{"id":89485,"date":"2026-01-21T06:24:59","date_gmt":"2026-01-21T05:24:59","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=89485"},"modified":"2026-01-21T06:24:59","modified_gmt":"2026-01-21T05:24:59","slug":"stefanie-lebt-selbstbestimmt-trotz-schwerbehinderung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/01\/21\/stefanie-lebt-selbstbestimmt-trotz-schwerbehinderung\/","title":{"rendered":"Stefanie lebt selbstbestimmt trotz Schwerbehinderung"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_89487\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89487 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Pflege-Wessel_24-Stunden-Betreuung_2-scaled.jpeg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1707\" \/><span class=\"wp-caption-text\">24 Stunden am Tag wird Stefanie von geschulten Pflegepersonal betreut, damit sie als Schwerbehinderte ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren kann &#8211; \u00a9 Pflege Wessel<\/span><\/div>\n<p>Denn obwohl alles nach einem ganz normalen Haushalt einer 27j\u00e4hrigen Frau aussieht, ist doch vieles anders. Stefanie ist schwerbehindert, braucht 24 Stunden am Tag Unterst\u00fctzung. Die bekommt sie von Pflege Wessel. Sechs Vollzeitmitarbeiter und einige Minijobber sind f\u00fcr Stefanie im Einsatz, um die 24-Stunden-Assistenz zu gew\u00e4hrleisten. Das Pflegeunternehmen mit Sitz in Wuppertal erm\u00f6glicht Menschen mit schweren und mehrfachen Behinderungen, so selbstbestimmt wie m\u00f6glich im eigenen Zuhause zu leben. \u201eSteffi hat sich alle M\u00f6bel ausgesucht und ist gl\u00fccklich in ihrer eigenen Wohnung. Sie hat so gestrahlt, als sie hier eingezogen ist\u201c, erz\u00e4hlt Mutter Alexandra.<\/p>\n<p>Stefanie l\u00e4chelt, sie ist eine fr\u00f6hliche, junge Frau mit langen rot-blonden Haaren. \u201eF\u00fcr uns ist es sehr beruhigend, dass unsere Tochter so gut versorgt ist\u201c, erkl\u00e4rt Vater Michael. Er sitzt neben ihr, h\u00e4lt ihre Hand. \u201ePapa ist f\u00fcr Steffi der Gr\u00f6\u00dfte\u201c, sagt Mutter Alexandra lachend. Jeden Tag gibt es ein Videotelefonat mit ihren Eltern. Daf\u00fcr steht ein Tablet auf einer Haltevorrichtung. Zu Besuch kommen Mutter und Vater etwa alle zwei Wochen.<\/p>\n<p>Stefanie kann sich selbst kaum bewegen, sie liegt auf ihrem Wasserbett vor dem gro\u00dfen Wohnzimmerfenster oder sitzt halb liegend im Roll- oder Schaukelstuhl. Selbst ihre Position ver\u00e4ndern kann sie nicht allein, aber ihren Kopf drehen, um mit aufmerksamem Blick das Geschehen um sie herum zu verfolgen. Mit Lauten \u00e4u\u00dfert sie ihre Stimmung und ihren Willen. Sprechen kann sie nicht. \u201eAber alle Mitarbeiter kennen sie gut und k\u00f6nnen sich trotzdem problemlos mit ihr verst\u00e4ndigen\u201c, erkl\u00e4rt Janina Bu\u00df, Bereichsleitung selbstbestimmtes Wohnen bei Pflege Wessel.<\/p>\n<div id=\"attachment_89492\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 549px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89492 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Pflege-Wessel_24-Stunden-Betreuung_1-2.jpg\" alt=\"\" width=\"539\" height=\"808\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Jeden Tag macht Stefanie einen Video-Call mit ihren Eltern, eine Pflegerin hilft ihr dabei &#8211; \u00a9 Pflege Wessel<\/span><\/div>\n<p>Vorher hat Stefanie in der Wohngemeinschaft Haus Sonnenschein in Wermelskirchen gelebt, die ebenfalls von Pflege Wessel betreut wird. In der neuen Wohnung k\u00fcmmern sich nun dieselben Mitarbeiter um sie. Stefanie geht arbeiten. Wird morgens von einem Fahrdienst abgeholt und zur Lebenshilfe in Lennep gebracht. Um 15 Uhr kommt sie nach Hause, dann wird gekocht und gegessen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>\u201eAm liebsten Lasagne, Pizza und Schaschlik\u201c, verr\u00e4t Teamleiterin Jessica vom Hoff. Das Besondere: Ihr Mahlzeiten m\u00fcssen p\u00fcriert werden. Also kommt alles in den Mixer, dann wird Steffi gef\u00fcttert. \u201eSie hilft auch bei der Zubereitung mit, wir f\u00fchren ihre Hand.\u201c<\/p>\n<p>Am Wochenende erstellt das Team mit ihr gemeinsam die Einkaufsliste.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Wie das geht? So, wie alles andere, das Stefanie selbst entscheidet: Die Team-Mitarbeiter bieten ihr Optionen an, fragen und erkennen an Blick und Mimik, was sie sich aussucht. \u00dcbrigens hat sie auch ein eigenes Auto vor dem Haus. \u201eSie kann jederzeit fahren, wohin sie will\u201c, sagt Janina Bu\u00df. Besuch kommt h\u00e4ufig, zum Beispiel aus Haus Sonnenschein. Die jungen Leute treffen sich zum Kaffee. Ausfl\u00fcge stehen am Wochenende an, in der Woche Termine zur Physiotherapie, Krankengymnastik und zum Therapiereiten. Oder einfach zu Hause bleiben, und Musik und relaxen. Normalit\u00e4t, die \u00fcberrascht. Normalit\u00e4t, die das Pflege-Team individuell f\u00fcr Menschen in einer schwierigen Situation schafft und die ma\u00dfgebend ist f\u00fcr ein selbstbestimmtes Leben &#8211; so wie bei Stefanie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><strong>Link zur Webseite von Pflege Wessel:<\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.pflege-wessel.de\/\">www.pflege-wessel.de<\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Ein Traumf\u00e4nger neben dem Bett, Parfumfl\u00e4schchen, Handcreme und ein Glas-Gef\u00e4\u00df mit bunten Haarb\u00e4ndern auf dem Nachttisch. In den Regalen Alben, CDs und eine Musikanlage. An der wei\u00dfen Wand h\u00e4ngen bunte Bilder und neben dem Kleiderschrank gibt es eine Fotostrecke von Stefanie und ihrem Freund. Das Schlafzimmer einer jungen Frau. Die gem\u00fctliche Wohnung in Wermelskirchen ist seit Anfang Januar Stefanies Zuhause. Sie hat eine Einbauk\u00fcche, Bad, Abstellkammer, ein gro\u00dfes Wohnzimmer mit Flachbild-TV, hellgrauer Sofaecke und Balkon. Und es gibt ein weiteres Zimmer: Das ist f\u00fcrs Pflege-Team.\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[25],"tags":[],"class_list":["post-89485","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-lifestyle"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-28 23:21:41","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89485","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89485"}],"version-history":[{"count":5,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89485\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89494,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89485\/revisions\/89494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89485"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89485"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89485"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}