{"id":90453,"date":"2026-03-10T16:46:56","date_gmt":"2026-03-10T15:46:56","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=90453"},"modified":"2026-03-16T08:15:49","modified_gmt":"2026-03-16T07:15:49","slug":"sichere-rueckzugsraeume-fuer-suchtkranke-schaffen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/03\/10\/sichere-rueckzugsraeume-fuer-suchtkranke-schaffen\/","title":{"rendered":"Sichere R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr Suchtkranke schaffen"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_90455\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90455 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Tim-Lukas-Foto-Bo-Tackenberg.jpeg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"601\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Tim Lukas, Diplom-Soziologe an der Bergischen Universit\u00e4t &#8211; \u00a9 Bo Tackenberg<\/span><\/div>\n<p>Autor Uwe Blass hat sich im Rahmen der beliebten Uni-Reihe &#8222;Transfergeschichten&#8220; mit dem Diplom-Soziologen Tim Lukas \u00fcber das Problem und die \u00a0Hintergr\u00fcnde unterhalten.<\/p>\n<h4>Ausstellungskonzept in Zusammenarbeit mit TH N\u00fcrnberg<\/h4>\n<p>Projekte entstehen oft, weil sich Wissenschaftler kennen oder voneinander geh\u00f6rt haben und sich dann vernetzen. Der Suchtforscher Daniel Deimel, Professor f\u00fcr Gesundheitsf\u00f6rderung und Pr\u00e4vention an der Fakult\u00e4t f\u00fcr Sozialwissenschaften der Technischen Hochschule N\u00fcrnberg, hatte von einem Autofotografie-Projekt (Das Verfahren der Autofotografie zielt darauf ab, dass Bewohner eines Stadtteils\/ Sozialraums eigenst\u00e4ndig bestimmte Orte ausw\u00e4hlen und diese fotografieren, Anm. d. Red.) Lukas` \u00fcber wohnungslose Menschen in D\u00fcsseldorf geh\u00f6rt und den Wuppertaler Wissenschaftler angesprochen, mit der Idee, dieses Projekt auch einmal am K\u00f6lner Neumarkt mit suchtkranken Menschen durchzuf\u00fchren.<\/p>\n<p>Prof. Deimel selber lebt in K\u00f6ln und hatte dort bereits die ver\u00e4nderten Drogenkonsum-Muster in der Szene beforscht. \u201eIch fand die Idee gleich gut\u201c, sagt Lukas, \u201edenn auch in D\u00fcsseldorf gab es \u00dcberschneidungen mit der Drogenszene, und der Konsum von Crack wird vielerorts mehr und mehr zu einem Problem, nicht nur am K\u00f6lner Neumarkt. Daher wollten wir die Situation einmal mit dem Mittel der Autofotografie untersuchen und haben Einwegkameras an die Suchtkranken vor Ort verteilt.\u201c<\/p>\n<h4>Einblicke in das Leben suchtkranker Menschen<\/h4>\n<p>Fotografie sei etwas, das sehr anschlussf\u00e4hig sei, und es lasse sich gut \u00fcber Fotos sprechen. \u201eWir hatten also die Fotos und haben mit den jeweiligen Fotografen, f\u00fcnf Menschen aus der Drogenszene am Neumarkt, \u00fcber ihre gew\u00e4hlten Fotomotive gesprochen.\u201c Die Ausstellung will sensibilisieren und vor allem einen Perspektivwechsel hervorrufen. \u201eMit diesen Fotos kann man nun einen Einblick in die Lebenswelt suchtkranker Menschen und von Menschen mit dem Lebensmittelpunkt Stra\u00dfe gewinnen\u201c, erkl\u00e4rt Lukas. F\u00fcr suchtkranke Menschen sei die Drogenszene ein Risikoumfeld, in dem sie zahlreichen Gefahren ausgesetzt seien. \u201eSie m\u00fcssen sich dort aufhalten, weil die Dealer dort sind, weil sie dort Drogen kaufen k\u00f6nnen, weil es vielleicht keine anderen Orte mehr gibt, an denen sie sich \u00fcberhaupt im \u00f6ffentlichen Raum aufhalten k\u00f6nnen. Sie erleben dort Gewalt, Ausgrenzung, Kontrollen durch die Polizei. Es ist ein h\u00f6chst entsichertes Leben auf der Stra\u00dfe, dass Teile der Mehrheitsgesellschaft jedoch am liebsten ganz aus den Innenst\u00e4dten verdr\u00e4ngen wollen.<\/p>\n<div id=\"attachment_44822\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 440px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"size-full wp-image-44822\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2022\/01\/Logo-Transfergeschichten.jpg\" alt=\"\" width=\"430\" height=\"138\" \/><span class=\"wp-caption-text\">\u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<p>Dass die Akzeptanz von Drogenabh\u00e4ngigen im Zentrum der Stadt immer sehr fragil ist, zeigte sich vor kurzem in K\u00f6ln, als B\u00fcrger in einer Veranstaltung gegen ein, von der Stadt geplantes, neues Suchthilfezentrum lautstark protestierten. Dazu Tim Lukas: \u201eNiemand will das in seiner Nachbarschaft haben. Das ist Teil des Problems. Es ist aber wichtig, dass Hilfeinfrastrukturen, also Suchthilfezentren, Drogenkonsumr\u00e4ume, nicht irgendwo auf der gr\u00fcnen Wiese entstehen. Diese R\u00e4ume m\u00fcssen an Orten sein, die gut erreichbar sind, wo sich die Szene ohnehin aufh\u00e4lt und wo auch gesellschaftliche Teilhabe m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n<h4>Der Kontinent wird mit Kokain \u00fcberschwemmt<\/h4>\n<p>Drogen wurden zwar schon immer in den Innenst\u00e4dten konsumiert, jedoch kommt mit Crack eine neue Qualit\u00e4t ins Spiel. \u201eCrack ist rauchbares Kokain, es wird mit Natron aufgekocht und dann entstehen die sogenannten Cracksteine\u201c, erl\u00e4utert der Soziologe. \u201eDiese Steine werden dann in der Pfeife geraucht. Seit einigen Jahren haben wir eine regelrechte Kokainschwemme, nicht nur in Deutschland, sondern in ganz Europa.\u201c Die Qualit\u00e4t sei gut, der Preis niedrig und die M\u00e4rkte voll. \u201eGleichzeitig erleben wir, dass die Taliban den Anbau von Schlafmohn unterbunden haben, d.h. die Grundsubstanz f\u00fcr Heroin wird auf den M\u00e4rkten immer knapper und man kann heute schon Beimischungen synthetischer Opioide wie Fentanyl feststellen, die f\u00fcnfzig Mal st\u00e4rker sind als reines Heroin. Zugleich gibt es eben diesen Schwenk hin zu Crack.\u201c<\/p>\n<p>Wie andere Bet\u00e4ubungsmittel auch, erzeuge es eine sofortige Wirkung. Der Unterschied sei aber, dass Heroin die Konsumenten d\u00e4mpfe und Crack das genaue Gegenteil bewirke. \u201eEs wird beschrieben wie ein ICE, der durchs Gehirn rauscht. Aber dieser Rausch l\u00e4sst auch sehr schnell wieder nach. Der Konsumvorgang wird in kurzen Intervallen wiederholt, so lange bis die Konsumenten vollkommen ersch\u00f6pft sind. Alle Grundbed\u00fcrfnisse werden vernachl\u00e4ssigt. Es wird nicht mehr getrunken, gegessen, es wird nicht mehr auf K\u00f6rperhygiene geachtet, es geht nur noch darum zu konsumieren und das \u00fcber viele Stunden. Der Konsum von Crack hat f\u00fcr die Konsumenten schwere gesundheitliche Folgen, bleibt aber auch f\u00fcr Au\u00dfenstehende nicht folgenlos. Der Stress nimmt f\u00fcr alle Menschen im Umfeld offener Drogenszenen zu. Das ist \u00fcberall der Fall, auch hier in Wuppertal\u201c, beschreibt Tim Lukas die aktuelle Situation.<\/p>\n<h4>Crack ver\u00e4ndert Drogenkonsumr\u00e4ume<\/h4>\n<p>Crack gibt es schon seit dem Ende der 90er Jahre, war damals aber nur sehr lokal im Bahnhofsviertel von Frankfurt, in Hamburg und Hannover zu finden. \u201eAlle anderen St\u00e4dte hatten hierzulande kaum ein ernsthaftes Problem damit\u201c, erkl\u00e4rt der Wissenschaftler. \u201eDas hat sich mit der massiven Verf\u00fcgbarkeit von Kokain seit einigen Jahren ver\u00e4ndert. Zun\u00e4chst wurde das Kokain in der Szene noch selbst aufgekocht, dann wurden irgendwann die Cracksteine in der Szene gehandelt.\u201c Der Vorgang selber dauere nun nicht einmal mehr eine Minute, man m\u00fcsse lediglich die Pfeife f\u00fcllen, anstecken und inhalieren. F\u00fcr diesen Vorgang gehe man auch nicht unbedingt mehr in den Drogenkonsumraum, wo Drogen in hygienischer und kontrollierter Atmosph\u00e4re konsumiert werden k\u00f6nnen. Zwar w\u00fcrden die Drogenkonsumr\u00e4ume zunehmend mehr Pl\u00e4tze f\u00fcr den inhalativen Konsum anbieten, ein kurzer Zug aus der Crackpfeife k\u00f6nne aber ja \u00fcberall genommen werden.<\/p>\n<div id=\"attachment_90456\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1212px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90456 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Ausstellungsposter-Lukas.png\" alt=\"\" width=\"1202\" height=\"1695\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Ausstellungsposter in der Unibibliothek &#8211; \u00a9 Bergische Universit\u00e4t<\/span><\/div>\n<h4>R\u00fcckzugsr\u00e4ume sind notwendig \u2013 Z\u00fcrcher Modell als Vorbild<\/h4>\n<p>\u201eDiese Problematik haben wir in vielen Gro\u00dfst\u00e4dten\u201c, erkl\u00e4rt Lukas, \u201eund es braucht R\u00fcckzugsr\u00e4ume f\u00fcr die Szene. Gesch\u00fctzte Orte, an denen die Konsumenten auch Ruhe finden k\u00f6nnen. Vielerorts redet man derzeit \u00fcber das sogenannte Z\u00fcrcher Modell. Dort wurden Orte geschaffen, an denen sich die Szene aufhalten und konsumieren kann und an denen Suchtkranke sogar Drogen in einem gewissen Umfang handeln und erwerben k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Davon ist Deutschland noch weit entfernt, doch der Fachmann sagt: \u201eWenn wir nicht m\u00f6chten, dass all diese Ph\u00e4nomene, also Drogenkonsum und Drogenhandel im \u00f6ffentlichen Raum stattfinden, dann m\u00fcssen wir Orte schaffen, an denen das toleriert wird. Das ist der Ansatz in Z\u00fcrich. In der Innenstadt haben sie drei solche Orte geschaffen und das funktioniert. Zugleich sagen sie aber auch &#8218;Null Toleranz f\u00fcr Drogenkonsum und Drogenhandel im \u00f6ffentlichen Raum&#8216;. Alle St\u00e4dte suchen nach L\u00f6sungen. Die Polizeipr\u00e4sidentin von D\u00fcsseldorf und der Polizeipr\u00e4sident von K\u00f6ln waren gerade in Z\u00fcrich und haben sich das angeschaut.\u201c<\/p>\n<p>Die Umsetzung ist in Deutschland jedoch nicht unproblematisch. \u201eDie Polizei in der Schweiz, die genau wie hierzulande einen Strafverfolgungsauftrag hat, und eine Straftat verfolgen muss, tut dies in den sogenannten Kontakt- und Anlaufstellen eben nicht und dr\u00fcckt sozusagen beide Augen zu. Die Polizei wei\u00df, dass dort Drogen gehandelt werden, toleriert es aber, soweit es in diesen R\u00e4umen bleibt\u201c erkl\u00e4rt Lukas. F\u00fcr die Z\u00fcrcher Gesetzesh\u00fcter sei es ein weiter Weg gewesen, dieses Modell auch \u00f6ffentlich zu unterst\u00fctzen. Entscheidend sei aber, dass es sich als wirkungsvoll erwiesen habe und man eben pragmatisch damit umgehe. Diesen Pragmatismus w\u00fcnsche er sich auch hierzulande, so Lukas.<\/p>\n<p>\u201eEs geht ja nicht darum, dass wir uns als Mehrheitsgesellschaft nicht mehr mit der Drogenproblematik konfrontieren, es geht nicht allein darum, den \u00f6ffentlichen Raum zu entlasten, sondern es geht ja auch darum, zentrale Orte zu schaffen, an denen suchtkranke Menschen unter hygienischen Bedingungen und ohne Verfolgungsdruck, menschenw\u00fcrdig leben und auch konsumieren k\u00f6nnen. Es ist eine Krankheit. Da wollen wir mit der Ausstellung hin. Wir zeigen den Besuchern Bilder und Interviewpassagen aus der Lebenswelt suchtkranker Menschen und vielleicht f\u00fchrt das dazu, dass man ein St\u00fcck weit sensibler f\u00fcr deren Lebenssituation wird\u201c, hofft der Wissenschaftler, denn f\u00fcr ihn ist es ein gesellschaftlich relevantes Thema, das einen Perspektivwechsel zwingend braucht.<\/p>\n<h4>Ein Platz f\u00fcr alle ist kein Platz f\u00fcr die Szen<b>e<\/b><\/h4>\n<p>Als der Umbau des D\u00f6ppersbergs stattfand, schaffte man f\u00fcr die Drogenszene den Wupperpark Ost, um den Menschen einen eigenen Ort zu geben. Man er\u00f6ffnete dazu das Caf\u00e9 Cosa abseits der Passantenstr\u00f6me. \u201eDas war eine sinnvolle Idee\u201c, sagt Tim Lukas und f\u00e4hrt fort, \u201enur wenn es in der aktuellen Debatte um den Wupperpark hei\u00dft, da soll ein Platz f\u00fcr alle entstehen, dann muss man sich dar\u00fcber im Klaren sein, dass es bedeutet, ich nehme der Drogenszene den Platz wieder weg.\u201c<\/p>\n<div id=\"attachment_90457\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1290px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90457 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/jorono-stop-3541680_1280.jpeg\" alt=\"\" width=\"1280\" height=\"720\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Suchtkranke ben\u00f6tigen Hilfe, Verst\u00e4ndnis und einen sicheren R\u00fcckzugsort &#8211; \u00a9 Pixabay<\/span><\/div>\n<p>Schon beim Umbau des D\u00f6ppersbergs, als das Caf\u00e9 Cosa an den Kirchplatz ging, habe man die Erfahrung gemacht, dass die Szene in die Innenstadt, an den Karlsplatz und den Kirchplatz weiterzog und zahlreiche Beschwerden von Gewerbe, Einzelhandel und Gastronomie die Folge waren, weil es keine alternativen Aufenthaltsorte im \u00f6ffentlichen Raum gab. \u201eDas war eine schwierige Situation. Aber wenn der Szene nun dieser Ort wieder genommen werden soll, dann muss ich einen Plan davon haben, wo sich die Menschen der Szene zuk\u00fcnftig alternativ aufhalten k\u00f6nnen\u201c, fordert er.<\/p>\n<p>\u201eKaum jemand will die offene Drogenszene vor der eigenen Haust\u00fcre haben. Das sind typische NIMBY-Konflikte (NIMBY steht f\u00fcr \u201eNot in my backyard\u201c, Anm. d. Red.), das ist ein gro\u00dfes gesellschaftliches Problem in den St\u00e4dten. Tatsache ist, wir haben Probleme mit wachsender Obdachlosigkeit und mit offenen Drogenszenen.\u201c F\u00fcr diese sozialen Problemlagen und all die anderen Ver\u00e4nderungen, die uns in den St\u00e4dten zuk\u00fcnftig noch bevorstehen, brauchen wir eigentlich mehr Toleranz. In der Forschung sei seit langem bekannt, dass Toleranz aus Kontakt und Begegnungen entstehe und sich daher auch die Mehrheitsgesellschaft mit der Perspektive anderer Menschen konfrontieren m\u00fcsse.<\/p>\n<h4>Wanderausstellung demn\u00e4chst im Landeskriminalamt D\u00fcsseldorf<\/h4>\n<p>\u201eWas wir mit der Ausstellung auch im Blick haben sind Sicherheits- und Ordnungskr\u00e4fte. Wir waren mit der Ausstellung schon an unterschiedlichen Orten, so beispielsweise an der Hochschule f\u00fcr Polizei und \u00f6ffentliche Verwaltung in K\u00f6ln und Duisburg. Das ist f\u00fcr uns eine Zielgruppe, die in ihrer t\u00e4glichen Arbeit mit der Szene konfrontiert ist. Da wollen wir sensibilisieren f\u00fcr einen menschenw\u00fcrdigen Umgang mit Suchtkranken. Wo die Ausstellung steht, bekommen wir Reaktionen direkt mit\u201c, sagt Lukas abschlie\u00dfend, \u201eso etwa in K\u00f6ln. Als wir die Ausstellung aufgebaut haben, kam eine Dozentin mit ihrem Kurs und es war sch\u00f6n zu sehen, wie sich angehende Polizistinnen und Polizisten mit der Ausstellung auseinandersetzen.\u201c<\/p>\n<p>Auch \u00fcber ein ausgelegtes G\u00e4stebuch erfuhren die Macher positive Reaktionen der Besucher. In<b> <\/b>Zusammenarbeit mit der Deutschen Aidshilfe konnte dar\u00fcber hinaus auch eine Posterausstellung organisiert werden, die in 60 St\u00e4dten pr\u00e4sentiert wurde. Ein Projekt mit Vorbildcharakter. Im M\u00e4rz wird die Ausstellung bei einer Tagung im Landeskriminalamt D\u00fcsseldorf zu sehen sein. Thema der Veranstaltung: \u201eWeitblick\u201c. Den w\u00fcnscht sich Tim Lukas auch f\u00fcr die Gesellschaft.<\/p>\n<p><strong>Uwe Blass<\/strong><\/p>\n<div id=\"attachment_90458\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 210px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90458 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Tim-Lukas-Foto-Bo-Tackenberg.jpg\" alt=\"\" width=\"200\" height=\"289\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Dr. Tim Lukas &#8211; \u00a9 Bo Tackenberg<\/span><\/div>\n<h4>\u00dcber Dr. Tim Lukas<\/h4>\n<p>Dr. Tim Lukas ist Leiter der Forschungsgruppe R\u00e4umliche Kontexte von Risiko und Sicherheit im Fachgebiet Bev\u00f6lkerungsschutz, Katastrophenhilfe und Objektsicherheit in der Fakult\u00e4t Maschinenbau und Sicherheitstechnik der Bergischen Universit\u00e4t.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Der Soziologe Tim Lukas k\u00e4mpft ehrenamtlich f\u00fcr einen Perspektivwechsel im Umgang mit suchtkranken Menschen in unserer Gesellschaft.\u00a0\u201eDer Drogenkonsum im \u00f6ffentlichen Raum und die Ver\u00e4nderungen, die mit Crack einhergehen, sind in allen St\u00e4dten ein gro\u00dfes soziales Problem. Die ganze Stadtbilddebatte m\u00fcsste richtigerweise eigentlich vor diesem Hintergrund verstanden werden\u201c, sagt der Diplom-Soziologe Tim Lukas, der mit einer Fotoausstellung \u00fcber die offene Drogenszene am K\u00f6lner Neumarkt, die auch bereits in Wuppertal zu sehen war, auf die Situation von Suchtkranken im \u00f6ffentlichen Raum aufmerksam machen will.<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[27],"tags":[],"class_list":["post-90453","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-wissen"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-05-07 13:33:46","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90453","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90453"}],"version-history":[{"count":4,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90453\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90461,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90453\/revisions\/90461"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90453"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90453"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90453"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}