rderung jeder Schule. \u201eIn dem Projekt wurden die realen Bedarfe der Schulen vorab ermittelt, die Projekte wurden auch curricular eingebettet, d.h. z. B. in Themen des Sach-, Deutsch-, Kunst- und Mathematikunterrichts.\u201c, erl\u00e4utert Schlesier die Vorgehensweise.<\/p>\n<p>\u201eDie Kinder wurden aktiv an der Planung und Umsetzung beteiligt, sodass diese Projekte nicht im Vorfeld geplant werden konnten. Es wurde individuell an den Schulen ergr\u00fcndet, was gebraucht wird, damit Unterricht gut stattfinden kann, damit die Kinder vielleicht einen sch\u00f6neren Pausenhof haben, auf dem sie sich auch von den Unterrichtszeiten gut erholen und auch spielen k\u00f6nnen.\u201c Die Ma\u00dfnahmen reichten von der einfachen Aufbereitung alter Sitzb\u00e4nke bis zur Anpflanzung von Naschobsthecken und Hochbeeten, der Reinigung von Teichen oder den Bau von Insektenhotels. \u201eEs wurden Sinnespfade angelegt und auch Bauwagen angeschafft und umgearbeitet, sodass man darin Spielzeuge unterbringen kann. Wir sind mittlerweile bei ungef\u00e4hr 70 Projekten, die da entstanden sind und total vielf\u00e4ltig sind.\u201c<\/p>\n<p><b>Ein Miteinander ohne Soziale Medien<\/b><\/p>\n<p>Ein wesentlicher Punkt des von 2023 bis 2025 laufenden Projektes war, dass die Menschen wieder ohne digitale Medien miteinander in Kontakt kommen und agieren. Dazu Schlesier: \u201eTats\u00e4chlich ist das ein ganz zentrales Ziel der Methode, Lernen als gemeinschaftliches, reales Handeln zu gestalten und Menschen auch bewusst in direktiven, pers\u00f6nlichen Kontakt zu bringen. Zu Zeiten von Corona wurde sehr stark forciert, dass jeder sein eigenes S\u00fcppchen kocht. Das war eine Entwicklung, die in der Coronaphase bei den Kindern in einer sehr pr\u00e4genden Phase ihres Lebens passierte. Nun aber, in diesen Teilprojekten von &#8222;Grundschule der Zukunft&#8220; arbeiteten die Kinder, Studierenden, Lehrkr\u00e4fte und Eltern ohne digitale Medien zusammen, stimmten sich ab, trafen Entscheidungen, l\u00f6sten Probleme und kamen einfach ins gemeinsame Tun.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_90669\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 488px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90669 \" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Erstklaessler_mit_Schultuete-CC-BY-SA-3.0.jpg\" alt=\"\" width=\"478\" height=\"431\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Grundschule der Zukunft kommt auch ihm zugute: Erstkl\u00e4ssler mit Schult\u00fcte &#8211; \u00a9 CC BY-SA 3.0<\/span><\/div>\n<p>Und diese gemeinsame Interaktion wurde schon nach nur drei bis f\u00fcnf Tagen der Projektarbeit vor Ort als sehr wertvoll erlebt. \u201eEs entstand ein solch enger Kontakt, dass die Kinder die Studierenden hinterher kaum noch loslassen wollten. Da sind Beziehungen aufgebaut worden, sodass der Projekterfolg nicht nur in Zahlen messbar ist, sondern auch in dem entstandenen Spirit.\u201c Ganz ohne Digitale Medien kam das Projekt dann doch nicht aus, denn an jeder Schule habe auch eine Gruppe die Dokumentation \u00fcbernommen, die dann \u00fcber digitale Medien erfolgte. \u201eAllerdings geschah auch das wieder gemeinsam\u201c, unterstreicht die Projektleiterin und f\u00e4hrt fort, \u201eda sind dann Interviews mit den anderen Beteiligten gef\u00fchrt worden, sodass es dabei auch nicht um das passive Konsummieren von digitalen Medien ging, sondern um das aktive Arbeiten mit digitalen Medien.\u201c<\/p>\n<h4>Kultur der gegenseitigen Unterst\u00fctzung<\/h4>\n<p>Das Projekt &#8222;Grundschule der Zukunft&#8220; f\u00f6rdert eine Kultur der gegenseitigen Unterst\u00fctzung, die sich auf mehreren Ebenen zeigte. \u201eInnerhalb der &#8218;Heldinnen- und Helden-Teams&#8216; \u00fcbernahmen die Kinder und Studierenden Verantwortung f\u00fcreinander. Sie unterst\u00fctzten sich bei Planungen, bei der Umsetzung und Probleml\u00f6sung und brachten unterschiedliche St\u00e4rken ein. Hilfe wurde da nicht als Aufwand, sondern als selbstverst\u00e4ndlicher Teil der gemeinsamen Arbeit erlebt. Auch die \u00e4lteren Kinder halfen selbstverst\u00e4ndlich den j\u00fcngeren Kindern. Die, die nicht so viel Kraft hatten, um zu s\u00e4gen oder umzugraben, erhielten sofort Unterst\u00fctzung.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_90678\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 488px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90678 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/guvo59-school-3518905_1280.jpg\" alt=\"\" width=\"478\" height=\"395\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Die Schult\u00fcte ist f\u00fcr jedes Kind ein wichtiges Symbol f\u00fcr eine neue Zeit &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Weitere Unterst\u00fctzung entstand auch zwischen den Akteursgruppen. Da die Lehrkr\u00e4fte ihre Schule f\u00fcr diese neue Projekterfahrung \u00f6ffneten, war die Universit\u00e4t auf einmal aktiv im Geschehen und gestaltete mit. \u201eEs war ja ein Schulprojekt zu Unterrichtszeiten. Die Lehrkr\u00e4fte waren als beratende Instanzen dabei, hielten sich aber im Hintergrund auf und haben nur bei Problemen zwischen Studierenden und Sch\u00fclern vermittelt. Das hat total gut geklappt. Das war ein kooperatives Miteinander, das von Vertrauen und Wertsch\u00e4tzung gepr\u00e4gt war.\u201c<\/p>\n<h4>Ein Projekt mit Transferpotential<\/h4>\n<p><b>\u201e<\/b>Ich habe das Projekt zwar an Grundschulen durchf\u00fchren lassen\u201c, sagt Schlesier, \u201eaber nat\u00fcrlich kann man das auch auf andere Schulformen transferieren. Das Projekt basiert auf der Lernmethode &#8218;Lernen durch Engagement&#8216;, die ja vorwiegend im Sekundarstufenbereich schon eingesetzt wird, allerdings etwas anders, als ich das mache, weil das bislang nicht mit der Lehrkr\u00e4ftebildung verbunden wird. Es ist also etwas Besonderes, dass ich mit dem Projekt an die Grundschulen gehe und die Grundschule mit der Lehrkr\u00e4ftebildung verbunden habe. Es zeigt, dass es schon mit den ganz kleinen Sch\u00fclern geht. Da steckt das Transferpotential drin. Die Universit\u00e4ten und die Schulen k\u00f6nnen etwas enger zusammenr\u00fccken und verl\u00e4ssliche Kooperationen aufbauen, sodass die Theorie auch in die Praxis diffundieren kann und anders herum die praktischen Ideen und Erfahrungen auch zu den Lehramtsstudierenden kommen.\u201c Von Seiten der Universit\u00e4t erh\u00e4lt Schlesier gro\u00dfe Unterst\u00fctzung und wird nun das Projekt auch in Wuppertaler Schulen beginnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weiterf\u00fchrende Informationen zum Projekt erhalten interessierte Schulen unter: <a href=\"mailto:schlesier@uni-wuppertal.de\">schlesier@uni-wuppertal.de<\/a><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_90672\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90672 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Juliane-Schlesier-bei-der-Ehrenamtspreisverleihung-2025-foto-von-Heyden-Ausschnitt-1.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"303\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Prof. Dr. Juliane Schlesier &#8211; \u00a9 Friederike von Heyden<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Prof. Dr. Juliane Schlesier<\/h4>\n<p><a href=\"https:\/\/gpf.uni-wuppertal.de\/de\/team\/prof-dr-juliane-schlesier\/schlesier\/\">Prof. Dr. Juliane Schlesier<\/a> leitet den Arbeitsbereich Grundschulp\u00e4dagogische Forschung am Institut f\u00fcr Bildungsforschung an der Bergischen Universit\u00e4t. Sie forscht zu sozio-emotionalen Schulerfahrungen in der Primarstufe, insbesondere zu Beziehungen, Emotionen, Wohlbefinden und Stress, sowie zur Lehrkr\u00e4ftebildung und Schulentwicklung. In ihren Projekten bearbeitet sie unter anderem Profile des Beziehungserlebens, Interventionsans\u00e4tze wie \u201eLernen durch Engagement\u201c und \u00dcberg\u00e4nge in der Schule.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der erste Platz des Third-Mission-Ehrenamtspreises der Bergischen Universit\u00e4t war nicht die erste Auszeichnung, die Prof. Dr. Juliane Schlesier f\u00fcr ihr Lehr-Lern-Projekt &#8222;Grundschule der Zukunft&#8220; im letzten Jahr erhielt. \u201eEs ist ja ein Projekt, was im sehr Kleinen gestartet ist\u201c, sagt die Professorin, \u201eund dieser Erfolg zeigt uns deutlich, dass da Transferpotential drin liegt.\u201c Ein spannendes Thema, das Auto Uwe Blasse im Rahmen der interessanten, Lehrreichen Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; aufgegriffen hat.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-90662","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-09 12:11:56","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90662","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90662"}],"version-history":[{"count":10,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90662\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90681,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90662\/revisions\/90681"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90662"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90662"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90662"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}