{"id":89348,"date":"2026-01-14T17:08:31","date_gmt":"2026-01-14T16:08:31","guid":{"rendered":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/?p=89348"},"modified":"2026-01-14T17:08:31","modified_gmt":"2026-01-14T16:08:31","slug":"insel-kelly-thoma-koe-komoy-agostino-subacchi-legen-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/2026\/01\/14\/insel-kelly-thoma-koe-komoy-agostino-subacchi-legen-an\/","title":{"rendered":"INSEL: Kelly Thoma, Koe Komoy &#038; Agostino Subacchi legen an"},"content":{"rendered":"<div id=\"attachment_89352\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89352 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Kelly-Thoma-Mayu-Shviro-Duet-Foto-Ensemble-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1848\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Kelly Thoma (r.) &#8211; hier mit Mayu Shviro (L.), die erkrankt ist und deshalb von ist Chrysanthi Gkika vertreten wird &#8211; ist eine exzellente Musikerin &#8211; \u00a9 Ensemble<\/span><\/div>\n<p>Kelly Thoma und Chrysanthi Gkika lernten sich im Labyrinth Musical Workshop auf Kreta kennen und arbeiten seit vielen Jahren zusammen. Sie pr\u00e4sentieren ein Repertoire zeitgen\u00f6ssischer modaler Kompositionen von Kelly Thoma, gespielt auf Kemenche und Lyra, beeinflusst von verschiedenen Musiktraditionen der Welt und mit Schwerpunkt sowohl auf Improvisation als auch auf einem kreativen Umgang mit alten Kl\u00e4ngen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<h4>Konzerte auf der ganzen Welt<\/h4>\n<p>Ihre B\u00f6gen interagieren durch ihre au\u00dfergew\u00f6hnliche Virtuosit\u00e4t und Musikalit\u00e4t in einem magischen Tanz aus Melodien und Rhythmen. Der Begriff \u201ezeitgen\u00f6ssische modale Musik\u201c wurde von Ross Daly gepr\u00e4gt und beschreibt die Gesamtheit zeitgen\u00f6ssischer Kompositionen, die heute von Musikerinnen und Musikern geschaffen werden, die in verschiedenen modalen Traditionen arbeiten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Kelly Thoma wurde 1978 in Piraeus in Griechenland geboren. Ab 1995 studierte sie Lyra bei Ross Daly auf Kreta und drei Jahre sp\u00e4ter nahm sie bereits an Konzerttourneen mit seinem Ensemble \u201cLabyrinth\u201d teil, die sie zu Konzerten in Europa, Asien, Australien und in die USA f\u00fchrte. Als Mitglied von \u201eLabyrinth\u201c und dem Labyrinth Musical Workshop hatte sie die Gelegenheit, viele renommierte Musikerinnen und Musiker wie das Trio Chemirani, \u00d6mer Erdo\u011fdular, Derya T\u00fcrkan, Zohar Fresco, Efr\u00e9n L\u00f3pez, Pedram Khavar Zamini, Dhruba Ghosh, Ballake Sissoko, Erdal Erzincan, Mehmet Erenler, Yurdal Tokcan, Mayu Shviro, Ustad Mohammed Rahim Khushnawaz und viele mehr kennenzulernen und mit ihnen zu spielen.<\/p>\n<h4><span class=\"Apple-converted-space\">Kreative Herangehensweise an traditionelle Musik<\/span><\/h4>\n<p>Daraus entwickelte sie einen einzigartigen Klang und pers\u00f6nlichen Stil auf der Lyra sowie eine kreative Herangehensweise an traditionelle Musik. Sie nimmt an den meisten Projekten von Ross Dalys teil und ist seit 2008 Mitglied des Tokso Folk String Quartet mit Anne Hytta, Eleonore Billy und Sigrun Eng, die von nordischen Traditionen inspirierte Musik erforschen und kreieren. Mit Ross Daly ist sie in der Carnegie Hall, im Theatre de la Ville in Paris, in der Queen Elizabeth Hall, im San Francisco WMF, im Rainforest WMF, bei Womadelaide, im Festival tff Rudolstadt und an vielen anderen Orten auf der ganzen Welt aufgetreten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span>Sie hat drei Alben mit ihren eigenen Kompositionen ver\u00f6ffentlicht: Anamkhara (2009), 7Fish (2014) und \u201eAs \u03a4he Winds Die Down\u201c (2018) und hat die Abteilung f\u00fcr Englische Literatur der Universit\u00e4t Athen sowie die Tanzschule \u201eRallou Manou\u201c abgeschlossen.<\/p>\n<p>Chrysanthi Gkika wurde in Athen geboren und kam schon fr\u00fch mit griechischer Volksmusik und Volkst\u00e4nzen in Ber\u00fchrung. Mit 13 Jahren begann sie, neben ihrem Studium der westlichen klassischen Musik und des Klaviers, die Lyra bei Stratis Psaradellis, Sokratis Sinopoulos und Derya Turkan zu studieren. 2014 setzte sie ihr Studium am Fachbereich Musik der Universit\u00e4t von Makedonien fort und spezialisierte sich auf das Lyra- und Kemenche-Spiel sowie auf griechische Volksmusik und Musik des \u00f6stlichen Mittelmeerraums.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seitdem hat Chrysanthi mit renommierten Musikern und Ensembles aus Griechenland und international bei Konzerten und Studio-Aufnahmen zusammengearbeitet, darunter Ross Daly, Kudsi Erguner, George Kazantzis und das Nederlands Blazers Ensemble (NBE).<\/p>\n<p><strong>Termin: \u00a0<\/strong><\/p>\n<h4>Klangkosmos NRW &#8211; Kelly Thoma Duo\u00a0<b><\/b><\/h4>\n<p>Schwebeklang auf der INSEL<\/p>\n<p>Kelly Thoma &#8211; Lyra<\/p>\n<p>Chrysanthi Gkika &#8211; Kemenche<\/p>\n<p>Chrysanthi Gkika vertritt kurzfristig die erkrankte Mayu Shviro<\/p>\n<p>Donnerstag &#8211; 22. Januar 2026 &#8211; 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)<\/p>\n<p>Eintritt: 13\/5 (VVK) &#8211; 15\/5 (AK)<\/p>\n<p>Eine Veranstaltung von Schwebeklang e.V. in Kooperation mit der INSEL.<\/p>\n<div id=\"attachment_89354\" class=\"wp-caption alignnone\" style=\"max-width: 2570px;\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-89354 size-full\" src=\"\/wp-content\/uploads\/2026\/01\/Koe-Komoy-trifft-Agostino-Subacchi-Montage-Zara-Gayk-scaled.jpg\" alt=\"\" width=\"2560\" height=\"1726\" \/><span class=\"wp-caption-text\">Koe Komoy alias Olivia Sawano mit dem bekannten Operns\u00e4nger Agostino Subacchi, der in Europas Opernh\u00e4usern zuhause ist &#8211; \u00a9 Foto-Montage Sara Gayk<\/span><\/div>\n<p>Die einen sind klassische S\u00e4ngerinnen und S\u00e4nger aus dem Ensemble der Wuppertaler Oper, die anderen Singer-Songwriter oder spielen Jazz. \u201eSongs &amp; Arien\u201c verbindet Musik und Gespr\u00e4che zu einem Abend, wie es ihn sonst nicht gibt: Arie trifft Song, Jazz trifft Kunstlied. Musikwelten begegnen sich auf Ohrenh\u00f6he. Live, spielerisch und im Dialog mit dem Regisseur, S\u00e4nger und Autor Torsten Krug. In der vierzehnten Ausgabe der Reihe treffen die K\u00f6lner Songwriterin Koe Komoy und der italienische Bariton Agostino Subacchi aufeinander. Die Bar ist ge\u00f6ffnet. Wir lauschen.<\/p>\n<p>Die K\u00f6lner Musikerin und Songwriterin Olivia Sawano alias Koe Komoy wuchs als Tochter einer klassischen Konzertpianistin und eines Lehrers in D\u00fcsseldorf auf. Ihre Sommerferien verbrachte die Halbjapanerin bei ihrer Familie in Sapporo und so wurden ihre Ohren schon fr\u00fch gef\u00fcttert mit einer bunten Mischung aus japanischer und deutschsprachiger Musik: Beethoven, Chopin und Verdi oder den Beatles, Dire Straits und Sam Cooke.<\/p>\n<h4>Erster Klavierungerricht mit vier Jahren<\/h4>\n<p>Mit vier Jahren erhielt sie zum ersten Mal Klavierunterricht, zun\u00e4chst bei ihrer Mutter Kyoko Sawano, sp\u00e4ter bei Mechthild Stein. W\u00e4hrend ihrer Kindheit trat sie als Statistin an der Deutschen Oper am Rhein auf und erhielt ab dem 16. Lebensjahr klassischen Gesangsunterricht bei Lisa Griffith. Nach dem Abitur zog Olivia Sawano nach K\u00f6ln, um zun\u00e4chst Geographie und Sprachen zu studieren. W\u00e4hrend dieser Zeit jobbte sie in einem Plattenladen, spielte Theater und sang in der Big Band der Universit\u00e4t zu K\u00f6ln. Au\u00dferdem gr\u00fcndete sie in dieser Zeit die Band &#8222;Muskat&#8220; und begann eigene Songs zu schreiben. Sp\u00e4ter wechselte sie an das Conservatorium Maastricht, wo sie bei Fay Claassen studierte, und machte dort ihren Bachelor-Abschluss in Jazz- und Popmusik mit den Hauptf\u00e4chern Gesang und Komposition.<\/p>\n<p>Als Keyboarderin und S\u00e4ngerin im Rundfunk-Tanzorchester Ehrenfeld ist Olivia Sawano regelm\u00e4\u00dfig im ZDF Magazin Royale zu sehen. Mit dem RTO spielt sie ausverkaufte Konzerte in gro\u00dfen Hallen und stand bereits mit K\u00fcnstlerinnen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und K\u00fcnstler wie Herbert Gr\u00f6nemeyer, Stromae, Nina Chuba oder Oliver Tree auf der B\u00fchne. Im Sommer 2025 trat sie mit dem RTO auf dem Hurricane und Southside Festival auf. Neben ihrer T\u00e4tigkeit im RTO Ehrenfeld ist sie auch als Studio- und Tourmusikerin f\u00fcr Bands wie &#8222;The Slow Show&#8220; oder &#8222;Bosse&#8220; aktiv und arbeitet als freie Arrangeurin.<\/p>\n<h4>Poetische Songs auf Deutsch, Japanisch und Englisch<\/h4>\n<p>Unter ihrem K\u00fcnstlernamen Koe Komoy ver\u00f6ffentlicht Sawano ihre poetischen Songs und singt auf Deutsch, Japanisch und Englisch. Sie bewegt sich m\u00fchelos zwischen verschiedenen Musikstilen und legt neben detailreichen Arrangements auch gro\u00dfen Wert auf die Konzepte ihrer Musikvideos. Hierf\u00fcr arbeitet sie interdisziplin\u00e4r mit internationalen K\u00fcnstlerinnen und K\u00fcnstlern zusammen und spielte bisher Konzerte in Deutschland, Belgien und Japan. Mit feinem Sinn f\u00fcr Klangfarben und Texturen schafft Olivia Sawano eine Balance aus Songwriting-Handwerk und ber\u00fchrender Ausdruckskraft.<\/p>\n<p>Agostino Subacchi wurde 1995 in Mailand geboren. Nach dem Abschluss des Gymnasiums im Jahr 2014 studierte er Operngesang am Conservatorio G. Nicolini in Piacenza bei der Sopranistin Maria Laura Groppi und schloss sein Studium 2018 ab. Parallel dazu vertiefte er seine Ausbildung als Schauspieler in Piacenza bei Mariangela Granelli und Fabio Marchisio. Nach der Teilnahme an zahlreichen Meisterklassen zur Perfektionierung, darunter bei Giacomo Prestia und Silvia Dalla Benetta, zog er 2020 nach Deutschland und erwarb einen Master-Abschluss in Operngesang an der Hochschule f\u00fcr Musik und Darstellende Kunst Frankfurt am Main bei Michelle Breedt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er war 2024 Mitglied der Accademia Verdiana des Teatro Regio in Parma. Nach seinen ersten Auftritten in Norditalien, bei denen er die Rollen des Doktor Grenvil (\u201eLa Traviata\u201c) und des Colline (\u201eLa Boh\u00e8me\u201c) verk\u00f6rperte, sang er an der Oper Frankfurt die Rolle des Pretore (in Gioachino Rossinis \u201eDie diebische Elster\u201c). Er spielte Don Alfonso (\u201eCosi Fan Tutte\u201c) beim Festival von Kavala und den Komtur (\u201eDon Giovanni) am Theater Rasi in Ravenna.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Er wirkte aktiv als Nebenrolle in den Spielzeiten 2021, 2022 und 2023 an der Oper Frankfurt, am Staatstheater Wiesbaden sowie bei den Bregenzer Festspielen mit. Seine umfangreiche Konzertt\u00e4tigkeit f\u00fchrte ihn bereits nach Deutschland, Frankreich, Italien und in die Schweiz. Zu den kommenden Engagements von Agostino Subacchi geh\u00f6ren Rollen wie Dulcamara (\u201eL\u2019Elisir D\u2019amore\u201c) am Teatro Verdi in Pisa, K\u00f6nig von \u00c4gypten (\u201eAida\u201c) beim Amman Opera Festival sowie Masetto (\u201eDon Giovanni\u201c) an der Oper Wuppertal.<\/p>\n<p><strong>Termin:<\/strong><\/p>\n<h4>SONGS &amp; ARIEN &#8211; KOE KOMOY trifft Agostino Subacchi<\/h4>\n<p>Koe Komoy<\/p>\n<p>Agostino Subacchi<\/p>\n<p><strong>Mit:\u00a0<\/strong><\/p>\n<p>Roberto Secilla \u2013 Klavier<\/p>\n<p>Philip Breidenbach \u2013 Gitarre<\/p>\n<p>Gastgeber: Torsten Krug<\/p>\n<p>Ausstattung: Sarah Prinz<\/p>\n<p>Dramaturgie: Laura Knoll<\/p>\n<p>Gastgeber: Torsten Krug<\/p>\n<p>Freitag \u00a0&#8211; 23. Januar 2026 &#8211; 19:30 Uhr (Einlass: 19 Uhr)<\/p>\n<p>Eintritt: 16\/8 (VVK inkl. Geb\u00fchren und AK)<\/p>\n<p>Eine Kooperation der INSEL mit der Oper Wuppertal.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Musik-Fans d\u00fcrfen sich auf zwei hochkar\u00e4tige Konzerte im Kulturzentrum INSEL freuen. In der Reihe \u201eKlangkosmos NRW\u201c steht das Kelly Thoma Duo auf der B\u00fchnen(22.01.). Einen Tag sp\u00e4ter heisst es in der Reihe \u201eSongs &#038; Arien\u201c: Koe Komoy trifft Agostino Subacchi (23.01.).\u00a0<\/p>\n","protected":false},"author":7,"featured_media":0,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[29],"tags":[],"class_list":["post-89348","post","type-post","status-publish","format-standard","hentry","category-kultur"],"publishpress_future_action":{"enabled":false,"date":"2026-04-22 10:54:19","action":"change-status","newStatus":"draft","terms":[],"taxonomy":"category","extraData":[]},"publishpress_future_workflow_manual_trigger":{"enabledWorkflows":[]},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89348","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/users\/7"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=89348"}],"version-history":[{"count":8,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89348\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":89358,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/89348\/revisions\/89358"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=89348"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=89348"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.die-stadtzeitung.de\/index.php\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=89348"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}