{"id":90403,"date":"2026-03-07T14:14:48","date_gmt":"2026-03-07T13:14:48","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=90403"},"modified":"2026-03-07T18:25:51","modified_gmt":"2026-03-07T17:25:51","slug":"wuppertaler-journalist-erlebte-olympische-spiele-hautnah","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/03\/07\/wuppertaler-journalist-erlebte-olympische-spiele-hautnah\/","title":{"rendered":"Wuppertaler Journalist erlebte\u00a0Olympische Spiele hautnah"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_90405\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2326px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90405 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_5803.jpeg\" alt=\"\" width=\"2316\" height=\"1813\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Der Wuppertaler Journalist Fabian Breuer als Reporter bei den 25. Olympischen Winterspielen in Italien &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Breuers journalistische Arbeit wurde von Experten als Mischung aus Professionalit\u00e4t und echter Begeisterung bewertet, die besonders bei der jungen Zielgruppe gut ankam, weil sie sich oft deutlich vom Kommentarstil traditioneller Medien abgehoben habe. \u201eAuthentisch und nahbar\u201c, so externe Beobachter, weil er oft pers\u00f6nliche Beobachtungen einfliessen lie\u00df, die ihn fast wie einen \u201eEdelfan\u201c mit Fachwissen h\u00e4tte wirken lassen.<\/p>\n<p>Alle Artikel sind ver\u00f6ffentlicht unter <a href=\"http:\/\/olympics.com\/\">olympics.com<\/a>. Fabian Breuer geh\u00f6rt seit 2023 auch zum Netzwerk unseres Magazins. Wir haben seine pers\u00f6nlichen Eindr\u00fccke von den Olympic Winter Games \u201eMilano Cortina 2026\u201c in den Dolomiten eingefangen, die er insgesamt als \u201e\u00fcberw\u00e4ltigend\u201c bezeichnete.<\/p>\n<h4>Story schaffte es bis in die Washington Post<\/h4>\n<p>Sein Markenzeichen war die Kombination aus Schnelligkeit und \u201eStorytelling\u201c, was das begeisternde und inspirierte Erz\u00e4hlen von Geschichten mit Hilfe von Emotionen meint. Besonders seine Artikel \u00fcber Olympiasieger Philipp Raimund wurden in Fachkreisen f\u00fcr ihre Mischung aus journalistischer Pr\u00e4zision und moderner Begeisterungsf\u00e4higkeit gelobt. Den deutschen Skispringer vom SC Oberstdorf hatte er mit gutem Gesp\u00fcr schon in dessen Olympia-Vorbereitung unter die Lupe genommen und herausgefunden, dass der \u00dcberraschungs-Sieger eine bemerkenswerte Vorgeschichte hatte.<\/p>\n<div id=\"attachment_90406\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 910px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90406 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_5926.jpeg\" alt=\"\" width=\"900\" height=\"1600\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Von den den Wettk\u00e4mpfen auf der Olympia-Schanze in Cortina berichtete Fabian Breuer &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<p>Seine Story schaffte es danach bis in die amerikanischen Medien: Phillip Raimund litt unter Angstzust\u00e4nden auf der Schanze, die im Vorjahr schon zu einer krankheitsbedingten Pause gef\u00fchrt hatten. Raimund war seine \u201eH\u00f6henangst\u201c therapeutisch angegangen und sprach sie auch offen an. Die \u201eWashington Post\u201c und andere US-Medien wie die Agentur AP, berichteten dann Anfang Februar 2026 ebenfalls ausf\u00fchrlich \u00fcber den deutschen Skispringer.<\/p>\n<h4>Er\u00f6ffnungsfeier: Fahnentr\u00e4ger mit Symbolkraft<\/h4>\n<p>Vor ihren vierten Olympischen Winterspielen war die deutsche Skisport-Legende Katharina Schmid gemeinsam mit Eishockey-Spieler Leon Draisaitl zu Fahnentr\u00e4gern der deutschen Delegation bei der Er\u00f6ffnungszeremonie gew\u00e4hlt geworden. Bewegende Momente f\u00fcr eine der erfolgreichsten Athletinnen der Gegenwart, die inzwischen ihre atemberaubende Karriere beendete. Fabian Breuer reflektierte die Momente mit hoher Symbolkraft.<\/p>\n<h4>Die wunderbarste olympische Geschichte<\/h4>\n<p>Die wunderbarste olympische Geschichte war die des ecuadorianischen Skilangl\u00e4ufers Klaus Jungbluth Rodriguez &#8211; eine au\u00dfergew\u00f6hnliche, menschliche Erfahrung bei den Spielen. In seinem Exklusiv-Interview stellte sich heraus, das Jungbluth deutsche Vorfahren (Urgro\u00dfvater) hatte, er in sieben L\u00e4ndern zu Hause war und perfekt Deutsch, Englisch, Spanisch, Italienisch, Norwegisch und Tschechisch spricht.<\/p>\n<div id=\"attachment_90407\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 1334px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90407 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bildschirmfoto-2026-03-07-um-13.54.18.png\" alt=\"\" width=\"1324\" height=\"992\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fabian Breuer beim Interview mit dem norwegischen Olympia-Helden Johannes Kl\u00e6bo &#8211; \u00a9 screenshot \/ privat<\/span><\/div>\n<p>Bei den Spielen in Pyeongchang 2018\u00a0 (S\u00fcdkorea) war der Mann aus Equador Pionier f\u00fcr sein Land gestartet. Acht Jahre sp\u00e4ter, 2026 jetzt in Milano Cortina, trat er &#8211; immerhin schon 46 Jahre alt &#8211; zum zweiten Male unter den f\u00fcnf Ringen. Gerade die Olympischen Winterspiele sind die Hauptantriebskraft f\u00fcr einen Skilanglauf-Athleten, dessen Hauptziel f\u00fcr das 10-km -Intervall-Startrennen darin besteht, das Rennen zu beenden, \u201eohne zu st\u00fcrzen\u201c, erg\u00e4nzte Jungbluth lachend und unterstrich damit eindrucksvoll den olympischen Gedanken: \u201eDabei sein ist alles\u201c.<\/p>\n<h4>Traf erfolgreichsten Olympioniken aller Zeiten<\/h4>\n<p>Wie alle akkreditierten Journalisten, so hatte Fabian Breuer naturgem\u00e4\u00df Zugang zur \u201eMixed Zone\u201c, wie man den Bereich nennt, in dem unmittelbar nach einem Sportereignis Medienvertreter und Sportler zusammenkommen. Dieser Bereich ist bei Journalisten beliebt, weil hier am ehesten noch authentische, emotionale und spontane \u00c4u\u00dferungen der Sportprofis zu erwarten sind. Hier traf Fabian Breuer auch den mit elf olympischen Goldmedaillen (sechs davon 2026) erfolgreichsten Winterolympioniken aller Zeiten, den Norweger Johannes Kl\u00e6bo (29). Der war auch noch eine Stunde nach dem Ende seiner Rennen f\u00fcr ihn da und beantwortete seine Fragen. Eine Geduld, wie sie Breuer in seiner bisherigen Laufbahn bei Sportlern so nur selten antraf.<\/p>\n<div id=\"attachment_90408\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 766px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90408 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/Bildschirmfoto-2026-03-07-um-13.54.49.png\" alt=\"\" width=\"756\" height=\"1078\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Fabian Breuer beim Interview mit dem deutschen Olympiasieger Philipp Raimund &#8211; \u00a9 Screenshot \/ privat<\/span><\/div>\n<h4>Gro\u00dfe Emotionen vor malerische Kulisse<\/h4>\n<p>Gro\u00dfe Emotionen beschrieb er zum Bronze-Coup von Gimmler\/Rydzek. Der Teamsprint ist nach dem Einzelsprint eigentlich das k\u00fcrzeste aller Skilanglauf-Formate bei Olympischen Winterspielen. Dennoch: In diesem nur rund 15min\u00fctigen Event steckte bei Olympia 2026\u00a0 am Ende &#8211; zu mindestens aus deutscher Sicht &#8211; wom\u00f6glich am meisten drin. Mit dem Gewinn der Bronzemedaille sorgte das Duo f\u00fcr gro\u00dfe Emotionen, die sich kurz nach Rydzeks gro\u00dfartigem Zielsprint zu Bronze nicht nur bei den beiden Athletinnen offenbarten. Eine emotionale Story, die erst Recht in Verbindung mit der Inspiration durch ihren Bruder, Johannes Rydzek, Tiefe bekommen sollte. Dieser, zuvor noch ihr Trostspender, wurde noch zu ihrem gro\u00dfen Bewunderer. \u201cUnfassbar, wie die beiden dem Druck standgehalten haben\u201c, schw\u00e4rmte nicht nur das \u201eBruder-Herz&#8220;.<\/p>\n<p>Da die Spiele 2026 stark dezentralisiert waren (Mailand, Cortina, Antholz, Val di Fiemme), machte Fabian Breuer die italienische Lebensart, die Stimmung und Atmosph\u00e4re\u00a0 (Vibe) zu einem Teil seiner Story. Er fing die Begeisterung der Tifosi (der italienischen Fans) an den Strecken ein, etwa beim Biathlon in Antholz oder an der Skisprung-Schanze.\u00a0 Sein Stil war dabei oft gepr\u00e4gt von einem Augenzwinkern, wenn er den harten Leistungssport mit der malerischen Kulisse der Dolomiten und dem Flair der italienischen Gastgeber verkn\u00fcpfte.<\/p>\n<div id=\"attachment_90409\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-90409 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/03\/IMG_8695-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"2298\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Sind nach Olympia wiedervereint: Sportjournalist Fabian Breuer und sein Hund Anton &#8211; \u00a9 privat<\/span><\/div>\n<h3>\u201eTop 3\u201c im Medaillenspiegel verfehlt<\/h3>\n<p>Mit acht Goldmedaillen f\u00fcr das deutsche Team verliefen die Spiele mit Platz f\u00fcnf im Medaillenspiegel eher durchwachsen, da das Ziel &#8222;Top 3&#8243; verfehlt wurde. Hier sieht Fabian Breuer mit vierten und f\u00fcnften Pl\u00e4tzen viel \u201eEdelmetall-Pech&#8220;. Am Ende habe man bei der hohen Erwartungshaltung die enormen Verbesserungen, insbesondere bei der norwegischen, franz\u00f6sischen und \u00f6sterreichischen Konkurrenz, wohl nicht unbedingt auf dem Plan gehabt.<\/p>\n<p>Die Olympischen Spiele sind f\u00fcr ihn indes jenseits aller oft ge\u00e4u\u00dferten, teilweise vielleicht auch nicht g\u00e4nzlich unberechtigten Kritik, mehr als nur ein gro\u00dfes Sportspektakel. Fabian Breuer: \u201eDie Olympischen Spiele sind ein sportliches Gro\u00dfereignis, mit einer v\u00f6lkerverbindende Idee, gepr\u00e4gt von Pierre de Coubertins Vision, Menschen durch sportlichen Wettkampf, Freundschaft und Respekt zu verbinden\u201c. Diese Idee gelte es zu bewahren, aber auch weiterzuentwickeln.<\/p>\n<p><b>Text: Siegfried J\u00e4hne<\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die 25. Olympischen Winterspiele in Italien sind Geschichte. Der Wuppertaler Sportjournalist Fabian Breuer (29) war live dabei. Er geh\u00f6rte zu der deutschsprachigen Crew des \u201eOlympic Channel Services\u201c (OCS). Skispringen, Skilanglauf und nordische Kombination waren die Disziplinen, \u00fcber die er aus den Wintersportorten Val die Femme (Fleimstal) in den Dolomiten f\u00fcr seinen Auftraggeber, der Onlineredaktion des IOC mit Sitz in Madrid, berichtete.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[20],"tags":[],"class_list":["post-90403","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-sport"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-29 18:48:01","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90403","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=90403"}],"version-history":[{"count":9,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90403\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":90418,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/90403\/revisions\/90418"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=90403"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=90403"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=90403"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}